• Mika Jantzon
  • Mika Jantzon

Australien Work and Travel

Ein 8 Monate Abenteuer Read more
  • Trip start
    September 25, 2023

    Übernachtung vor dem Flug in Frankfurt

    Sep 24–25, 2023 in Germany ⋅ 🌙 17 °C

    Meine Mutter hat mich heute zum Frankfurter Flughafen gebracht. Die Autofahrt hat ~8 Stunden gedauert, da wir mit dem E-Auto 3× 30 Minuten laden mussten.
    Morgen um 12.30 Uhr geht's dann in den Flieger -> erst 12,5 Stunden nach Singapur und dann 7,5 Stunden nach SydneyRead more

  • Flug von Frankfurt nach Sydney

    September 26, 2023 in Australia ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Flug mit Singapur Airlines von Frankfurt nach Singapur verlief einwandfrei. Beim Einchecken und Rucksack aufgeben, haben sich manche AIFS-Mireisende, inklusive mir, sich schon vor dem Terminal 1 getroffen und sind dann weiter durch die Sicherheitskontrolle gegangen. Anschließend haben wir uns dann alle gemeinsam an einem Ort vor dem Gate 45 getroffen und sind um 11:55 Uhr zusammen in den Flieger gestiegen, der dann pünktlich um 12:30 Uhr abgehoben ist. Beim Suchen meines Platzes im Flugzeug, habe ich tatsächlich nur Asiaten gesehen und uns ~15 AIFS-Reisende. Ich hatte einen Sitzplatz am Fenster, der mir aber leider nicht so viel gebracht hat, da es gefühlt 3/4 der Flugzeit Nacht war. Stattdessen hatte jeder Sitz im Flugzeug ein Kissen und eine Decke zur Verfügung, sowie einen Bildschirm vor sicher, auf dem man zum einen die genaue Route des Fluges sehen konnte, als auch Musik hören, Filme schauen oder sogar Spiele mit einem Controller, welcher darunter befestigt war, spielen konnte. Die Spiele waren z.B. CrossTheRoad, Candy Crush oder Puzzle-Spiele. Ich persönlich habe aber eher auf die Filme zurückgegriffen und "Dungeons and Dragons", "The Fox" und "Ford vs Ferrari" geschaut. Während dem Flug hatte man mehrere Male etwas zu trinken bekommen und 2 Mal eine größere Mahlzeit. (Von der ich leider nur 1 fotografiert habe --> 1. Hähnchen mit Kartoffeln und 2. Nudeln). Vor und hinter mir waren jeweils 1 AIFS-Reisender und neben mir 2 Asiaten, welche EXTREM respektvoll und nett waren. Sie haben, wie wahrscheinlich viele in dem Flugzeug, gerade Urlaub in Österreich gemacht und sind jetzt auf dem Weg zurück nach Hause. Auch die Crew-Mitglieder waren asiatisch und haben sich bestimmt 1000 Mal, während des Fluges, verbeugt.

    Nach 12,5 Stunden sind wir dann in Singapur gelandet. Der Umstieg von dem Flug Frankfurt-Singapur zu Singapur-Sydney verlief ebenfalls problemlos. Beim Aussteigen aus dem Flieger hat man richtig gemerkt, dass Singapur in den Tropen liegt, da die Luftfeuchtigkeit extrem hoch war. Dort hatten wir dann ~2 Stunden Aufenthalt. Diese Zeit haben wir genutzt, um den Flughafen ein bischen zu erkunden und ich muss schon sagen, dass er sehr beeindruckend ist. Zum einen, da überall riesige Läden stehen, wie z.B. ein Laden mit Kaffesorten aus der ganzen Welt und zum anderen da überall echte Palmen, Wasserfälle und Statuen stehen.

    Auf dem Flug von Singapur nach Sydney war es das gleiche Flugzeug und sogar die gleiche Crew, die uns begleitet hat. Es gab erneut 2 Mahlzeiten und diesmal war der Flieger voll mit Indern. Ich habe mich versucht ein bischen mit meiner Sitznachbarin zu unterhalten, aber diese konnte leider nur einzelne Wörter auf Englisch und hat versucht alles mit Zeichensprache zu erklären. Wir sind dann pünktlich nach 7,5 Stunden in Sydney gelandet und alle unsere Unterlagen wurden kontrolliert, sowie der Zettel, den wir im Flieger ausfüllen mussten, auf dem gefragt wurde, ob wir Medizin/Samen oder Alkohol dabei haben. (Es hat noch nie so lange gedauert und war noch nie so schwer in ein Land einreisen zu dürfen.) Am Ausgang wurden wir von einem Bus abgeholt, der uns dann zum WakeUp! HOSTEL in Sydney gebracht hat. Dort wurde erklärt wie das Hostel aufgebaut ist und was zu beachtrn ist. Danach bin ich noch mit Magnus und Lennard in die Bar des Hostels gegangen und hatte mein 1. australisches Bier (deutsches Bier schmeckt besser). Anschließend sind wir schlafen gegangen.
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  • 1. Tag in Sydney

    September 27, 2023 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Ich schlafe in einem 10er Zimmer, gemischt mit Jungs und Mädchen. Geschlafen habe ich erstaunlich gut, das einzige was nur ein bischen nervt ist, dass ich ein wenig zu groß für das Bett bin. Am Morgen konnten wir in eine Art Restaurant gehen und dort einen von unseren 4 Frühstückscoupons einlösen und haben 1 Sandwich, 1 Apfel und Wasser bekommen. Anschließend sind wir zurück ins Hostel gegangen, haben uns mit Sonnecreme eingecremt und sind zum Eingangsbereich gegangen, da dort die Tour zum Bondi Beach gestartet ist. Zuerst sind wir mit dem Bus zu einem eher kleinen Strand gefahren, der in der Nähe liegt (1. Bild) und von da gibg es dann in Richtung Bondi Beach. Auf dem Weg lagen viele verschiedene Strände und ich habe mein 1. unbekanntes Tier gesehen. Das Wetter ist auch richtig schön hier, die Sonne scheint, es ist relativ warm (25°C) und es kommen zwischendurch angenehme leichte, kühle Windstöße.
    Am Bondi Beach angekommen sind wir dann ins Saltys Bondi, ein Restaurant, gegangen und haben etwas gegessen. Danach hatten wir Freizeit und saßen noch am Strand. Auf der Rückfahrt mit dem ÖPNV, haben wir gemerkt, dass es sogar günstiger ist U-Bahn zu fahren, als Bus.
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  • Orientationdays Sydney

