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Weltreise

En 1129-dags äventyr från LifeaLiveYouwillremember Läs mer
  • Weiter durch Zentralamerika

    16 januari 2019, Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Mit dem Flugzeug ging es von Costa Rica, mit Zwischenstopp in El Salvador, nach Guatemala.
    Am Airport angekommen sind wir einen langen Gang bis zur Gepäckausgabe gelaufen, welcher voll mit schönen Bildern der tollen Sehenswürdigkeiten und den indigenen Kulturen ausgeschmückt war und uns einen Vorgeschmack auf Guatemala gab. Es war ein schönes Gefühl, zu wissen da gibt es einiges zu erforschen. Auch die Menschen am Flughafen haben sofort einen super freundlichen und ehrlichen Eindruck gemacht, ganz anders als die Atmosphäre die man sonst von Flughäfen gewohnt ist.
    Die erste Nacht in Guatemala haben wir in der Hauptstadt verbracht.
    Wir denken die Hauptstadt repräsentiert nicht das was wir sonst in Guatemala erlebt haben. Es ist doch eher etwas ungemütlich.
    Dafür war der Rest von Guatemala wunderschön.
    Am zweiten Tag ging es sofort ins berühmte Antigua. Da die Chickenbusses (amerikanische schulbusse) nicht wirklich sicher sind und für Touristen absolut zu meiden sind, haben wir uns ein Uber genommen.
    Unser Fahrer entpuppte sich als sehr geselliger Guide der uns vieles über Guatemala unterwegs berichtete.
    Antigua selbst ist ein kleiner romantischer Ort, der trotz des Tourismus dort nur wenig an Charme verliert.
    Überall Kopfsteinpflaster, bunte flache und zum Teil antike Häuser, einen großen Mercado und ein paar Kleinere, einen großes Plaza und jede Menge zu essen. Die Frauen in Guatemala erinnern uns wieder total an die Frauen aus Bolivien, sowohl ihre Körperform und Größe als auch ihre traditionelle Kleidung die sie auch im Alltag ständig tragen. Es sind bunte, gestickte Kleider die ihnen total gut stehen. Das gibt dem ganzen Ort noch etwas Flair.
    Und rund um Antigua sind gewaltige Vulkane die zum Teil noch Lava aktiv sind. Leider haben wir es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf den Vulkan geschafft, aber das hat unseren Aufenthalt nicht weniger schön gemacht.
    Am Abend sind alle auf traditionellen Umzügen durch die Stadt gelaufen und haben Silvesterrakete geschossen und Musik bis spät in die Nacht gespielt. Da steppt der Bär vor Weihnachten Hahah

    Nach Antigua sollte es nach Lago die Atitlan gehen. Wie der Name schon sagt ist es ein großer See der ebenfalls von Vulkanen umkreist ist. Es macht ein richtig schönes Panorama mit dieser Kulisse.
    Kein Wunder, dass sich so viele vermögender Leute ihre Häuser direkt ans Wasser gebaut haben. Aber es ist nicht verbaut, sieht immer noch sehr gut aus.

    Wir haben in dem Dorf San Juan gewohnt, welches als ruhigerer und entspannter als San Pedro gilt. Im Nachbardorf San Pedro ist schon wesentlich mehr los und hier trifft sich wer jung und hip ist.
    Unser Dorf war eher schlicht, klein und fein und gab wahrscheinlich einen sehr authentischen Einblick in das Leben der Menschen dort. Der Tourismus dort hielt sich stark in Grenzen.

    Da wir wegen den Feiertagen und dem Verkehr etwas festsaßen in San Juan und länger blieben als geplant, haben wir uns gedacht machen wir mal einen für uns ungewöhnlichen Ausflug.
    Diesmal wollten wir die Kaffeeplantagen per Pferd ausfindig machen. Es wäre wirklich schön gewesen, wenn zwischendurch nicht immer diese riesen Haufen von Müll von den Leuten überall hingeworfen werden würde. Nein es war dennoch schön, aber es ist kein duldenswerter Zustand mehr wie die Menschen dort leider oft mit ihrer Umgebung umgehen.
    Nach dem Reiten tat uns natürlich auch der Arsch weh, aber das war's wert.

