Canada
Côte-Nord

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64 travelers at this place:

  • Day11

    Auf dem Wasser

    July 7 in Canada ⋅ ☀️ 15 °C

    Whale watching.
    Zwei Busladungen mit Asiaten und ein paar französischsprachige Touristen auf einem Ausflugsschiff. Wir sollten warme Kleidung mitbringen. Andere meinten, dass Kleidchen oder kurze Hose und Top die passende Bekleidung wären. So ermöglichte uns diese Tour auch interessante Menschenstudien: Erdnuss knabbernde Leute, frierende Leute, schlafende Leute, zur Musik mitsingende und tanzende Leute, Selfiestick-verliebte Leute ...
    Und Seeluft ohne Fischgeruch. Ja, auch etliche Belugas, Wale und fliegende Pinguine. Wer es nicht glaubt, möge googeln nach Alca torda!
    FindPenguins - FlyingPenguins!
    Zurück im Hafen war Ebbe. Wie sind wir wohl vom Schiff runtergekommen???
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  • Day146

    Arktis - Tundra & Wale

    September 30 in Canada ⋅ ☀️ 4 °C

    Nördlich vom Fjord beginnt klimatisch bereits wieder die Arktis auch wenn es bis Labrador noch gut 800 km sind. Die Tundra übernimmt mit ihren Nadelbäumen und Espen wieder die Oberhand. Der rote Herbst ist erst einmal vorbei. Am Morgen habe ich das erste Mal in diesem Herbst Raureif vor dem Zelt. Vielleicht ist das aber auch geschuldet weil ich 5:30 Uhr aufstehe. In einer Stunde geht die Sonne auf und ich will Wale beobachten. Als nichts wie fertig machen und ab an die Klippen!

    Zwischen Bergeronnes und Ecouminnes fällt das Land steil in den St Lorenz ab. Immer mehr Salzwasser vermischt sich mit dem Süßwasser. Ein idealer Platz für Krill und Plankton - und wegen der Tiefe auch für Wale.
    Eisiges warten. - 6:37 Uhr - die Sonne geht auf. Und mit ihr sehe ich die erste Finne des Tages! Ein paar Seehunde tummeln sich ebenfalls am Fels. Die Sonne wärmt zum Glück alsbald durch und bis zum Vormittag habe ich vor allem Zwergwale, Buckelwale und evtl. einen Finnwal gesichtet. Man sieht sie nicht im Minutentakt aber man sieht viele. Der frühe Vogel fängt bekanntlich auch den Wurm. :)

    Je höher die Sonne steht desto seltener sehe ich die Wale. Ein gutes Zeichen ist immer auch wo die Vögel in Scharen auf dem Wasser sitzen. Aber so ein Wal kann auch ziemlich lang die Luft anhalten und ist in der Zwischenzeit sonst wo hin geschwommen. Tagsüber helfen mitunter auch Kajakfahrer. Tourveranstalter chartern Boote und Kajaks um die Leute raus aufs Wasser zu bringen. Die wissen daher auch ziemlich genau zu welcher Zeit wo welche Art unterwegs ist und ob sich dieser Fels heute z. B. Lohnt oder nicht.
    Aber hier frisst sich im Augenblick jeder ungestört so viel Winterspeck an. Man hat zumindest die Garantie irgendetwas zu sichten. Die große Schwanzflosse bleibt hingegen der Sechser im Lotto. Die geht nur hoch wenn der Wal gerade in die Tiefe abtaucht.
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  • Day10

