Ecuador
Santa Rosa

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Travelers at this place
    • Day 69

      Cruise day 2: Cerro Dragon - Hike

      August 8, 2022 in Ecuador ⋅ ☀️ 23 °C

      Am Strand angekommen, sichten wir wieder Marine-Iguanas. Dieses Mal können wir ihnen zuschauen, wie sie zurück über die Flamingo-Lagoon schwimmen. Sehr eindrücklich, wie diese sich im Wasser fortbewegen können. Leider hat es heute hier keine Flamingos. Aber der Teich ist trotzdem sehr eindrücklich. Vor allem die vielen kleinen Krebse, welche sich sofort wieder verstecken, als wir näher kommen.

      Der Dragon Hill ist wieder Sperrzone. Wir machen aber eine kleine, gemütliche Wanderung auf den Hügel nebenan. Der Weg führt durch eine unglaubliche Landschaft voller Kaktusbäume. Aktuell ist Trockensaison, deshalb sind alle Bäume und Büsche vertrocknet. Die Bäume leuchten im Sonnenlicht schön silbern. Es sieht bis auf die Kakteen etwas verstorben aus hier. Aber sobald die Regensaison wieder beginnt, blüht hier alles auf.

      Dank der Dürre sehen wir die farbigen Land-Iguanas viel besser. Im Vergleich zu den Marine-Iguanas sind diese riesig! Sie ernähren sich vorwiegend von den Kaktusfeigen, welche auf den Boden gefallen sind. Spektakulär zu sehen, wie sich die Flora und Fauna hier dem Klima anpasst, um auch in der Trockenzeit zu überleben. Oben am Hügel sehen wir in der Ferne wilde Ziegen. Diese wurden hier einmal ausgesetzt und führten einmal zu einer riesigen Plage, weil sie den anderen Tieren das Essen zum Überleben weg gefressen haben. Nach der Vernichtung sind nun nur noch vereinzelte Ziegen zu sehen und die Flora & Fauna ist wieder intakt. Ein gutes Beispiel, weshalb sich der Mensch nicht zu gross in die Entwicklung der Natur einmischen sollte.

      Oben am Hügel erwartet uns eine wundervolle Aussicht.
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    • Day 8

