Spain
Murcia

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Travelers at this place
    • Day 1

      Zwischen Corona und Tarragona

      February 16, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

      Zuerst kommen die Zedern, dann die Zypressen, schließlich die Pinien. Und dann ist der Süden da. Wir sind die ganze Nacht gefahren. Nur schnell der Kälte entkommen! Und allem anderen, was dieser Winter im Gepäck hatte, auch. An der Raststätte Montélimar Sud zeigt das Thermometer 2 Grad. Vor dem Frühstück mache ich einen Test, hoffend, dass es der Letzte ist, möglichst für den Rest meines Lebens. Herzklopfen, dann abgrundtiefer Erleichterungsseufzer: Omikron ist endlich abgehängt, der Teststrich, der gestern nur noch ganz schwach, aber dennoch vorhanden war, auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Ab sofort dürfen die Masken fallen, die wir während der Nachtfahrt noch eisern getragen haben, und dem ersten französischen Café au lait samt Schokocroissant in der Bar steht auch nichts mehr im Weg. Ich bin frei und auch noch glücklich, als am Fahrbahnrand der erste Mandelbaum blüht. Am 12. Februar, kann das sein? Ich kenne Südfrankreich aus dem FF - besser als die drei Fächer meines Eastpak-Rucksacks, kenne seine Landschaft, seine Küche, seine Vegetation, ich kenne den typischen Geruch im Carrefour und den Duft des Ginsters in den Corbières - im Mai. Dass es hier so viele Mandelbäume gibt, kleine und große Träume kurz vor dem Aufwachen in Weiß, in Rosa, wusste ich nicht. Auch die Mimosen blühen, kleiden manche Berghänge ganz in Gelb. Dazwischen wachsen Windräder, die gab es früher nicht, und sie stehen alle still. Trotz Mistral, trotz Tramontane? R meint trocken: Die haben zu viele Atomkraftwerke.
      Plötzlich schält sich vor uns, einer Fata Morgana gleich, ein Schneegebirge aus dem Dunst. Von ferne sind die Pyrenäen mit einem ihrer höchsten Gipfel, dem Canigou, eine weiße Täuschung, unüberwindbar. Die Autoroute lässt sie rechts liegen, nimmt den Weg über ihre Ausläufer - hier ist der Winter nackt und schmutziggrau, ohne Prachtkleid aus Schnee. Die altbekannten Orte Canet plage, St. Cyprien, Argeles sur mer sind längst vorbeigeflogen. Hier endete früher der Süden und mit ihm unsere Reisen. Fährt man weiter, wird aus Frankreich ohne Ankündigung Spanien. Die Dörfer sind ein bisschen schmuckloser, weniger gepflegt - sind die Spanier keine Ästheten? Oder sind sie nur ärmer? Und gibt es hier mehr Wolken als in Frankreich? Es hat zu regnen begonnen, hört aber bald wieder auf. Hinter Barcelona wird die Landschaft grün und freundlich und mausert sich mit Mandeln, Pfirsichen, Orangen- und Zitronenhainen allmählich zu einem Garten Eden. Bei unserer Ankunft in San Carlos de la Rapida südlich von Tarragona nach 16 Stunden Fahrt um 16 Uhr zeigt das Thermometer unglaubliche 16 Grad. Schnell noch am Strand etwas Sonne tanken, ehe sie hinter den Bergen verschwindet. Der Meerblick vom Hotelzimmer bleibt erhalten - auch nach Sonnenuntergang, hier fast eine Stunde später als in Deutschland. Allmählich meldet sich unser Hunger, da das Hotelrestaurant aber erst um 20.30 Uhr öffnet, fahren wir in den Ort, um eine Tapas-Bar zu finden. Leichter gesagt als getan. Entweder sind die Restaurants leer oder bumsvoll, ein Dazwischen gibt es nicht. Eine Bar macht einen netten Eindruck, und die Tatsache, dass wir die einzigen Gäste sind, lässt hoffen, dass wir wenigstens rasch bedient werden. Ich bin ausgehungert, winke R herein, und das Desaster nimmt seinen Lauf. Todesmutig stürze ich mich mit meinen paar Brocken Spanisch in eine Konversation mit dem schmuddeligen Kellner und strande kläglich: Für die rund 150 angebotenen Tapas reicht mein Wortschatz nicht, und auch die Erkenntnis, dass nur cirka zweieinhalb davon erhältlich sind, hilft nicht wirklich weiter. Leider haben wir in unserer Verzweiflung schon angefangen, den aufgetragenen Vino tinto zu trinken, als ein Tellerchen mit etwas Schinken, ein paar Oliven und zwei Tortillas, so unappetitlich wie alles andere, auf unserem Tisch eintrifft. Währenddessen versucht sich der Wirt am Herd und brutzelt etwas, das wir nicht bestellt haben, Polka oder Pulpa oder Polpa oder so. Wir ahnen Schreckliches. Ehe die Speisenkreation kredenzt werden kann, stürzen wir unseren Wein runter, lassen alles andere stehen, einen 10-Euro-Schein liegen und suchen das Weite. Noch einen Tapas-Versuch machen wir, aber im nächsten Lokal liegt das Essen zum Teil am Boden, während die Hunde am Tisch mitessen, allerdings ohne Messer und Gabel. R streikt. Am Ende landen wir wieder im Hotel, wo es zwar keine Tapas gibt, dafür aber ein passables Dreigang-Menü für 12 Euro und Wein nach Belie-ie-ben. Was will man mehr? Bei Meeresrauschen fallen wir gesättigt, angeheitert ins Bett und augenblicklich in Tiefschlaf.
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    • Day 5