    September 28, 2023 in Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute mussten wir schon um 6.00 Uhr aufstehen, da wir ganz früh zur Bank mussten, um unser Bankkonto vollständig zu erstellen. Das einzige was ich jetzt noch brauche, ist die Karte.
    Danach sind wir zurück ins Zimmer gegangen und haben uns für die Orientaton im AIFS-Büro vorbereitet. Dort angekommen, wurden uns ein paar Seiten gezeigt, mit denen es evtl. einfacher ist, einen Job zu finden. Es wurde uns aber auch gesagt, dass es 2-4 Wochen dauern kann, bis man von der abgeschickten Bewerbung dann auch wirklich eine Zusage bekommt. Leider haben die meisten Unternehmen auch die Mindestarbeitszeit auf 2-3 Monate gelegt, da diese in der Vergangenheit von vielen Backpackern angelogen wurden. (Sie haben gesagt, dass sie mehrere Monate dort arbeiten würden, haben dann aber schon nach 2 Wochen gekündigt). Für viele Jobs braucht man zusätzlich auch spezielle Cards, wie z.B. für das Ausschenken von Alkohol: Blue Card oder für das Arbeiten auf dem Bau: White Card und viele mehr.. Es ist also nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt/erhofft habe. Außerdem haben meine Zimmerkameraden und ich mal nach weiteren Hostels gesucht und wirklich nichts gefunden. Entweder es ist komplett ausgebucht oder eine Nacht kostet 100$+.
    Eine gute Nachricht ist aber, dass ich jetzt für meine australische Nummer auch endlich mobile Daten habe.
    Abend haben ein paar Freunde und Ich Nudeln gekocht. Das Problem war nur, dass wir kein Salz hatten, die Schüsseln verrostet/angebrannt waren, krin Deckel gepasst hat und es nur einen Gasherd gab.
    Das war auch mal eine Erfahrung
    In dem Hostel habe ich jetzt schon Leute aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande und Kanada kennengelernt.
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  • Sydney Stadtrundfahrt

    September 29, 2023 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute haben wir eine Stadtrundfahrt in Sydney gemacht, die am War Memorial gestartet ist und am Opernhaus wieder geendet ist. Zwischendurch hatten wir viele Pausen, in denen wir Fotos machen konnten und uns auch einfach die Gegend anschauen konnten. Neben dem Opernhaus lag ein riesiges Militärschiff, über dem kurze Zeit nach dem Foto auch ein Kampfhelikopter gekreist ist.
    Als die Stadtrundfahrt zuende ging, sind ein paar Leute, inklusive mir, noch zum Aldi gegangen und haben uns Zutaten für Wraps gekauft.
    Wieder im Hostel angekommen, haben wir uns überlegt, was wir noch machen könnten und sind auf die Idee gekommen noch zum Coogie Beach zu gehen, um dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Leider haben wir aber nicht bedacht, dass die Sonne hinter uns untergegangen ist.. also haben wir nur den Mond anschauen können.
    Anschließend sind wir wieder völlig durchnässt von der Luftfeuchtigkeit ins Hostel gefahren und haben uns Wraps in der hosteleigenen Küche gemacht. Danach haben wir das erste Mal als Gruppe gewaschen.
    Heute hat man das erste Mal richtig gemerkt, wie stark die Sonneneinstrahlung wirklich ist, denn man hat sie richtig auf der Haut gespürt. Der Wetterbericht hat gesagt, dass es 25°C sei, doch die Sonne hat so geschienen, dass es sich angefühlt hat wie 35°C.
    Hätte ich mich nicht eingecremt, wäre ich jetzt zu 100% eine Tomate
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  • Darling Harbour Bridge

    September 30, 2023 in Australia ⋅ 🌙 21 °C

    Heute sind alle AUPairs in ihre Familien gegangen und alle anderen konnten endlich mal ausschlafen, denn wir hatten nichts Spezielles vor.
    Um 15.00 Uhr sind wir nochmal zum Coogee Beach gegangen, in der Hoffnung, dass man heute schwimmen gehen kann, doch es war wieder etwas zu kalt. Stattdessen haben wir im Sand Karten gespielt.
    Auf dem nach Hause Weg sind wir wieder zum Aldi gegangen, um uns noch etwas zu Essen für den Abend zu holen. Dieses Mal gab es Hühnchen mit Reis.
    Direkt nach dem Essen haben wir ganz spontan mitbekommen, dass es heute Abend ein Feuerwerk in der Innenstadt geben soll, so wie wohl jeden Samstag. (Den Anlass dazu scheint aber niemand zu kennen.)
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  • Rose Bay Beach

    October 1, 2023 in Australia ⋅ 🌬 32 °C

    Diese Nacht gab es in Australien Zeitumstellung und die Uhren sind von 2am zu 3am gesprungen, die Zeitverschiebung beträgt jetzt also 9 Stunden und nicht mehr 8 Stunden. Ich habe dennoch wieder ausschlafen können, da ich nichts Spezielles vorhatte. Am Mittag haben wir dann überlegt, dass wir heute wieder zum Strand wollen, da es heute extrem heiß war. Wir hatten 35°C und sind mal an den Rose Bay Beach gefahren, damit wir nicht immer am gleichen Strand sind. Auf dem Weg mit dem Bus merkt man immer wieder wie reich die Leute in Sydney eigentlich sind —> Überall Yachten im Wasser, mehrere AMGs, Porsches und Supras auf dem Straßen.
    Als wir ankamen war alles voller Hunde, was uns erstmal gefreut hat, doch als wir ins Wasser gegangen sind, haben wir gemerkt, dass der Strand sehr flach ist. Man konnte bestimmt 400m ins Wasser gehen und immer noch stehen. Das würde erklären, warum es ein Hundestrand ist. Ich habe sogar einen Rhodesian Ridgeback gesehen —> Grüße gehen raus an Nayia :)
    Zwischendurch haben wir auch wieder Karten gespielt.
    Am Himmel war dann plötzlich ein Flugzeug, was ,,marry mi🤍“ geschrieben hat, von dem wir auch sehr beeindruckt waren. Wir haben uns nur gefragt, warum es „mi“, statt „me“ hieß.
    Den Rückweg sind wir mit der Fähre angetreten und als wir wieder in der Innenstadt waren, war es extrem stickig. Wir waren also froh, dass wir schnell wieder im Hostel waren.
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  • Flug von Sydney nach Cairns