      Ein Ausflug ins Hochland

      May 6, 2023 in Ecuador ⋅ ☁️ 25 °C

      Heute haben wir einen besonderen Ausflug vor. Wir möchten gerne nochmal die Galapagos Riesenschildkröte in freier Wildbahn sehen. Dafür gab es zwei Möglichkeiten. Eine relativ leicht zu erreichende, wo aber auch alle anderen Touristen hingebracht werden und eine ein kleines Stück weiter auf einer Ranch mitten im Hochland. Dreimal dürft ihr raten welche Variante wir genommen haben. Genau die zweite ! Die Organisation der Taxen machen wir übers Hotel. Denn es ist nicht so leicht einen Fahrer zu finden der auch den Weg kennt. Doch nach vielem hin und her telefonieren finden sie einen der ihn kennt und einen zweiter der dem ersten hinterher fährt.
      Pünktlich 9:15 Uhr ist Abfahrt. Es ist ganz angenehm zur Abwechslung mal nicht gequetscht in Pick ups zu sitzen, sondern ganz entspannt die Fahrt zu genießen. Unser Fahrer spricht ein wenig englisch und so mischen wir es mit meinem bisschen Spanisch um uns ein wenig zu Unterhalten. Er lebt seit 8 Jahren auf Santa Cruz und kommt Ursprünglich aus Quito. Die Fahrt ins Hochland bringt uns hinein in eine grüne Oase mit wenig kleinen Hütten und grüne Landschaften so weit das Auge reicht. Es gibt Verkehrsschilder die vor wandernden Schildkröten warnen und auf einen Fußweg der parallel zur Straße verläuft geht auch gerade ein großes Exemplar spazieren. Ein unwirkliches Bild.
      Der Pickup biegt von der Hauptstraße ab, zunächst auf einen breiten Schotterweg mit vielen Schlaglöchern und anschließend auf einen schmalen Matschweg mit noch mehr Löchern. Dann erscheint eine hübsche offene Lodge vor uns. Ein Hund begrüßt uns freundlich, genau wie seine Besitzerin. Die Lodge ist auf einem kleinen Berg und man hat einen fantastischen Blick über die Landschaft bis hin zum Meer. Uns wird erklärt welche der Nachtbar Inseln zu sehen sind und wo damals die Piraten auf die Insel Kamen. Hier in diesem Gebiet haben sie auch aufgehalten, denn es gibt hier mehr Trinkwasser als an anderen Orten. Sie brachten Orangen mit, woraus später wiederum Orangenbäume wuchsen und auch Bananen gab es damals noch nicht. Aus diesem Grund fingen sie an sich auch von den Schildkröten zu ernähren. Es ist heute etwas verhangen von Regenwolken, das macht es für uns etwas angenehmer mit den Temperaturen aber die Nachtbarinseln sind nicht ganz so gut zu sehen. In der Lodge stehen zwei riesige Schildkröten Panzer. Sie Erklärt uns die anatomischen Unterschiede zwischen den Männchen und den Weibchen und wir dürfen mal Probe wohnen im Panzer. Ziemlich eng ist es und man ist doch etwas eingeschränkt in seiner Bewegung.
      Dann werden Gummistiefel verteilt und wir drei jüngsten dürfen uns zusammen mit Digo auf die Ladefläche des Pick Up setzten. Endlich mal! Das wollte ich schon die ganze Zeit! Digo und 14 Jahre jung und beteiligt sich an der Betreuung der Touristen während der Touren. Er traut sich zunächst nicht richtig englisch zu sprechen doch als er mir uns aufm Auto saß kamen wir doch ein wenig ins Gespräch. Er gibt sich größte Mühe und spricht für sein Alter total gut. Der Fahrer bringt uns holpernder weise durch die engen matschigen und mit Schlaglöchern besiedelten Wege. Wir sehen immer wieder große und kleine Schildkröten, sogar mitten auf der Kuhweide. Uns wird erklärt das die Schildkröten zur Zeit auf Wanderschaft sind und wir deshalb so viele sehen. Sie wandern 9 Kilometer zum Meer in etwas 15-20 Tagen um dort ca 5km vorm Strand ihre Eier ab zu legen. 2 bis 10 Eier pro Schildkröte. Die verbuddeln sie dann und überlassen sie ihrem Schicksal. Es gibt keine Nestpflege, kein auf Oasen auf die Kinder geschweige denn Füttern der Kinder. Ganz schöne Rabeneltern diese Schildkröten. Anschließend kehren sie wieder in ihr zu Hause zurück. Das dauert allerdings deutlich länger, da es bergauf geht.
