Greece
East Mani

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Top 10 Travel Destinations East Mani
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Travelers at this place
    • Day 316

      Dinosaurier-Eier-Strand 🦕🥚☀️🏖️

      May 26 in Greece ⋅ 🌙 17 °C

      So ein schöner und friedvoller Ort 🫶🏼😍. Wir konnten einfach nicht anders, als zu bleiben, auch wenn wir dafür morgen sehr lange im Auto sitzen müssen 😳🤷🏽‍♀️.

      Nach langen Überredungen sind wir zu dritt eine kleine Runde gewandert, haben Molly mal wieder etwas gründlicher gereinigt und Max seinen Geburtstag vorbereitet.

      Auch die Schildkröten 🐢 fühlen sich hier so richtig wohl. Sie stolzieren mit einer Seelenruhe den Weg und Strand entlang. Leider verhalten sich nicht alle Camper angemessen. Unser Italienischer Nachbar zum Beispiel 😠. Lauthals telefonierend hat er die Arme mit einem Videoanruf regelrecht gejagt 😤.

      Aber wir wollen uns ja auf das Positive besinnen: Der Sonnenuntergang war ein Träumchen 😍🥰🌅.

      Morgen geht’s wieder zurück zu Max, Opa und Mikosch 🥳👍🏽🐶😍☀️.
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    • Day 75

      Dreckgeschäfte !?! (-;)

      November 12, 2023 in Greece ⋅ 🌙 18 °C

      Schon ist eine Woche vergangen seit unserem letzten Footprint - doch wir sind nicht untätig geblieben. Vergangenen Sonntagabend sind wir bei Stavroula's Workaway-Einsatzort in Mavrovouni bei Githio eingetroffen. Eine vor gut zwanzig Jahren erstellte Villa mitten im Olivenhain, mit sechs Schafen, etlichen Hühnern, der Katze Mammadou, dem Spitz Boubou und dem griechischen Hirtenhund Jack. Im Zentrum eine temperamentvolle und quirlige Gastgeberin, die in Athen aufgewachsen ist, dann aber über dreißig Jahre in Luxemburg gelebt, gearbeitet und ihre drei Kinder großgezogen hat. Ähnliche Lebensphase, ähnliche Werte, intensive Gespräche.

      Hier also stehen wir mit unserem Camper im Olivengarten und helfen emsig bei allerlei Land- und Gartenarbeiten sowie kleinen Renovierungsarbeiten. Aeste vom Olivenbaum-Schnitt wegräumen, im ehemaligen Swimmingpool das grosse Gartenbeet umstechen und herrichten, Schafmist verteilen, Brennholz bereiten, eine altes Olivenernte-Gerät restaurieren. Die ersten Tage konnten wir noch mittags ins Meer springen und uns abkühlen. Über dieses Wochenende aber sind erste Herbststürme eingetroffen.

      In unserem zweiten Einsatzort im Bergdorf Selegoudi (im Olivenhain von Stavroula's Grossmutter selig) auf rund 550müM ist es bereits herbstlich kühl und es weht ein scharfer Biswind um die Hausecke. Roden, Mähen, die Maulbeerbäume zurückschneiden, Baum-Leichen vom grossen Waldbrand im vorletzten Sommer aufräumen und schließlich das Terrain vorbereiten, damit auch da oben die (dieses Jahr sehr spärliche) Olivenernte erfolgen kann.
      Ideal, dass wir uns mit Stavroula auf Französisch unterhalten können; das ermöglicht uns so manche interessante Einblicke und Hintergrundinformationen in Gebräuche und Kultur, Politik und ... (Schatten-Politik).

      So etwa können wir von der Terrasse aus sehen, dass auffallend viele grosse Tanker auffallend lange in der lakonischen Bucht vor Anker liegen. Und im Hafen von Githio sind uns letzten Samstag schon die zahlreichen Lotsenschiffe aufgefallen, die beidseits mit übergroßen schwarzen Gummi-Fendern gepolstert sind, wie schwarze Michelin-Männchen.
      Des Rätsels Lösung? Die Lobby der mächtigen griechischen Reedereien konnte vor zwei Jahren eine Ausnahme beim EU-Boykott gegenüber Russlands Öl-Exporten erzwingen. Jetzt werden hier vor Griechenlands Küste sogenannte STS-Geschäfte abgewickelt: Russische Ölprodukte werden "ship-to-ship" auf offener See umgepumpt, damit das ehemals russische Öl dann im "neutralen Tanker" weitergereicht werden kann. Die gummibewehrten Lostsenschiffe helfen dabei, die Tanker-Kolosse während des Umfüllens nebeneinander zu stabilisieren.

