Ecuador
Santa Rosa

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14 travelers at this place:

  • Day14

    Baltra

    August 3, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Am Flughafen von Baltra wartet genau wie an den Flughäfen in Peru die Polizei mit Drogenhunden, die gefühlt alles andere machen, als ihren Job. Sind ganz verspielt und hören nicht auf Kommandos ^^ Aber auch die Polizisten scheinen lieber zu spielen, werfen Bälle und freuen sich, wenn die ca. 50 Kilo-Brummer-Hunde voller Elan auf die Koffer springen... Hoffentlich ist nichts zerbrechliches drin 😵
    Ansonsten wird schon ein ganz schöner Staatsakt aus allen Kontrollen gemacht. Ich kann nicht einschätzen, wie intensiv die Kontrollen tatsächlich sind, aber soweit ich mitbekommen habe, sind die Strafen hoch. Hatte aus Versehen mein Obst mitgenommen, aber Gott sei Dank ist das bei der ersten Kontrolle in Quito aufgefallen, Strafe wäre sonst 600 USD gewesen.

    Aber das Geld geht auch so weg:

    # 20 USD Kontrolle in Quito
    # 100 USD Eintritt
    # 5 USD für den Flughafenbus zum Schiff, m überhaupt wegzukommen
    # 1 USD für's Schiff
    # eigentlich 25 USD für das Taxi vom Flughafen, aber es fahren Gott sei Dank auch private Busfahrer, macht nur 5 USD, auch wenn ein durchgeknallter Kolumbianer mal eben versucht hat, mittels Anruf bei der Polizei den Preis auf 2,50 USD zu drücken, wäre schließlich vor 3 Jahren auch so gewesen

    Ich bekomme Angst vor Privatinsolvenz, was durch die Insel selbst aber schnell kompensiert wird ^^
    Schon bei der Landung des Fliegers habe ich die erste Echse flüchten sehen und konnte es erst gar nicht glauben.
    Beim Boot dann überall riesige Pelikane auf der Suche nach Fisch und ohne jede Scheu vor Menschen, landen sogar auf dem Dach des Bootes, auf dem lose unsere Koffer liegen 😅
    Sie fliegen zu sehen ist absolut unwirklich, fühlt sich an wie ein Sprung in die Vergangenheit zu den Dinosauriern.
    Aus dem Bus heraus sehe ich dann die erste Riesenschildkröte an der Straße und frage mich, was noch alles kommt.

    Trotz aller Bestimmungen zum Schutz der Natur bin ich dennoch überrascht, dass die Busfahrer permanent auch im Stand die Motoren laufen lassen und dass an einigen Ecken ziemlich viel Müll liegt,
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  • Day67

    Galapagos Tag 5 - Santa Cruz

    October 23, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

    In der Morgendämmerung laufen wir vollbepackt zum Anlegesteg von Puerto Villamil. 6 Uhr geht von hier aus das Boot zurück nach Santa Cruz. Isla Isabela hat sich auf jeden Fall gelohnt, es ist so schön ruhig dort und es hat kaum Touristen! Wirklich ein Paradies. Die Bootsfahrt ist wieder ganz schön anstrengend - jeder hat ganz schön mit sich zu kämpfen nicht seekrank zu werden. Vor den Fahrten werden auch immer Kotzetüten verteilt, die auch meistens gebraucht werden - wir können sie zum Glück leer wieder abgeben :)
    8 Uhr kommen wir wieder in dem uns schon bekanntem Hafen Puerto Ayora an und begeben uns erstmal auf Hostelsuche. Gar nicht so einfach, viele sind ausgebucht und der Rest ist teuer (30$ aufwärts). Wir können allerdings im Hotel Carliza einen guten Preis von 26,50$ die Nacht für ein Zimmer mit zwei Betten verhandeln und erstmal unsere Sachen abstellen. Von hier aus machen wir uns auf den Weg zum Charles Darwin Center - ein Recherche-Zentrum und eine Aufzuchtstation für besonders bedrohte Galapagos-Tiere wie zum Beispiel den gelb-braunen Leguan und einige Spezies der Riesenschildkröten. Außerdem wird einem die Geschichte von Galapagos näher gebracht und die Probleme geschildert. Von hier aus kommt man auch zu östlich gelegenen kleinen Stränden der Insel. Danach checken wir in Ruhe ein, gehen wieder bei der gleichen netten Frau für 4$ ein leckeres Mittagsmenü essen (Rindersuppe, Reis mit Fisch in Erdnusssoße und Kochbanane, Getränk) und machen uns dann mit einem Local Bus (1$) auf den Weg nach Santa Rosa. Von hier aus kann man in die Reserva El Chato wandern - ein Gebiet im Hochland der Insel, in dem die Galapagos-Riesenschildkröten frei leben. So viele Riesen auf einmal zu sehen - ein tolles Erlebnis! Und beeindruckend so nah an den 300kg Tieren sein zu können! Sie liegen entweder irgendwo rum und fressen ganz gemütlich Gras, begleiten uns ein wenig, kommen uns entgegen oder ziehen erschrocken ihre Köpfe ein, sobald sie uns bemerken. :) Außerdem kann man hier Lava-Tunnell begehen - Tunnel die dadurch enstanden, da außen die Lava erhärtete, während innen noch heiße flüssige Lava floss. Manche sind gruselig lang und dunkel :) Zurürck nach Santa Rosa ist es ein ganz schön anstrengender Marsch den Berg hinauf, aber kein Problem für uns :) In Santa Rosa warten wir auf den nächsten Local Bus und fahren zurück bis zum Mercado Central von Puerto Ayora - hier gibt es zum Abendbrot für Sik komische Gedärme (sieht echt eklig aus, gegrillter Darm vom Schwein ohne Inhalt) und für mich einen Empanada con Carne (frittierte Teigtasche mit Fleisch gefüllt) und wieder so einen leckeren heißen Pflaumensaft. Bei einer einheimisch sehr beliebten Panederia kaufen wir uns für morgen das Frühstück - Schokobrötchen für mich :). Bei einem Abendspaziergang im Hafen können wir noch hunderte von Haien beobachten direkt in der Bucht - ganz abgesehen von den ganzen Pelikanen, Leguanen und faulenzenden Seelöwen, die man schon langsam als ganz normal empfindet und selbstverständlich über sie hinübersteigt.
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  • Day95