      Unsere Fahrt wird abrupt gestoppt als Digo von der Ladefläche aufgeregt dem Fahrer Tortuga zuruft und nach vorne Zeigt. Sie liegt mitten auf dem Weg aber gut getarnt im Gras. Es ist ca 14 Jahre alt und wird als Baby bezeichnet. Es wird auch gar nicht lange gefackelt sie ist hier zu Hause und wir sind die Gäste, springen also ab vom Auto und gehen in einem angemessen Bogen um sie herum und den Rest des Anstieges zu Fuß. Am Wegesrand sehen wir noch eine 20 jährige Schildkröte, die uns ein wenig verwundert anschaut. Touristen bekommen sie hier zum Glück nicht so oft zu sehen und das ist auch gut so. Denn im Gegensatz zu vielen Anderen Gattungen der Inseln haben die Schildkröten durch die Piraten eine natürliche Scheu vor Menschen entwickelt. Andere Feinde gibt es für sie nicht und so leben sie im Einklang mit allen anderen Tieren, nur der Mensch hat ihnen beigebracht Angst zu haben. Vielleicht funktioniert die Evolution und in ein paar hundert Jahren ist diese wieder weg, weil wir uns ihnen gegenüber respektvoll und freundlich verhalten.
      Unsere Führerin läuft voran den Berg hinauf, zeigt uns junge und Uralte Orangenbäume (welche keine Früchte mehr tragen) große Bäume aus denen sie ihre Möbel machen und am Ende eines steilen Aufstiegs einen Fantastischen Blick über die Insel und das Piratengebiet. Sie trägt übrigens einen langen Pulli und eine Pudelmütze, während wir in Badeshorts schon schwitzen weil es so schwühl ist. Sie war vor kurzem doll erkältet und möchte einem Rückfall vorbeugen.
      Wir steigen wieder ab und in der Zwischenzeit hat unser Fahrer schon gewendet. Wie er das auf diesem engen Pfad gemacht hat ist uns ein Rätsel. Nun fährt er uns zu den Eingang eines Lavatunnels. Doch vorher gehen wir erneut mit Digo ein paar Meter durchs hohe Gras denn dort isst eine riesige Schildkröte gerade zu Mittag. 120 Jahre ist sie alt laut Digo. Sie ist also den letzten Piraten noch so davon gekommen. wahrscheinlich war sie damals klein genug um zu überleben.
      Die Reisegruppe trennt sich an dieser Stelle. Die Jugend steigt hinab in den Lavatunnel und alle anderen Fahren zurück zur Lodge, wo der Ausgang des Tunnels ist. Digo erzählt uns das die Lava hier zwei Tunnel geschaffen hat. Den einen können wir begehen, er ist sicher und gut ausgeleuchtet. Der andere ist noch zu unsicher doch daran arbeiten sie. Dies ist der größte Lavatunnel im Hochland. An manchen Stellen wurde sie Lava so schnell und heiß das sich große Blasen entwickelten welche dann explodiert sind. Immer wieder bleibt Digo stehen und erzählt uns Geschichten zu dem Tunnel. Was er mit seinen Worten noch nicht sagen kann hat er sich auf dem Handy vorher übersetzt und lässt es uns lesen oder liest es vor. Außerdem kennt er die besten Spots für Fotos. Er macht gute Bilder und leuchtet uns an manchen Stellen mit seinem Handy sogar noch aus damit unsere Gesichter auch zu sehen sind. An einer Stelle ist ein großes Loch in der Decke in dem sich die Pflanzen ihren Weg gesucht haben. Es ist ein wunderschöner grüner Kontrast zu dem schwarzen Lavagestein. Der Ausstieg führt über eine große Öffnung und lange Treppe hinein ins Grüne. Bevor wir oben ankommen bekommt Digo ein schönes Trinkgeld, ein breites Grinsen schmückt sein Gesicht, dass hat er sich verdient.
      Oben angekommen brauchen wir erstmal kalte Getränke und genießen noch ein wenig den Ausblick bevor es zurück geht. Sogar auf der Rückfahrt sehen wir noch 2 große Schildkröten am Straßenrand.
      Den Rest des Tages verbringen wir entspannt. Erstmal ein wenig Siesta, dann essen Jagen und ein wenig schlendern. In der Darwinstation lassen uns noch Galapagos Stempel in unsere Pässe machen und gehen hinunter zum Strand an der Forschungsstation um den Abend ausklingen zu lassen. Als wir wieder zurück gehen wollen ist das Tor zu. Wir sind mitten im Nationalpark also ist außen herum wandern auch keine Option. Wir gehen uns die Sache also mal genauer ansehen. Immerhin sind wir 2 Schlüsselmädchen und 1 Schlüsseljunge irgendwie werden wir ja wohl hier raus kommen. Und beim genaueren Hingucken ist es tatsächlich eine Aufgabe für die Aushilfe… Mich… denn es ist nur ein Band herum getüddelt, welches mir ein bisschen gefummel gut zu lösen ist. Susi und ich hatten kurz ein Deja-vu… wie in Venedig wo wir im Park eingeschlossen waren mit den Ratten. Nun ja dieses Mal währen es wenigstens nur Meerechsen gewesen und keine Ratten.
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    • Day 119

