New Zealand
Waikawa

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57 travelers at this place:

  • Day52

    Wir schreiben den 22.Februar 2018. Einer dieser Tage, die ich wohl nie vergessen werde, der sich einbrennt und mich nie mehr los lassen wird. Wir konnten heute mal wieder in Ruhe ausschlafen und das Zelt und die Fahrräder stehen lassen, da wir einen Ruhetag in Curio Bay einlegen. Nach einem gemütlichen Frühstück ging es zum Spaziergang auf die atemberaubend schönen Klippen direkt am rauschenden Meer! Kurz darauf holte ich meine Badehose und wir liefen zum nebenan liegenden Purpoise Bay, da es dort von Hector Delfinen wimmelte. Ich sprang ins eiskalte und sehr wilde Meer, um mit den Delfinen zu schwimmen. Nachdem ich die hohen Wellen in der Brandung überwunden habe wurde das Meer etwas ruhiger und nach etwas warten war es tatsächlich soweit. Um mich herum einige Delfine, direkt neben mir!!! Sie waren neugierig und kamen immer näher. Nach ein paar Minuten wurde mir dann doch sehr kalt und ich musste wieder raus. Leider wollte Lena zunächst nicht mit ins Wasser, weil es ihr zu kalt war und die Wellen so hoch. Ich konnte das Erlebnis daher irgendwie nicht so richtig genießen, da es Lena jedes Mal traurig gemacht hat, dass sie nicht auch im Wasser war...Nach einem Mittagssnack sahen wir uns einen versteinerten Wald direkt am Meer an. Das war wirklich sehr interessant, denn wo sonst gibt es versteinerte Bäume?
    Danach kam der Moment! Lena fasste sich ein Herz und sprang mit mir zusammen ins Meer. Wir schwammen weit auf das Meer hinaus und tatsächlich kamen die Delfine zurück! Sie waren direkt bei uns, wir hätten nur unsere Hand ausstrecken müssen und wir hätten sie anfassen können. Ein prägendes Erlebnis, das über eine geführte Delfin Tour hinaus geht! Diesen Delfinen (übrigens die seltensten der Welt) in ihrem natürlichen Lebensraum so nah zu sein, das wilde Meer und die Wellen, kein anderer Mensch um uns herum... Atemberaubend!
    Später am Nachmittag haben wir noch Crested Pinguine und sogar die seltenen Yellow Eyed Pinguine gesehen. Alles in allem ein unglaublich schöner Tag, den ich nie mehr vergessen werde! Um solche Tage geht es mir bei so einer Reise. Ich versinke komplett in dem Moment und kann einfach nur genießen. Ich bin unglaublich froh diese Reise zusammen mit Lena erleben zu dürfen und ich bin so glücklich hier! Es gibt Tage, da verfluche ich das Fahrrad, das Wetter, die Berge etc... Auch vermisse ich meine Familie und meine Freunde sehr! Aber dann kommen diese Tage, die mich daran erinnern, warum wir eigentlich aufgebrochen sind. Und schon ist der ganze Schmerz und die ganze Anstrengung vergessen.

    Zusammenfassend kann ich sagen: heute war ein ganz besonderer Tag :-)

    Liebe Grüße
    Oli
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  • Day25

    Catlins Coastal Heritage Trail

    March 3, 2017 in New Zealand

    Got away early while it was still calm and sunny to explore this wild, beautiful coastline and learn a bit about the history of this place. Coincidentally our first stop was at a village called Fortrose, named so because of a Scottish drover who claimed it was similar to Fortrose in Scotland. We watched sea lions wrestling with each other at Waipapa Point, where a wooden lighthouse was built after NZ's worst maritime disaster when 131 people died after a ship sank in 1881. Children from the local school raised enough mobey to buy a headstone for the mass grave that they were buried in. Having been to the most northern point of the South Island we visited the southernmost point of mainland NZ, called Slope Point. We were nearer to the South Pole than the Equator. That may be why we were then greeted with howling winds and pouring rain for our visit to Curio Bay! Careful planning so we were there at low tide meant we could see one of the world's finest fossil forests. Petrified stumps, fallen trees and fern imprints from the Jurassic period are 180 million years old. We saw more Hector dolphins (they are meant to be rare) at Porpoise Bay before deciding to get out of the storm and back to the shelter of our secret garden again. Even the seagulls found shelter behind seaweed and the trees grow at funny angles.Read more

