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SabBIKEtical

November 2018 - June 2019
Wir haben uns dazu entschieden, unser lange ersehntes Sabbatical zu nutzen, um mit dem Fahrrad etwas von der Welt zu sehen. Für unser kleines Abenteuer haben wir knapp sechs Monate Zeit. Mal sehen, wieviele Kilometer da wohl zusammen kommen :)
  • Day176

    Scenic Route

    May 18 in Thailand ⋅ ⛅ 35 °C

    Ab und zu sahen wir in den letzten Tagen ein Schild mit der Aufschrift "Scenic Route" - und fanden diesen Titel mehr als passend. Wir schlängelten uns weiterhin möglichst nah an der Küste entlang. Immer wieder erhaschten wir tolle Ausblicke auf kleine und große Buchten. Wir überquerten einige Flüsse, an denen sich häufig Fischerdörfer befanden. Diese Dörfer sahen zum Teil sehr ärmlich aus. Wenige Quadratmeter zusammengezimmerte Holzlatten sind das zu Hause dieser Menschen. Wie gut wir es doch haben! Und wie wahnsinnig freundlich und neidlos uns die Menschen hier dennoch begegnen.
    An der Ostküste herrschten nun Kokospalmen vor, immer wieder wurden wir von Jeeps überholt, auf denen kleine Erntehelfer (Äffchen) saßen. Vergessen bereitete uns der Anblick der Arbeiter, die die Kokosnussschalen mit einer Art Speer knackten - und das in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit! Dagegen waren die bellenden Hunde, die uns ab und an hinterher und wegen denen wir den einen oder anderen Sprint einlegten, harmlos. Aber bisher sind die meisten Hunde eh unbeeindruckt von uns und lassen uns in Ruhe (Toi, toi, toi!). Schließlich landeten wir in Tung Wua Laen. Dieser Ort ist wohl das, was man einen Traumstrand nennen darf. Weißer Sand, grüne Palmen und hellblaues Wasser! Tagsüber wirkte die kleine Strandpromenade der Hitze wegen wie ausgestorben, aber am Abend war der Strand ein beliebter Treffpunkt thailändischer Familien. Was für eine schöne, gemütliche Stimmung. Besonders schön und gemütlich war hier auch unsere Unterkunft. In Thailand übernachten wir häufig in kleinen Bungalows. Für ca. 15 Euro bekommt man hier ein Doppelbett, eigenes Bad und eine Klimaanlage - und das in wirklich gutem Zustand.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day173

    Kikeriki

    May 15 in Thailand ⋅ 🌧 33 °C

    Wir brachen nun Richtung Ostküste auf und die letzten Tage waren unspektakulär schön. Wir fuhren durch Kokos-, Palmöl- und Kautschukplantagen, an Fischreusen vorbei und überquerten einige ins Meer mündende Flüsse. Auf dem Weg sahen wir eine Versammlung an Männern aller Altersgruppen, waren neugierig und hielten an. Wir erkannten schnell, dass es sich hier um die vielen Hähne drehte und dachten zuerst, es handle sich um einen Hahnenkampf. Dieser Wettbewerb wurde aber nicht von demjenigen gewonnen, der den stärksten Gockel hat, sondern von demjenigen, dessen Hahn am häufigsten kräht! Es gab eine Juri, die jedes Krähen notierte und eine Strichliste führte. So kann man sich auch seine Zeit vertreiben! :DRead more

  • Day171

    Khao Sok Nationalpark

    May 13 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Im Örtchen Ban Chiao Lan starteten wir am Morgen zum wenige Kilometer entfernten Staudamm Ratchaprapha. Hier schlossen wir uns mit einem australischen Vater-Sohn-Gespann zusammen und hüpften auf eines der populären Longtail Boote um den riesigen Stausee zu erkunden. Wir hatten es uns bei weitem nicht so toll vorgestellt und wurden von der Schönheit dieser außergewöhnlichen Landschaft in den Bann gezogen. Riesige, steile Kalksteinformationen und kleine grüne Inseln ragten aus dem türkisen See. Die absoluten Helden sind hier die Pflanzen, die sich auf all den Felsen ausbreiten. Wir machten einen Stopp bei einem schwimmenden Resort und hüpften in den badewannenwarmen See. Es fing mal wieder ordentlich an zu schütten, aber wir waren ja eh schon nass ;)Read more