      Ausflug nach Cartagena

      February 20, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

      Viele Wege führen nach Neu Karthago. Wir erwischen ungesucht einen durch die Berge. Er schenkt unserem Blick glückliche grüne Kleewiesen, gesprenkelt mit gelben Blumen, blühenden Mandelbäumen, manchmal den Tagtraum eines über und über mit Früchten behangenen Orangenbaums. Zwischendurch eröffnen sich weite Ausblicke in die Ebene, die wir wenig später durchfahren - auch hier Mandelpflanzungen, doch ohne Blüte, der Frühling ist hier fast vorbei.
      Cartagena wurde ca 220 vor Christus von dem karthagischen Feldherrn Hasdrubal gegründet und war später der wichtigste römische Stützpunkt an der westlichen Mittelmeerküste. An jeder Ecke stolpert man hier über Relikte aus jener Zeit. Heißt es. Aber glaubst du, wir finden die? Ich habe noch nie ein Stadtzentrum erlebt, das sich derart hartnäckig vor seiner Entdeckung ziert, wenn man mal von dem weithin sichtbaren Fort auf einem Hügel absieht. Dabei müsste man ein laut Reiseführer in der City lokalisiertes römisches Amphitheater doch eigentlich ebenfalls ohne Vergrößerungsglas orten können! Notfalls auch ohne Hinweisschilder, die hier, wie wohl in vielen spanischen Städten, Mangelware sind. Klar, die Spanier wohnen ja da, die brauchen das nicht. Auch das zu Rate gezogene Internet, dein Freund und Helfer, bleibt einen heißen Tipp schuldig. Empfiehlt stattdessen den Besuch des Barrio Getsemani, eines Cartagener Stadtviertels mit Streetart und klatschbunten Häusern. Ich bin Feuer und Flamme - da will ich hin! Aber wo ist das? Und wieso unterschlägt der Reiseführer so eine Attraktion? Fragen über Fragen! Mystisches Cartagena! Der Klick auf den Routenplaner meldet für das Barrio eine Fahrtzeit von 16 Stunden 35 Minuten und mein Gehirn meldet: Reingefallen. Das spanische Cartagena hat eine Zwillingsschwester in Kolumbien und ist an diesem Nachmittag definitiv noch unerreichbarer als der historische Kern der Stadt, in der wir seit gefühlt einer Stunde ergebnislos herumkurven. Schließlich parken wir am Hafen und versuchen unser Glück mit den E-Bikes. Und tatsächlich müssen wir gar nicht lange suchen: Es gibt sie: die Stadtmauer, die Gassen und Gässchen, die schließlich auf die Calle Gisbert münden, die in ocker- und schiefergrauem Marmor gepflasterte Prachtstraße, die das Sonnenlicht reflektiert wie ein Spiegel. Dort gibt es Restaurants, Laden und Lädchen, an denen am Samstagnachmittag halb Spanien vorbeiflaniert mit Kind und Kegel, Hund und Kinderwagen; es gibt riesige Gummibäume mit Wurzelwerk, alt wie die Welt, und schicke altehrwürdige Hotels mit Stuck und gelbroter Spanienflagge, es gibt schmiedeeiserne Straßenlaternen auf Marmorsockeln, geschmackvolle Holzbänke und dann und wann auch Palmen, und es gibt jede Menge Wind, der durch die Häuserschluchten fegt. Ein Café lockt mit Wärme, unglaublichen Tortenkreationen und Asiatico - wer könnte da Nein sagen? Wir nicht.
      Das römische Amphitheater entdecken wir ganz zuletzt dann doch noch etwas abseits - samt der Ruine der Kathedrale Santa Maria della Vieja, die im spanischen Bürgerkrieg zerstört wurde. Da hat das Wetter bereits abgebaut, und wir kommen in den Genuss der 0,01 Milliliter Regen, die Spanien dieses Jahr abbekommen wird.
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    • Day 21