      Im Internet finden sich mehrere ernüchternde Recherchen zum Thema:
      https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/sankt…
      https://www.zdf.de/politik/frontal/sanktionen-g…
      https://www.tagesschau.de/investigativ/griechen…
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    • Day 54

      Mystras - die byzantinische Ruinenstadt

      May 22, 2023 in Greece ⋅ ⛅ 17 °C

      Wir stehen noch am Strand vom Schiffswrack. Auch heute liegt wieder die schwarze Hundedame vor unserer Tür, wahrscheinlich freut sie sich wieder auf ein wenig Hundefutter von uns. Das Trockenfutter haben wir extra für die vielen freilebenden Hunde an Bord. Da es hier eine Frischwasserstelle gibt, füllen wir unseren Wasservorrat auf, nachdem wir geduscht haben. Gegen Mittag fahren wir nach Norden Richtung Sparta, das wir allerdings nicht besuchen. Unterwegs kommen wir durch den hübschen Ort Krokees, kaufen ein wenig ein und trinken einen Cappuccino am Platz. Unser Ziel ist die byzantinische Ruinenstadt Mystras. Die heute nahezu unbewohnte Stadt liegt auf einem Hügel vor dem Taygetos-Gebirge und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Zu ihrer Blütezeit beherbergte die Stadt bis zu 20.000 Bewohner, wobei heute neben den Ruinen noch zahlreiche Gebäude, Klöster und Kirchen erhalten sind. In den Kirchen sind teilweise noch große, wenn auch verblasste Fresken enthalten. Doch bei unserem Rundgang verdunkelt sich der Himmel und ein gewaltiges Unwetter geht nieder. Wir können uns gerade noch in eine der Kirchen retten und abwarten, bis der Regen nachlässt. In einer Regenpause beenden wir unseren Besuch an diesem interessanten Ort und fahren an die Küste zurück nach Gythio, wo wir einen Platz auf der Hafenmole mit Blick auf die Stadt finden.Read more

    • Day 78

      Le sauvage Magne

      May 31, 2023 in Greece ⋅ 🌬 21 °C

      ☀️ Nouvelle péninsule du péloponnèse, celle de la région très sauvage du Magne !

      La route aux multiples points de vue à couper le souffle (pas que pour l'émerveillement, les virages en épingle sur une voie très étroite qui tutoie le précipice, ça crispe un peu ! 😱) qui y mène est magnifique.

      Des tourelles de pierres, de mini citadelles fortifiées jalonnent les terres du Magne. Longtemps habitées par des familles vivant en communauté, en "clans" avec des chef•fe•s de village, elles sont maintenant désertes, abandonnées par les plus jeunes générations. Ici, il y a très peu d'accès à la mer, mais de nombreux spots sauvages qui surplombent les baies. Avec également... de lourds risques d'incendie. Nous croisons régulièrement les pompier•e•s qui sont en vigilance constante. Iels ont éteint un départ de feu non loin de notre spot dodo. Mieux vaut ne pas traîner et venir seulement de nuit...

      Nous atteignons enfin le cap tenaro, et avec lui une petite sensation de bout du monde. Baignade dans de minuscules criques de galets à l'eau transparente, non loin de vestiges de bains romains. 👀
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    • Day 98

      Mani - Türme, Kirchen und Piraten

      December 3, 2023 in Greece ⋅ ☁️ 19 °C

      Der Peloponnes sieht aus wie eine umgedrehte Hand - allerdings mit nur vier Fingern. Den ganzen November haben wir in der Region Mani, dem Mittel- bzw. Ringfinger bei der Olivenernte verbracht. Das wilde Taygetos Massiv teilt die Halbinsel in Lakonien (Osten) und Messenien (Westen).

      Einige Ausflüge konnten wir auch während der Erntezeit unternehmen, obwohl wir die sonnigsten Tage immer im Olivenhain verbracht haben. Mit Sanne haben wir es an einem erst wolkenreichen Morgen auf gut Glück versucht, den höchsten Gipfel des Peloponnes‘ zu besteigen - wobei zu Beginn nicht klar war, ob wir das beste Panorama auf 2407 Metern überhaupt sehen würden. Nach einem eigentlich zu späten Start, wurden wir belohnt. Die Wolken verzogen sich am Nachmittag und wir hatten den sonnenreichen Gipfel mit den Ruinen eines Apollontempels für uns allein.

