Thailand
Phuket

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Top 10 Travel Destinations Phuket

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  • Day345

    Vögel(n) in Thailand

    December 27, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einem kurzen und zum Glück erfolgreichen Flug nach Phuket, hasten wir zielstrebig zum Strand. Genauer gesagt zum Kudo Beach Club in Patong. Sonnenuntergang glotzen. Natürlich gibt es hier auch Champagner in grossen Gebinden. Also her mit der Flasche, Papa hat Durst! Und wir haben ja noch das gestrige Jubiläum nachzufeiern. Zum Champagner werden Spargel/Shrimp-Ravioli an Trüffelrahmsauce und Taleggio/Salsicce-Pizza mit Zucchini-Streifen gereicht. Meine Welt. Ganz meine Welt! Sonst ist Patong extrem touristisch und es herrscht absolute Hochsaison. Wenn man wie wir gegen Mittag zum Strand kommt, reicht es knapp noch für eine Sonnenliege in vierter oder fünfter Reihe zum Meer. Trotzdem irgendwie schön hier. Und zu Weihnachten gibt es dann doch auch ein Türchen für mich zum Aufmachen. Yay! Money Shower Sue hat uns ein neunzigminütiges fünf Sterne Spa organisiert. Doppel-Yay! Natürlich nicht auf einer der sandigen Pritschen am überfüllten Strand - die gibt es bereits ab neun Stutz pro Stunde, ohne Happy-End -, sondern im dramatisch imposanten und total angemessen luxuriösen MGallery Spa by Sofitel. Gebaut hoch oben am Berg mit herrlichem Blick aufs Meer und den Sonnenuntergang. Thailand ist gut zu uns. Und wir auch.

    Und dann stand sie vor uns. Am Morgen des Siebenundzwanzigsten. Die liebe Nadja. Frisch angereist aus der stürmisch feuchten Schweiz. Darauf haben wir uns schon lange gefreut. Nachdem wir an Weihnachten bekanntlich wenig Anschluss gefunden haben, fühlen wir uns sofort „unter Freunden“. Und Santa-Nadja hat natürlich Geschenke dabei. Für Sue gibt es die geliebte Ovi-Schoggi und mehr Beauty-Produkte, als für die bereits very beautiful Sue gut sein kann. Und für mich? Für mich gibts Bioflorin. Toll, das hatte ich mir gewünscht. Wirklich. Indien kommt ja noch. Und dann hält sie es in der Hand. Das, was ich seit bald einem Jahr so schrecklich vermisse. Tatsächlich, ein Päärli freakin‘ f***ing Cervelats! Ich dreh durch. Das Mädel hat Knast und sonstige Repressalien riskiert, nur damit ich zu meiner Wurst komme. Geil. Eine davon überlebt keine fünf Minuten und die Zweite will ich mir von einem der unzähligen Strassen-Griller braten lassen. So der Plan. Doch auch die zweite Fleisch gewordene Liebe schafft es nicht bis zu einem Grill. Sooo lecker. Ich hatte tatsächlich vergessen, wie unglaublich geil eine einfache Wurst sein kann. Zur Abwechslung ist selbst das von Blubber-Bier ausgelöste Aufstossen Stunden später noch ein Genuss. Ich will mehr. Viel mehr.

    *** ACHTUNG: Der folgende Abschnitt ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet ... eigentlich auch für sonst niemanden ***

    Dieser Wurst-Genuss muss gefeiert werden. Ok, die Anwesenheit von Nadja auch ein wenig. Neben allerlei Bars besuchen wir auch eine der unzähligen und bei Touristen aller ethnischen Abstammungen, Geschlechter und Altersgruppen gleichermassen beliebten Ping Pong Shows. Eine Art Erotik Show mit Tanzen, Duschen, Eincremen und so Zeugs, bei welcher zwischen den erotisch gemeinten Auftritten eine Gruppe blau gekleideter Muschi-Akrobatinnen furchtbar grässliche Dinge vorführt. Das „Ping Pong in Drinks“ schiessen ist noch das Harmloseste. Es wird vaginal geraucht(?!), Pfeile mit dem Blasrohr auf Ballons geschossen, Bierflaschen geöffnet, meterlange und mit Nägeln versetzte Bänder zum Vorschein gebracht(?!) und zur Krönung neben diversen Aquarienfischen sogar ein lebender Wellensittich aus der Mumu gezaubert. Da hört der Spass aber eindeutig auf. Armer Vogel. Da kriegt auch das Wort Vögeln eine ganz neue Bedeutung. In etwa gleich verstört wie der Wellensittich begeben wir uns zielstrebig in die nächstgelegene Bar mit lauter Musik. Techno und Tanzen lenken ab. Trinken auch.

