Wir sind Heike und Dirk und reisen gern durch die Welt. Message
  • Day127

    Neuseeland - ein Fazit

    January 6, 2017 in New Zealand ⋅ 🌙 -2 °C

    Es heißt, hat man Neuseeland bereist, hat man die Welt gesehen. Natürlich stimmt das so nicht, dennoch fanden wir tatsächlich von allem etwas und das auf gerade mal 1.800 km Länge. Von tropischem Regenwald, gletscherbeladenen Bergen, stürmischen Küsten, lieblichen grünen Wiesen, heißem Sommer und arktischer Kälte, bis zu den anfänglich vermissten Schafen, haben wir alles gesehen oder erlebt. Wir sind ca 7.000 km mit dem eigenen Fahrzeug gefahren und dazu kamen noch einige Bus- und Schiffskilometer. Und wie es an jeder 5. Straßenecke steht, die Straßen in Neuseeland sind anders. Auch wir haben schnell gelernt, dass wir deutlich mehr Zeit für eine zurückzulegende Strecke einplanen müssen. Einerseits wegen der auf max. 100 km/h begrenzten Geschwindigkeit und andererseits weil man diese Geschwindigkeit nur selten auf den sehr kurvigen Straßen ausfahren kann. So wurde jede Fahrt auch zur Sightseeingtour.
    Wir sind besonders von den Naturschönheiten beeindruckt, die wir in allen Landesteilen so unterschiedlich erlebt haben und die sich nach der nächsten Kurve schon wieder ändern können. Von der Professionalität, mit der die Neuseeländer ihre Touren und Veranstaltungen organisieren. Es ist immer ein Event, wo selbst der Hol- und Bringeservice schon eine Ortsführung ist.
    Erschreckend fanden wir den immer noch vorherrschenden Kahlschlag bei der Forstwirtschaft und Holzverarbeitung. Wir müssen uns vor Augen halten, dass die lieblichen grünen Wiesen ein Ergebnis davon sind und Erosion ein riesiges Problem im Land.
    Die Internetverbindungen per WLAN sind im Land alles andere als stabil oder schnell. Am besten sind wir mit Datenvolumentarifen der Mobilfunkprovider gefahren. Die haben eine sehr gute Netzabdeckung und einen performanten und schnellen Internetzugang.
    Neuseeland ist ein teures Land, sei es für die Lebenshaltung, Quartiere oder Touren, dennoch war es bisher das Land, in dem wir gern für einen gewissen Zeitraum leben würden. Die Vielfältigkeit der Landschaft, die Menschen und das Klima haben uns sehr gut gefallen. Wir werden wiederkommen.
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  • Day118

    Auckland - NZL Ende

    December 28, 2016 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Für die letzte Nacht in Neuseeland haben wir uns ein Hotel mit Frühstück nahe dem Flugplatz ausgesucht. Wir haben unsere verderblichen Lebensmittel aufgegessen und wollen kein Stress mit Frühstückssuche. Ausserdem brauchen wir Platz, um unseren Kram zu sortieren und die Rucksäcke vorzubereiten. Unser Auto haben wir schon vollständig beräumt und Heike hat gleich mal zur Probe ihren Rucksack gepackt. Es passt immer noch alles rein 😉, so können wir in der Welt weiterziehen. Wir marschieren zum nächsten Steakrestaurant, lassen uns T-Bone, Chicken und Cider schmecken und lassen den Abend danach einfach ausklingen.Read more

  • Day118

    Kingitanga

    December 28, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir müssen unsere Energiereserven auffüllen und suchen uns einen Picknickplatz direkt am Waikato River. Ganz in der Nähe, nur einen kleinen Spaziergang weit, können wir auf der gegenüberliegenden Flussseite das Königreich Kingitanga sehen. Hier wurde erstmals 1858 ein von den meisten Maori-Stämmen anerkannter König gewählt. Der Maori-König erfüllt repräsentative Pflichten mit geringem politischen Einfluss. Der Ort ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, wir können nur ein Foto über den Fluss machen.
    Nun machen wir uns endgültig auf den Weg nach Auckland, wo wir unser Auto entkramen und im Hotelzimmer in aller Ruhe unsere gesamte Habe sortieren, denn im Laufe der Wochen hat sich da eine ganze Menge Zeug angesammelt, der nun entweder entsorgt wird oder in den Rucksack passen muss 😃!
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    Angelika Catholy

    Hallo Ihr Zwei Abendteurer! Das Weihnachtsfest ist vorbei. Es war richtig schön! Die Kinder sind auch echt froh gewesen. Wir hatten Trubel und Heiterkeit. Mit einem so drolligem Schatz .Viel Spaß wünschen wir Euch in Sydney! Das wird bestimmt Wahnsinn! Kennen wir vom Fernsehen:Kommt gut und wohlbehalten in das Neue Jahr! Seid umarmt von Angelika und Ottchen.

