March - April 2016
  • Day29

    Puerto Viejo

    April 26, 2016 in Costa Rica ⋅ ☁️ 29 °C

    Letzte Station in Costa Rica war Puerto Viejo. Die grössere Ausgabe von Cahuita gefiel uns etwas besser.
    Wir mieteten uns seit langer Zeit wiedermal ein Fahrrad (ohne Bremsen, nur mit Rücktritt - mit diesem System brechen wir uns irgendwann noch was) und fuhren zum 8 km entfernten Playa Uva (Strand Traube), welcher uns am Vortag von Oriana, einer Bekanntschaft empfohlen wurde.
    Wow, dieser Strand war wirklich ein Traum! Es hatte wenig andere Leute und war nicht wie erwartet überfüllt, das klare Wasser war eine angenehme Abkühlung und da der Strand von Palmen, Bäumen und Sträuchern umgeben ist, fanden wir auch ein Schattenplätzchen zum liegen.
    Beim Zurückradeln stoppten wir an einem kleinen Strandfleckchen, um nochmals ins grünblaue Wasser zu springen.
    Bisher unser Favorit unter all den besuchten Stränden!
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  • Day27

    Cahuita

    April 24, 2016 in Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    Die Bootsfahrt von Tortuguero nach Moin, wo wir in einen Shuttle umstiegen, dauerte etwa drei Stunden, führte durch den Dschungel und war wunderschön!

    Das Dorf Cahuita selber gefiel uns etwas weniger gut. Auf der Strasse sahen wir wieder viele verwirrte (ältere) Einheimische, welche entweder Marihuana, Kokain, ein Taxitransport oder alles zusammen anzubieten hatten.
    Hingegen war der riesige Nationalpark seine fünf Stunden Spaziergang mehr als nur wert! Eintritt bezahlt man, soviel man möchte.
    Zu Beginn des Weges begegneten wir relativ vielen anderen Besucher, wobei sich die meisten früher oder später irgendwo an den schönen Strand legten. Wir hingegen wollten unbedingt eine gelbe Schlange sehen, zumal uns mehrere Gäste bestätigt hatten, man sehe sie immer wieder irgendwo auf einem Ast liegen. Wir suchten und suchten also, fanden zwei knuddelige Waschbären, Eichhörnchen, Affen, grüne Schlangen, braune Schlangen, wobei wir einer sogar beim Fressen einer Echse zuschauen konnten; sahen ein junges Faultier, bunte Krebse, riesige Einsiedlerkrebse, sogar ein niedliches Pekari, aber keine gelbe Schlange...!
    Dann schloss der Park leider und wir mussten raus...
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  • Day24

    Tortuguero Nationalpark

    April 21, 2016 in Costa Rica ⋅ ⛅ 24 °C

    Der grosse Fluss über welchen Tortuguero zu erreichen ist, gehört bereits zum Nationalpark und wird mit dem Amazonas verglichen. Die Tiervielfalt im Urwald ist riesig, doch wie auf jeder Tour braucht es ein bisschen Glück, auch Tiere zu sehen. Krokodile, Kaimane, Echsen und Affen sind in der Regel etwas einfacher zu entdecken. Auch erspähten wir einige schöne Vögel und bunte Schmetterlinge. Besondere Freude hatten wir, am in der Umgangssprache so genannten 'Jackson-Vogel', welcher zur Paarungszeit, um das Weibchen zu beeindrucken, einen regelrechten Moonwalk hinlegt. Das sahen wir aber leider nicht... (Witzige Videos findet ihr übrigens auf You Tube)
    Der Fussmarsch durch den Park war leider ein bisschen schockierend. Mit rund Fr. 15.- ist der Eintritt nicht gerade günstig, aber da ein Teil des Geldes dem Schutz der Meeresschildkröten zugute kommt, sieht man da grosszügig hinweg. Dass der Park und der angrenzende Strand jedoch schier übersäht von Abfall sind, machte uns trotzdem etwas wütend. Schade, werfen immer noch so viele 'Naturfreunde' ihren Müll einfach irgendwo hin...
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  • Day23

    Tortuguero

    April 20, 2016 in Costa Rica ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Reise von San José führte mit öffentlichen Bussen über Cariari, vorbei an den 'Chiquita'- und 'Dole'-Bananenplantagen zur Bootanlegestelle, von wo aus die Fahrt mit dem Boot nach Tortuguero nochmals zwei Stunden dauerte.

    Vorneweg: im Tortuguero Natural B&B hatten wir mit José einen so tollen, zuvorkommenden, hilfsbereiten und aufmerksamen Gastgeber, dass wir am liebsten noch viel länger dort geblieben wären!
    Auch sonst gefiel uns Tortuguero. Da nur per Boot erreichbar, hatte es so gut wie keine motorisierten Fahrzeuge. Die Atmosphäre war ungezwungen entspannt, die Menschen freundlich und relaxt, aber nicht wie an anderen karibischen Orten, wo sich alle mit Alkohol zuschütten und sich im 'Go slow' zwingen.