      Galapagos - Reif für die Insel 🐢

      September 29, 2022 in Ecuador ⋅ ☀️ 24 °C

      Nachdem wir am Dienstag 2 Geschäftstermine hinter uns gebracht hatten, besichtigten wir am späteren Nachmittag den Mittelpunkt der Welt (Äquator 0). Es ist ein kleines Souvenir Dorf mit einem grossen Monument in seiner Mitte, welches wir beim geniessen eines kalten Glaces bewunderten. Im Nachhinein erfuhren wir, dass die eigentliche Mitte ca. 200 Meter enfernt liegt.😜

      Am Abend assen wir bei einem echten Neapoletaner Pizza und Pasta. Das Essen war sehr lecker und zum Schluss gab‘s noch ein Limoncello aufs Haus und Rocco strahlte als er seinen bestellten, italienischen Espresso vorgesetzt bekam. Der Inhaber plauderte in breitem neapolitanischen Dialekt mit uns und meinte, dass er Italien wahnsinnig vermisse. Er tat uns richtig leid.😅

      Am Mittwoch schliefen wir aus und packten unseren Rucksack neu für unseren 9-tägigen Trip auf die Galapagos Inseln und machten uns in der Millionenstadt auf die Suche nach Bargeld. Auf der Insel sollte man nämlich genügend davon dabeihaben, wie wir von anderen Reisenden erfahren hatten. Die Suche stellte sich als schwieriger heraus als gedach. Erst bei der vierten Bank konnten wir zumindest 600Dollar abheben.

      Hungrig sassen wir bereits um kurz vor 5 Uhr im Restaurant Miskay, welches uns von unserem Hotel empfohlen wurde. Auf der Karte fanden sich viele lokale ecuadorianische Gerichte, sogar Guineapig wurde angeboten.🫢 Meine Kartoffelsuppe & Rocco‘s Mini-Empanadas zur Vospeise waren sehr gut und wurden von den Hauptspeisen sogar noch übertroffen.

      Am nächsten morgen hatten wir einen riesen Stau auf der Fahrt zum Flughafen. Anstatt der empfohlenen 3h, kamen wir erst 1 1/2h vor Abflug mit unserem Taxi an. Schnell noch den Bankomat am Flughafen geplündert (Max. 600 Dollar) und dann durchliefen wir das komplizierte Einsreiseverfahren um auf die Galapagos Inseln reisen zu dürfen.

      1.) Boardkarte am Self-Check-In lösen
      2.) Anstehen für die Einreisekarte (Kosten: 20$ pro Person)
      3.) Koffer durch den Scanner fahren
      4.) Anstehen um Koffer abzugeben
      5.) Durch die Personen-Security

      Da alle Touristen bei der Airline das Paket L buchen müssen um mitzufliegen und die günstigen Tickets den Einheimischen überlassen werden, hatten wir dafür einen erstklassigen Premium Sitz (fühlte sich an wie Business 😎) zuvorderst in der Maschine.

      Der Flug auf die Insel Baltra (Galapagos) dauerte nur ca. 2h und der Ausblick aus dem Flugzeug versetzte uns schon ins Staunen. Auf dem Weg vom Flugzeug zum Einreiseschalter wurden wir bereits von einer schwarzen Echse begrüsst. Nachdem wir die Nationalparkgebühr ( 100$ pro Person in Bar 😯) bezahlt hatten suchten wir uns schnell einen Platz im erstbesten Bus, der in Richtung Kanal fuhr. Dort setzten wir innerhalb von 5 Minuten auf die Insel Santa Cruz über und für weitere 5$ brachte uns ein Bus (nach 40-minütiger Wartezeit) bis ins 30 km entfernte, einzige Dorf Puerto Ayora.