    12/28/16Reply
     
  • Day118

    Hakarimata Walkways

    December 28, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Noch einmal schlafen und dann ist unsere Neuseelandetappe vorbei ☹️. Aber wir freuen uns auf Sydney und Silvester, also auf nach Auckland, denn dort fliegen wir morgen ab.
    Da die Fahrt nur 1,5 Stunden dauert, bauen wir uns noch einen Jahresendkick ein! Wir wollen das Gefühl kennenlernen, wie es ist, wenn im Fernsehturm der Fahrstuhl ausfällt und die Treppen benutzt werden müssen 😳!
    Wir haben eine Wanderung ausgesucht, die ganz harmlos anfängt, sich Waterworks Way nennt und uns in 20 Minuten zu einem alten Damm bringt. Wir finden, dieser schöne Weg durch den Busch lastet uns nicht ausreichend aus! Also nehmen wir noch den Weg zum Hakarimata Gipfel in Angriff. Nun ist der Anstieg auf 374 m Höhe zwar nicht wahnsinnig hoch, aber der Weg ist so steil, das er so gut wie komplett aus Treppen besteht. Nämlich genau ! 1349 ! Stufen. Das ist richtig harte Arbeit und wir verstehen jetzt, warum die meisten "Wanderer", die wir treffen, Sportzeug anhaben - die nehmen das als Trainingseinheit (wir inzwischen auch)! Uns gelingt es trotzdem, einige von ihnen zu überholen und wir sind beruhigt, das auch die jungen Leute gehörig schnaufen! Kluge Sprüche am Geländer treiben uns nach oben und dort gibt es zur Belohnung einen Aussichtsturm - mit Stufen 😬!
    Nach einer kleine Pause machen wir uns an den Abstieg, geht irgendwie deutlich schneller.
    Wir sind nun der Meinung, Sport brauchen wir in diesem Jahr nicht mehr (soviel Bewegung haben wir an und zwischen den Feiertagen unser ganzes Leben noch nicht gehabt 😉).
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    Angelika Catholy

    Wenigstens müßt Ihr Euch nicht um Gewichtsprbleme sorgen! Herzlichst Angelika.

    12/28/16Reply
     
  • Day117

    Te Awamutu

    December 27, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute sind wir getrennt unterwegs. Ich schau mir die historischen Gebäude des Ortes an, bummel durch die umliegenden Parks, die praktischerweise gleich vor der Haustür liegen und nutze sie für eine große Joggingrunde. Am Nachmittag sind wir wieder vereint und auf einer Bank am Ententeich machen wir "Hausaufgaben" 😉!Read more