    *** XXX Abschnitt fertig ***

    Die liebe Nadja - nebenbei die talentierteste Hairstylistin weltweit, zu der ich immer noch regelmässig pilgern würde, hätte ich noch was zum Stylen oder die Türken bessere Ärzte - hat also diplomatisch ausgedrückt „gemischten“ Einfluss. Erst ein Tag hier und schon Ursache multipler Serotonin-Flashs durch den Konsum heimischer Schokolade und magisch püriertem Fleisch gefolgt von mehrschichtigen Traumata aufgrund der hautnah miterlebten Genital-Akrobatik und anschliessendem Verdrängungs-Saufen bis in die Morgenstunden. Das können also noch heitere zehn Tage werden. Zum Glück sind wir nur noch diese eine Nacht in Phuket. Nichts wie weg. Unser nächstes Ziel: Phi Phi Island ...
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  • Day37

    Old Phuket Town

    January 9, 2020 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Mein Hostel empfahl mir eine Tour zu der Altstadt Phukets.

    Nach einer lustigen Fahrt mit dem Local Bus (mir wurde die Adresse wo ich aussteigen muss auf Thai aufgeschrieben, damit ich sie im Bus vorzeigen kann)
    kam ich in Old Phuket Town an.

    Dort stehen schöne alte chinesisch-portugiesische Gebäude auf beiden Seiten der Straße. Viele alte Gebäude wurden in Läden, Hotels, Restaurants und Museen umgewandelt.

    Die Häuser sind teilweise mit schönen Graffitis versehen.

    Auf Empfehlung meines Hostel aß ich in einer der Eisdielen noch ein Eis.
    Aber bevor ich es genießen konnte musste ich erstmal warten...
    Denn diese Eisdiele scheint so beliebt zu sein daß sie eine Warteliste brauchen!
    Nach einer zum Glück nicht allzu langen Wartezeit konnte ich dann auch bestellen ☺️🍧
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  • Day44

    Die wohl geilste Taxifahrt der Welt

    January 16, 2020 in Thailand ⋅ 🌙 27 °C

    Seit gestern bin ich wieder zurück in Phuket, denn Übermorgen geht von hier aus mein Flieger zu meinem nächsten Ziel 😎

    Zusammen mit Remmer und Hakan ging es auf nach Patong Beach.
    Eine beliebte Partymeile hier.

    Also ich konnte dem ganzen nicht viel abgewinnen!
    Der Strand viel zu überlaufen und auf der Partymeile wurden einem nur Schilder halb ins Gesicht gehalten auf denen Alkohol, Food und diverse Shows angeboten wurden!

    Unterwegs verloren wir dann auch noch Hakan 😂
    Er lief hinter uns her und auf einmal war er weg...

    So liefen wir am Strand entlang und aßen anschließend an einem der vielen Stände etwas.

    Im Anschluss beschlossen wir noch eine Runde über die Partymeile zu laufen und uns ein Bier zu trinken.

    Und wer steht plötzlich vor uns? Unser verloren gegangener Hakan 😂🤷
    Dieser war sehr happy uns wieder gefunden zu haben!
    Er erzählte uns, das er nur kurz ein Bier kaufen wollte und dann hätte er uns nicht mehr gesehen 🤦
    Naja, kurz Bescheid sagen wird ja anscheinend auch viel zu überbewertet 😂🙄

    So tranken wir noch gemeinsam ein Bier, beobachteten Ladyboys und wimmelten zahlreiche Versuche, uns zu Pingpong, Fucking oder Lesben Shows zu bewegen, teils amüsiert teils genervt ab!

    Aber das Beste kam definitiv zum Schluß:

    Eine Fahrt in einem Taxi, besser gesagt in einem zur Mini Disco umgebauten TukTuk!!!!