    October 2, 2023 in Australia ⋅ 🌙 23 °C

    Ich bin heute Morgen um 9.00 Uhr aufgestanden, damit ich bis um 10.00 Uhr fertig bin, um aus dem WakeUp! Hostel auszuchecken. Danach habe ich mir noch etwas zum Frühstück besorgt und bin dann weiter zum Bahnhof in Sydney gelaufen. Dort wusste ich erst nicht zu welchem Gleis ich musste. Ich bin von Gleis 8 ausgegangen, doch auf den Anzeigetafeln stand nichts. Es hat beeindruckend lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass das „T“ in „T8“ für Train steht und nicht fürs Gleis.. dann bin ich zu Gleis 23 gelaufen und habe den T8 bis Domestic Airport genommen und anschließend mein Gepäck abgegeben. Ich war schon um etwa 11 Uhr am Gate 40, musste also noch 4 Stunden warten bis mein Flieger geht.. das war ziemlich nervig.. aber besser zu früh als zu spät..
    Im Flieger saß ich neben einem Australier, den ich gefragt habe was man hier in Cairns so machen kann. Er hat mir ziemlich viele Tipps gegeben, aber er hat mehrmals wiederholt, dass ich niemals in den Flüssen schwimmen gehen soll. Zum einen wegen giftigen Fischen, aber hauptsächlich wegen den Salzwasserkrokodilen.
    Im Flieger habe ich mich gewundert wie klein Cairns eigentlich ist. Nach der Landung habe ich dann mein Gepäck wieder abgeholt und habe mich noch mit einer anderen getroffen, die auch das Wildlife Projekt macht und zusammen sind wir dann zum Shuttle gegangen, das uns dann in unsere Hostels gebracht hat. Im Gilligan’s Hostel angekommen, bin ich eingecheckt und diesmal war es ein 8er Zimmer mit 4 Jungs und 4 Mädchen. Alle Mädchen und ich waren deutsch und gehen morgen auch alle ins Wildlife Projekt. 2 andere Jungs kommen aus Dänemark und sind hier schon 2 Monate. Von dem letzten Jungen weiß ich nichts. Zum Abendessen gab es bei mir 5 Minuten-Terrine.. so tief bin ich in 1 Woche schon gesunken..
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  • Wildlife Projekt Einführung

    October 3, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Da ich jetzt in Cairns und nicht mehr in Sydney bin, beträgt die Zeitverschiebung wieder 8 Stunden und nicht mehr 9 Stunden.
    Mein Wecker ging heute schon um 5:30 Uhr, da unten am Hostel ein Shuttle auf uns gewartet hat, welches uns um 7 Uhr zum Wildlife Projekt in Port Douglas gebracht hat. Im Bus haben wir uns schon ein bisschen unterhalten und es sind insgesamt 7 Freiwillige. 1 Junge und 1 Mädchen aus England, 2 Mädchen und ich aus Deutschland und 2 andere Mädchen aus Norwegen. Im Habitat angekommen wurden wir herzlich empfangen und haben noch belegte Baguettes zum Frühstück bekommen. Danach haben wir eine Tour durch das Habitat bekommen, bei der wir auch von den Tieren herzlich begrüßt wurden. Der Vogel, der auf meiner Hand saß, heißt Hippo und ist, wie man auf den Bildern erkennen kann, an den Flügeln verletzt (er kann trotzdem fliegen). Er ist extrem freundlich und kuschelbedürftig und will auch immer Küsschen auf seinen Schnabel haben. Die Wärterin, die uns alles gezeigt hat, hat auch gesagt, dass wir nicht aussuchen können, welche Tiere wir mögen und mit denen dann befreundet sind, sondern die Tiere das entscheiden. Hippo mochte Gina beispielsweise nicht so gerne, da er sie andauernd in den Finger gebissen hat..
    Wir haben 3 Wildlife-Tshirts bekommen, von denen wir am Ende auch eins behalten dürfen und auch erfahren wann wir arbeiten müssen. Ich persönlich habe eine normale Woche, die morgens um 7 Uhr losgeht und nachmittags um 15 Uhr endet. Samstag und Sonntag sind meine freien Tage.
    Um 13 Uhr haben wir dann auch noch eine kleine Tour durch Port Douglas gemacht und uns wurde gezeigt was wir alles machen können. Dabei hat man wieder gesehen, dass auch die Leute in Port Douglas Geld haben, da extrem viele Yachten auf dem Wasser liegen.
    Im Hostel „Coral Beach Lodge“ eingecheckt, haben wir erfahren, dass unsere Zimmer noch nicht fertig sind, also sind wir noch zum nächstgelegenen Supermarkt gegangen und haben uns ein paar Utensilien für die nächsten Tage gekauft. Der Kassierer war tatsächlich auch deutsch, der auch gerade Work-and-Travel macht und uns am Akzent erkannt hat. Von ihm habe ich erfahren, dass er dort 31$/h in der Woche und samstags und an Feiertagen 38$/h bekommt und das ist einfach krass. Ich bin der Überlegung mich dort auch zu bewerben, um dann hier Port Douglas und das Great Barrier Reef nach dem Projekt noch weiter erkunden zu können.
    Im Hostelzimmer angekommen, war ich sehr beeindruckt, dass wir sogar einen Fernseher und einen kleinen Balkon hatten. Diesmal ist es ein 5er Zimmer mit nur Jungs.
    Das Hostel hat zum einen auch die Möglichkeit sich E-Roller auszuleihen, um in die Stadt zu fahren und zum anderen auch Tischtennisplatten und einen Billardtisch.
    Am Nachmittag lagen wir dann nur noch am Pool vom Hostel, da wir nicht überall ins Meer gehen dürfen und schon gar nicht in die Flüsse, da überall Krokodile sind.
    Es gibt an der Küche des Hostels ein Schild, was extra nochmal sagt, dass wir alle benutzten Sachen abspülen sollen, da das Mäuse und Ratten anlockt und das dann wiederum Schlangen.
    So habe ich mir Australien vorgestellt, auch wenn ich leider noch keine Spinne gesehen habe.. :)
    Am Abend sind wir dann noch zu einem Lookout gelaufen, der etwa 2km weit weg war und haben uns anschließend noch Nudeln mit Pesto gemacht.
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  • 1. Arbeitstag im Wildlife Habitat

