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NST Flip-Flops

Mal sehen, wie weit ich komme. ... und wer in Hamburg eine günstige Zeltmöglichkeit (mit Küche & Dusche) sucht, für den kann ich vielleicht etwas klarmachen. Read more
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    PWS: Neuleinigen - Lindemannsruhe

    6 hours ago in Germany ⋅ ☀️ 31 °C

    Und wieder ist eine Lücke im Pfälzer Weinsteig von 10 km geschlossen. Darauf ein Radler, Kaffee und heute mal Aofelkuchen. Nun heißt es eine Stunde warten bis der Bus zurück nach Bad Dürkheim fährt.
    Heute war es noch einmal wärmer, und der Weg war lange nicht so verschattet wie die letzten beiden Tage. Es ging sutje nach oben. [sutje = langsam/gemächlich]. Durch Battenberg bin ich dann komplett mit dem Schirm gelaufen. Aber aber später gab es mehrere Lichte Wege, wo ich froh darüber war, dass ich ihn dabei hatte.
    Einen richtig schönen Pausenplatz mit Blick in die Ebene im Schatten war dann meiner.
    Und dann dauerte es auch nicht mehr lang bis ich am Ziel war. Das Forsthaus Lindemannsruhe hat nur am Wochenende geöffnet. Und auch die Busse fahren fahren nur am Wochenende. Hier ist eine Menge Betrieb, aber eigentlich verläuft es sich. Man findet immer noch ein ruhiges Plätzchen.
    In Neustadt treffe ich am Bahnhof die Redels. Ab morgen laufen wir drei Tage zusammen. Ich freue mich.
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  • PWS: Eußerthal - Annweiler am Trifels

    July 10 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Mit dem Auto bin ich heute nach Eußerthal gefahren, um es dort für vier Tage abzustellen. Im Kofferraum befinden sich reichlich Snacks, Frühstück und Trekkingmahlzeiten. Unser Resupply-Lager für Dienstag.
    Auch heute sollte es wieder richtig warm werden. Zum Glück liegen reichlich Brunnen und Quellen auf dem Pfälzer Weinsteig bis nach Annweiler. Und es gab wieder viel Schatten.
    Zwei längere Pausen habe ich an der Eselstränke und an der Holderquelle gemacht. Die Eselstränke schön im Tal und im Schatten gelegen und die Holderquelle auch im Schatten mit tollem Blick zurück Richtung Nord.
    Zwei Anstiege gab es heute, der erste war anstrengender als der zweite. Da ging es nämlich immer schön in Serpentinen hoch und später hinab nach Annweiler. Aber vorher darf der Trifels oder Dreiburgen-Blick genossen werden. Durch Annweiler streife ich bestimmt eine Stunde lang bis ich den Zug zurück nach Neustadt nehmen. Natürlich gibt es vorher Eis, Schorle und einen Kaffee.
    Die Höhenmeter habe ich heute locker verdoppelt. Fühle mich gut, langsam gewöhne ich mich an die Hitze. Das ist auch gut so, denn die Temperaturen sollen noch steigen und ab Sonntag geht es mit Zeltgepäck hoch auf den Kalmit.
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  • PWS: Deidesheim - Gimmeldingen

    July 9 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Es ist Sommer! So richtiger Sommer, nicht wie gestern noch in Hamburg mit leichtem Niesel bei 13 *C am Morgen und Sturmböen bis 8 Bft.
    Nach ziemlich wenig Sport im letzten Monat, eigentlich fast Null, und der anstrengende Anreise gestern, lasse ich es heute langsam angehen.
    Eine weitere Lücke auf dem NST bzw. dem Pfälzer Weinsteig ist geschlossen. Der Rucksack war schön leicht. Ein TK-Kühlpack hat meine Snacks bis zum Schluss gut gekühlt. Ich wusste ja, dass der Pfalzblick heute nicht geöffnet hatte. Tatsächlich ist sind die gerade im Sommerurlaub bis 23. Juli aber Sitzgelegenheiten gab es trotzdem dort mit schönem Blick ins Rheintal.
    Die Wege verliefen zum Glück häufiger im Schatten. Den mitgenommenen Sonnenschirm konnte ich sm Rucksack stecken lassen. Hat Spaß gemacht. Die Brombeerranken waren nur ab und an ein bisschen nervig.
    Was mir auffällt, die Orte Deidesheim, Königsbach und Gimmeldingen und später auch Neustadt-Haardt sind aufgeräumt. Es sieht alles schier aus.
    Das plattdeutsche Adjektiv „schier“ bedeutet auch ordentlich, rein, gepflegt aus.
    Am Ende in Gimmeldingen bin ich wieder in das Café Flora eingekehrt wie vor 3 Jahren. Man kann auch schon um 11 Uhr Kuchen, Kaffee und ein alkoholfreies Radler genießen.
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  • Eisheilige Kalte Sophie