      Apollon ist nach der griechischen Mythologie der Gott des Lichts - also ein passender Ort für einen Tempel. Der Gipfel selbst wurde später nach dem Propheten Elias benannt - ein Prophet, den im übrigen Christen, Juden sowie Muslime gleichermaßen verehren. Die Manioten waren von jeher ein rebellisches Volk. Als letzte Region des heutigen Griechenlands hat sie sich dem christlich-orthodoxen Glauben angeschlossen bzw. gebeugt. Vor der Christianisierung vor rund 1000 Jahren standen monotheistische Religionen bei den Menschen nicht hoch im Kurs: warum nur einem Gott huldigen, wenn man doch zwölf olympische Götter haben kann? Zeus steht als Göttervater an der Spitze. Nicht nur Kreuzworträtselfans kennen wohl zumindest einige der weiteren Gottheiten: Hera, Poseidon, Demeter, Athene, Ares, Aphrodite, Apollon, Artemis, Hephaistos, Hermes sowie Hestia beziehungsweise Dionysos. Die Geschichten rund um die antiken Götter rangieren zwischen blutrünstig, untreu und haarsträubend. Wir hören uns immer mal wieder Hörspiele dazu an und steigen jedoch noch immer nicht ganz in der Komplexität der Götterwelt durch.

      Wir radeln zum einsamsten Ende von Mani. Der Tenaro Leuchtturm markiert den südlichsten Punkt des griechischen Festlandes und ist ein magisches und mystisches Fleckchen Erde. Ganz in der Nähe geht es zu Hades in die Unterwelt und im Todesorakel von Poseidon stehen einige Kerzen. Die Dörfer gleichen gerade in diesen Monaten Geisterorten. Wir freuen uns, wenn Tavernen wider Erwarten doch geöffnet haben oder uns wenigstens erlauben auf dem Parkplatz zu zelten. Es wird so langsam kühler, vor allem wenn die Sonne mal nicht scheint. Bei Abfahrten müssen wir uns schon dicker anziehen. Zum ersten Mal brauchen wir auch unsere Handschuhe, während es bergauf noch immer in T-Shirt und kurzer Hose im Dezember geht.

      Die Ortschaften erkennt man bereits von Weitem an den Wehrtürmen, die errichtet wurden, um zum einen Schiffe auf dem Meer zu beobachten und zum anderen, um sich im Dorf vor verfeindeten Familien zu schützen. Die Türme dienten hauptsächlich der Verteidigung und hatten ein klug durchdachtes System an kleinen Öffnungen, durch die Waffen nach außen gerichtet wurden oder um heißes Öl durch Löcher im Boden vor den Eingang zu schütten. Ungebetenen Gästen wurde das Eindringen schwer gemacht. In ganz Griechenland ist Mani für die Vendetta, die sogenannte Blutrache, bekannt. Die Menschen hatten hier ihre eigenen Gesetze und konnten es später erst nicht verstehen, dass es nicht erlaubt war aus Rache einen Menschen aus der Gegnerfamilie töten zu dürfen – schließlich hatten man es doch so untereinander vereinbart.

      Wir können in der Ferne unzählige Frachter und Schiffe vom Leuchtturm ausfindig machen. Die Gewässer waren seit jeher die Verbindung zu Konstantinopel (heute Istanbul) und dem Schwarzen Meer, um Handel zu betreiben. Das hat die Manioten dazu verleitet als Piraten reichlich Diebesgut zu erbeuten. Es brachte ein wenig Wohlstand in diese karge Gegend, wo wir noch einige Schaf- und Ziegenhirten sehen. Bis heute haftet diese Vergangenheit an Mani und der Rest Griechenlands rümpft teilweise die Nase, wenn der Name erwähnt wird. Landschaftlich ist es atemberaubend. Die Kombination zwischen Bergen und Meer gefällt uns sehr. Die jungen jedoch Leute zieht es in die Städte, Dorfschulen gibt es mangels Kinder kaum mehr. Die Dorfbewohner:innen sind betagt, vielerorts herrschen Vorurteile gegenüber Ausländern und anderen „Randgruppen“ - wie so oft, wenn Menschen nicht viel mit „Fremden“ und „anders Lebenden“ in Kontakt kommen. Wir hören die Geschichte einer Frau, die in Scheidung lebte und deswegen so von ihren Mitmenschen verunglimpft wurde, dass sie wegziehen musste. Wir selbst machen keinerlei schlechte Erfahrungen, sondern werden wohl auch durch die Hilfe bei der Olivenernte akzeptiert, dass wir auch auf einen Geburtstag eingeladen werden – und wir senken dort natürlich deutlich den Altersschnitt.