    October 4, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute war mein erster richtiger Arbeitstag im Wildlife Habitat.
    Pünktlich um 7 Uhr wurden wir vor dem Hostel abgeholt und zum Habitat gebrach. Dort angekommen mussten wir erstmal in den Container für die Essensvorbereitungen gehen, um nachzuschauen bei welchem Wärter wir mitgehen und seinen Tagesablauf kennenlernen. Ich war zusammen mit Amelie, eine andere deutsche Freiwillige, bei Sam. Er ist so mit der lustigste Wärter den es dort gibt, da er mittendrin einfach mal so einen Jubelschrei loswird oder anfängt irgendwas zu singen. Er ist für die Reptilien in dem Habitat zuständig und somit für die Eidechsen, Schlangen, Schildkröten und Krokodile. Am meisten Zeit verbringt er bei den Salzwasserkrokodilen, da diese auch mit die Hauptattraktion in dem Habitat sind. Es gibt z.B. jeden Tag eine Fütterungsshow (Video bei Einführung ins Wildlife Habitat) oder es gibt die Möglichkeit mit ihnen zu schwimmen (natürlich hinter eine soliden durchsichtigen Wand).
    Vor den Shows stellt Sam auch immer die Verwandten des Krokodils vor, also jeweils ein Exemplar aller anderen Reptilien, die sie im Habitat haben.
    Ich hatte die Ehre die Schlange namens Gutschigutschilala auf dem Weg zur Vorführung auf den Schultern zu tragen. Sie ist grau-gelblich, etwa 3 Meter lang, aber relativ dünn. Sie ist die einzige Schlange im Habitat, die völlig harmlos ist, da sie keine richtigen Fangzähne mehr hat. Man hat sie mit extrem verletztem Mund gefunden und hat ihre Zähne entfernen müssen, damit sie überlebt. Mit ihr hatte ich aber leider keine Zeit ein Foto zu machen, da der Showstart kurz bevor stand.
    Jedes Mal wenn Leute mit den Salzwasserkrokodilen schwimmen gehen wollen, muss Sam oben auf der Tribüne über den Krokodilen stehen, um sie zum Becken des Schwimmers zu locken, damit dieser sie auch wirklich vor sich sehen kann. Für Amelie und mich war das immer Freizeit, da wir währenddessen nichts zu tun hatten und einfach auf den Zuschauerplätzen saßen. (So sind auch die random Selfies entstanden)
    Um 12 Uhr gibt es immer Essen, das die dortige Küche für uns vorbereitet.
    Danach haben wir nur noch Essen für die nächsten Tage vorbereitet, das die Tiere bekommen. Es gibt für jedes Tier ein eigenes Rezept, das man in dem Container zubereiten muss. Der Container hat auch einen Anhänger, der zu einem riesigen Kühlschrank umgebaut wurde. Heute haben wir 2 Rezepte kennengelernt, die ich aber leider noch nicht auswendig kenne.
    Um 15 Uhr hatten wir dann Feierabend, aber der Bus der uns eigentlich abholen sollte, hat sich 40 Minuten verspätet. Aber das bin ich ja zum Glück von unserer tollen deutschen Bahn gewohnt.
    Zurück am Hostel lag ich dann noch am Pool und habe mein mitgebrachtes Buch angefangen zu lesen.
    Um ca. 20 Uhr haben wir dann zusammen noch was gegessen. (Ich habe mir Reis gemacht).
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  • 2. Arbeitstag im Wildlife Habitat

    October 5, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute wurden wir wieder pünktlich um 7 Uhr vom Hostel abgeholt und dann wieder zum Habitat gefahren. Dort angekommen, haben wir wieder erstmal auf unsere Liste geschaut, bei welchem Wärter wir diesmal sind. Ich war wieder bei Sam. Da Sam aber heute erst um 9 Uhr angefangen hat zu arbeiten, war ich zuerst noch bei einer anderen, die sich um die Kängurus, Wallabys und den Vogelstrauß namens Kevin kümmert. Die Kängurus haben ein riesiges Gelände, in dem Gina und ich am Morgen zuerst die Futterstellen und dann die Wege harken durften. Dabei sind mir an dem einen Futterhaus grüne Ameisen aufgefallen und ich habe mich gefragt was das sind. Also habe ich die Wärterin gefragt und sie hat mir gesagt, dass sie „Green-Ants“ heißen (wer hätte es gedacht..). Sie hat mir angeboten sie abzulecken und ich habe mich erstmal gewundert, ob sie das ernst meint. Ich habe dankend abgelehnt und dann hat sie die Ameise abgeleckt. Das grüne Hinterteil soll wohl nach Zitrone schmecken und wurde schon von den Ureinwohnern Australiens als Delikatesse und Heilmittel verwendet.
    Kurz vor unserm Frühstück haben wir dann noch Futter in die Näpfe der Tiere gelegt und Heu in die dafür vorgesehen Säcke getan. Das war extrem süß, als wir mit den Schubkarren voller Futter durch das Tor kamen und uns ca. 20 Kängurus hinterher gesprungen sind.
    Nach dem Frühstück war ich dann mit Sam und wir waren wieder bei den Krokodilen. Hinter den Gehägen der 2 Krokodile gibt es noch weitere 2 Gehänge, die aber nicht besetzt sind. Diese durfte ich dann erstmal bis zum Mittag harken.
    Zum Mittag gab es Lasagne mit Pommes.
    Danach ging wieder Sams Reptilienshow los und ich durfte diesmal eine kleine Babyschildkröte halten (leider habe ich nur ein Bild, auf dem sie in ihrer Box ist). Sie ist so groß, dass sie perfekt auf 2 meiner Finger passt. Nach der Show mussten wir wieder Nahrung für die kommenden Tage vorbereiten und ich musste heute mit Kängurufleisch arbeiten, was eigentlich nicht so toll war..
    Zudem auch noch mit einer Maschine aus dem 18. Jahrhundert Hundefutter zerkleinern.
    Heute war wieder ein extrem heißer Tag, an dem ich wieder sehr viel geschwitzt habe. Der Wetterbericht hat erneut gesagt, dass es nur so ~25°C werden soll, aber das stimmt leider nicht, wenn man hier der direkten Sonne ausgesetzt ist.. das fühlt sich an wie 40°C+.
    Um 15 Uhr hatten wir dann wieder Feierabend und waren dann noch, bevor der Bus kommt, beim Supermarkt gegenüber und ich habe mit Brot und Eier gekauft, die ich mir am Abend gemacht habe.
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  • 3. Arbeitstag im Wildlife Projekt

    October 6, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute bin ich leider mit Schnupfen aufgewacht, den Grund kenne ich nicht, wahrscheinlich war es die Klimaanlage in unserem Zimmer..
    Wieder Wildlife Projekt angekommen, war meine Nase aber nicht mehr geschlossen, weil die dortige Hitze sie wohl geöffnet hat.
    Heute war mein letzter Tag bei den Reptilien und ich habe nochmal ein Foto von dem Schwimmerbecken gemacht.
    Heute gab es sogar 4 Schwimmer und das hat Sam nicht so erfreut, denn er muss jedes Mal oben auf der Tribüne stehen und die Krokodile mit Fleisch zum Becken der Schwimmer locken. Er selbst hat gesagt, dass das der nervigste Part seiner Arbeit ist. Er hat erzählt, dass er sogar eine eigene Metalband namens „Lo!“ hat. Ich habe mir mal ein paar Lieder von ihm angehört, habe aber leider kein einziges Wort verstanden.
    Zum Mittag gab es dann Fisch mit Pommes und anschließend bin ich zurück zu den Krokodilen gegangen. Da gestern mehrere Äste über den Becken der Krokodile gefällt wurden, war wieder alles voller Blätter, die ich dann erneut wegharken musste.
    Während ich geharkt habe, flogen ziemlich viele Vögel über meinen Kopf hinweg und haben sich sogar in der Luft zu Boden gerangelt, da sie ihr Gebiet, in dem sie nisten, verteidigen wollen. Die Paradiesvögel, darunter auch Kolibris, nisten nämlich in den dortigen Bäumen und das ist auch der Grund warum die Äste abgeschnitten wurden. Die Vögel werden immer mehr und koten dann nicht nur den Besuchern auf Kopf/Schultern, sondern auch den Arbeitern (wie mir).
    Am Abend sind wir noch zusammen in ein Restaurant gegangen und haben Pizza gegessen.
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  • 1. freie Tag vom Wildlife Projekt