  • Day21

    Curio Bay

    March 15, 2017 in New Zealand

    Wir haben ein wunderbaren, sehr entspannten Tag in Curio Bay verbracht. Zum ersten Mal seit Tagen strahlte die Sonne gleich morgens vom wolkenlosen Himmel, und wir starten zur Abwechslung mal allmählich in den Tag. Nach dem Frühstück schlendern wir runter in die Bucht und werden dort schon von den in der Brandung spielenden Hector-Delphinen erwartet. Überall sieht man ihre kleinen Flossen auftauchen...Faszinierend! Wir schlagen unser Lager am weitgehend verlassenen Strand auf und chillen den ganzen Tag so vor uns hin, aalen uns in der Sonne, Lea buddelt wie ein Weltmeister im feinen weißen Sand, wir bauen Sandburgen, spielen Fangen im knöcheltiefen, eiskalten Wasser und beobachten die Delphine. Auch einige mistige kleine Fliegen finden sich ein, deren Stiche echt weh tun und die wir als die gefürchteten Sandflies identifizieren...ein Glück hilft das hier gekaufte Anti-Insekten-Spray gut, so dass uns die Viecher nicht länger belästigen.
    Später wage ich mich auch mal richtig ins Wasser, es ist wirklich beißend kalt, aber irgendwann spürt man die Kälte nicht mehr, dafür schwimmen die Delphine wenige Meter von mir entfernt in der Brandung vorbei. Grandios! Leider reißt mir eine Welle die im Haar vergessene Sonnenbrille vom Kopf, aber die war eigentlich eh schon kaputt. Später gehen wir nochmal über den Hügel zu den Klippen, kraxeln dort ziemlich halsbrecherisch herum und schauen den Wellen zu die sich höchst spektakulär brechen. Den Rest des Tages verbringen wir aber ziemlich faul am Strand und kehren abends völlig versandet mit dieser typischen sonnenschweren Müdigkeit glücklich zum Camper zurück. Nach einer heißen Dusche und Nudeln mit Tomatensoße zum Abendessen haben wir jetzt eigentlich auch schon die nötige Bettschwere, das Rauschen der Wellen tut ihr übriges :-)
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  • Day20

    Dunedin - Catlins

    March 14, 2017 in New Zealand

    Irgendwie ist uns Dunedin wettertechnisch nicht wohlgesonnen. Trotz eigentlich versöhnlicher Vorhersagen war es wieder maximal ungemütlich mit Sprühregen und Wind. Trotzdem sind wir in die Stadt gefahren um ein Sonnencover (ja, wir sind Optimisten!) für unsere Osprey-Trage zu kaufen, es ist natürlich wieder schwieriger als gedacht, wir können es aber nächste Woche in Wanaka einsammeln. Außerdem wollen wir wenigstens kurz den berühmten Bahnhof und die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street, besichtigen. Aber die richtig große Freude kommt bei dem Wetter nicht auf, so dass wir gegen 13 Uhr in Richtung Nugget Point Lighthouse starten. Kurz vor dem Ziel reißt auch endlich der Himmel etwas auf und die letzten Kilometer am Strand entlang sind mit Sonne gleich wieder unglaublich malerisch, sogar einen Seelöwen sehen wir, der richtig in Action ist und am Strand entlangrobbt. Zum Leuchtturm selbst führt ein schöner kleiner Weg von knapp einem Kilometer, die Aussicht ist grandios, auf den Felsen tummeln sich die Robben. Wir ärgern uns dass wir das Fernglas im Auto gelassen haben, aber man sieht sie auch so. Lea und Nele sind fröhlich und freuen sich über etwas Bewegung nach der langen Fahrt und den warmen Sonnenschein.
    Aber heute haben wir nochmal etwa 90 min Fahrt vor uns und so machen wir uns bald wieder auf den Weg. Unterwegs ist ein Brücke vollgesperrt, was dem geneigten Autofahrer aber erst etwa 10 Meter vor der Baustelle mitgeteilt wird, so dass man knapp 20 km Umweg über eine Schotterpiste nehmen muss um ans andere Ufer zu gelangen. So langsam ist dann auch die Geduld und das Verständnis der Kinder für die ganze Fahrerei erschöpft, die Straßen haben Reiseübelkeitspotential und so sind wir sehr froh, als endlich der Curio Bay Campground vor uns auftaucht.
    Dieser liegt an der wunderschönen Porpoise Bay an der Südküste Neuseelands und die gehört zum Catlins Conservation Park; nächster Halt Antarktis. In den Fluten soll man die seltenen Hector-Delphine und am Strand Seelöwen, Robben sowie Pinguine sehen können. Erstmal nix davon zu sehen, aber für morgen ist ein Ruhetag hier eingeplant - einen Tag mal nicht Auto fahren, da freuen wir uns alle drauf :-)
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  • Day16