      Unsere erste MTB-Tour in Mazarrón

      April 7, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

      Unsere erste Tour führt uns vom Stellplatz, der zwischen Mazarrón und Puerto Mazarrón etwas erhöht liegt, nach Isla Plana, ein verschlafens Örtchen etwas nördlich von Puerto Mazarrón. Uns gefällt die Küste hier sehr gut, die Strände sind naturbelassen und werden ab und zu durch Felsformationen unterbrochen.

      Wir entdecken einen Abschnitt, der sich Baños termales de Isla Plana nennt. Das Thermalbad zeigt sich uns nicht, aber von den Holzstegen hat man einen schönen Ausblick auf die vorgelagerte Insel.

      In Isla Plana schauen wir uns das Camp Los Madriles an und sind begeistert. Es ist ein wunderschön angelegter Terrassenplatz etwas abseits mitten in der Natur.

      Unterwegs stoßen wir noch auf eine Ausgabungsstätte eines römischen Hauses mit Becken, die die Römer zum Pökeln von Fischen gebaut hatten..

      Danach fahren wir in den Yachthafen von Puerto Mazarrón, in dem sich ein kleines Restaurant an das andere reiht. Wir entscheiden uns für das Alhambra, das arabische Spezialitäten anbietet. Das Essen ist erstklassig, und wir sind hinterher froh, zum Abtrainieren noch einige Kilometer mit den Fahrrädern fahren zu können.

      Unser nächstes Ziel ist das Camp Playa Mazarrón, das zusammen mit dem Area Camper auf unserer Abzählliste stand. Als wir es erreichen, sind wir froh, uns für den Stellplatz entschieden zu haben. Uwe hat für diese Art Campingplätze ein Wort, das die Atmosphäre sehr treffend beschreibt: Legebatterie. Also schnell wieder weg und zurück auf verschlungenen Pfaden zu unserem Stellplatz.