    October 7, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute konnte ich endlich mal ausschlafen und bin erst um 10 Uhr aufgestanden. Meine beiden Zimmerkameraden sind schon um 7 Uhr losgefahren, da sie heute nicht frei hatten.
    Ich habe erstmal geduscht, mich eingecremt und bin dann in die Stadt gegangen, um mir wieder etwas zu essen und etwas gegen meinen Schnupfen zu kaufen.
    Auf dem Weg bin ich wieder an dem Yachthafen vorbeigegangen, der jedesmal beeindruckend ist.
    Der nächste Supermarkt hier in der Nähe heißt „Coles“ und ich habe mir Reis, Brot, Cola und ordentliches Wasser gekauft. Das Leitungswasser hier kann man zwar trinken, trinkt auch jeder, aber irgendwie schmeckt das trotzdem komisch. Pfand gibt es hier übrigens nicht.
    Anschließend bin ich zur örtlichen Apotheke gegangen und habe mir Nasenspray gekauft, mal schauen wie gut das hilft..
    Eigentlich hatte ich auch noch vor zur Bank zu gehen, um endlich mal meine Bankkarte zu erhalten, denn das Konto habe ich schon längst eröffnet, doch diese hat samstags und sonntags geschlossen..
    Den restlichen Nachmittag habe ich dann nur noch am Pool gedöst und Filme geschaut.
    Am Abend gab es dann den Reis für mich, den ich mir vorher gekauft hatte und wir haben noch Codenames gespielt.
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  • 2. freie Tag vom Wildlife Projekt

    October 8, 2023 in Australia ⋅ 🌬 24 °C

    Heute bin ich an meinem 2. freien Tag schon um 7:30 Uhr aufgestanden, damit ich um 8 Uhr beim örtlichen Wochenmarkt in Port Douglas sein konnte. Dort wurden aber nicht nur Früchte verkauft, sondern auch unter anderem Smoothies, Kleidung, Schmuck, Bilder und Kokossnussdrinks.
    Von all der Auswahl habe ich mir einen Frozen-Smoothie, bestehend aus Banane, Erdbeere und Ananas gekauft, der zu 100% aus Früchten und sehr lecker war, gekauft. Danach habe ich noch einen Sugar-Cane-Juice-Stand (Zuckerrohr) entdeckt und habe diesen auch mal probiert. Ich wusste nicht, dass Zuckerrohr so lecker ist, vor allem noch mit der „Finger Lime“, die er dazu gegeben hat. Diese war etwas saurer, doch hat perfekt zu der Süße des Zuckerrohrs gepasst. Anschließend war ich noch bei einem Berliner-Stand und habe mir einen Bueno-Berliner gekauft, der überraschend satt gemacht hat. Auf dem Rückweg habe ich noch Schilder zu einem Leuchtturm gesehen und habe den dann auch noch besucht. Leider habe ich mir den etwas anders vorgestellt, denn er war nur etwa 4 Meter hoch. (Aber er stand auf einem Berg und hat deswegen wohl seinen Zweck erfüllt.)
    Ich sehe auch immer wieder Schilder, die ich noch nie gesehen habe.
    Den Rest des Tages lag ich dann wieder am Pool und bin darin geschwommen.
    Am Abend gab es für mich diesmal Brot mit Käse und 2 Bananen, die ich mir vorher auf dem Wochenmarkt gekauft hatte. Matt, ein Engländer, der mit mir auch auf einem Zimmer ist, hat sich heute zum 8. Mal in Folge Nudeln mit Pesto gemacht - Leben am Limit.

    Ein paar andere Mädchen aus dem Projekt haben sich heute zusammen ein Auto gemietet und sind zu irgendeinem anderen Aussichtspunkt gefahren, der weiter weg ist und haben ein lustiges Schild an einem Restaurant gesehen. (letztes Bild)
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  • W2/D1 Wildlife Projekt

    October 9, 2023 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute war ich wieder um kurz nach 7 Uhr im Wildlife Projekt und hatte diesmal den Bereich B2, also war ich bei den Vögeln und Paris war meine Wärterin. Ich habe sie auch im Laufe des Tages gefragt, ob sie schon mal in Paris war und tatsächlich war sie schon 4 Mal dort.
    Als aller erstes muss sie jeden Morgen nach den verletzten Küken in der Aufzuchtstation schauen, ob es ihnen gut geht. Im Moment haben sie einen silbernen Specht und ein Küken einer bestimmten Taubenart, welches aus ihrem natürlichen Nest gefallen war (letztes Bild).
    Neben all den Küken steht auch noch eine kleine Eule namens Buh. Der Name kommt daher, weil er immer buobuo, buobuo, buobuo ruft.
    Meine Hauptbeschäftigung war eigentlich den ganzen Tag nur unterschiedliche Vögel zu füttern, den alten Napf von ihnen auszuwaschen und das ganze später am Tag zu wiederholen. Aber jedes Mal die Freudenschreie und Freudentänze der Vögel zu sehen, motiviert einen wirklich. Heute ist Max des Öfteren auf mir gelandet.
    Paris weiß aber zum Glück genau, dass die Arbeit hauptsächlich aus Abwaschen besteht und wollte mir daher ein bisschen Abwechslung geben und ließ mich dann an der Tour eines anderen Wärters teilhaben.
    Als erstes gab es eine Show mit den Koalas und er hat ein bisschen über sie erzählt.
    Anschließend hat er uns zu einem Becken voller Fische geführt, die sehr laut sind, wenn man sie füttert, da sie ihren Mund so schnell zuschlagen.
    Dann hat er die Besucher noch zu den 2 Cassowarys geführt, welche übrigens die gefährlichsten Vögel der Welt sind. Die Spezies ist 18 Mio.+ Jahre alt und stammt vom Corythoraptor ab.
    Manchmal machen sie auch ein bestimmtes Graulen, dass sie aber nur sehr selten machen, wenn sie z.B. kommunizieren wollen. Ich dachte zuerst, dass ich das wohl nicht erleben werde, doch dann hat der weibliche Cassowary dieses Geräusch gemacht. Es ist ein extrem tiefes Geräusch und man kann es wirklich im ganzen Körper spüren. Das beeindruckendste ist, dass man es nicht aufnehmen kann, denn diese Frequenz kann von einer normalen Kamera nicht aufgezeichnet werden. Das zu spüren, war schon sehr beeindruckend.
    Zum Mittag gab es diesmal ein Lunchpaket, in dem ein großes Sandwich, ein Apfel, ein Trinkpack und ein Schokomuffin war. Danach habe ich weitergemacht mit dem Nahrung der Tiere austauschen und mich danach nochmal um die Babytaube gekümmert.
    Am Ende des Tages mussten wir noch ein paar Vögel in Käfige sperren, damit sie nachts nicht alles verwüsten. Dabei war auch ein kleiner Papagei namens Bonnie, der noch relativ wild ist und sehr schwer zu fangen war. (Er hat Paris auch einen blauen Fleck an der Hand verpasst).
    Zurück im Hostel habe ich mich nur noch entspannt und am Abend saßen wir wieder zusammen und haben Abend gegessen. Für mich gab es wieder Brot mit Käse.
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  • W2/D2 Wildlife Projekt