      Nach dem einchecken besuchten wir eine Tauchschule im Dorf, damit Rocco sich für einen Tauchgang anmelden konnte. Er konnte dem Last Minute Angebot nicht wiederstehen und so wird er Morgen 2 Tauchgänge mit der Iguana Tauchschule absolvieren. Wir sind gespannt was er da alles entdecken wird. Übrigens gefällt es uns hier sehr. Die Menschen sind sehr freundlich, es hat viele tolle Restaurants/Bars und wir konnten schon einiges an Wildlife sichten. Die frische Meeresbrise hatten wir auch schon vermisst und wir freuen uns sehr auf die kommenden Tage auf den Inseln.
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    • Day 90

      Kleine Bekannte und alte Giganten

      January 9, 2023 in Ecuador ⋅ ☀️ 23 °C

      Wir geben es zu - eigentlich hatten wir den Rückflug direkt nach unserem Aufenthalt auf Isabela geplant. In der Tauchkrise von 2022 hatten wir aber kurzerhand unseren Flug 2 Tage verschoben, um noch einen ganzen Tag auf Santa Cruz zu haben. Ziel war ein erneuter Ausflug zur Seelöweninsel Santa Fe, diesmal mit Schnorchel statt Tauchausrüstung. Da wir aber so tolle Momente mit den Seelöwen auf Isabela hatten verzichteten wir auf den teuren Ausflug. Anstelle dessen spazierten wir nochmals zu unserem Lieblingsstrand, der Tortuga Bay, bestaunten ein letztes Mal die Iguanas am Strand und machten es uns im Schatten der Mangroven bequem. Im Gegensatz zum letzten Mal war jetzt Ebbe und das Wasser sogenannt "seichleih"!🤓 Chantal startete bald den ersten Asuflug ins Wasser. Mit dem niedrigen Wasser war es weniger ein Schwimmen, sondern viel mehr ein Spazieren in der Bucht. Als Thomas dann nach einiger Zeit von seinem Buch aufblickte, sah er eine winkende und wild gestikulierende Ehefrau. Er lief ihr Stück entgegen und versuchte die Signale zu deuten, konnte die Mitteilung aber erst nach einem Spurt zurück, um die Brille zu montieren, entziffern: Kommen! Kamera mitbringen! Soforter als sofort! Gesagt, getan - und tatsächlich lohnte sich die Eile. Da schwamm doch tatsächlich ein Baby-Hammerhai herum!🥹 Wir sahen ihn noch ein paar Mal, später am Nachmittag sogar vom Strand aus!🤩
      Zum Abschluss-Abendessen gönnten wir uns ein paar Daiquiris in der Happy Hour und assen erstaunlich gut, bevor wir dann am letzten Morgen zum Flughafen aufbrachen. Nicht ganz einfach - dieser liegt auf einer eigenen Insel am anderen Ende der Hauptinsel. Wir nutzten die Möglichkeit und machten mit unserem Taxi einen einstündigen Halt auf der El Chato Ranch. Diese liegt im Hochland der Insel in einem Schutzgebiet für die Galapagos-Riesenschildkröten, welche bis zu 170 Jahre alt werden können! Wir waren die ersten Besucher des Tages und so konnten wir in aller Ruhe diesen sanften Riesen beim bädelen/matschen, spazieren und ruhen zuschauen. Eindrücklich! Nach der weiteren Taxifahrt, auf der wir immer wieder Schildkröten neben und auf(!) der Strasse antrafen, folgte eine Kanalüberquerung mit der Fähre und der Flughafen-Shuttlebus über die Isla Baltra. Mit einem Land-Iguana auf dem Weg ins Flugzeug endete unser Abenteuer Galapagos, das wir mit der Sicht von oben auf all die besuchten Inseln und Tauchspots nochmals Revue passieren liessen.🥰
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    • Day 21