      Kulturhistorisch ist die Mani spannend. Überall stehen teils sehr gut restaurierte Kirchen aus byzantinischer Zeit mit farbenreichen Fresken im Ikonenstil. Außerhalb der Stadt Sparta (in der wir ganz spartanisch im Keller von Filio residieren dürfen) beeindruckt uns die Ruinenstadt und UNESCO Weltkulturerbe Mystras. Sie schmiegt sich am Hang bis zur Burg auf dem Bergrücken, von dem wir eine fantastische Aussicht über das Evrotas Tal haben. Mystras zählte in seiner Blütezeit im 13. Jahrhundert nach Christus mehrere Zehntausend Einwohner und war der letzte Außenposten von Byzanz, dem östlichen Teil des römischen Reichs, nachdem Konstantinopel 1453 fiel und die Osmanen die Oberhand gewannen. Irgendwie klar, dass sich die Bewohner von Mani dieser Besatzungsmacht widersetzten und sich noch heute damit rühmen nie von den Osmanen unterworfen worden zu sein, wie andere Teile Griechenlands.
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    • Day 50–51

      Kap Tenaro

      December 17, 2023 in Greece ⋅ 🌬 14 °C

      Kap Tenaro ist die Südspitze der Halbinsel Mani auf dem griechischen Peloponnes. Das in Lakonien gelegene Kap stellt den südlichsten Punkt des griechischen Festlandes sowie der Balkanhalbinsel dar und ist nach der spanischen Punta de Tarifa das zweitsüdlichste Kap Festland-Europas. 
      In Tarifa waren wir heuer im Frühjahr. Heute wanderten wir etwa 40 Minuten zum Kap Tenaro mit dem wunderschönen Leichtturm. Der Wind rüttelte uns durch, doch am Leuchtturm fanden wir ein sonniges und windstilles Plätzchen zum Rasten. Nachdem wir noch einen "cache" gefunden haben, wanderten wir zurück zu Charlie. Heute übernachten wir an diesem exponierten Plätzchen bevor es morgen weitergeht Richtung Aeropoli.
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    • Day 109

      Wanderung zum südlichsten Zipfel...

      April 6, 2023 in Greece ⋅ 🌬 14 °C

      ... der MANI

      Unsere Reise führte uns heute in den stürmischen südlichen Zipfel der MANI - des "mittleren Fingers" der PELOPONNES.

      Die letzte 2,5 km bis zum Leuchtturm geht es dann zu Fuß. Dabei geht es an einem antiken römischen Mosaik vorbei - es ist absolut faszinierend, wie man hier Geschichte auf Schritt und Tritt begegnet.Read more

    • Day 242

      Tempel des Poseidon

      April 30, 2023 in Greece ⋅ ⛅ 17 °C

      Von Vathia bis zum letzten Parkplatz an der Spitze sind es noch 6 km.

      Aber im ersten Anlauf versperrt uns ein Reisebus die Zufahrt. Obwohl die Straße für Busse gesperrt ist, meinte er bis in die Spitze fahren zu müssen. Auf dem Rückweg stand ein Auto etwas in die Straße und auf der anderen Seite war ein Baum. Das wäre ihm zu eng und die Anwohner sollte einen Ast abschneiden, damit er da durch kämme. Gut, der Baum hätte wahrscheinlich ein paar Spuren hinterlassen, aber es wäre gegangen. Die Stimmung war sehr hitzig.

      Da wir nicht wußten, wie lange das Spiel gehen würde, haben wir gedreht und uns einen Platz einen Kilometer zurück gesucht.

      Nach einer längeren Mittagspause sind wir dann wieder los und haben einen Platz auf dem kleinen Parkplatz gefunden.

      Direkt am Parkplatz gibt es eine Höhle, die in der griechischer Mythologie als einer der Eingänge zum Hades (Unterwelt) gilt. Auf einem Hügel über dem Eingang zur Höhle befinden sich Überreste eines antiken Poseidon-Tempels, der in byzantinischer Zeit zu einer christlichen Kirche umfunktioniert wurde. Hier lassen die Menschen eine Kleinigkeit, um nicht in die Unterwelt geholt zu werden.