      Der Regen der letzten Tage hat seine Spuren hinterlassen, und der Boden ist so aufgeweicht, dass wir unsere Räder trotz der dicken Reifen kaum durch die Matsche und Riesenpfützen fahren können. Das Highlight ist dann eine Senke, die von einem flott fließenden, schlammigen Flüsschen durchquert wird. Wir checken noch einmal unser Google Maps, aber wir sind richtig, der vergangene Regen hat wohl dafür gesorgt, dass der Weg so massiv überflutet wird. Was tun? Uwe zögert nicht lange und durchquert das schlammige Flüsschen. Mir ist etwas mulmig zumute, da wir den Grund nicht erkennen können und blind durchs Wasser fahren müssen. Ich folge aber in Uwes Spuren und komme so etwas nass, aber ansonsten heil durch die Senke. Leider haben wir in der Aufregung nicht daran gedacht, Fotos zu machen oder zu filmen. Was uns hinterher sehr ärgert. So ein Erlebnis hat man schließlich nicht alle Tage. Fazit: Eine Fahrradhelmhalterung für unsere GoPro muss her.

      Wir sind heute 32,5 km gefahren und hatten einen spannenden Tag. Mal schauen, was wir morgen erleben... 😎😅
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    • Day 23

      Am Meer entlang bis zur Schlangenbucht

      April 9, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

      Die bekannte Schlangenbucht wollen wir uns heute anschauen. Über Bolnuevo, vorbei an den Kalksteinauswaschungen, den Gredas de Bolnuevo, immer dem Radwanderweg 8 entlang, schängelt sich der rauhe Küstenweg Richtung Süden. Wir durchqueren ein Landschaftsschutzgebiet, in dem sich uns hinter jeder Kurve neue beeindruckende Fotomotive auftun.

      Nach 15km, aber noch ein Stück vor der Schlangenbucht, sehen wir die ersten Wohnmobile verstreut in Strandnähe stehen. Manche sind so sehr mit Kisten und Krimskrams zugepackt, dass wir nur vermuten können, wie lange sich die Bewohner dort schon aufhalten. Fernab von jeder Ver-und Entsorgung. Teilweise stehen die Fahrzeuge an solch unzugänglichen Stellen, dass wir uns überhaupt nicht vorstellen können, wie sie über die ackerähnliche Fläche dorthin gekommen sind. Wir reiben uns nur verwundert die Augen.

      Als nächstes durchqueren wir die sogenannte Ziegenwiese, eine Fläche, in der ca. 1 Dutzend Wohnmobile frei stehen. Zumindest ist dort eine Zufahrt erkennbar. Jetzt sind es nur noch ein paar hundert Meter, bis wir in die Bucht einfahren, die als Schlangenbucht bekannt ist. Der Strand heißt hier eigentlich Playa Percheles, angegliedert ist ein offizieller Stellplatz. Er ist gut besucht, und mir gefällt es hier recht gut. Unter Palmen direkt am Strand zu sitzen, hat schon etwas... etwas, was ich bisher hier in Spanien schmerzlich vermisse. Uwe ist weniger begeistert. Ihm gefällt das ganze Drumherum nicht. Besonders die Entsorgung ist seeehr gewöhnungsbedürftig. Ihm gefällt auch nicht, dass alle hier so stehen dürfen, wie sie wollen. Superlange Liner stehen mit angehängtem Hänger längst vor dem Strand. Mit ein bisschen weniger Egoismus und etwas mehr Rücksichtsnahme würden viel mehr Freizeitcamper einen tollen Platz mit einer guten Aussicht genießen können.

      Etwas Schönes dürfen wir von der Seitenlinie miterleben: Ein Spanisches Paar gibt sich am Strand das Jawort, begleitet werden sie von einer ganzen Gruppe Reiter und Reiterinnen. Super schön! ❤️

      Aus Rücksicht auf Uwes immer noch angeschlagene Schulter wählen wir für den Rückweg die Straße, nicht so schön, aber dafür schnell. Wir halten noch kurz bei einem Mercadona und nehmen uns zwei frische Fische für den Grill mit. Nach anstrengenden 32 km ist das heute unser Superfood.
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    • Day 271