    May 15 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Moschellandburgruine - Rockenhausen

    Nach einer unruhigen Nacht, waren es die blökenden Schafe unten im Tal, die gurgelnden und klingenden Geräusche des tropfenden Wassers, das Prasseln des Regens auf dem Dach, oder das Kratzen der Zeltstangen auf dem Steinboden in der Hütte oder dass mir doch etwas zu kühl war. Dazu noch dreimal nachts raus, wieder warm werden bis zum Wiedereinschlafen, Mist.

    Ich wache kurz nach 6 Uhr auf. Die Vögel sind schon sehr aktiv, Dunstwolken hängen über den Hügeln.
    Ich beschließe das Kaffeetrinken und richtige Frühstücken in das „Hühnerhaus“ zu verlegen. Jetzt ist mir einfach zu kalt. Da reicht erst einmal ein Müsli-Riegel.
    Heute ziehe ich die wasserdichten Socken über meine Injinjis an. So bleiben die Füße wenigstens warm. Die Schuhe sind nass. Und die mit hüfthohen nassen Gräsern bewachsenen Wiesenwege werden die Schuhe den ganzen Tag wässern.
    Im Hühnerhaus gibt es ein Gästebuch. Zwei NST-Wanderer (mit Datum 2026) stehen schon drin. Ich trage mich auch mal ein. Mein Telefon lädt an der Steckdose. Etwas nervig das Piepen vom Rauchmelder. Da muss man die Batterie ausgetauscht werden. Das Hühnerhaus gibt es schon 15 Jahre, erzählt mir „der Besitzer(?)“, der gerade sein Motorrad poliert.
    Drei Berge verzeichnet Komoot heute:
    Schlossberg 330 m, Galgenberg 340 m, Stahlberg 490 m (höchster Punkt der Tour)

    Bis Rockenhausen komme ich dann auf 18 km. 410 m im Aufstieg, 520 m im Abstieg. Durch den vielen Regen sind einige Passagen auch zwischen den Feldern ohne Steigung wie Seife.
    Der nächste Zug geht erst in 55 Minuten. Gerade verpasst. So bleibt Zeit für ein kleines vorläufiges Resümee meiner Tour.
    Nachts deutlich unter 10 Grad ist nix für mich mit Zelten, gerade wenn die Schuhe nass werden und bleiben. Meine Nase ist dicht. Ich möchte nicht „planmäßig“ erkältet wieder zur Arbeit erscheinen.
    In Frankfurt habe ich mir als

    Zwischenstation nach Hause ein Zimmer genommen. Morgen nach dem Frühstück geht es dann mit dem ICE zurück nach Hamburg. Die Zugbindung ist aufgehoben. Ich darf fahren, wann ich möchte.
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  • Lauterecken: Pfälzer Höhenweg bis Obermoschel

    May 14 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Wieder sehr gut geschlafen. Aber dann gilt es den Rucksack zu packen. … und da ist diese große Menge an Lebensmitteln, die ich neu eingekauft habe. Es ist viel zu viel für die letzten drei Tage. Das habe ich schon besser hinbekommen. Ein paar Sachen entsorge ich, so leid es mir tut. Auch mein geplantes Frühstück schaffe ich nicht. Da muss ich die Menge im Rezept auf mich anpassen. Auch da kommt der Rest weg. Nun passt alles knapp in den Rucksack. Und er ist so schwer wie schon lange nicht mehr.
    Die volle Mülltüte nehme ich mit aus der Pension.
    Und nun geht es auf den Pfälzer Höhenweg. Natürlich geht es in Lauterecken erst einmal ein paar Treppen hoch. Schöne Aussichten folgen. Erste Pause bei Hütte 396 mit Bank beim Modellflugplatz. Einige Wege „enden“ dann wieder durch ungemähte Wiesen. Nur eine Wildspur und führt teils hindurch. Die Gaiters und der Regenrock sind Gold wert. Aber die Schuhe sind schnell durchnässt. Und langsam ist man auch, weil man jedesmal den unebenen Boden nur Ertasten kann sowie die langen Gräser bremsen. Das Wetter ist noch gnädig mit mir. Nur ein kurzer Schauer.
    In Meisenheim angekommen lockt mich ein guter Kaffee beim „Kaffeeröster“. Und so verpasse ich glatt die 2.600 km-Marke des NST. So gönne ich mir obendrauf noch eine Zimtschnecke.