  • Day170

    Auf Thailands Straßen

    May 12 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Unterwegs in Thailand wird, wie auch in den anderen von uns beradelten Ländern, viel gewunken, gelacht und oft nach uns gerufen. Die Rufe kommen meist aus Hängematten oder schattenspendenden Bambushütten, die scheinbar überall zum Hausrat gehören. Besonders auf den kleinen Landstraßen begegnen wir mit Palmölpflanzen beladene Autos und vor allem Mopeds und Roller. Viele davon wurden als Lasten- oder Mehrpersonenfahrzeug umfunktioniert. Die Fahrer sind nicht selten (wenn überhaupt) im Grundschulalter. Da wird dann gerne von einem 10 Jährigen aufs Gas getreten, natürlich in Badelatschen und ohne Helm, versteht sich. Uns sicherheitsbewussten Deutschen grault es bei diesem Anblick!
    Von der Küstenprovinz Krabi bewegten wir uns Richtung Khao Sok Nationalpark mit Zwischenstopp in Ao Luk. Wir bewunderten schon auf dem Weg dorthin die Vielzahl an steilen, bewucherten Felswänden. Dabei passierten wir zwei Männer, die eine Leine hielten, die hoch in die Palmen führte. Bei genauerer Betrachtung sahen wir, dass kleine Affen hier als Erntehelfer eingesetzt werden. Die Äffchen liefen auf der Kokosnuss, wie auf einem Laufband, bis sich die Kokusnuss löste und hinunter fiel. Ein außergewöhnliches Spektakel :)
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  • Day168

    Gastfreundliche Polizisten

    May 10 in Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Die kommende Etappe war ziemlich lang und regnerisch. Immer wenn es anfing zu nieseln, suchten wir uns einen Unterschlupf und kurz darauf schüttete es aus allen Kübeln. Unser Weg führte uns nach Krabi zur Highway Police. Wir hatten von einem koreanischen Radreisenden den Tipp bekommen, dass man hier als Radfahrer unterkommt. So war es und noch viel besser! Wir wurden herzlich von den Polizisten empfangen, konnten duschen, Wäsche waschen und wurden sogar bekocht. Eine tolle Erfahrung! :)
    Wir fuhren von hier aus durch Krabi Town nach Ao Nang. Das war absolut nicht unser Pflaster. Oberkörperfrei herumlaufende, sich extrem wichtig findende Party-Backpacker, laute amerikanische Musik, wahnsinnig hohe Preise - so hatten wir uns das "Malle Thailand" vorgestellt. Uns war das im wahrsten Sinne zu bunt und das obwohl Nebensaison ist und Krabi im Vergleich zu Phuket noch harmlos sein soll. Wir fanden eine nette Unterkunft am Nachbarstrand Nopparat Thara und schlemmerten endlich mal wieder leckere Thai Curries (, die es tatsächlich nur an den Touri-Spots gibt).
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  • Day166

    Pak Meng Beach

    May 8 in Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Unser nächster Zwischenstopp war die Stadt Trang, wo wir bei einer Warmshowers Familie unterkamen. Hier verfolgten wir auf dem Fernseher einen Ausschnitt der tagelangen Krönungszeremonie des neuen thailändischen Königs Vajiralongkorn. Da Gelb die Farbe des thailändischen Könighauses ist, sahen wir in diesen Tagen überall auf der Straße gelb gekleidete Thais. Insgesamt spürt man im Süden Thailands noch deutlich den muslimischen Einfluss. Immer wieder passierten wir bunte Moscheen. Damit hatten wir gar nicht gerechnet, aber fanden das schön, weil wir das Gefühl haben, dass die Muslime immer besonders nett grüßen. :)
    Von Trang machten wir uns auf den Weg an die Küste der Andamanensee. Hier wütete 2004 der furchtbare Tsunami, woran noch Denkmäler und vor allem die überall verbreiteten Evakuierungsschilder erinnern. Wir wählten Pak Meng als Tagesziel. Pak Meng ist ein touristischer Spot für die Einheimischen. Unter den riesigen Pinien, die direkt am Strand wachsen, picknicken thailändische Familien mit Blick auf die vielen kleinen Inseln und Karstfelsen der Bucht. Die Nebensaison ließ den Ort noch verschlafener wirken, als er eh schon ist. Der perfekte Ort, um einen Tag Pause einzulegen!
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  • Day163

    Hello again, Thailand!