      Semana Santa

      April 8, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

      Holy Week celebrations start the Friday before Good Friday in Cartagena. It is a bank holiday and the first procession is at 3am on Friday morning. We don’t attend but the drumming does interrupt our night’s sleep.
      Semana Santa is very big deal here and there is a busy calendar of events for the week including a procession almost daily.
      We go the evening processsion on the first Friday; it is massive and runs for an hour and a half. There are well over a thousand participants with elaborate and immaculate costumes. The costumes are shocking because the hoods remind us of the Ku Klux Klan. As more and more hooded people file past us we acclimatise to this Spanish religious tradition.
      There is a wonderful sense community here and many of the participating groups are intergenerational which is so lovely to see.
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    • Day 29

      Auf den pupsenden Klippen bei Águilas

      April 15, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

      Einsame pupsende Klippen 🌊
      Fisherman gibt trotz zahlreicher Niederlagen noch lang nicht auf! 🎣
      Neue Freunde gefunden: Selina wurde durch neue Selina ersetzt 🥳
      Semana Santa in Àguilas auch noch mitgenommen 👍🏼Read more

    • Day 34

      Schon der 2. Advent 🌲🌲🙊

      December 4, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

      ...und wieder beginnt ein wunderschöner Tag mit viel Sonne, leckerem Frühstück und diversen Pläuschen's mit einigen Nachbarn. Auch war Nachbarschaftshilfe beim Aufbau eines Luftzeltes gefragt und unsere Pumpe gebraucht, da einige Hersteller zwar diese Zelte liefern, aber ohne passende Pumpe.
      So kam es , das der Vorschlag einer Radtour wechselnd von uns beiden mit ja, nein und vielleicht beantwortet wurde 😂 Eigentlich ist der Sonntag nicht unbedingt der Tag, wo wir uns ins Gewimmel stürzen, denn an diesen Tagen sind eben auch die Einheimischen am Meer unterwegs und auch blüht die Gastronomie an Stellen auf, wo man von Montag bis Freitag denkt, dass sich diese Örtlichkeiten im Winterschlaf befinden.
      Auf jeden Fall schlug unser Pendel doch in Richtung "Ja" und so radelten wir los. Ein Stück ging es durch das belebte Àguilas, dann an der Küstenpromenade an das andere Ende, dort verdienten wir uns eine Pause in einem netten Restaurant am Meer.
      Dann radelten wir weiter und schauten uns dann den Campingplatz Bellavista an. Dies durften wir nur nach Hinterlegung eines Ausweises an der Rezeption, dafür wollte man aber auch auf unsere Fahrräder aufpassen 👍😉
      Ein netter Platz, allerdings auch voll ausgebucht, aber so ist das nun mal🤷 im Dezember/Januar ist es eben schwierig ohne Reservierung einen Platz zu bekommen.
      Rückzu schlängelten wir uns komplett durch das Leben an der Uferpromenade zurück und radelten wieder nach Hause, genossen den Sonnenuntergang und den schönen Abend 🌅✨
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    • Day 28

      La Azohia - Torre de Santa Elena

      November 23, 2023 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

      Heute geht's mit den Fahrrädern in den Nachbarort La Azohia. Ganz am Ende der Bucht, auf der Punta de la Azohia thront der Torre de Santa Elena, gebaut im 16. Jahrhundert.

      Seine Hauptaufgaben waren die Überwachung des Seeverkehrs und die Abwehr von Angriffen durch Berberpiraten.

      Der Weg dorthin führt bis La Azohia an der überraschend hübschen Promenade entlang.

      Ganz am Anfang von La Azohia fällt uns eine geöffnete Chiringito am Strand auf, und wir nehmen uns vor, auf dem Rückweg dort Pause zu machen.