    Das war wohl die geilste Taxifahrt meines Lebens!!!
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  • Day134

    Tricycle Tour & Bootsabnahme

    February 3, 2020 in Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Alles Gute geht auch mal zu Ende: Es ist der letzte Tag unseres Törns. Am Nachmittag müssen wir im Hafen von Phuket das Boot übergeben. Da uns aber nur 1,5 h von Phuket trennen verbringen wir den Vormittag noch an Land von Koh Yao Yai. Und wie es sich gehört, erkunden wir die Insel auf 2 Rädern - nein, diesmal sind es 3 Räder 😁

    Wir mieten uns zwei Tricycles, Marke Eigenbau, eins in schickem Himmelblau, das andere in feurigem Rot, und düsen damit die einzige Straße auf der Insel nach Norden. Dort finden wir einen netten Strand, an dem wir uns ein Toilettenpäuschen und ne Coke gönnen um anschließend wieder in den Süden zurück zu cruisen 🛺💨

    Gelungener letzter Ausflug, an dem Sonja und Peter auch einmal das „echte“ Asien, das Hinterland der Touristenmeilen, zu sehen bekommen. Zurück an Bord hüpfen wir das letzte Mal zum Baden in die Andamanensee bevor wir uns auf den Rückweg zur Marina machen.

    Tanken und Bootsabnahme geht unkompliziert und schnell über die Bühne, sodass wir Mai Tai schlürfend im Infinity Pool gemütlich ein letztes Mal den Hafen überblicken. Ein gelungener Abschluss unseres Segeltörns, der leider viel zu schnell vorüber ging.
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  • Day37

    Big Buddha

    January 9, 2020 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Big Buddha von Phuket ist eine 45 Meter hohe weiße Marmorstatue, die von überall im südlichen Teil von Phuket aus sichtbar ist. 
    Zum Buddha hinauf führen 94 Stufen.
    Von dort oben hat man eine schöne Aussicht auf Phuket und deren Buchten.

    Mir gefiel die riesige Statue sehr gut!

    Im Tempel unterhalb des Big Buddha kann man sich von Mönchen segnen lassen.

    Einzig und allein der Weg bis zum Einlass ist entweder mühselig (5 km) oder recht teuer (500 Baht / 12€).
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  • Day86

    Phuket Town

    November 27, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 24 °C

    Unsanft wurden wir vom Wecker aus dem Schlaf geschreckt. Wiederwillg packten wir unsere Sachen und gingen danach im Café nebenan frühstücken. Etwas motivierter brachten wir die letzte Stunde mit warten rum und stiegen nach 11 in unseren Transferbus ein. Wir mögen diese Reisen gar nicht, man fühlt sich dabei wie Vieh, dass von einem Ort an den andern gebracht wird. Leider lassen die Verbindungen der ÖV in Thailand zu wünschen übrig. Ein Ticket mit fahrt zur Station und von der Endstation zum Hostel, wäre teurer als ein Transferbus.
    Nachdem alle eingesammelt wurden und mal wieder kaum Platz im Bus ist. Sie vergessen immer das Gepäck einzurechnen. Irgendwie klappt es dann doch. Man darf sich einfach nie auf die hinterste Bank setzten, sonst teilt man diese mit sämtlichem Gepäck. Nach ca. 30 Minuten Fahrt und einsammeln der anderen Touris müssen wir an einem kleinen Terminal aussteigen. Wie erhalten den obligaten Klebezettel mit Zielort und werden in den Wartepavillon entlassen. Von hier aus wird das Vieh, pardon, die Touris dann auf die einzelnen Busse verteilt. Nach längerem Warten werden auch wir zugeteilt und setzen uns in den Bus. Langsam geübt setzt sich Annatina bereits auf die besten noch freie Plätze und Stephan bringt die Rucksäcke nach hinten. Nach 2h Busfahrt und einem 15 Min. Stopp erreichen wir Phuket Town. Wir befinden uns jetzt auf der anderen Seite der Insel, gegenüber von den Stränden der Pauschaltouris.
    Nach einem kurzen Fussmarsch erreichen wir unser Hostel. Es ist sehr neu und das sieht man auch. Es gibt nur ein Frauen- und ein Männerzimmer. Die Frauen sind im ersten Stock, die Männer im Zweiten. Die Männer müssen somit immer am Zimmer der Frauem vorbei. Dieses ist mit einer durchsichtigen Glastür mit Zahlenschloss abgesperrt. Aufmerksame Leser haben das Problem schon erkannt, umziehen usw. ist in dem Zimmer nicht möglich. 😅🙈 Die Männer haben übrigens das selbe Problem.
    Den Nachmittag verbringen wir damit durch die kleine Stadt zu spazieren. Sie ist nicht sonderlich hübsch aber auch nicht hässlich. Uns fällt auf, dass wir die Stadt sauber und nicht besonders finden. Wir haben uns wohl an Gassenküchen, Motorräder, kleine Mini Märkte und alles andere gewöhnt. Auch wenn das eine oder andere Schild dann doch unterhaltsam ist.
    Zum Abendessen gehen wir in ein wohl bekannteres Thai Restaurant. Während des Essens schüttet es aus Kübeln. Zum Glück erwischen wir eine Regenpause für den Rückweg.
    Nun sitzt Annatina in ihrem Zimmer, umringt von Asiatinnen (die nicht gerne still sind 😅) und schreibt diesen Beitrag. Stephan wollte nochmals raus. Der Regen hat jedoch wieder eingesetzt, ich hoffe er hat noch ein trockenes Plätzchen gefunden.