    Zu Weihnachten gab's eine große Tafel in unserem Eco Hostel, bei der alle Gäste dabei waren. Es gab an Heiligabend ein schönes vegetarisches 3 Gänge Menü und die Gelegenheit neue Leute kennenzulernen. Es war ein geselliger und lustiger Abend.
    Im Anschluss haben wir noch Tombola gespielt und ein Lagerfeuer mit Musik gemacht. Natürlich haben wir auch zwei Preise abgeräumt. :)
    Es war kein traditionelles Weihnachten, aber trotzdem schön.

    Nach Lago Atitlan ging es nach Rio Dulce, auf die andere Seite von Guatemala.
    Dieser Ort gehörte in Guatemala definitiv zu unseren Lieblingsorten. Es war ein langer Fluss der ins Meer endete . Links und rechts an den Seiten des Flusses von sich nur beim groben und Dschungel und hin und wieder mal eine Holzhütte ans Ufer gezimmert.
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  • Farewell from down under

    9 februari 2020, Australien ⋅ 🌧 27 °C

    In schlappen 35 Stunden ging es für uns von Mexiko über die USA bis nach down under.

    Was uns erwartet war uns bis dahin noch völlig unklar.

    364 Tage später und unsere Zeit in Australien ist vorbei. Wir blicken zurück auf ein verrücktes Jahr hier in Australien. 

    Was uns erwartet hat haben wir nun erfahren.

    Es war geprägt von Menschen die unseren Weg geebnet haben,  von neuen Freundschaften auf die wir stolz sind,  von viel körperlicher Arbeit,  Geld verdienen,  extremen Wetter Bedingungen,    einem Gefühl, dass einem vermittelt, die Zeit sei stehen geblieben,  viele Reitturniere und Pferde im Allgemeinen, viel Freiraum trotz Verpflichtungen, einer fantastischen Landschaft, langen Autofahrten, wildcampen, wilden Tieren (wir hatten sie alle zu Besuch), Waldbränden als auch strömender Regen und einem drastischen Kontrast zu Südamerika.

    Als wir in Sydney ankamen war Simones erster Eindruck, sie möchte am liebsten direkt zurück nach Südamerika. Doch das Sydney nicht Australien repräsentiert haben wir dann ziemlich schnell festgestellt, spätestens im Outback war es wie in einer ganz anderen Welt.

    Es war ein seltsames Gefühl in Australien quasi von Null anfangen zu müssen und gewissen Verpflichtungen wieder nach zu gehen.

    Doch man fängt nicht an schwimmen zu lernen, ohne sich dabei nass zu machen.

    Auch hier ticken die Uhren anders. Schliesslich sind wir hier in down under. Um ein Bsp zu geben, wer nur schriftliche Bewerbungen formuliert hat quasi keine Chance hier etwas zu finden geschweige denn eine Rückmeldung zu bekommen. 

    Nur wer Vorort ist, hat tatsächliche Chancen auf einen Job. 

    Aber wir fassten schnell Fuss. So bekamen wir ziemlich schnell unsere ersten Jobs und Löhne und dann ging es step-by-step weiter und wir hatten die Möglichkeit Australien weiter zu erforschen.

    Da uns Sydney nicht sonderlich zugesagt hatte haben wir uns gedacht, 'hey, warum nicht mit einer Wildfremden quer durchs Outback fahren'? Es konnte unmöglich schlechter als unser erster Eindruck werden. 

    Mit Elise im Outback fingen wir dann an Down Under näher kennenzulernen. Elise war nicht nur unsere Fahrerin sondern gleichzeitig noch ein kleines Australien-Lexikon von dem wir viel lernen konnten.

    Bei dem Roadtrip mit unserer Freundin Elise machten wir uns auf dem Weg von Newcastle durchs Outback über NSW, Victoria und South Australia bis nach Port Alegre. 

    Die ursprünglich Idee war eigentlich komplett bis an die westliche Küste zu fahren, aber die Winde haben sich gedreht und es lässt sich leichter mit als gegen den Wind Segeln.

     

    Das Outback war eine ganz besondere Erfahrung, die wir nicht missen wollen.

    Auch wenn einem manchmal der Arsch auf Grundeis geht,  zb. ob man wirklich genug Benzin bis zur nächsten Tankstelle hat oder dass man bloß keinen Schaden mit dem Auto bekommt oder irgendwelche berühmten australischen Tiere einem einen Besuch abstatten. Oder die Stories von Ivan Malak einem widerfahren... der Backpackerkiller aus den 90ern...