    Wunder des Hochlandes

    February 3, 2018 in Ecuador ⋅

    Wir erwachten ein wenig verbrannt von der Hitze des gestrigen Tages und frühstückten Gebäck aus dem Supermarkt, das zwar sehr süß, dafür aber vor Ort gebacken und lecker war. Danach liehen wir uns Fährräder aus und fuhren, die Räder auf der Ladefläche, mit dem Pick-Up-Taxi in das Hochland der Insel. Wir ließen uns bei „Los Gemelos“, zwei Zwillingskrater, die durch das Absinken der Lava entstanden sind, absetzen und schlossen zunächst unsere Fahrräder an, um den Rundweg zu Fuß zu erkunden. Im Gegensatz zur Küstenstadt erfrischte uns das Hochland mit einem wolkenverhangenen Himmel und Nieselregen sowie geradezu arktischen Temperaturen um die 20 Grad.
    Das Areal um die Krater herum ist die Heimat unzähliger Vögel, und so brauchten wir für den nur zwei Kilometer langen Weg eineinhalb Stunden, die wir damit zubrachten, unseren gefiederten Freunden beim Zwitschern, Fliegen und Fressen zuzusehen sowie durch die Pflanzenpracht zu streifen.
    Bergab auf dem Fahrradweg neben der Straße schossen wir anschließend in Richtung unseres nächsten Ziels: einem Schildkrötenreservat.
    Doch noch lange bevor wir auch nur den Eingang eben dessen zu sehen bekamen, wurden aus den aus den Augenwinkeln gewähnten Steinbrocken Schildkröten am Straßenrand und fast hätten wir diese unübersehbaren Tiere übersehen. Wir hielten an und unsere Kinnladen klappten (mal wieder) herunter. Etwas verschreckt schaute sie uns mit eingezogenem Hals an, als wir sie beim Fressen störten, aber wir hatten soeben unsere erste Galapagosschildkröte getroffen. Und sie sollte nicht die letzte und vor allem nicht die größte gewesen sein.
    Je näher wir dem Reservat kamen, desto größeren Exemplaren begegneten wir. Mal am Straßenrand, mal mitten drauf, mal auf dem angrenzenden Feld. Überall wimmelte es förmlich von diesen gemächlichen Riesen.
    Josephin, schon ein Stück vorgeradelt, blieb plötzlich stehen und verstummte. Durch das Dickicht der Bäume war in einigen Metern Entfernung ein riesiges Exemplar zu sehen, so groß, dass sie es kaum glauben konnte.
    Das Reservat selbst beherbergt wirklich enorme Schildkröten mit einem Gewicht von bis zu 150 Kilogramm, ohne sie jedoch einzusperren. Aus freien Stücken leben sie an genau dem Ort, aus dem die Besitzerfamilie vor vielen Jahren ein Reservat machte und bewegen sich auch nicht sonderlich weit weg (wer sie jemals hat laufen sehen, wird verstehen warum).
    Nach einem Rundgang und vielen Fotos wartete schon die nächste Attraktion auf uns. Ein paar hundert Meter vom Reservat entfernt, liegt der Eingang zu einem sogenannten Lavatunnel. Dieser begehbare, unterirdische Tunnel entstand, als die äußerste Schicht eines Lavastroms erkaltete und eine Röhre zurückließ. 400 Meter davon sind an der Stelle erhalten und für die Öffentlichkeit geöffnet.
    Auf dem Rückweg durch das Grün des Hochlandes nach Puerta Ayora, mal bergauf, meist bergab, kamen wir an Bananenplantagen und, natürlich, weiteren Schildkröten vorbei. Eine kleine Pause legten wir ein und erfrischten uns mit einer Flasche Fioravanti (ecuadorianischer Limonade, schmeckt nach Kaugummi mit viel Zucker).
    In den Sonnenuntergang radelten wir weiter, den Blick auf das Meer gerichtet, bis nach Puerto Ayora. Dort probierten wir an einem Straßenstand gegrillte Kochbanane, die eine Frau zubereitete, ehe wir beim Abendessen die Bilder des Tages Revue passieren ließen und schließlich selig in unsere Kissen fielen.
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  • Day47

    Laguna "El Chato"

    October 6, 2017 in Ecuador ⋅

    Nach einiger Zeit - der Weg wir immer schmaler und ist kaum mehr als solcher zu erkennen, da immer wieder Bäume den Weg versperren (allein hätten wir uns hier nie zurecht gefunden) - erreichen wir die Lagune "El Chato". Am Wegesrand sehen wir den ganzen Weg über riesengroße Schildkröten, größer als alle bis anderen, die wir bis jetzt gesehen haben. Auf dieser Lagune wollten wir eigentlich garnicht, wir wussten nicht einmal, dass sie existiert. Trotzdem gefällt uns die Wanderung mit den Einheimischen, die den gesamten Weg in Flip-Flops und Crocks zurücklegen. Auch die Lagune ist wunderschön und die Sonne über uns knallt noch immer ordentlich herunter.Read more

You might also know this place by the following names:

Santa Rosa

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