    Tadoussac Tag 2

    September 4 in Canada ⋅ 🌧 14 °C

    Heute ist das Wetter leider wieder nicht so gut. Es regnet und es ist bewölkt. Aber auch das hält uns nicht davon ab die Gegend zu erkunden.
    Zuerst sind wir mit der kostenlosen Fähre von Baie St. Catherine nach Tadoussac gefahren und haben uns das Wal-Informationszentrum angeschaut. Leider war das alles auf französisch, so dass ich nicht viele neue Informationen bekommen habe. Aber es wurde ein Film auf englisch gezeigt, der sehr beeindruckend und erschreckend war. Beeindruckend weil es einfach nur tolle Tiere sind. Erschreckend aber was wir als Menschen jahrelang mit Ihnen gemacht haben. Beluga-Wale wurden jahrelang gejagt und abgeschlachtet, weil wir dachten die würden die gleichen Fische essen wie wir. Bis man dann mal einen toten Beluga-Wal aufgeschnitten und festgestellt hat, dass der nur kleinere Fische im Magen hatte, die uns nicht interessieren. Zudem hat man gemerkt, dass er sein Maul gar nicht weit genug öffnen kann, um irgendwas größeres zu essen. Ist schon schockierend was wir unserer Umwelt sinnloserweise alles antun.
    Dabei ist doch alles gut durchdacht. Wer oder was auch immer sich das Ganze hier ausgedacht hat, der Plan war gut! Alles dient einem Zweck und egal was man hier wegnimmt, egal ob groß oder klein, es bringt das Konstrukt zum Einsturz. Das einzige, was man bedenkenlos wegnehmen könnte, sind wir Menschen. Der Laden würde danach immer noch laufen. Und das besser als jetzt. Schon erschreckend 🙁
    Danach sind wir zu einem Punkt gefahren, von wo man Wale mit bloßem Auge vom Land aus sehen konnte. Und wir haben sogar welche gesehen 😃 Mindestens einen Minkwal (Zwergwal, ca. 9m und 5t) und viele Schweinswale (ca. 2,5m, 0,5t). Das war total toll!
    Doch das war noch lange nicht das Highlight des Tages. Eigentlich wollten wir nur mal schauen von wo unsere Fähre übermorgen nach Trois-Pistoles abfährt. Und als wir dort am Parkplatz ankamen, sahen wir eine kleine Beluga-Wal Familie im Wasser! 😃😃Das waren bestimmt sieben Stück! Total faszinierend 😃unbeschreiblich toll.
    Leider sind die Wale nur sehr schwer zu photographieren oder ich bin zu schlecht. Wie auch immer, auf den Bildern kommt diese Faszination gar nicht so toll rüber.
    Wir sind dann anschließend wieder zurück nach Tadoussac und dann mit der Fähre nach Baie St. Catherine. Morgen soll das Wetter wieder schön werden, dann fahren wir mit dem Boot nochmal Wale gucken 😃😃
    Und kurz bevor die Sonne unterging kam sie nochmal kurz raus und sagte „hallo“ zu uns 😃😃😃
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  • Day53

    Tadoussac

    August 22 in Canada ⋅ ☀️ 22 °C

    Zu Beginn der letzten Etappe unserer Reise sind wir heute in Tadoussac eingetroffen. Tadoussac, 1599 als Penzhandelsstützpunkt beim Zusammenfluss des Saguenay und des Sankt-Lorenz-Stroms gegründet, hat seinen Namen aus dem Innu-Indianischen und heisst so viel „Brust“, wohl wegen den vielen runden Hügeln in der Umgebung des Ortes. 813 Menschen wohnen hier, die vor allem vom Tourismus leben. Tadoussac ist Ausgangspunkt vieler Walbeobachtungs-Exkursionen, kommen doch hier viele Beluga oder Weisswale vor. Es gibt auch Blauwale.

    Wir sind im ersten Haus am Platz untergebracht, dem Hotel Tadoussac, das das Ortsbild recht eigentlich prägt. Zufällig habe ich erfahren, dass das Hotel 1984 als Szenerie für die Verfilmung einer meiner Lieblingsroman, dem „Hotel New Hamsphire“ von John Irving („Keep passing the open windows.“), diente. Irgendwie freut mich das, und es ist Grund, auch die Verfilmung dieses tragisch-komischen Buches endlich einmal anzusehen.
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  • Day355

    Die Qual mit dem Wal

    August 16 in Canada ⋅ 🌧 12 °C

    Etwa 200 km nordöstlich von Québec an der Mündung des Saguenay-Fjords liegt Tadoussac. Eine kleine, recht unscheinbare Fischerstadt am Sankt-Lorenz-Strom, der diesen Teil Québecs mit dem Atlantik verbindet. 

    Durch eine warme Süßwasserschicht, die sich über dem kalten Salzwasser anlagert, bietet dieser Teil des Stroms den idealen Lebensraum für riesige Krill-Schwärme. Krill sind kleine Krebstiere, die so ähnlich aussehen wie Garnelen. Und wahrscheinlich auch so schmecken. Zumindest locken sie zahlreiche Wale in die Region. Und viele Wale wiederum viele Touristen. Und das macht Tadoussac zu einem der beliebtesten und besten Orte der Welt, um Wale zu beobachten. 