    PS: hat er 😉
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  • Day194

    Koh Phayam - 4 Minuten in Burma

    April 14, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    6 Tage zuvor:
    Die Welle kommt. In dem Moment bevor sie ihn berührt, beginnt Patrick mit seinen Armen zu rudern. Ich spüre fast seine Aufregung.
    Die könnte es sein! Emma, die Surflehrerin, schwimmt neben ihm und gerade als die Wellenspitze fast mittig ist, steht er auf. Er steht und reitet die Welle auf seinem Surfbrett. Ich spüre ein kribbeln und reiße die Arme hoch. Er tut es im selben Moment. Wuuuuhuu!
    Ich sitze etwa 150 Meter entfernt an der Surfbar und beobachte, wie Ralf und Patrick sich einer Welle nach der anderen stellen. Obwohl sie eher die meiste Zeit auf dem Brett liegen und mit Emma auf die nächste Welle warten. Sie gibt Instruktionen. Und klatsch... Ralf wird von der nächsten Welle verschluckt und verschwindet im weißen Schaum.
    Wir sind seit 14 Tagen auf Koh Phayam. Einer kleinen, sehr ruhigen, natürlichen Insel im Westen nahe an Myanmar gelegen. Hier gibt es keine Autos und die Straßen sind eher Betonwege auf denen nur Mopeds und Fahrräder verkehren. Die Insel hat ihre Natürlichkeit behalten und wirkt sehr authentisch und wir kommen dem thailändischen Leben sehr nahe. Wir schlafen zu dritt in einer kleinen, wunderschönen, süßen Holzhütte direkt am Strand. Es gibt nur einen Ventilator, keine Klospülung und kaltes Wasser. Und genau das ist perfekt. Einfachheit in einer sehr befreienden Form.