  • Day117

    The Black Abyss

    December 27, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Vor Wochen, als wir in Rotorua unsere Zelte aufgeschlagen hatten, wollte ich schon in die Waitomo Caves (Höhlen), um dort zu klettern. Allerdings konnte ich mich nicht entscheiden, welche Tour und welchen Anbieter. Am liebsten wollte ich 100 m Abseilen, Felsenklettern, Canyoning, Black Water Rafting, Höhlenschwimmen und -springen in einem, und das 8 h lang 😃. Das gibt es so leider nicht und irgendwie hat es damals nicht in unseren Zeitplan gepasst. Außerdem hatte ich da schon von 'Wanaka Wild Wire' gelesen und damit war klar, Felsenklettern machen wir draußen mit tollen Ausblicken (haben wir schon berichtet ☺). Wir hatten uns deshalb diesen Programmpunkt für die Rückreise fest eingeplant. Und das ist nun heute und nur deshalb haben wir uns in Te Awamatu einquartiert!!
    Nach nochmaligem Lesen aller Anbieterprogramme kam dann nur noch die knapp fünfstündige 'The Black Abyss' Tour bei The Legendary Black Water Rafting Co. in der Ruakuri Cave in Frage. Das ist eine Kombination aus Abseilen, Felsklettern, Rafting, Canyoning und Schwimmen. Übrigens in 10°C warmem Wasser 🙃. Und das gehört nicht zum großen Spaß für Heike, also fahre ich allein dorthin.
    8.00 Uhr ist Beginn der Tour. Genau wegen der Wassertemperatur werden wir in gefühlte 1-2 cm dicke Neoprenanzüge, -socken und modischen Schuhen verpackt. Zur sonstigen Sicherheit gibt es noch einen Helm, Gurtzeug, Sicherheitsleine und Abseilbremse (siehe Bild, mehr sind mit eigener Kamera aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt). Und dann werden wir zum Deckenloch der Höhle kutschiert, 4 Männer und 4 Frauen (USA, NZ, UK, DEU) mit 3 Guides. Zuerst üben wir an der Oberfläche die Handhabung der Abseiltechnik, dann seilen wir uns 35 m durch ein gerade mal mannweites Loch in die Höhle ab. Die Beine sind schon durch und der Kopf guckt noch raus, dann wird es plötzlich ein großes Loch und ich kann ganz filmmäßig runterschwingen 😁. Licht haben wir ab jetzt nur noch mit unseren Helmlampen und wenn wir die abschalten, sehen wir tausende Glühwürmchen. Mit Seil- und Felsklettern geht es tiefer, um dann an einem Flying Fox in die dunkle Tiefe zu segeln - absolut cool 👍🏼. Dort setzen wir uns 10 m über dem unterirdischen Fluss auf eine Felskante und werden schonmal mit heißer Schokolade und Cavecockies versorgt. Somit kann der kalte Teil der Tour beginnen, denn jetzt schnappen wir uns unsere Reifen und springen mit ihnen am Hintern eine Arschbombe direkt in den Fluss und verlassen das Wasser bis zum Ende nicht mehr. Ich kann euch sagen, der Sprung ist der erste Kick, das eisige Wasser der zweite 😬. Aber vor dem Vergnügen des Rafting kommt die Arbeit, wir ziehen uns an Seilen, schwimmend und laufend stromauf. Danach floaten wir - schön als Raupe ineinandergehakt - bei völliger Dunkelheit flussab. Allein der Anblick der Höhlendecke ist spektakulär, Billionen von Glühwürmchen begleiten unseren Raft (https://youtu.be/AlLKjKgV5So), dann singt eine unserer Mitreisenden auch noch fantastisch, da gibt es schon mal Gänsehaut, ganz ohne Kälte.
    Nach diesem erholsamen Teil und zur Erwärmung schlürfen wir warmen Saft und essen Schokolade im fließenden Wasser, dann gehen wir zum Canyoning über. Wir klettern in Kaminen einen Wasserfall hoch, quetschen uns durch engste Tunnel, schwimmen im tiefen Wasser, krauchen, stolpern und klettern die Felswände hoch. Nebenbei erfahren wir noch, dass es sich um Kalksteinhöhlen handelt und was Stalaktiten und Stalagmiten sind 🙂. Über einen letzten Wasserfall klettern wir ins Freie. Zurückschauend ist das Loch, aus dem wir kommen auch nicht größer als wir selbst. Von außen betrachtet, würde ich da normalerweise weder eine solche labyrinthartige Höhle vermuten, noch hineinkriechen. Zurück am Hauptquartier gibts warme Dusche (was für eine Wohltat), heiße Suppe und Bagels. Es war ein grandioses Erlebnis und ich werde es bei Gelegenheit wiederholen 😃.
    Da ich keine weiteren Fotos machen konnte und die von den Guides nicht wirklich toll sind, hier das Werbevideo zum Reinschauen. Es gibt zumindest einen kleinen Eindruck von der Tour: https://youtu.be/jrwMkh6vYJA
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  • Day116