    Als wir auf den letzten Drücker am Ticketschalter standen, um noch ein Plätzchen auf dem Schlauchboot zu ergattern, wussten wir noch nicht so recht, was uns erwarten würde. Aber viel Zeit zum Grübeln blieb nicht, da wir am Hafen noch eine der raren Parklücken erobern mussten. 

    Am Massenabfertigungsschalter dünkelte uns dann langsam das Ausmaß dieser Pilgerstätte für Besucher aus aller Welt. In drei wind- und wasserdichte Schichten verpackt bekamen wir noch eine vierte Bauarbeiterschale dazu und schwitzten uns durch die Minuten, bis alle hundert Menschen auf Boote verteilt wurden. Mit unserer 24-Personen-Gummi-Schale hatten wir ziemlich Glück, in einem kleineren Boot zu landen. 

    Beim ersten Buckel im Wasser waren wir ziemlich überwältigt. Beim zweiten, dritten, vierten auch noch. Und dann wurde deutlich, hier wimmelt es tatsächlich vor Walen. Vor allem vor Buckel- und Zwergwalen. Man munkelt, sonst auch von Beluga- und Blauwalen. Aber die waren heute woanders schnorcheln. 

    Wir haben in den zwei Stunden hauptsächlich Fontänen, Flossen und Rücken und ein Mal ein neckisches Stück Wal-Bauch aus 30 m Nähe erspähen können. Tims erhoffter Free-Willy-Moment blieb aus. 

    Trotz dessen der Bereich als Schutzgebiet gilt, tummeln sich allerhand Boote im Wasser. Zum Teil kreisten bis zu acht um einen Wal. Ein fragwürdiges Entertainment. Auch, wenn sich die Wale daran nicht zu stören schienen, erschrickt man über sich selbst, wenn man merkt, woran man da gerade teilnimmt, um für ein paar Stunden ein atemberaubendes Erlebnis zu haben.
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  • Day144

    Am Fjord von Sagueney

    September 28 in Canada ⋅ 🌧 10 °C

    Während sich das Wetter so langsam darauf einstellt tagsüber zu regnen und In der Nacht kühl und sternenklar zu sein kommt der Wettkampf um die schönsten Herbstfarben so richtig ins Rollen.
    Die Busladungen die Tagsüber auf den Walbooten sitzen halten dann auf der Rückfahrt ein zwei Mal an, springen raus, machen Fotos und die Karawane zieht weiter. Es ist interessant die Menschen dabei zu beobachten. Wie die Ostfriesen. Jeder will in der ersten Reihe stehen. Leider sehe ich kaum einen der sich die Zeit nimmt und einfach inne hält. Ebenfalls bemerkenswert ist mit was für einem Gepäck die Leute reisen müssen. Wie so oft werde ich gefragt woher und wie lange schon. Und auf meine Gegenfrage schätzen die Leute dass ich seit zwei Wochen mit diesem vollgepackten Drahtesel, zerrissenen Hosen und offenen Schuhen unterwegs bin. - Ok?

    Auf dem Weg nach Baie-Saint-Catherine fällt die Straße allmählich wieder hinunter zum St Lorenz. Der Regen hört auf und gibt Nebelschwaden den Weg frei. Zugegeben Nebel ist hier in Kanada schwierig zu radeln. Die Autos nehmen die Warnweste nicht mehr war und das Rücklicht ist ja auch kein Nebellicht.
    Aber stellt euch vor ihr seid über den Wolken und müsst nicht mal im Flieger sitzen. Einzelne Inseln ragen noch aus dem Nebel und am Fjord quillt eine dicke Wolke wie ein Wasserfall hinaus aufs Meer. Da ist es schade dass es im Herbst jetzt immer so zeitig finster wird.