    16 Tage zuvor:
    Unsere Reise startet von Phuket aus. Einen Tag zuvor entscheiden wir uns für einen Visarun über Myanmar. Das ist eigentlich illegal und doch erfasst uns drei die Abenteuerlust das auszuprobieren. Also fahren wir mit dem Bus 5 Stunden nach Ranong - einer kleinen Stadt am Wasser ganz nah an Myanmar gelegen. Um 14 Uhr kommen wir in unserer Unterkunft an. Wir sind alles etwas geschlaucht. Die lange Busfahrt und abenteuerliche TukTuk-Fahrt vom Bahnhof zur Unterkunft steckt noch in uns. Zu dritt auf einem TukTuk für zwei und im Gegenverkehr war eigentlich schon abenteuerlich genug.
    Doch unser Host empfiehlt uns direkt den Visarun zu machen.
    Also bringt sie uns mit unseren Pässen zum einheimischen Pier. Unsere Sachen bleiben bei ihr.
    Als wir auf den Parkplatz fahren, rennen uns direkt Thailänder entgegen und umzingeln uns beim aussteigen. "Visarun.... Visarun... Mister... Here... Here..."
    Tief durchatmen... So muss das sein. Ich verdränge meine Gedanken während Ralf mit dem Bootsbesitzer verhandelt. "200 Baht for person. Ok." Wir kennen die richtigen Preise und sie wirken nicht so erfreut, als sie uns eigentlich 400 abknüpfen wollen. Dann geht alles ganz schnell.
    Erst zur kleinen Baracke jeweils 2 Kopien unserer Pässe machen und 30 Baht da lassen.
    Dann zur Passkontrolle. Hier werden wir von einer unfreundlichen (ich glaube sie muss so sein) Dame ausgestempelt und sind Länderlos.
    Danach gibt uns ein anderer Thai gegen eine Gebühr 3x 10 Dollarscheine. Sie sind in einer Folie, druckfrisch und gebügelt. Das ist sehr wichtig! Die Burmesen (Landsleute von Myanmar) legen viel Wert auf einen makellosen 10 Dollarschein.
    Wir sind alle drei hochkonzentriert und springen auf das Boot.
    Auf dem Wasser umklammern wir das Geld, unsere Kopien und Pässe und achten darauf, dass nichts nass wird. 30 Minuten soll die Fahrt übers offene Meer nach Myanmar (Burma) dauern.
    Die Burmesen müssen uns einstempeln und direkt wieder ausstempeln. Wenn das nicht passiert, können wir nicht zurück nach Thailand. Und unsere Klamotten bleiben ohne uns in Thailand.
    Wir stoppen. Erster Kontrollpunkt. Eine Kopie wird gebraucht und ich fühle mich wie Schmuggelware.
    Weiter geht's. Am zweiten Kontrollpunkt müssen wir nicht halten. Die drei bewaffneten Soldaten sitzten auf einer Insel und winken ab. Was bekommen sie wohl? Essen? Geld?
    Ich denke nicht lange darüber nach. Immerhin müssen wir nicht mit Soldaten sprechen.
    Nach 40 Minuten erreichen wir Myanmar. Dort wartet man schon auf die nächsten Visarunner.
    "Mist.", denke ich. Ich hab die Schokolade vergessen. Ich wollte Süßigkeiten für die Kinder mitbringen. Ich habe gelesen, dass viele Kinder am Pier arbeiten um den Visarunnern aus den Booten zu helfen. Doch uns hilft ein kleiner Burmese raus, während er den Kindern etwas zuzischt. Er bringt uns zum Visabüro und wird für 10 Meter Fußweg nachher nochTipp verlangen.
    Vor dem Einreiseschalter geht unser Puls nochmal kurz in die Höhe. Was wenn jetzt was schief geht?
    Aber es wird keine Zeit verstrichen. Wir reisen in Myanmar ein. Geben jeder 10 Dollar und reisen im selben Moment wieder aus. Das ganze dauert 2 Minuten. Und wird an einem Schalter mit drei Männern geregelt, die sich wie am Fließband die Pässe weiterreichen.
    Insgesamt sind wir 4 Minuten in Myanmar und sitzen sofort wieder im Longtail-Boat nach Thailand.
    In Thailand angekommen stehen wir wieder vor der gleichen Dame. Sie zeigt mit dem Finger nach oben. Und zack. Durch ein Foto von mir weiß Thailand nun das ich im Land einreise. Sie gibt mir mein Pass zurück und wir können weitere 4 Wochen bleiben. Ausatmen.
    Für uns hat das gut geklappt. Bei einer anderen Deutschen läuft es nicht so gut. Sie hat etwas nicht beachtet. Man darf in Thailand nur 2x im Jahr über den Land- oder Wasserweg einreisen. Sie steht das dritte Mal vor der Passkontrolle und bekommt keinen Stempel. Sie ist nun wirklich illegal im Land.
    Wir fahren mit dem öffentlichen Bus zur Unterkunft und lassen den Tag mit einem Film ausklingen.
    Am nächsten Morgen geht es mit dem Speedboat direkt nach Koh Phayam. Als wir die Insel betreten erkenne ich die schmalen Straßen. Es ist sehr ruhig und entspannt am Pier von Koh Phayam. Hier wird es uns gefallen...