    The Old Coach Road

    December 26, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    2. Weihnachtsfeiertag ist hier kein Feiertag, fast alles hat geöffnet und wir wollen das ausnutzen! Es ist schönstes Weihnachtswetter und da wir noch nie zu Weihnachten eine Radtour gemacht haben, wird es jetzt endlich mal Zeit dafür 😀! Wir wollen die ins Wasser gefallene Mountainbiketour nachholen. Also packen wir rasch unsere sieben Sachen, verabschieden uns von Ernie (unser Haus hieß Ernie's Rest 👻) - der kann nun wieder alleine sein Unwesen treiben - und fahren nach Ohakune.
    Hier werden wir mit tollen Mountainbikes ausgestattet und nach Horopito gefahren, wo der Bike Trail beginnt. Wir befahren die Old Coach Road. Das bedeutet: Im 18. Jahrhundert wurde hier eine Eisenbahnstrecke gebaut. Zwischen den Orten Ohakune und Horopito wurde die noch nicht feriggestellte Verbindung mit Pferdebussen auf genau dieser alten "Straße" bedient. Dadurch dauerte die Reise von Auckland nach Wellington drei lange Tage. Als 1906 die Bahnstrecke vollständig fertiggestellt war, wurde die Coach Road nicht mehr genutzt und verfiel. Heute ein prima Mountainbike- und Wanderweg!
    Wir biken 15 Kilometer über zwei Gipfel über Stock und Stein, hoch (200 m, teilweise sehr steil) und runter, durch Urwald und Wiese, durch Tunnel und über Viadukte bis nach Ohakune zurück. Wunderschön und schon auch anstrengend!!! Also wenn wir zugenommen haben, dann jedenfalls auf keinen Fall über Weihnachten 😃!
    Nun wird es Zeit, in unser neues Quartier zu fahren. Drei Stunden Fahrt, mal wieder durch allerschönstes, typisch neuseeländisches, sattgrünes Hügelgebiet. Kaum ein Ort stört diese idyllische Landschaft. Höchstens mal eine einsame Farm, denn irgendwer muss sich ja um die Schafe kümmern! Dazu hören wir Musik von Frank Schöbel und singen laut die Weihnachtslieder mit!
    Unser Motelzimmer in Te Awamutu ist wirklich sehr, sehr einfach, aber für zwei Nächte wird es gehen und am Tag sind wir sowieso nicht hier. Noch ist unsere sportliche Weihnachtswoche nämlich nicht beendet. Dirk geht morgen unter die Höhlenforscher.
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  • Day115

    Jerusalem

    December 25, 2016 in New Zealand ⋅ 🌬 19 °C

    Wir haben noch nicht genug und wollen die Whanganui River Road bis nach Jerusalem fahren. Wir denken das passt gut zum 1. Weihnachtstag. Es soll ein pittoreskes Dörfchen und die ehemalige Heimat zweier bemerkenswerter neuseeländischer Persönlichkeiten sein. Die Fahrt auf der Straße erfüllt alle in den Reiseführern gemachten Versprechungen, einschließlich toller Blicke in das Flusstal. Kaum in Jerusalem eingefahren, sind wir auch schon wieder draussen. Der Blick auf die Karte zeigt, es gibt eine (1) Hinterlandstraße, da ist die Siedlung. Wir fahren sie entlang, aber es gibt nur eine Handvoll Maorihäuser und die feiern Weihnachten mit Barbecue und Spielen auf der Straße. Wir kommen uns als Eindringlinge vor und verlassen die Straße wieder.
    Am Ende finden wir die Einfahrt zu Kirche und Konvent des Ordens der Schwestern des Mitgefühls, 1890 gegründet von einer der beiden bemerkenswerten Persönlichkeiten - Suzanne Aubert, hier besser bekannt als Sister Mary Joseph oder Mother Aubert. Sie ist in ganz Neuseeland für ihre aufopferungsvolle wohltätige Arbeit, insbesondere für kranke und benachteiligte Kinder in Auckland, Jerusalem, Hawkes Bay und Wellington bei Maori und Weißen gleichermaßen bekannt und verehrt.
    Von der zweiten Persönlichkeit, James K. Baxter finden wir keine Spur. Er ist ein bekannter, wenngleich selbsternannter NZ Poet und gründete Anfang der 1970er eine Kommune, der bis zu 200 Personen angehörten. Allerdings löste sie sich kurz nach seinem Tod 1972 wieder auf.
    Das wars dann auch schon. Pittoresk ist nur die Kirche und der Konvent und bemerkenswert, was wir über das Leben und Arbeiten von Suzanne Aubert erfahren haben. So fahren wir die tolle Tour zurück in unser gemütliches Haus, trinken Kaffee und vernaschen unsere Plätzchen. Der Abend klingt bei Wein und Blogarbeit aus. Morgen geht unsere Reise weiter.
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  • Day115