    Der nächste Tag wartet dann mit Sonnenschein auf. Zeit um den Fjord zu Fuß zu erkunden. Die Aussichtspunkte eifern mit Schönheit um die Wette. Das ist ein Ort wo man einfach sitzt, inne hält und die großen Containerschiffe ziehen wenige hundert Meter unter mir vorbei.
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  • Day9

    J8, les Escoumins

    October 7, 2017 in Canada ⋅ ☀️ 9 °C

    En route pour l'embouchure du St Laurent. Une petite heure et quart de route pendant laquelle :
    - on a découvert la fonction chauffante des sièges et du volant de la voiture. 😰🤤😍
    - et radio X, la radio de Chicoutimi, radio qui passe que du bon rock mais pas que... on a eu "bien bien du fun" en écoutant du Bon Jovi et du B.Adams 🤣 😍(y a bien qu'ici qu'on entend encore ça).
    Le temps de poser la voiture et de réserver notre place sur le zodiac, se faire un petit tour au bord de l'eau et c'était déjà l'heure d'embarquer. Vers 13h, on s'est fait rhabiller de pied en cape, histoire de ne pas mourir de froid et hop, nous sommes partis pour 2h d'observation des grosses bêtes. 🐳🐋
    La première heure ne fut pas top : un phoque. Mais ensuite, ce fut festival, d'abord avec un rorqual commun puis on a approché de deux rorquals bleus, la plus grosse bestiole de la création : 30m de long de moyenne pour environ 170 tonnes de viande. Un bon gros bébé. L'un des deux rorquals observés est une femelle, connue sous le nom de Chameau (nom en rapport avec sa scoliose... et oui... les rorquals aussi auraient besoin de séances de kiné).
    (Clin d'oeil de Stef à la famille Barth : une tite chanson me trottait dans la tête pendant toute la croisière "ça te rappelle-tu" des choses ? https://youtu.be/mJCWVA9J31k)
    Le temps de quelques photos et c'était déjà le retour sur la terre ferme, où il faisait "ben plus chaud" (nous sommes vraiment tombés en amour des sièges chauffants) et hop en voiture jusqu'a notre petit gîte bien douillet. 😍
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  • Nov7

    De Wendake à Tadoussac

    November 7, 2018 in Canada ⋅ 🌧 7 °C

    Aujourd'hui, nous partons en roadtrip!

    Nous commençons par la réserve indienne de Wendake située à juste quelques kilomètres de Québec. Si la reconstitution du village Huron est assez décevante, le musée Huron-Wendat est vraiment intéressant. Le 1er choc est visuel, nous nous attendions à rencontrer des indiens comme dans les westerns mais ici, nous sommes au Canada, ils sont blancs comme nous (enfin... blancs comme Marion!). Nous avons appris que le nom d'Huron est péjoratif car c'est un surnom donné aux indiens par les français qui trouvaient que leur coiffe ressemblait à la crinière du sanglier, la hure. A la fin du XXe siècle, ils ont pu reprendre leur nom d'origine: les Wendats. Nous en entendons peu parler chez nous mais, surtout ces 15 dernières années, les Wendats se battent pour leurs droits et être une nation reconnue comme égale au Canada. Leur histoire, comme celle de leurs frères aux États-Unis, est vraiment triste et révoltante.

    Nous sommes ensuite partis vers le Nord du Québec. En route, nous nous sommes arrêtés à l'imposante basilique Sainte-Anne-De-Beaupré.
    Ensuite, nous avons longé le Saint-Laurent jusqu'à Tadoussac que nous avons atteint grâce à un traversier. Le petit village de Tadoussac est vraiment mignon, nous nous sommes baladés au bord de la baie jusqu'à la tombée de la nuit.
    Nous avons ensuite roulé jusqu'à l'Anse-Saint-Jean, magnifique petit village situé à côté du parc national du Fjord-du-Saguenay où nous irons randonner demain!
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  • Day12

    Camping Jardin de mon Père

    August 2 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Das Wetter ist heute durchzogen. Wir nehmen es wie es kommt. Wir planen den nächsten Tag und bleiben mal vorläufig im Camper oder die Kinder gehen auf den Spielplatz. Nach dem Mittagessen wird es urplötzlich warm. Die Kinder wollen in den Pool springen. Pascal geht mit ihnen und ich mache ausnahmsweise ein Mittagsschläfchen. Am Abend können wir dann doch wieder etwas auf den Grill werfen und um unser Lagerfeuer sitzen. Diesmal grillen wir auch Marshmallows. Nicholas findet sie gar nicht fein. Dann ist schon wieder Schlafenszeit. Morgen geht es weiter und es wird ein anstrengender Tag.Read more

You might also know this place by the following names:

Côte-Nord, Cote-Nord, Nord-Bordio, Pet-ngan Thi-khî, コート・ノール地域, Кот-Нор, Північний Берег, 北岸

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