      Viel ist nicht mehr zu sehen.

      Das besondere an der Landspitze ist zum einen: es ist der zweit südlichste Punkt Europas und zum anderen vor der Küste ist der Tiefste Punkt des Mittelmeers : 5121m Tief
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    • Day 57

      Kap Tenaro

      May 25, 2023 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

      Wir verlassen unseren kleinen Ort und fahren durch die karge Berglandschaft der Mani. Trotzdem ist die Aussicht auf die Berge, das Meer und die vereinzelt auftauchenden Bergdörfer mit ihren Wohntürmen mehr als sehenswert. Und wir fahren weiter über etliche Serpentinenstraßen, wir denken fast bis zum Ende der Welt.
      Vom Parkplatz südlich des Ortes Kokkenogeia geht unsere Wanderung zu dem Leuchtturm Tenaro durch steiniges Gelände bergauf und bergab. Und das heute am bis jetzt heißesten Tag unserer Reise bei 35 °C. Und von den stürmischen Winden, die hier herrschen sollen, keine Spur. Wir wären schon dankbar für eine kleine frische Brise. Nach gut einer Stunde erreichen wir den 1883 erbauten Leuchtturm von Tenaro und einen herrlichen Ausblick auf das tiefblaue Meer sowie die vorbeifahrenden Schiffe. Und wir sind an der südlichsten Spitze vom griechischen Festland angekommen. Nach Tarifa in Spanien ist es der zweitsüdlichste Teil Europas. Afrika ist nur noch rund 400 Kilometer entfernt. Und nicht weit weg vom Kap befindet sich 5121 Meter unter der Meeresoberfläche der tiefste Punkt des Mittelmeeres.
      Nach einer Rast und Fotos von oben machen wir uns auf den Rückweg.
      Für unsere Übernachtung haben wir Porto Kagia ausgewählt, das mit seinen wenigen Häusern und drei Tavernen in einer malerischen Bucht nur 6 km vom Parkplatz entfernt ist. Ein findiger Restaurantbesitzer hat seinen Parkplatz als Wohnmobilstellplatz ausgewiesen mit der Bedingung, bei ihm zu essen. Allerdings sind seine Kritiken so schlecht, dass wir uns am Ortseingang einen anderen Parkplatz suchen und im Nachbarrestaurant lecker essen.
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    • Day 82

      Kap Tenaro und Mani-Rundfahrt

      November 19, 2023 in Greece ⋅ 🌙 16 °C

      Nach zwei Wochen Landarbeit nehmen wir uns ein verlängertes Wochenende frei. Der Wetterbericht meldet ein paar sonnige Tage und so machen wir uns auf, die Mani-Halbinsel zu umrunden. Einsame baumlose Gegend, Überreste kleiner Dörfer mit den für die Region typischen Turmhäusern/Wohnburgen von einst. In der kargen Vegetation stechen die zerfallenden Steinmauern einstiger weitläufiger Terrassen und Pflanzgärten besonders eindrücklich hervor. Am Übergang zur Tenaro-Halbinsel finden wir einen halbwegs windgeschützten Übernachtungsplatz mit Blick auf "beide Meere". Fast absolute Stille unter funkelndem Sternenhimmel - und ein beeindruckender Sonnenaufgang am nächsten Morgen.
      Das Kap Tenaro, die südöstlichste Spitze des europäischen Festlands, erreichen wir an diesem wunderbaren Herbstmorgen als Erste: ein erhabenes Gefühl. Ein paar hundert Kilometer südlich liegt die lybische Küste und ein paar hundert Kilometer westlich könnte man theoretisch den Aetna sehen.

      Nachmittags ziehen wir auf der westlichen Seite der Mani-Halbinsel weiter; genaugenommen geht's ab jetzt wieder nordwärts, ob wir wollen oder nicht.
      Vorbei am verlassenen Festungsdorf Vahtia. Dieses erinnert uns von der Struktur und Funktion her an die Kasbahs in Südmarokko, bloss mit dem Unterschied, dass dort Lehm als Baumaterial verwendet wurde.
      Auch die warmen Farben der Landschaft, die sanft geschwungenen Bergrücken mit ihrem äußerst kargen Bewuchs, Marokko scheint uns hier nicht allzu weit (zumal es ja auch ans Mittelmeer grenzt).
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    You might also know this place by the following names:

    Dimos East Mani, East Mani, Ανατολικής Μάνης

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