    October 10, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute war ich wieder im Wildlife Projekt bei B2, also habe mich wieder um die Vögel gekümmert. Der einzige Unterschied war nur, dass ich diesmal mit Javera gearbeitet habe, nicht mit Paris. Javera ist selbst auch noch neu in Australien und kommt ursprünglich aus Spanien. Dort ist sie Tierärztin geworden und ist nun nach Australien ausgewandert.
    Der Tagesablauf war eigentlich genau wie der gestrige. Zuerst mussten wir nach der Babytaube und dem Silbersperling schauen und ihre Nester säubern. Danach haben wir den andern Vögeln in Park das Futter gegeben, dass wir gestern vorbereitet hatten und haben die alten Näpfe gesäubert und neues Futter für den Nachmittag vorbereitet.
    Zum Mittag gab es diesmal eine Art Hotdog mit Rindfleisch. Zuerst dachte ich, dass es Känguru wäre, weil es überhaupt nicht nach Rind geschmeckt hat.
    Danach sind wir zu den Cassowarys gegangen und haben diese gefüttert. Auf dem Weg zu ihnen hat sich dann ein Wallaby in unseren Weg gelegt, was sehr süß war.
    Beim Saubermachen der Cassawory-Gehege müssen wir auch immer Ausschau nach den zwei Bettongs halten. Die sind auch soo süß.
    Was nicht so süß war, war die Fliege die ich bei Futter vorbereiten im Fenster gesehen habe. Ich weiß bis jetzt nicht was das ist. (Eine fette Fliege mit 6 Beinen)
    Im Laufe des Tages hat das Wildlife Habitat auch 5 neue Vögel bekommen, von dem einer ein weißer Kakadu ist, der sogar „Hello“ sagen kann.
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  • W2/D3 Wildife Projekt

    October 11, 2023 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute war ich wieder bei B2 und bis 10 Uhr auch wieder mit Javera unterwegs. Danach hatte sie frei und wir waren mit Emelie. Sie kommt ursprünglich aus Frankreich und ist auch nach Australien ausgewandert.
    Der Ablauf ist jedes Mal gleich: Nach den Babys schauen, Vögel füttern und alte Näpfe säubern, sowie neue Nahrung vorbereiten. Auf dem Weg zu den Cassowarys sind uns die red-necked Pademelons entgegengekommen. Die sind auch super süß.
    Die Arbeit mit den Cassowarys war heute aber leider sehr schwierig, weil Elley, der männliche und Cassy, der weibliche Cassowary nicht aus ihren Gehegen in den Sicherheitsraum wollten. Wir haben bestimmt 30 Minuten gebraucht, nur um sie mit Futter anzulocken.
    Zum Mittag gab es diesmal Hackfleisch in Blätterteig eingewickelt und dazu wieder Pommes.
    Nach dem Mittagessen mussten wir weiter Nahrung vorbereiten. Ab gestern müssen wir jetzt auch mehr Futter als sonst machen, da wir 5 neue Vögel bekommen haben.
    Nach dem Feierabend kam der Bus, der uns immer hinbringt und auch wieder abholt, etwas zu spät, also sind wir noch zum Supermarkt gegenüber gelaufen und haben uns ein paar Lebensmittel gekauft. Ich wollte mir eigentlich wieder Brot und Käsescheiben kaufen, habe aber nur das Brot gefunden. Das bedeutet, dass ich, als wir wieder im Hostel waren, nochmal zum Supermarkt in der Innenstadt von Port Douglas laufen und mir meine Käsescheiben von dort holen musste.
    Das gab es dann auch bei mir zum Abendbrot.
    Anschließend habe ich unser Zimmer durchgefegt, weil überall Dreck lag. Eigentlich stand auf dem Plan des Hostels, dass unser Zimmer heute sauber gemacht werden sollte, aber das ist leider nicht passiert. Also habe ich es selber gemacht. Das war glaube ich so mit der beschissenste Besen und die schlechteste Schaufel, die ich jemals benutzt habe.
    1. die Stiele von Besen und Schaufel sind viel zu klein
    2. der Stiel vom Besen ist nichtmal in der Mitte vom Besenkopf
    3. der eigentliche Besenkopf ist viel zu klein, um effizient zu fegen
    4. der Stiel von der Schaufel ist andauernd abgegangen

    (Punkt 2 hat mich am meisten aufgeregt)

    Am Abend hatten wir dann noch einen kleinen Besucher auf unserer Terrasse vom Zimmer :)
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  • W2/D4 Wildlife Projekt

    October 12, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute habe ich wieder mit den Vögeln gearbeitet und war auch wieder mit Javera unterwegs.
    Babydove macht schon echte Fortschritte. Sie will immer mehr alleine essen und nicht mehr gefüttert werden und sie hat sogar heute das erste Mal versucht richtig zu fliegen.
    Beim Blue-Faced Honeyeater sind wir uns nicht so richtig sicher, ob es noch ein Baby oder schon erwachsen ist. Es sieht zwar erwachsen aus, aber jedes Mal wenn wir ihr einen Mehlwurm hinhalten, macht sie nur ihren Schnabel ganz weit auf und bewegt sich kein Stück mehr.
    Jeden Morgen um 8 Uhr gibt es für die Besucher des Habitats die Möglichkeit mit Vögeln zu frühstücken. Das heißt sie frühstücken mitten im Habitat, während die Vögel um sie herum fliegen. Wir Wärter nehmen manche Vögel dann auch auf den Arm und zeigen sie den Besuchern, sodass sie sie auch mal halten können.
    Heute mit den Cassowaries zu arbeiten war erstaunlich einfach, denn sie sind von ganz alleine in den Sicherheitsraum gegangen. Da wir dafür eigentlich wesentlich mehr Zeit eingeplant hatten, waren wir heute auch schon relativ früh mit dem Tagesablauf fertig und haben danach nur noch Zeit bei den Tieren verbracht und den Besuchern etwas über sie erzählt.
    Wieder zurück im Hostel, stand auf dem Parkplatz ein ziemlich lustiges Auto. Die Leute haben sogar Wimpern über die Scheinwerfer geklebt, ist schon irgendwie kreativ.
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  • W2/D5 Wildlife Projekt