      Bartolomeo und Sullivan Island

      December 4, 2019 in Ecuador ⋅ ☀️ 22 °C

      Der Ablauf der Tage ähnelt sich. Um 7.00 Uhr gibt es Frühstück. Danach findet die erste Aktivität statt. Heute war es eine Wanderung auf Bartolomeo. Eine karge Insel vulkanischen Ursprungs, wie eigentlich alle Inseln hier.
      Danach waren wir schnorcheln am Pinnacle Rock. Ein sehr schöner Spot. Es gibt hier eine kleine Pinguin Art.
      Nach dem Mittagessen waren wir auf einem Lavafeld wandern. Die Lava entstand bei einem Vulkanausbruch vor ca. 200 Jahren. Die Lava hat einen sehr eigene Schönheit. Aber es war auch sehr heiß und anstrengend. Ich habe mich richtig auf die anschließende Schnorchelrunde im kühlen Wasser gefreut. Ich denke mir sind auch ein paar ganz gute Unterwasser Aufnahmen gelungen. Die muss ich nachreichen 😂
      Unter anderem bin ich neben einem Hai geschwommen und habe ihn auch ganz gut mit der Kamera getroffen. Sorry, auf das Foto müsst ihr auch warten. Ich bin zu faul und zu müde um mich mit dem Foto Transfer zu beschäftigen.
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    • Day 32

      Santa Cruz Tag 2

      February 6, 2023 in Ecuador ⋅ ☀️ 24 °C

      Nachdem wir am vorherigen Tag noch nicht genug Schildkröten gesehen hatten, haben wir heute wieder eine Tour zu einem Schildkröten-Reservat unternommen. Im Gegensatz zu San Cristobal bekamen wir hier allerdings eine Führung durch das Reservat mit vielen Hintergrund-Informationen. Außerdem waren deutlich mehr Schildkröten auf größerer Fläche zu sehen. Leider gab es hier keine Aufzuchtstation um Schildkröten-Babys anzuschauen. Diese befindet sich nämlich in der Charles-Darwin-Forschungs-Station von Santa Cruz.
      Anschließend fuhren wir zu einem Lavatunnel, welchen man komplett durchlaufen konnte, teilweise allerdings durch seeeeeehr enge Stellen. Unser Taxi Fahrer hat uns dann am anderen Ende wieder eingesammelt.
      Der letzte Stopp der Tour war bei den sogenannten Zwillingskratern (Los Gemelos) - zwei riesigen Sinklöchern im Vulkangestein, welche von unberührter Natur und vielen verschiedenen Vogelarten umgeben sind.
      Auf dem Rückweg in die Stadt entschieden wir spontan, uns noch die Charles-Darwin-Forschungsstation anzuschauen, wo uns der Fahrer dann freundlicherweise auch direkt abgesetzt hat.
      Die Station bestand zum Einen aus der Schildkröten-Aufzuchtstation, ist aber auch das Zentrum der Forschungsgemeinschaft des Galapagos-Nationalparks. Es gab dort eine Ausstellung zu den vielen verschiedenen Projekten, mit denen der Erhalt der einzigartigen Natur der Galapagos Inseln sichergestellt werden soll. Zusätzlich nahmen wir noch an einer geführten Tour durch die Aufzuchtstation teil. Unser Guide hat uns viel über die Ausrottung vieler Tierarten, insbesondere der Schildkröten, während der Kolonialzeit aber auch derzeitige Gefährdungen erzählt, und wie diesen entgegengewirkt wird. Ursprünglich befinden sich wohl 350.000 Schildkröten auf den Inseln, welche mit der Zeit auf 20.000 reduziert wurden. Mittlerweile konnten der Bestand aber wieder auf 50.000 erhöht werden. In der Station befand sich auch die balsamierte Schildkröte "Lonesome George", welcher dort als letzter seiner Spezies nach vielen erfolglosen Paarungsversuchen 2012 verstorben ist.
      Am Abend haben wir weiter nach Ausflügen für die nächsten Tage umgeschaut. Der einzige noch geöffnete Tauchshop hatte zufälligerweise eine deutsche Mitarbeiterin, nach deren Einschätzung wir am Gordon's Rock tauchen können, da die Bedingungen derzeit gut sind und wohl ähnlich wie am Kicker's Rock seien. Also haben wir dort direkt eine Touchtour am übernächsten und zusätzlich eine Schnorchel-Tour für den darauffolgenden Tag gebucht.
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    • Day 7