    Aber die Leute auf der Durchreise, diese unendlichen Landschaften und der klare Sternenhimmel waren es wert. Es gab uns einen kleinen Eindruck wie die Aborignials sich dort fühlen müssen. 

    Von Port Alegre aus ging es dann mit einem Bus nach Adelaide. Für uns die lieblings Metropole in Australien.

    Luca ergatterte ohne großes zutun hier seinen zweiten Job bei dem Event Tasting Australien. Das war der Türöffner für einen angenehmen Aufenthalt in Adelaide.  Auch in Adelaide lernten wir wieder wundervolle Menschen kennen, die uns viel geholfen haben und uns in ihr Zuhause einluden. An diese Leute möchten wir unheimlich liebe Grüße und ein dickes Dankeschön ausrichten. Ihr habt uns unsere Zeit in Australien umso schöner gemacht.

    Denn das sind die kleinen Dinge an die wir uns solange noch erinnern werden. 

    Unser nächster und essenzieller Job verschlug uns nach Queensland an die sunshine coast. Dort lebten und arbeiteten wir 4 Monate für eine etwas andere Familie. 4 Kinder, 8 Pferde, 2 Hunde, 5 Businesses, viel Stress,   einige Fahrzeuge,  ein riesen Grundstück, viel Alkhol und ein gefaktes high society Leben.  Also eine sehr anstrengende Zeit für uns!  Wir haben genügend Stories und Erlebnisse die für ein ganzes Buch und eine Sitcom reichen würden. Wir fangen es gar nicht erst an hier aufzulisten, denn wir würden uns diese Geschichten wahrscheinlich selbst nicht glauben, wenn sie uns nicht widerfahren wären. 

    Retrospektiv würden wir es als sehr charakterbildend für uns formulieren.  Doch wir sind auch froh, dass dies nur temporär war.

    Besonders schön war die Gegend in der wir lebten und die Möglichkeiten die sich für uns dort boten. 

    Von riesen Kuhweiden, zu Bergen und Urwald, bis hin zum Meer und kleinen Küstenstädtchen hatten wir alles in Reichweite. 

    Auch die ganzen Reiter und Rodeoevents an den Wochenenden waren immer wieder eine besondere Show die einem dort geboten wird. (hier steht die Zeit still!)

    Ein weiteres Highlight war der Ostküstenroadtrip. Von Brisbane bis nach Cape Tribulation. Vorbei an genialen Creeks, Camping im Nationalpark, dem great barrier reef, vielen einsamen und schönen Stränden,  bis hin zu tropischen Urwald. Unsere Einschätzung ist je weiter man in Richtung Norden fährt desto schöner wirds. 

    Durch die Familie bei der wir arbeiteten, lernten wir unseren netten Hufschmied kennen, der uns von Anfang an seine Hilfe anbot, wenn es irgendwann Probleme geben sollte.

    Wie der Zufall es wollte sind wir dann auch auf seine Hilfe später zurückgekommen.

    So ergab sich daraus auch eine neue Freundschaft und wir lebten tatsächlich 4 Monate mit ihm und seiner kleinen Familie auf einer überschaubaren Farm. 

    Naja und fast ein ganzes Jahr später geht auch unsere Zeit hier vorbei.

    Was absolut genial für uns war, und wofür wir dem Schicksal sehr dankbar sind, war dass wir fast das komplette Jahr durchgehend Unterkünfte und Autos bereitsgestellt bekamen und dies unseren Aufenthalt hier um ein tausendfaches vereinfacht hat. 

    Ja auch das ist noch möglich, dank der super Leute die wir hier kennenlernen durften. 

    Nach dieser so kurzen Zusammenfassung sieht es nach nicht viel aus, doch unser Erinnerungen an Australien sind unheimlich voll.

    Doch Australien ist so groß, man kann in einem Jahr gar nicht alles richtig mitnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man wieder kommt ist deshalb auf jeden Fall gegeben.
    Lass immer einen Grund um wiederzukommen^^

    Nun ist die Zeit reif um aufzubrechen und die Segl neu zu hissen und das Reisen wieder anzutreten. Denn wir waren viel zu lange an einem Ort.

    Wir sind nun bereit, die Rucksäcke sind gepackt, sitzen am Flughafen und warten darauf, dass es losgeht und unser neues Abenteuer losgehen kann. Asien (Bangkok) wir kommen.

    Bild:
    - tauchen beim whitsunday beach
    - Magnetic Island
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    Resans slut
    1 januari 2021