    October 13, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute morgen haben wir 2 neue Mitbewohner bekommen, die ein Paar sind und beide aus Argentinien kommen. Sie machen auch Work-and-Travel in Australien und arbeiten hier in Port Douglas als Housekeeper.
    Im Habitat war ich heute bei M2, habe mich also um die Savanne gekümmert. Leya war diesmal meine Wärterin. Sie ist 24 und hat einen sehr starken australischen Akzent, den ich ziemlich oft nicht verstanden habe.
    Angefangen haben wir mit dem Harken der Wege und der Futterstellen der Kängurus. Danach haben wir sie mit dem Futter gefüttert, was das Team von dem gestrigen M2 schon vorbereitet hatte.
    Anschließend sind wir zu den Koalas gegangen und haben deren Boden sauber gemacht, da dort überall Kot und Blätter lagen und haben die Eukalyptusblätter erneuert. Der Koala im Selfie heißt Teddy und ist ~5 Jahre alt. In dem Gehege neben ihm war der jüngste Koala des Habitats, der erst 2 Jahre alt ist und auch immer noch das Babygesicht hat.
    Da wir nicht nur die Savanne mit Nahrung versorgen mussten, sind wir auch noch in einen anderen Teil des Habitats gegangen, in dem die nail-tail Wallabies und die red-necked Pademelons leben, gegangen. Dort haben wir ebenfalls die Wege wieder sauber gemacht und sie dann gefüttert.
    Danach sind wir zu Kevin, dem Emu, gegangen und haben ihn gefüttert. Er liebt Wassermelone über alles.
    Am Ende des Tages mussten wir dann noch frisches Gras für die Kängurus pflücken, dass sie morgen, neben dem eigentlichen Futter, zu fressen bekommen. Als ich mit 2 anderen Volunteers am pflücken war, kam mir irgendwann der Gedanke, dass hier doch bestimmt Zecken drin sein müssen, aber ich war mir nicht sicher, ob es in Australien überhaupt Zecken gibt. Also habe ich Leya danach gefragt und sie hat gesagt, dass es sogar ziemlich viele verschiedene Arten von Zecken in Australien gibt. Darunter auch eine blaue. (Da habe ich mit nur gedacht, dass die Frage ziemlich unnötig war, denn was gibt es bitte in Australien nicht.)
    Am Abend sind wir dann noch alle zusammen in ein Burger-Restaurant gegangen und wir haben alle lecker gegessen. Währenddessen sind immer wieder diese komisch verkleideten Autos an uns vorbeigefahren, genau so eins wie ich gestern schon in unserem Hostel gesehen habe, lang gefahren. Wir wussten alle nicht wieso die so aussehen, also haben wir das mal gegoogelt und das ist eine Rallye, die in Port Douglas startet und bis nach Adelaide geht. (Das sind 3K Kilometer)
    Diese Rallye ist von einer Spendenorganisation, die auf Krebs aufmerksam machen soll und Spenden sammelt, um gegen Krebs zu forschen. (Die heißt Cancer Council)
    Das alles finde ich eine super Aktion und die Autofahrer sind alle extrem gut gelaunt und höflich. Manche von ihnen schlafen in ihren Autos und andere in Hostels, wie auch in unserem. Hier stehen jetzt schon 5 von den Autos.
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  • W2/D6 Wildlife Projekt

    October 14, 2023 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute habe ich meine Schicht getauscht, damit ich Montag frei habe und mich um meine Bankkarte kümmern kann.
    Ich war ich das erste mal bei B1, habe mich also wieder um Vögel gekümmert, diesmal aber um andere.
    Als erstes mussten wir die Käfige, in denen manche Vögel nachts übernachten, säubern. Darunter war auch ein Vogel namens Willow, ein red-tailed Cacatoo weibchen, die ich überhaupt nicht. Sie musste aus ihrem Käfig kommen, damit ich ihn sauber machen konnte, doch sie wollte nicht. Dann hat sie so getan, als ib sie auf meine Hand steigen wollte, hat es auch getan, dich hat mir dann mehrmals in den Finger gebissen. Dann ist sie meinen Arm hochgekraxelt und hat meinen Nacken und meine Ohren gebissen. Dabei hat sie auch mit ihren scharfen Krallen meinen Arm gekratzt. (Habe jetzt ein Andenken an sie auf meinem Arm)
    Dann haben wir die Wassernäpfe der Vögel erneuert und ihnen neues Futter gegeben. Dabei merkt man immer mehr, dass der Sommer kommt, denn die Anzahl an Spinnennetzen erhöht sich von Tag zu Tag. Nach dem Mittagessen sind wir dann in ein anderes Gebiet gegangen, in dem auch Vögel waren und ich habe meine alten Freunde, die Nymphensittiche wiedergesehen (ich wusste zuerst garnicht, dass sie sie auch haben)
    Den Rest des Tages ging es dann weiter mit noch mehr füttern und noch mehr harken.
    Am Ende des Tages stand auf dem Parkplatz vom IGN, dem Supermarkt gegenüber, eine Corvette. Ist schon lustig, dass es immer die Luxusautos und BMWs sind, die nicht einparken können.
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  • W2/D7 Wildlife Projekt Off

    October 15, 2023 in Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute hatte ich meinen ersten von zwei Offdays diese Woche, musste also nicht zum Habitat.
    Als ich ausgeschlafen habe, habe ich geduscht, mich eingecremt und bin zum Four-Mile-Beach gegangen. Dort stand wieder das Schild „Achtung Quallen“. Es waren schon relativ viele Leute dort und ich habe mich einfach in die Sonne gelegt. Es ist schon heftig wie sehr man die Sonne spürt. Irgendwann bin ich dann auch ins Wasser gegangen, aber nur dort wo schon viele Schwimmer waren. Ich hatte keine Lust gestochen zu werden.
    Als ich wieder zurück zu meinem Handtuch ging, habe ich ein kleines Loch neben meinem Handtuch entdeckt, aus dem Sand hochgeschmissen wurde. Als ich reingeschaut habe, habe ich ein paar weiße Beine entdeckt und ich war mir sicher, dass dort ein Tier drin ist, ich wusste leider nur nicht welches. Als ich im Internet geschaut habe, habe ich eigentlich nur den weißen Einsiedlerkrebs gefunden, der Ähnlichkeit hat.
    Wieder im Hostel angekommen, habe ich mich erstmal geduscht, damit der ganze Sand weggewaschen wird. Danach habe ich mich wieder eingecremt und auf die Hängematte, auf unserer Terrasse vom Zimmer, gelegt. Dort habe dann richtig angefangen zu schwitzen.
    Um ca. 16 Uhr habe ich mich dann ein drittes Mal geduscht und habe mir anschließend Nudeln mit Bolognese zum Abendbrot gemacht.
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  • W3/D1 Wildlife Projekt Off