      Las tortugas

      February 7, 2023 in Ecuador ⋅ ☀️ 27 °C

      Nach nur wenigen Stunden Schlaf, waren wir 9 Uhr zum Frühstück in einem Restaurant etwas außerhalb verabredet. Nina fühlte sich allerdings nicht so gut, sodass Theresa, ich und Kevin doch allein zum Coffee Lab gegangen sind. Mit dem stärksten kalten Kaffee, den sie hatten, bruzelten wir ein wenig in der Sonne bis Vinicio kam, um uns wieder das Midori aufzumachen. Nach und nach kamen Valentin, Nina, Diego und Nacho dazu. Wir frühstückten und rekapulierten den Abend. Alle mit ein wenig chuchaki (einen Kater in Quichua, die indigene Sprache)

      Nach ein paar Stunden im Schatten entschieden Kevin, Theresa und ich doch noch einen Ausflug zu einer Schildkrötenfarm zu machen. Wir mieteten uns Fahrräder und fuhren mit einem Taxi ca. 20 min ins Landesinnere zu ´Los Gemelos’, zwei Krater die durch einen Lavastrom entstanden sind.

      Nach einem kurzen Spaziergang nahmen wir die Räder und fuhren bergab zur Schildkrötenfarm. Auf etwa halber Strecke legten wir einen kleinen Stopp ein, um durch einen Lavatunnel zu laufen. Mit teilweise 2m breite und vielleicht 4m Höhe, definitiv größer als erwartet.

      Nach einer weiteren kurzen Fahrt führte uns anschließend ein Guide durch die Schildkrötenfarm. Eine amerikanische Touristin hat beim Fotos schießen mit einer riesigen Galapagosschildkröte namens Tim den Vogel abgeschossen. Mit dem nötigen 2m Abstand stellte sie sich hinter die Schildkröte, legte ihre Hände auf die Oberschenkel, beugte die Knie und streckte den Hintern heraus. Posing for Life mit Tim :D Seitdem darf diese Pose bei keinem Fotoshootings fehlen.

      Die Rückfahrt wollten wir eigentlich mit einem der Taxis antreten, aber keines wollte uns mitnehmen. Also hieß es den ganzen Berg mehrere Kilometer auf steiniger Piste wieder hoch. Die meiste Zeit mussten wir das Fahrrad schieben, weil es zu steil war. In diesem Moment haben wir alle auch uns selbst für diesen Ausflug gehasst.

      Nach etwa 1h bergauf, kamen wir an der Hauptstraße an und konnten zumindest die meiste Zeit bergab fahren. Allerdings tat uns der Hintern an diesem Punkt auch schon tierisch weh. Nochmal 7-10km später tauchte endlich Puerto Ayora vor uns auf und niemals zuvor waren wir glücklicher diesen Ort zu sehen.

      Ein Stopp beim Cocofresh für ein Slusheis war an diesem Punkt des Tages die beste Idee, die Theresa haben konnte.

      Im Hotel angekommen, war nur noch Zeit für eine schnelle Dusche und 10min Powernap, um dann mit Nina zur Dancehallclass ins Tanzstudio zu gehen.

      Völlig ausgepowert und hungrig haben Valentin und Nina uns einen weiteren Geheimtipp zum Abendessen gezeigt. Im Restaurant Pinchos del Gato Mera haben wir Pinchos Mixtos (Ein gegriller Spieß mit Fleisch, Fisch und Garnelen mit Gewürzen und Chimichurri) gegessen. Dazu gab es Reis, Kochbanane, Pommes und Salat. Soo lecker, aber viel zu viel.
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    • Day 18

