Italy
Matera

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71 travelers at this place:

  • Day41

    Sassi di Matera... WOW!

    August 2, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Gebiet der Murgia, in dem sich Matera befindet, war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und Matera gilt als einer der ältesten besiedelten Orte der Welt. Die Lebensbedingungen waren gut: Es gab einen Fluss, fruchtbares Land und leicht zu bearbeitendes Baumaterial.

    Matera ist die Stadt der Höhlenwohnungen und Felsenkirchen in den Sassi.
    Was hier auch so faszinierend ist, dieser Ort ist bereits 9000 Jahre alt!!! 😬

    Das zuerst besiedelte Gebiet befindet sich gegenüber der Sassi von Matera in der Murgia Materana. 🏺 Später nutzen die Menschen das Gebiet der heutigen Sassi, der ältere davon ist der Sasso Barisano.

    Die Grotten wurden in den relativ weichen Sand- und Tuffstein gehauen. Anfangs waren es die natürlichen Höhlen, die die Menschen als Unterkunft nutzten. Da sich der Stein gut bearbeiten ließ, wurden die Unterkünfte bald ausgebaut und man grub ganze Wohnungen in den Berg, die ständig durch Anbauten erweitert wurden. Die Menschen schnitten Quader aus dem Berg heraus, um diese wiederum als Baumaterial für den Vorbau zu nutzen. Je tiefer die Höhlen gegraben wurden, desto mehr Baumaterial wurde gewonnen und als Fassade vor der Grotte aufgebaut.💡

    Neben- und übereinander entstand so im Laufe der Jahrtausende eine Höhlenstadt in den Felsen, ein verschachteltes Netzwerk aus Höhlenwohnungen, engen Gassen und kleinen Plätzen, dazwischen Felsenkirchen, das zusammen ein großes architektonisches Kunstwerk ergibt.

    🤭
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  • Day42

    Matera die Zweite ♪ ..es ist zu schön!

    August 3, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 28 °C

    Da wir am Tag zuvor angereist sind und nur zwei Stunden für die alten Steine der malerischen uralten Stadt hatten, wollten wir unbedingt noch einmal hin um es zu genießen ☺️

    Auf dem Bauernhof Campingplatz gab es Pferde und Esel 🙂 der "first contact" 🐴 für unseren süßen Oli 😍

  • Day65

    Koreanische Hühnersuppe in Matera

    November 23, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach der Ankunft in Brindisi bin ich nach Matera, gelegen auf einer felsigen Landzunge und bekannt aufgrund der in den Fels geschlagenen Höhlensiedlungen und Kirchen, gefahren. Im einzigen Hostel des Städtchens machte ich abends Bekanntschaft mit einem südkoreanischen Musiker, der durch rentablen Straßengesang seine Reise finanziert. Gespannt auf die koreanische Küche und von ordentlichem Hunger getrieben ließ ich mich auf die gemeinsame Zubereitung einer koreanischen Spezialität, der "spicey chicken soup with rice", als Abendessen ein. Während des akrobatischen Kochmaneuvers war ich vom selbstsicheren Umgang des Koreaners mit den im Hostel verfügbaren Gewürzen nennenswert beeindruckt. Da wurden die nicht beschrifteten Gewürzgläser jongliert, geschüttelt und in schwallweiser Dosierung in den Suppentopf entleert. Meine Begeisterung hielt exakt bis zum ersten Löffel an. Dann wisch sie blitzschnell den Tränen, die mir aus den Augen schossen, als mich unvorbereitet die absurde Schärfe überrascht hat. Obwohl ich gerne scharf esse, lag diese Chilibrühe trotz knurrendem Magen für mich abseits jeglicher Genießbarkeit und so begnügte ich mich an diesem Abend mit - zum Glück nicht gewürztem - Reis. Deutlich angenehmere kulinarische Erfahrungen machte ich anschließend mit einer ebenfalls im Hostel wohnenden Italienerin. Mit gefüllten Croissants und italienischem Kaffee war die Foltersuppe am nächsten Morgen schnell vergessen.Read more

  • Day24

    Matera

    June 4, 2019 in Italy ⋅ 🌙 16 °C

    I'm in sunshine.
    I'm in warmth.
    I'm in Italy.
    Yesterday I sat in Berat Albania watching the heavy rain from my hotel, praying it would stop or at least ease before I had to leave at 3pm. It didn't so I lined my boots with plastic bags and set off to the port of Durres to catch the 10pm ferry to Bari Italy because like another motorcyclist I met on board the ferry I'd had enough of the rain in Albania and abandoned plans to go to Greece and Corfu. It rained most of the way but not all the way to the port. When I arrived I sat with 10 motorcyclists from the Czech Republic who had shipped thier bikes to Greece and where riding them back home after playing in the mountains of Montenegro. They booked on one ferry and I on the other. As it turned out we were all on the same ferry which was fun. As we got off they headed north and I head south to Lecce. I stopped at a filling station just outside Bari and checked my email to see my friend Bill had moved from Lecce and i remembered a find Penguins note from John saying Matera is really nice. So thanks John it is very nice indeed as you will see from the photos. It's a world heritage site of some significance. Google it if you like history.
    On the way from the port to Matera I rode for about an hour through vine yards and at one point was surprised to see a young lady pop out from between the rows wearing a bikini and nothing else then a bit further and there was another. I was curious as there isn't a beach anywhere near then a bit further and a girl wearing a bikini and fish net stockings pops out and waves. I don't think they were selling grapes.
    I'm in a hostel called Rock Star in Matera and as usually have met interesting guests. Tomorrow morning I breakfast with Bill and decide where to head next on my way to Sicily.
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  • Day12