    Jetzt:
    Wir lernen unseren Nachbarn beim Essen kennen. Er kommt aus Stuttgart. Irgendwie habe ich das Gefühl er stellt seine Stimme tiefer. Vielleicht liegt es daran, dass die Jungs mit am Tisch sitzen.
    Ich nenne ihn Banana-Bob. Den Namen verdient er sich durch sein Bananen-T-Shirt.
    Wir versuchen das Gespräch ins Laufen zu bringen. Er ist seit 2 Monaten unterwegs und hat noch viel vor. Ein Jahr hat er Zeit. Das Gespräch stresst mich direkt nach 2 Minuten. Wir reden über Vietnam: "Wie ist da so das Essen?" runzelt er die Stirn. Sehr gut, aber anders und du darfst mit Stäbchen essen. "Uh mit Stäbchen.", und wieder eine abwertende Bewegung. So geht das Gespräch weiter. Nur negative Äußerungen. "Das Fest war langweilig... Ist surfen hier überhaupt möglich... Das Essen wird nicht meins sein...puh vegetarisch... Die öffentlichen in Bangkok waren unzuverlässig... Die Züge sind nicht gut in Thailand...Landwege sollte man meiden... "
    So geht es eine Weile und ich frage mich, warum dieser Mensch überhaupt reist. Und vor allem: wie hat Banana-Bob, es überhaupt geschafft zwei Monate zu reisen. Er möchte noch nach Kambodscha, Vietnam, Laos, Myanmar, Singapur, Indonesien, Philippinen...
    Was bringt ihm diese Reise? Will er einfach nur sagen können, dass er die Welt bereist hat?
    Patrick und Ralf steigen als erstes aus dem Gespräch aus. Ich folge knapp dahinter. Am Ende sitzen wir schweigend da und schauen auf unser Pad Thai, während Bob sein Sandwich isst. Ich bin froh als er fertig ist und den Tisch verlässt.

    Seit 16 Tagen sind wir nun auf Phayam. Ich liebe alles hier. Die Tage gestalten sich recht ähnlich. Schwimmen, arbeiten, surfen, essen, schwimmen, surfen, schnorcheln...
    Die Insel umrundet man in 30 Minuten mit dem Moped. Obwohl man nicht direkt von umrunden sprechen kann, da die Wege kreuz und quer führen. Es gibt viel zu entdecken und doch ist die Insel sehr übersichtlich aufgebaut. Noch ist die Insel eher bekannt unter den thailändischen Touristen, weshalb man hier wenig Touristen im allgemein trifft. Derzeit wohnen wir am Long Beach und mussten unsere süße Hütte verlassen. Gestern war Thailändisches Neujahr und unsere Unterkunft war komplett ausgebucht.
    Jetzt wohnen wir bei einer großen, burmesischen Familie, die ihre Unterkunft direkt am Wasser hat.
    Die Jungs starten direkt morgens um 7.30 mit dem Surfen und ich arbeite mit Ausblick aufs Meer. Heute Abend versuche ich mich nochmal auf dem Stand-Up-Paddel. Der erste Versuch war super. In den Sonnenuntergang zu paddeln, mit dem Gefühl man würde auf dem Wasser stehen, ist unbeschreiblich...
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  • Day132

    Koh Racha Yai

    February 1, 2020 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Wie geplant steuern wir gleich am frühen Morgen Koh Phi Phi Le an, nur ca. 2 sm südwestlich von Koh Phi Phi Don gelegen. Hier war er also, der Leo 😍 und hat den Film „The Beach“gedreht.
    Zugegeben, es handelt sich um eine wahnsinnig schöne Bucht mit einem breiten Sandstrand und dahinter Regenwald umsäumt von Felsen. So einsam (und vor allem unentdeckt) wie im Film ist sie natürlich nicht mehr.

    Im Gegenteil: Nachdem der Film erschienen ist, strömten die Besucher in Scharen dorthin. 5000 Besucher wurden pro Tag (!) an den Strand gekarrt. Seither sind Riff und Fischbestand rapide in Mitleidenschaft gezogen worden (vor allem wegen der Sonnencreme der Badegäste), sodass die Regierung dem einen Riegel vorgeschoben hat. Bis letztes Jahr war die Bucht für Besucher komplett gesperrt. Seit wenigen Monaten ist es nun wieder erlaubt, mit dem eigenen oder einem Ausflugsboot herzukommen, allerdings ist es weiterhin verboten, an Land (vor allem an den Strand) zu gehen, sodass man diesen nur vom Wasser aus anschauen kann.

    Wir finden es gut, dass die Natur geschützt wird (naja, eigentlich wird nur versucht, etwas wieder gut zu machen) und ziehen nach einem Frühstück mit Blick auf „The Beach“ weiter. Der Wind ist heute unser Freund, weshalb wir ein paar Stunden richtig schön segeln (inklusive Rettungsmanöver-Übung 😜). Am Nachmittag erreichen wir unsere Ziel-Bucht an der Westküste von Koh Racha Yai.