      Turtoises, Turtoises, Turtoises

      February 5, 2023 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

      Gleich neben dem Lavatunnel war das Reserva el Chato der Ranch Primicias. Etliche Landschildkröten leben in diesem Gebiet in freier Natur. Die Gegend ist sehr ansprechend für sie, da sie Wasser, Nahrung (Früchte und Gras), Schatten und ihre Ruhe haben. Als erstes durften wir selbst einen Schildkrötenpanzer anprobieren, wow - war echt noch schwer! (40% des Körpergewichts einer Schildkröte). Dann führte uns ein Guide durch das Gelände und wir sahen verschiedene Riesenschildkröten, die grössten weltweit. Sie werden 180/190 Jahre alt, die Männchen 300 und die Weibchen 90 bis 120, Kilo schwer. Zudem können die Einzelgänger 1 Jahr ohne essen und trinken überleben, was für die Piraterie ansprechende Nahrung bot. Anfangs lebten 250'000 Schildkröten auf der Insel, doch danach nur noch 30'00 (10%). Deshalb gibt es viele Hilfsprojekte, die die Anzahl wieder steigen lassen und weiteres Artensterben verhindern. Nach dem Besuch, der Coco-Lemonade, der Empanada und der Siesta in einer Hängematte besuchten wir noch die "Gemelos", zwei Vulkankrater.Read more

    • Day 10

      Tag 10: Galapagos - Santa Cruz Island

      October 19, 2022 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

      Die Nacht isch wunderbar gsi. Da mer gester am Namitag gfahre sind, simmer die Nacht nur ih de Bucht gstande und s‘Schiff isch drum ganz ruhig gsi. S‘Zmorge isch wie jede Tag bombastisch gsi. D‘Crew git sich würklich uh mega müeh, dass mir eus amel wohlfühled. Denn simmer grad uf Dinghys gabge und sind dur Black Turtles Cove gfahre. Das isch en Mangrove-Wald gsi. Wommer chlii tüüf drin gsi sind, hemmer au de Motor abgstellt und sind Paddlet. Es isch eih Ruhe gsi und eifach wunderbar. Mir hend unzähligi vo Meeresschildkrötli gseh und Roche. S‘Highlight isch aber en Baby White-Tipped-Shark gsi. Natürlich hemmer auna ganz viel Vögel gseh… Zrugg ufem Boot simmer na 2h wiiter ah de Küste entlang gfahre, bevors Zmittag geh hett. Na mit vollem Buch simmer go schnorchle. Viel schöni Fischli und ein Seeleu hemmer gseh. Denn hemmer na eh chlini Wanderig dur de Dragon Hill gmacht. De Name chunt vo de Iguanas wo im Land, oder au ufm Wasser lebed. Nebed de viele Iguanas hemmer eh wunderbari Landschaft mit Flamingos und Geisse gseh. Zrugg an Board simmer wieder wiiter mitm Boot gfahre. Ganzi 5 Stund. Irgendwenn hetts gheisse es gäbi Znacht. Obwohl das Boot so unglaublich gschaukled het. Es het glaub niemer würklich öppis gesse und es sind all nacher nomal go ahneligge. Au ich bin würklich churz vorem chötzle gsi😂 Am 8i simmer denn am Hafen Puerto Ayora ahcho. Nah bis nah sind wieder alli us ihrne Zimmer cho und zum Glück het üs Crew s‘esse warmbhalte und mir hends dasmal richtig chöne gnüsse. Denn hemmer bis am 10ni chli chöne s‘Städli unsicher mache und sind alli zemme es Bier go neh. Langsam verstaht mer sich sehr guet ihnde Gruppe. Sehr schaf, reised die meiste morn scho ab…Read more

    • Day 63

      Lavatunel und meh Riseschildchrotte

      November 16, 2019 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

      Uf em Weeg zu de Farm hemmer no bimene Lavatunel halt gmacht. Das isch no recht ihdrücklich gsi zum dede durelaufe/chrüche. Natürlich hets scho uf em Weeg mega viel Schildchrotte gha.
      Uf dere Farm ahcho hets den nur no Riseschildchrotte gha, die hend das gebiet mega gern, drum sind so viel dede. Mir hend den au no so en Panzer chöne ahlegge, sind also no recht schwer.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Santa Rosa

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