    Die Sassi in Matera

    June 23, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir haben Apulien nun endgültig verlassen und sind in der gebirgigen Basilikata gelandet. Während Apulien den Absatz des italienischen Stiefels bildet, liegt die Basilikata etwa am Knöchel des Fußes.
    Matera liegt oberhalb einer Schlucht. Auch hier waren es orthodoxe Mönche aus Kleinasien, die die Höhlen aus dem Tuffstein gegraben haben. Eigentlich ist es kein echter Tuff (der wäre ja vulkanischen Ursprungs), sondern ein Kalkstein/Sandstein-Gemisch. Die ältesten Kirchen sollen aus dem 6. Jahrhundert stammen, die meisten aus dem 10. Jahrhundert. Als die Normannen die Region besiedelten, wurden auch Bauern und Handwerker ansässig, die sich in den Schluchten unterhalb des Ortes ihre Wohnhöhlen, die Sassi, gruben. In den 195er Jahren wurden die noch in den Sassi unter katastrophalen Bedingungen lebenden Menschen zwangsweise abgesiedelt. Wie die Lebensumstände zu dieser Zeit in Süditalien waren, ist unter anderem im Roman “Christus kam nur bis Eboli“ zu lesen. Die Sassi begannen zu verfallen. Es bildeten sich Initiativen zur Erhaltung der Sassi. Ab 1986 betrieb der Staat ein aktives Programm zur Wiederbesiedelung, seit 1993 zählen die Sassi zum Weltkulturerbe. Heute finden sich zahlreiche Läden und Unterkünfte in den Höhlen.
    Wir überlegen, ob wir uns einer Führung anschließen sollen, entscheiden uns dann doch dagegen, weil uns die Tourismusinfo mit tollen Unterlagen (Stadtführer, Plan) ausstattet. Eine sehr gute Entscheidung, wir lassen uns im eigenen Tempo treiben und besuchen einige der Höhlen. Beeindruckend ist auch die ehemalige städtische Wasserversorgung. Riesige Zisternen, die im 16. Jahrhundert von Hand in den weichen Stein gegraben worden waren und sowohl durch Quell- als auch Regenwasser gespeist wurden. Von oben konnten durch Einlässe im Boden mit Kübeln das Wasser entnommen werden. Die Zisterne Palombaro Lungo, die wir besuchen war bis zum Ende der 1930er Jahre in Verwendung und in Zuge der Renovierung des darüberliegenden Platzes in den 90er Jahren geöffnet und zugänglich gemacht wurde.
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  • Day8

    Zisterne Palombaro Lungo

    May 22, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute vormittag endlich Sonne und über 20 Grad. Ein Traum und genau nach unseren Vorstellungen wenn schon beim Aufstehen die Sonne lacht. Nach unserer kurzen Visite im Steinbruch ging es dann weiter nach Matera.
    Unser erster Tagespunkt war die Zisterne mitten in der Stadt. Wir buchten eine Führung um 10:30 Uhr und wurden von der Dimension fast erschlagen. Wir können uns kaum vorstellen, was die Menschen beim Bau der Zisterne geleistet haben. Die Zisterne wurde bereits im 16. Jahrhundert gegraben. Es handelt sich komplett um eine künstliche Höhlengrabung, also keine natürliche Höhle die erweitert wurde. Die Zisterne diente zur Speicherung des Brunnenwasser und war für jeden zugänglich. Das Verrückte und Unvorstellbare ist, dass das Gestein nicht wasserdicht ist. Also wurde die Höhle komplett an den Wänden mit einem Anstrich auf Basis von zerbröckelter Terrakotta verkleidet. Somit war und ist die Zisterne wasserdicht. Die maximale Kapazität beträgt ca. 5 Millionen Liter und ist an einem schwarzen Strich noch heute erkennbar. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts als die Wasserleitungen verlegt wurden, wurde die Zisterne stillgelegt und nie wieder für die Wasserversorgung genutzt. 1991 während der Renovierung des Hauptplatzes wurde die Gelegenheit genutzt, die Zisterne zu erkunden. Da die Zisterne zu diesem Zeitpunkt voller Wasser war, wurden die Ausmaße durch Boote und Taucher durchsucht. Um sie für Besucher zugänglich zu machen, wurde das Wasser abgelassen und die Treppen und Geländer installiert.
    An der Decke sind immer noch die 6 Bohrungen zu erkennen. Sie dienten zur Entnahme des Wassers. Natürlich fand man bei der Erkundung viele Gegenstände am Boden der Zisterne (Schmuck, Geld usw.) An der Decke sind einige Abdrücke von Eimern erkennbar. Diese wurden vom steigenden Wasser an die Decke gedrückt und hinterließen Ihre Spuren (Rostflecken).
    Insgesamt wurden 5 Zisternen für die Wasserversorgung der Bewohner gegraben. Die Palombaro Lungo ist die größte dieser Zisternen.
    Hygiene war natürlich auch ein Thema - das Wasser musste mindestens 3 Minuten abgekocht werden, um es „genießen“ zu können. Wir möchten nicht wissen, was da alles rumgeschwommen ist und seine Spuren hinterlassen hat.
    Uns wurde bei aller Faszination mehr als bewusst wie schön und gut wir es heute haben. Wasserhahn auf und sauberes TRINKwasser sprudelt. Davon konnten die Leute damals nicht mal träumen.
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  • Day8