    May 5 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Von Kuala Perlis (Malaysia) hätten wir nochmal die Chance gehabt einen Abstecher nach Langkawi, der berühmten Touri-Strandinsel, zu machen. Aber das Wetter sah nicht sehr einladend aus und so nutzten wir den Tag um noch ein paar Kilometer weiter an die Grenze zu Thailand zu radeln. Die Landgrenze haben wir am 05. Mai dann überfahren. Eigentlich wären wir gerne noch länger in Malaysia geblieben, aber zum einen wollen wir Anfang Juni in Bangkok sein, weil wir unseren Rückflug nun fix haben und zum anderen beginnt nun der Ramadan. Während des muslimischen Fastenfestes ist das Trinken und Essen in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen und die malaysischen Restaurants und Shops haben zwischen Sonnenaufgang und -untergang geschlossen. Somit fuhren wir also über die thailändische Grenze. Wer hätte gedacht, dass wir so schnell wiederkommen? ;)
    Das Grenzgebiet erinnerte uns stark an die sächsische Schweiz - nur eben in der tropischen Variante. Grün bewachsene Felsen ragten zu allen Seiten in die Höhe und wir hatten mit einigen Steigungen zu kämpfen - bei der Luftfeuchtigkeit und Hitze nicht ganz ohne. Nach dem unkomplizierten Grenzübergang begrüßte uns Thailand zunächst mit strahlendem Sonnenschein. Mit einem Mal baute sich eine riesige dunkelgraue Wolke auf und es schüttete als gäb's kein Morgen mehr. Trotz Regenzeit waren wir in Malaysia immer verschont worden, es regnete ab und an abends oder nachts. Willkommen in Thailand! Willkommen in der Regenzeit! :)
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  • Day163

    Selamat tinggal - Auf Wiedersehen!

    May 5 in Malaysia ⋅ ⛅ 28 °C

    Unsere Zeit in Malaysia war leider viel zu kurz! Dieses Land hat uns in jeder Hinsicht verzaubert. Das große Netz an Seitenstraßen ermöglichte uns super entspanntes Fahrradfahren in einer wahnsinnig schönen Umgebung: Plantagen, Strände, kleine Dörfer, Wälder, Reisfelder, Berge...
    Die Menschen waren unfassbar freundlich auf ihre ganz besondere Art uns Weise. Es wurde viel gelacht, gewunken, gehupt und die Malayen tragen ein so wundervolles Lächeln im Gesicht! Toll war auch, dass viele (wenn auch manchmal nur sehr basic) Englisch sprechen. Der Kulturmix war klasse, vor allem weil dadurch auch das Essen so abwechslungsreich und lecker wie in keinem anderen Land war.
    Zu guter letzt war es uns sehr sympathisch, dass es hierzulande viele super süße Straßenkatzen anstatt Straßenhunde gibt (Ausnahme erster Tag in Malaysia) :)
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  • Day161

    Sahnehäubchen!

    May 3 in Malaysia ⋅ ⛅ 33 °C

    Von Pantai Murni ging es durch viele kleine Dörfer, meist Fischerorte und die Menschen waren wahnsinnig freundlich und strahlten uns überall an! Auch die Landschaft war traumhaft. Es ging durch die Reisfelder - rechts von uns grün bewachsene Berge und links das blaue Meer. Die Küste von Butterworth nach Kuala Perlis war Malaysias unerwartetes Sahnehäubchen für uns :)Read more

  • Day161

    7000 km

    May 3 in Malaysia ⋅ ⛅ 33 °C

    Auf unserem Weg nach Kuala Perlis haben wir schließlich die 7000 geknackt! :)

    Malaysia Statistik bis hierher:
    Tage on the road: 8
    Tage nicht in the road: 2
    Km in Malaysia: 537 km
    Durchschnittliche Tageskilometer: 67,1 km

    Pannen - unverändert:
    Stefan: 4
    Alina: 2