    Anfangs noch voll mit Ausflugs- und Taucherbooten verlassen um 16.30 Uhr fast alle Schiffe die Bucht und wir bleiben mit 3 anderen Segelbooten allein zurück. Entspannt!
    An Land finden wir dien feinsten Sandstrand vor, den wir je gesehen haben (ich weiß, dass habe ich schon mal geschrieben, aber dieser hier war eben noch feiner 😄). Wir trinken ein Bierchen und klettern die Felsen seitlich der Bucht hoch, um diese von oben zu sehen. Da es an Bord aber doch am schönsten ist (und dort unser Campari O kalt steht) gehts zum Sonnenuntergang zurück.

    Zum Abendessen gibt es vorzüglichen Fried Pineapple Rice, erneut gezaubert von unserem Küchenchef Rouven, zum Nachtisch Gummibärchen und dann gehts auch schon ab ins Bett.
    Die Windvorhersage für morgen sagt Gutes voraus 😊
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  • Day106

    Phuket Thailand

    March 18, 2020 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir sind heute in Phuket Thailand angekommen. Wir haben jetzt knapp hundert Passagiere aus Deutschland, England und der Niederlande von einem anderen Kreuzfahrtschiff aufgenommen. Wir haben im Gegenzug unsere australischen und neuseeländischen Passagiere übergeben. Beide Kreuzfahrtschiffe dürfen nur auf Anker stehen und der Austausch findet über die Tenderboote statt. Außerdem bekommen wir Lebensmittel und Getränke von dem anderen Kreuzfahrtschiff. Heute morgen habe ich beim Check In gearbeitet und jetzt danach bin ich wieder in meinem Shop.
    Heute Abend legen wir dann Richtung Sri Lanka ab. Dort sollen wir dann über ein Boot betankt werden.

    Aufgrund der vielen Seetage wurden meine Arbeitszeiten angepasst 😊. Ich arbeite jetzt nicht mehr von 9:00-22:00uhr sondern von 10:00-21:00 Uhr. Für Mittagsessen und Abendessen eine halbe Stunde Pause und 2 Stunden Mittagspause. Ich glaube so kann ich den Monat auf See einigermaßen aushalten😌. Außerdem haben wir jetzt bis wir in England ankommen, kostenloses Internet zur Verfügung gestellt bekommen. Das Internet ist zwar nicht immer empfangbar und der Empfang ist auch sehr schelcht, aber immerhin kann ich ein bisschen Kontakt halten. Wäre sonst sehr teuer für mich geworden.
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  • Day143

    PHUKET ️

    August 7, 2020 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Willkommen auf Phuket! Fast 24 Stunden haben wir gebraucht, um endlich in der Unterkunft anzukommen. Phuket wäre noch so eine Insel, die wir nicht unbedingt besucht hätten, da sie normalerweise sehr touristisch ist. Da wir hier aber sowieso vorbei kommen, nehmen wir die Insel auch gleich mit und bleiben ein paar Tage.
    Außerdem ist es super schön wieder am Meer zu sein... 🥰 Wobei wir direkt mal feststellen durften, dass das offene Meer um einiges rauer ist. Nach Ankunft haben uns richtig hohe Wellen am Patong Beach begrüßt. Diese Ecke von Phuket erinnert uns sehr an den Ballermann, auch wenn gerade fast alles geschlossen ist. Und generell merken wir, dass es hier sehr touristisch ist.
    Heute haben wir die Insel ein wenig erkundet. Am Tri Trang Beach hing keine rote Fahne und so konnten wir endlich mal wieder Sand und Salzwasser zwischen den Zehen spüren und die Sonne genießen. Trotzdem wurden unsere Handtücher einmal komplett von einer Welle überschwemmt. 😅🙈
    Am Kata Beach haben wir dann lecker gegessen und die ganzen verrückten Surfer beobachtet, die sich über die Wellen freuten.
    Den Karon Viewpoint haben wir auch gleich noch mitgenommen. Hier auf Phuket ist man ohnehin gaaaanz schnell oben und kann das Meer von weitem sehen. So haben wir den Tag auch ausklingen lassen: von oben, mit Blick auf die Patong Bucht.
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You might also know this place by the following names:

Phuket Province, Phuket, ภูเก็ต