    Panorama auf Matera

    May 22, 2019 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Einen wundervollen Tagesabschluss durften wir heute Abend noch genießen. Wir fuhren zu einem Aussichtspunkt gegenüber von Matera und hatten das volle Panorama direkt auf die Stadt. Vor allem der Blick auf die Wohnhöhlen und auf die Anordnung der Häuser ist unbeschreiblich schön und interessant. Ein komplett anderer Blickwinkel als wenn man durch die Stadt geht und dort von den Aussichtspunkten die Stadt wahrnimmt. Der schöne Sonnenuntergang mit dem Wolkenspiel und den tollen Farben haben dem Ganzen dann auch noch einen romantischen und verträumten Touch gegeben. Wir sind total begeistert von dieser einmaligen Stadt und können nur jedem empfehlen, diese Stadt für ein oder zwei Tage zu besuchen. Einmalig schön und vor allem unbeschreiblich und unbegreiflich für uns zivilisationsverwöhnten Germanen, wie hier die Leute noch vor wenigen Jahrzehnten gelebt haben.
    Mit diesem wunderbaren Bildern und Eindrücken ziehen wir morgen im Laufe des Vormittags mit unserem Cali weiter nach Neapel.

    Eure 2 kleinen Italiener melden sich dann beim nächsten mal aus Napoli 😊😊
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  • Day126

    Matera - Europ. Kulturhauptstadt 2019

    October 22, 2019 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    In Apulien, etwa 40 km im bergigen Hinterland von Bari an der Adriaküste entfernt, liegt eine verzauberte Stadt, die uns in ihren Bann gezogen hat. In der historischen Altstadt sind fast alle Häuser im hinteren Bereich als Höhlen in den Berg gebaut und schon seit über 1000 Jahren mit einem Labyrinth aus Treppen und Wasserleitungen verbunden. Gemeinschaftliche Kühlkeller, Zisternen und Weinkeller waren damals selbstverständlich. Mir gefällt besonders gut, dass sich diese finanziell arme süditalienische Stadt jetzt internationale Aufmerksamkeit verschaffen konnte und einen nachhaltigen Tourismus aufbaut unter dem Motto „Open Future“.
    Unser Reisetipp für Euch 👍🏻.

    In Apulia's mountainous hinterland, about 40 km from Bari on the Adriatic coast, lies an enchanted city that has captivated us. In the historic old town, almost all the houses in the back are built as caves in the mountain and have been connected with a labyrinth of stairs and water pipes for over 1000 years. At that time, common cooling cellars, cisterns and wine cellars were a matter of course. I particularly like the fact that this financially poor southern Italian city has now been able to attract international attention and is developing sustainable tourism under the motto "Open Future".
    Our travel tip for you 👍🏻.
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  • Day54

    Matera

    May 31, 2017 in Italy ⋅ 🌙 19 °C

    This place.. is such a beauty. Our rough guide (thanks Richard and Nia!) describes it as one of the south's most fascinating cities. It is where Mel Gibson filmed the Passion of the Christ and you can see why it was such a fitting setting. We both wish we could have more time here as one day is definitely not enough to appreciate it all. The apartment that we are staying in is also quite a luxury! There is a four poster bed and a fab shower. Good old Airbnb! When we arrived the hostess showed us exactly where to head to and where to eat.

    According to the local leaflet, Matera is one of the oldest towns in the world, dating back around 7,000 years.. Matera has two 'Sassi', which are two districts made up of two sets of dwellings. The original cave dwellings date back to the early 18th century, the "Sasso Caveoso" and were lived in by "peasants". We visited one of these cave dwellings which were really pretty cool, also literally pretty cool as it was super warm here today.

    After WWII they moved the people into newly built dwellings which are in the second "Sasso Barisano". These were built in a sympathetic style and the overall effect looks amazing.

    Tonight we ate some regional food in a cave restaurant and it was really good and of course really filling. Luckily the lady here stocked up with tea bags, so just chilling with a cuppa, you can take the girl out of Guernsey...

    Matera is another UNESCO world heritage site so currently feeling very cultured ;D Off to Bari and the overnight ferry to Dubrovnik tomorrow, will catch up next from Croatia x
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You might also know this place by the following names:

Matera, マテーラ, Materia, Матера

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