    October 16, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute war mein zweiter Offday und ich habe mich schon früh auf den Weg zur Commonwealthbank in Port Douglas gemacht, damit ich einer der ersten bin.
    Um 9:30 Uhr war ich dann dort und mir konnte sofort weitergeholfen werden. Mein Konto wurde schon in Sydney eröffnet und meine dazugehörige Karte wird in 2 Wochen zu meinem Hostel geliefert.
    Danach bin ich zu Coles, dem nächstgelegenen Supermarkt, gegangen und habe mir Brot, Marmelade und neues Shampoo gekauft. Zusätzlich auch TimTams, die beliebteste Süßigkeit in Australien. (Ich kann verstehen wieso)
    Am Ausgang hat der Supermarkt hat auch noch eine schönen Brunnen.
    Anschließend war ich noch am Lookout und das Wasser ist einfach so wunderschön.
    Auf dem Rückweg zum Hostel habe ich eine Tafel mit Tankpreisen einer Tankstelle gesehen und dachte mir zuerst, dass es ja sogar teurer ist als in Deutschland, doch dann ist mir eingefallen, dass die Preise in australischen Dollar angegeben sind.. umgerechnet sind das nur 1.20€/L Benzin..
    Im Hostel lag ich dann wieder in der Hängematte bis es dunkel wurde.
    Zum Abendbrot gab es wieder Brot und Käse.
    Als ich dann im Bett lag, habe ich fast einen Nervenzusammenbruch bekommen. Im ganzen Zimmer laufen Ameisen herum. Es sind aber nicht die auffällig schwarzen, wie die in Deutschland, sondern etwas hellere und schlechter erkennbare. Als ich mich dann im Zimmer mal genauer umgeschaut habe, habe ich sie ÜBERALL entdeckt. An der Decke, an der Wand, auf dem Fußboden und auf den Nachttischen. Ich habe erstmal mein ganzes Bett sauber gemacht, um mein Bett herum gefegt und mein Bett von der Wand weggeschoben.
    Ich wusste zwar, dass viele Hostels ziemlich dreckig sein sollen, aber ich wusste nicht, dass es SO schlimm ist.
    Zum Glück mache ich hier im Zimmer nichts außer schlafen..
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  • W3/D2 Wildlife Projekt

    October 17, 2023 in Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute war mein erster Tag der 3. Woche und ich war wieder bei B1. Diesmal war ich mit Kacy unterwegs, welche in Sydney geboren wurde und dann irgendwann nach Port Douglas umgezogen ist.
    Mein Tag hat damit begonnen das Gebiet der Nymphensittiche zu reinigen und die alten Futternäpfe vom Vortag zu entfernen und zu säubern. Danach habe ich Futter vorbereitet. Eigentlich ist das zubereiten von Meatmix die Aufgabe von R2, also von den Leuten, die sich um die Reptilien kümmern, aber Kacy hatte es gestern nicht mehr geschafft. Dafür braucht man unter anderem Kängurufleisch..
    Anschließend bin ich zu den Käfigen gegangen, in denen manche Vögel nachts übernachten und habe diese gereinigt und neues Wasser hineingestellt. Beim saubermachen benutz man einen Schlauch mit einem Sprühkopf vorne dran, doch dieser ist mir unglücklicherweise beim Vorletzten Käfig abgegangen und ich war klitschnass. Zum Glück bin ich in der Hitze auch schnell wieder getrocknet. Dabei gibt es immer einen Vogel, der sehr kuschelbedürftig ist. Er heißt Fruitloop und ist ein Lorikeet.
    Nach dem Mittagessen sind wir dann alle sofort zum Krokodilarena gegangen, da das Habitat heute ein neues Krokodil bekommen hat. Es ist ein männchen, heißt Life und lebt schon seit 35 Jahren in Gefangenschaft.
    Big L, das andere männliche Krokodil hat auch schon gespannt geguckt, was in seinem Nachbarbecken vor sich geht.
    Zurück bei der Futtervorbereitung habe ich einen kolibriartigen Vogel gesehen, von dem ich leider nicht weiß was er ist.
    Es gibt aber nicht nur spannende Tiere in Port Douglas, sondern auch komische Kennzeichen. Haben wir gesehen, als wir auf den Bus gewartet haben. Als der Bus dann endlich kam, stiegen lauter kleine Kinder aus, die alle eine Uniform trugen. Das kuriose war aber, dass niemand von ihnen Schuhe an hatte. Der Busfahrer hat uns erklärt, dass es an der „Wetseason“, also der nassen Season in Port Douglas liegt und dass wenn die Kinder Schuhe anhätten, sie ständig durchnässt werden würden.
    Am Abend haben wir alle zusammen asiatisch gegessen und sind anschließend noch in einen Pub namens Paddys Pub gegangen und haben das Quiz gespielt, das man jeden Dienstag spielen kann. Das lustige war, dass auf der Speisekarte „Bratwurst, Schnitzel“ und noch mehr deutsche Gerichte standen. Die Getränkekarte war auch auf deutsch.
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  • W3/D3 Wildlife Projekt

    October 18, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute war ich wieder bei B1 und habe diesmal Kaya als Keeperin gehabt. Sie selber ist erst 17 und geht noch zur Schule. 3 Mal in der Woche ist sie im Habitat und 2 Mal geht sie zur Schule.
    Heute war auch der Tag an dem das Wildlife Habitat neue Volunteers bekommen hat. Darunter auch eine 62 jährige Frau. Sie kommt aus Deutschland, hat sich zur Ruhe gesetzt und macht jetzt eine 3 monatige Auslandszeit. Sie heißt Karen, warum ich ein bisschen stutzig geguckt habe, als ich den Namen gehört habe, versteht wahrscheinlich nur Marcel.
    Unter den neuen Volunteers ist auch ein schwedisches Mädchen, mit der ich heute bei B1 zusammengearbeitet habe. Sie heißt Alexandra und ist sehr nett.
    Als erstes haben wir wieder die Käfige der Vögel saubergemacht und danach Schüsseln mit Futter im Park verteilt.
    Nach dem Mittagessen haben wir dann zusammen Spielzeuge für die Vögel gebaut, welches sie kaputtmachen müssen, um an die Früchte zu kommen. Danach haben wir, wie jeden Tag, das Futter für den folgenden Tag vorbereitet.
    Am Ende jeden Tages müssen manche Vögel schon früher in ihre Käfige als andere und beim Suchen und in die Käfige transportieren haben wir dann auch noch geholfen. Dabei haben wir auch bemerkt, dass eine Entenfamilie Nachwuchs bekommen hat.
    Anschließend hatten wir Feierabend und wollten nur noch nach Hause. Leider war der Bus noch nicht da und wir mussten 40 Minuten warten, bis er endlich gekommen ist. Lise, ein Mädchen aus Norwegen, hat sich schon gedacht, dass der Bus wieder zu spät kommen wird und ist die 4km zurück zum Hostel mit einem E-Roller gefahren. Wir alle haben ihr gesagt, dass es mit dem Bus doch viel schneller geht, da er ja bald hier ist, doch dem war nicht so. Als wir ankamen hat sie schon geduscht, sich neu eingecremt und lag am Pool.
    Hättet ihr Gesicht sehen sollen, als wir alle reinspaziert gekommen sind.
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