      La Azohia macht Ende November einen ausgestorbenen Eindruck. Alle Restaurants und Bars sind geschlossen. Das scheint den vielen Freistehern, die dicht an dicht auf dem schrägen, staubigen Parkplatz stehen, nichts auszumachen.🤷

      Ganz am Ende des Ortes geht ein schmaler, steiler Weg hoch zum Torre. Oben angekommen, bewundern wir die tolle Aussicht. Die ganze Bucht von Mazarrón, noch an Bolnuevo vorbei, ist von hier aus zu sehen.

      Schmale, gewundene Wanderwege führen von hier aus weiter hoch in die Berge. Vielleicht eine Herausforderung für einen anderen Tag.

      Zurück am Strand von La Azohia bestellen wir uns in der Chiringito etwas zu trinken, graben unsere Füße in den Sand und lauschen den Wellen.

      PS: Hier gibt es den besten Asiatico, den ich bisher getrunken habe! Genial!

      Zurück in Isla Plana komme ich nur nach mehrmaligem Aufpumpen des Hinterreifens noch hoch ins Camp. Mein erster Platten in diesem Jahr! 🙈
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    • Day 42

      Cartagena 1.0

      December 7, 2023 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

      Das spanische Cartagena ist einen Besuch wert... oder vielleicht auch zwei oder drei Besuche?

      Da wir von Isla Plana nur etwa 20km bis Cartagena zu fahren haben, sollten wir das locker hinkriegen.

      Cartagena, eingerahmt von verschiedenen Baterias, die die Stadt über Jahrhunderte schützten, ist eine quirlige, sympatische, facettenreiche Stadt, in der es viel zu sehen gibt.

      ¤ das Teatro Romano
      ¤ das Castillo de la Concepción
      ¤ die riesigen Ficus monumentales
      ¤ die tolle Street Art - folgt im 2. Footprint.

      Wir lassen die Bilder für sich sprechen.
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    • Day 96

      Wenn es am schönsten ist...😂

      January 29 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

      ...soll man gehen👍 Das passt zu unserem Abschied von unserer Zeit in Malaga mit Carola und Rainer.
      So packten wir gestern Morgen unseren letzten Krempel und auf ging es nach Aquilas.
      Vorbei an den insgesamt sind rund 36.000 ha mit Plastik überzogenem Gelände, was der Region den Beinamen „mar del plástico“ (deutsch: Plastikmeer) eingebracht hat. Es ist die weltweit größte Anbaufläche unter Folie. Pro Jahr werden etwa 3 Mio. Tonnen Treibhausgemüse produziert. Macht immer wieder nachdenklich 🤔

      Weiter ging es nach Aquilas, denn dort hatten wir einen Platz reserviert, um uns mit unseren beiden Emsländern und Ihrem Hund Spencer zu treffen. Im vorigen Jahr hatten wir uns auf diesem Platz kennengelernt und lustige Zeiten miteinander verbracht.
      Leider ist dieser Platz nicht mehr das, wir in Erinnerung hatten. Übervoll und trotz Reservierung, stehen wir nur auf einem Streifen, der gar kein Platz ist 😡 Dazu die typische deutsche Dauercamper-Mentalität, die ohne einen Gruß gleich ihre Ansprüche kundtun 😡😡
      Aber erst einmal trafen wir uns und verbrachten einen schönen Wiedersehensabend😂👍 auch Spencer hat uns gleich wiedererkannt.
      Am nächsten Morgen googelte ich gleich nach einer Alternative und so werden wir am 1.2. 2024 ein paar km weiterreisen.
      Da Wolfgang noch ein bisschen seinen Schnupfen pflegte, legten wir heute einen gepflegten Gammeltag ein, gingen mit Spencer und seinen "Eltern" 😂 spazieren.
      Am späten Nachmittag saßen wir noch ein bisschen zusammen, doch das Wetter war heute nicht so prickelnd, so dass wir uns bald in die kuscheligen Mobile verzogen.
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    You might also know this place by the following names:

    Región de Murcia, Region de Murcia, Region Murcia, Murcia, Múrcia, Murcie, ムルシア, 무르시아 지방, Мурсия

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