    Pipiriki

    December 25, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 38 °C

    Christmas Day in NZL und noch Heiligabend in D, wir haben uns mit unseren Familien in Magdeburg und Berlin zur Skype-Videokonferenz verabredet. Also fahren wir nach unserem Frühstück zur örtlichen Bibliothek und bauen im Auto das iPad auf. Ihr fragt warum Bibliothek und Auto? An der Bibliothek haben wir freies und vor allem stabiles Breitband-WLAN und im Auto können wir sitzen 😊. Vor der Bibliothek, sie hat natürlich zu (Christmas 🎅). Nach ein paar anfänglichen Technikschwierigkeiten klappt es und alle sind da. Es ist so schön alle zusammen zu sehen und es ist sehr lustig. Nachdem wir hier fast nichts von Weihnachten sehen (Das Dorf ist wie ausgestorben, neben uns steht nur ein Pferd auf der Straße) und Vorweihnacht eigentlich nicht stattgefunden hat, ist das ein bisschen wie zu Hause zu sein. Nein, wir vermissen es nicht, wir haben hier zu viel Ablenkung und fehlende Besinnlichkeit, aber wir freuen uns über den Familienkontakt 👍😘. Mehr als eine Stunde später haben wir alles Wichtige ausgetauscht, wir bleiben noch ein wenig vor der Bibliothek und erledigen Emails, WhatsApp-Weihnachtsrätsel 😜, Bildersynchronisation in die Cloud und ein paar App-Aktualisierungen 🤓.
    Beim Aussteigen merken wir den "Spaziergang" von gestern 😯, das heißt wir müssen unbedingt was dagegen tun. So machen wir uns deshalb nach dem Mittagessen (Roulade, ihr erinnert euch?😊) auf den Weg zur Whanganui River Road. In Pipiriki soll es einen kurzen Wanderweg auf den Pukehinau-Gipfel geben, von dem wir sehr schön in das Whanganui-Flusstal sehen können. Der Whanganui River entspringt am Westhang des Vulkans Mt. Tongariro (kennt ihr jetzt schon 👍) und schlängelt sich ca. 315 km lang durch eine beeindruckende Tallandschaft bis zur Tasmansee. Er wurde wegen des früheren Schiffsverkehrs (Binnenschifffahrt zu den entlegenen Siedlungen und Flusskreuzfahrten) auch als der Rhein Neuseelands bezeichnet. Davon haben insbesondere die Orte Wanganui und Pipiriki profitiert. Zur Hochzeit des Tourismus auf dem Wasser hatte das Pipiriki-Hotel bis zu 15.000 Besucher im Jahr. Auch das wollen wir uns ansehen. 1934 wurde die Whanganui River Road, nach 30-jähriger Bauzeit, für den Autoverkehr freigegeben. Sie windet sich von Wanganui bis Pipiriki auf einer sehr kurvenreichen, teilweise asphaltierten und stellenweise extrem engen Straße entlang des Flusses etwa 80 km, vorbei an den wenigen verbliebenen Maori-Siedlungen.
    Schon die Anfahrt ist beeindruckend, denn von Raetihi bis Pipiriki gleicht die Straße eher einer Achterbahn 🎢.
    In Pipiriki angekommen finden wir den Wanderweg nicht, kein Hinweis, keine Richtungsangabe. Im offiziellen DOC-Wanderführer gibt es auch nur eine allgemeine Ortsangabe. Nach ein bisschen hin und her und hoch und runter, finden wir ein altes Tor in den Wald und die Pfosten eines nicht mehr vorhandenen Schildes, das wir prompt als ehemaliges Wanderwegshinweisschild einstufen.
    Es ist ein wunderschöner Weg, allerdings schon seit Jahren nicht mehr benutzt oder bewirtschaftet. So räumen wir uns den Weg frei (Machete wäre gut), finden Reste der Befestigung, Bänke an ehemaligen Aussichtspunkten und auf dem Gipfel eine rundum zugewachsene, nicht mehr vorhandene Aussicht. Jetzt ist klar, warum es keinerlei Hinweise zum Pukehinau Walk gibt 🤓. Aber uns hat es Spaß gemacht und war ein kleines Abenteuer.
    Von dem ehemaligen Glanz und den großartigen Gebäuden des vorvorigen Jahrhunderts ist bis auf das Colonial House von 1885 nichts mehr vorhanden. Heute starten hier die Jetboat- und Mountainbiketouren zur 'Bridge of Nowhere'.
    Ähnlich ist es mit Wanganui, die einzige Attraktion ist der Fluss.
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  • Day114

    Weihnachten

    December 24, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach der kurzen Erholung im Bus kann nun Weihnachten beginnen 🎄. Wir machen es uns gemütlich und zum Abendbrot gibt es ganz traditionell Kartoffelsalat und Würstchen, allerdings als kleine Einschränkung in der Sonne auf der Terrasse 😎🎅🏼!
    Dann packen wir nach fast vier Monaten Reisezeit ein Spielchen aus - also alles fast wie zu Hause 😉. Wenn jetzt noch die Familie da wäre, wäre es perfekt!
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