    Das Meer hier war aber alles andere als karibisch - es war wild wie auf der Pazifikseite. Auch der Strand sah wild und unberührt aus, und gewissermassen war er das auch, denn hier befinden sich die Nistplätze der seltenen Leatherback-Schildkröten und drei weiteren Arten. 'Legesaison' ist leider erst ungefähr im August und daher hatten wir kein Glück, eine Schildkröte beobachten zu können...
    Bei einer Nachttour sahen wir immerhin eine Schlange, einen Krebs, einen Red-eye-frog und einen sehr seltenen Makibären (Olingo).
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  • Day22

    San José zum Zweiten und der Kulturtag

    April 19, 2016 in Costa Rica ⋅ ⛅ 26 °C

    Unser Weg führte ein weiteres Mal über die Hauptstadt.
    Wir hatten also nochmal einen Tag lang die Möglichkeit, sie zu erkunden.
    Im Teatro Nacional fand über die Mittagszeit ein Konzert einer Band namens 'Cantoamerica' statt. Das über hundertjährige Gebäude ist wohl das schönste in ganz Costa Rica.
    Weiter ging es im Goldmuseum, das eine Ausstellung über die Geschichte der Ureinwohner Zentralamerikas und ihren Kunstwerken aus Gold zeigte.
    Auch dieses Gebäude ist speziell für Costa Rica. Es ist nämlich das einzige Bauwerk im Land, das sich im Boden befindet, also sozusagen unterirdisch ist - und dies über drei Stockwerke tief.
    'Krönender' Abschluss unseres kulturellen Tages bildete der Besuch im Kino. Leider mit dem wohl schlechtesten Film, welcher die Kinos im Moment zu bieten haben (Batman vs. Superman), aber wenigstens war der Eintritt mit umgerechnet acht Franken für beide sehr günstig. Das Popcorn hatte mehr gekostet...

    Ausserdem fanden wir heraus, warum die Costa Ricaner (Ticos) immer mit uns Englisch sprechen, obwohl wir uns in Spanisch versuchen: die Menschen wollen Englisch sprechen, es anwenden und üben. Wenigstens liegt es nicht daran, dass unser Spanisch miserabel ist (ist es auch nicht).

    Was wir an diesem Tag leider auch noch erledigen mussten, war der Kauf einiger wichtigen Notfallmedikamente, da uns in einer Unterkunft aus unerklärlichen Gründen unsere Reiseapotheke gestohlen wurde! Adieu ihr superteuren, teils rezeptpflichtigen Medikamente, welche wir zwar stark hoffen, nie zu benötigen, aber trotzdem eine gewisse Sicherheit vermittelt haben. Wie armselig muss man sein, als Reisender andere Reisende zu beklauen?
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  • Day20

    Dominical

    April 17, 2016 in Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Surfen und einfach Sein; so wird hier gelebt und so machten wir es auch. Obwohl uns Strände wie Santa Teresa und Samara ein bisschen besser gefielen, sich dem Nichtstun hingeben, funktioniert hier genauso gut.
    Ein etwas anderes Erlebnis erfuhren wir hier, als ich mich im surfen übte und plötzlich einen irrsinnigen Gestank wahrnahm. Ein anderer Surfer deutete auf etwas grosses Dunkles im Wasser, sagte, das sei möglicherweise ein toter Delfin und wir verliessen umgehend das Wasser. Am Strand warteten die Geier bereits und fielen in grosser Menge über das widerlich stinkende Aas her.
    Dabei mussten wir einmal mehr feststellen, dass es unschlagbar viele dumme Menschen gibt, die es nicht schaffen, den natürlichen Verlauf der Tierwelt in Ruhe zu lassen und von weitem zu zusehen, anstatt die Geier immer und immer wieder aufzuscheuen.

    Auf dem Weg zurück nach San José mussten wir in Quepos umsteigen. Dieser Busbahnhof ist wohl der unbehaglichste Ort mit den schrägsten Vögel, den wir bisher gesehen haben...
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  • Day19

    Manuel Antonio

    April 16, 2016 in Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Geht es nach all den Reiseführern oder Internetseiten, gehört ein Besuch im Nationalpark Manuel Antonio zum Muss in Costa Rica. Der Park ist nicht sehr gross und daher leben die vielen Tiere auf eher engem Raum zusammen, was die Chancen, trotzdem wilde Tiere zu sehen, stark erhöht.
    Zugegeben, es wimmelt von Touristen und leider scheinen nicht alle zu kapieren, dass es einfacher ist, Tiere zu beobachten, wenn man sich leise und unauffällig benimmt...
    Fakt ist aber, wir sahen jede Menge Tiere! Um einige aufzuzählen (wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich mir nicht alle Namen merken konnte):

    - Zwei- und Dreifinger-Faultiere
    - Eine Art Reh
    - Jesus Christ Echse (im Volksmund so genannt, weil sie über das Wasser rennen kann)
    - Diverse andere Echsen und Basilisken
    - Verschiedene Fledermäuse
    - Einen Waschbär
    - Brüll- und Klammeraffen
    - Krebse
    - Verschiedene Schmetterlinge und Vögel
    - Und tatsächlich einen Tukan!