    NZ - Cathedral Coves

    March 1, 2017 in New Zealand

    Leider nicht mehr ganz so schönes Wetter aber ein Besuch bei den Cathedral Caves muss trotzdem sein!!! Das sind Höhlen entlang der Catlins Coast die man nur bei Ebbe für ca. zwei Stunden betreten kann... Sehr schön!

  • Day27

    47° Süd

    March 14 in New Zealand

    Nachdem wir zu Beginn den äußersten Norden Neuseelands bei 34°S erreicht haben, sind wir nun im äußersten Süden angelangt, den Catlins, die sich bis ca. 47°S erstrecken. Das entspricht in Deutschland der Lage des Bodensees. Bis zum Südpol sind daher noch über 4800km!
    Die wellenumtoste Landschaft der Catlins erinnert wieder sehr an Schottland, ist aber viel krasser. Die Klippen sind steiler, die Wellen scheinen höher... und in den Buchten schwimmen nicht nur Robben, sondern auch die kleinen Hektordelphine. Wir hatten uns eigentlich fest vorgenommen in der Curio Bay ins Wasser zu gehen und mit den Delphinen zu schwimmen. Aber der heftige Wind, die Wellen und die kühle Luft haben uns doch abgehalten... fast alle Schwimmer tragen Termoprenanzüge 🙄.
    Die Hügel sind hier von dichten Küstenregenwäldern bedeckt. Dass das schon vor 270 Mill. Jahren der Fall war, davon zeugt der fossile Wald, der heute von der Flut an der Curio Bay bedeckt wird. Tiere kann man in den dichten Wäldern nur schwer entdecken. Dafür haben wir bei Dunedin ein Schutzgebiet besucht, wo die Vögel angstfrei und neugierig sind. Nur die Kiwis schlafen immer 😣.
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  • Day32

    Schwimmen mit Delfinen

    March 9, 2017 in New Zealand

    Einen weiteren Stopp machten wir an den Klippen, wo sich die Curio Bay und die Porpoise Bay treffen. Dort in der geschützten Bucht ziehen die Hector Delfine ihre Jungen groß. Basti ist baden gegangen und kam dabei den Delfinen sehr nah.

  • Day134

    Catlins

    February 9, 2017 in New Zealand

    Wieder einmal genossen wir einen ruhigeren Tag und folgten einfach der Panoramaroute im Süden der Südinsel.
    Sie führte uns nach Invercargill für einen Tank- und Einkaufsstopp. Wir besuchten auch die Touri-Info um zu erfahren, was wir in den nächsten Tagen alles machen könnten.
    Und mehr aus Zufall haben wir beim Verlassen der Info gesehen, dass es im Park nebenan ein permanentes OL-Postennetz gibt. Also schnell zurück, eine Karte holen und ein paar Posten anlaufen. Ich wusste doch, dass ich nicht 6 Monate ohne OL auskomme...
    Am Nachmittag fuhren wir dann durch den westlichen Teil der Catlins. So heisst der südlichste Teil der Südinsel. Er ist geprägt durch eine schroffe Küstenlandschaft, grüne Hügel, Millionen von Schafen und einigen Meeresbewohnern, die man gut beobachten kann. So gelang es uns, einige Seelöwen von Nahem zu sehen. Die Delfine und Pinguine versteckten sich noch, aber wir werden sie auch noch finden. Ganz bestimmt ;)
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Waikawa

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