    Trotz der Vielfalt an Tieren würden wir eine geführte Tour mit Guide empfehlen, da dieser ein sehr gutes Fernrohr mitführt, welches es ermöglicht, das jeweilige Tier sehr detailliert zu sehen. Zudem entdecken sie 'unsichtbare' Tiere und man fragt sich immer wieder, wie sie das wohl machen.
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  • Day17

    Kaffeetour und Volcano Poas

    April 14, 2016 in Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Eigentlich wollten wir nur den Vulkan Poas sehen, doch es gab nur noch die Möglichkeit einer kombinierten Halbtagestour an diesem Tag; oder der komplizierte Weg per ÖV, wobei uns da niemand sehr hilfreiche Angaben machen konnte.
    'Gezwungenermassen' besuchten wir somit eine Kaffeeplantage, aber zugegeben, es war recht interessant. Beispielsweise erfuhren wir, dass der Betrieb auf künstliches Insektenschutzmittel verzichtet und deshalb zwischen den Kaffeebäumen einzelne Bananenbäume pflanzt. Da dessen Blüten und Früchte süsser sind, werden die Insekten somit von diesen stärker angelockt und lassen die Kaffeebohnen in Ruhe. Auch interessant fanden wir die Information, dass der vermeintlich 'starke' Kaffee, wie zum Beispiel Espresso, weniger Koffein beinhaltet, als weniger lang geröstete Bohnen. Mit anderen Worten: je länger geröstet, umso intensiver der Geschmack, aber umso weniger Koffein.

    Weiter ging es zum Vulkan. Was mir hier besonders gut gefiel: vom Parkplatz bis zur Aussichtsplattform war es ein Spaziergang von etwa 15 Minuten. ;-)
    Wir mussten uns beeilen, denn das Wetter hier oben ist sehr wechselhaft und die Chance, dass der Krater zu sehen ist, sei um einiges kleiner als umgekehrt. Wir hatten Glück, sahen den rauchenden Kratersee für einige Minuten, bevor eine dicke Nebelschwade darüber zog. Nochmals wenige Minuten später, schaffte es die Sonne sogar noch, ein paar Strahlen herunterzuschicken und so sahen wir den Krater ein weiteres Mal in wunderschönen Farben.
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  • Day16

    San José

    April 13, 2016 in Costa Rica ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Shuttle von La Fortuna nach San José kostet mindestens US$ 50.-! Wir waren zu spät dran mit reservieren und so waren alle Shuttles für den nächsten Tag bereits ausgebucht. Wir mussten uns somit mit der günstigeren Variante begnügen und fuhren die rund 130 km kurze Strecke in langen 4.5 h mit dem öffentlichen Bus.
    San José ist die Hauptstadt Costa Ricas, wirkt jedoch zum Teil chaotisch mit den manchmal einstöckigen, manchmal mehrstöckigen Gebäuden ohne wahrnehmbare Architektur oder sonstige Struktur. Zwar gibt es hier tatsächlich einen Zug, welcher wie unsere Trams mitten auf der Strasse verkehrt und das ohnehin grosse Verkehrsaufkommen zusätzlich aufhält. Wir sind uns nicht einig, ob die Stadt einen Besuch wert ist oder nicht. Ich denke, zum Shoppen würde sie sich tatsächlich anbieten, architektonisch gibt es aber weitaus schönere Städte. Stuwi hingegen ist der Meinung, dass der Stadt durchaus ein paar Tage gewidmet werden sollten.
    Wir fanden eine Mall und konnten dort einige kaputte Kleider und andere Sachen erneuern.
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  • Day15

    La Fortuna

    April 12, 2016 in Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Pura Vida! Costa Ricas Motto, welches soviel bedeutet wie 'Geniesse das Leben', ist allgegenwärtig. Sei es als Begrüssung, Verabschiedung, anstelle von 'Danke' oder 'Gern geschehen' oder als beliebter Aufdruck aller möglichen Souveniers.
    Pura Vida war für uns vorallem La Fortuna. Zwar hätte es zig verschiedene Touren und Ausflugsangebote gegeben; von Tierbeobachtungen über Riverrafting bis hin zu Vulkantrekkings, doch wir bevorzugten den Besuch einer natürlichen heissen Quelle in Form eines Spas. Die Baldi Hot Springs bezeichnen sich selber als grösste ihrer Art weltweit.
    Wir rechneten mit einem Ansturm vieler Badegäste, hatten aber das Glück, die meiste Zeit fast alleine in einem dieser heissen Pools zu sitzen, da es kaum Besucher hatte. Die natürliche Sauna in einer Art Grotte, sowie die drei teils steilen Wasserrutschen sorgten für Abwechslung.
    Die ganze Badeanlage ist wunderschön und gepflegt.
    In der Sportbar mit Sitzen im rund 45 Grad heissen Wasser lief gar ein Championsleague-Spiel. Pura Vida also auch für Fussball-Fans.
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