    Zwischen 13-14 Uhr soll ein längerer Schauer kommen. So lange habe ich keine Lust zu warten.
    Ich gehe im Sonnenschein weiter. Und dann passierte doch noch etwas: Schäferhündin Aggi beißt mir Löcher in ein Hosenbein und der Gamasche. So etwas hat sie angeblich noch nie getan. Na Danke. Die Hose war ganz neu. Mal sehen, ob das mit der Versicherung klappt.
    In Obermoschel nutze ich die Gelegenheit und frage nach Wasser. So muss ich mir nichts vom Friedhof filtern. Mir werden auch noch Brötchen angeboten, aber zu essen habe ich wirklich genug. Und nun hoch zur Burgruine. Ich bin gespannt. Auf halbem Weg ist aber noch mal eine sonnige Parkbank meine.

    So und nun bin ich in der Burgruine. Es ist kein Mensch hier. In einer windstillen sonnigen Ecke auf einer Bank überlege ich nun, wo ich mein Zelt aufbaue und wann.
    28,9 km, 860 m hinauf, 700 m im Abstieg, höchster Punkt 370 m und als Gipfel: Schlossberg/Landsberg mit 330 m.
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  • Veldenz fertig!

    May 13 in Germany ⋅ 🌧 12 °C

    Heinzenhausen - Lauterbrücken

    Habe lange und gut geschlafen. Ich genieße den Luxus, dass ich zum WC nicht durch die Kälte oder durch den Regen muss. So schlafe ich schnell wieder ein. Beim Frühstücken sehe ich, dass mein Kaffeevorrat zur Neige geht. Da der WaSGAu bereits um 7 Uhr öffnet, mein Zug aber erst um 7:33 Uhr fährt, passt das noch gut von der Zeit her. Meine Gaiters und meine Schuhe imprägniere ich mit dem gestern gekauften Spray. Und wo ich schon dabei bin, die Rucksackhülle gleich mit. Nun ströme ich einen interessanten Geruch aus, obwohl ich frisch geduscht bin.

    … der Veldenz-Wanderweg mit 62,5 km ist „ge-thruhiked“. Und ich war vor dem Schauer um 15:15 Uhr zurück in Lauterecken. Perfekt!

    Und nette Trailmagic mit Gespräch mit dem Chef und Cappuccino beim Ausbacherhof (Demeter mit Hofladen) gab es auch. Eigentlich hatten weder Café noch Hofladen geöffnet, aber ich sollte doch bitte reinkommen.

    Insgesamt heute: 21,9 km, / 630 m, \ 630 m, ^ 390 m Herrenberg, 5:10 Std. in Bewegung, gesamt: 7:08 Std.
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  • Glanbrücken - Heinzenhausen

    May 12 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    … oder doch Lauterecken?

    Trailangel Steffi hat mich heute Morgen wieder an den Veldenz-Wanderweg gefahren, vielleicht sieht man sich irgendwann mal wieder. Danke liebe Steffi für deine Gastfreundschaft.
    In Glanbrücken ging es gleich wieder bergauf. Die Sonne schien, ich war hochmotiviert und fasste den spontanen Vorsatz doch die gesamte lange Strecke bis Lauterecken zu laufen. Es ist auch eine kürzere Variante offiziell ausgeschildert. Mit Sonne und Wind bei 8*C zu laufen ist okay. Aber als die Sonne sich verzog und ich in Heinzenhausen ankam, war die Euphorie verpufft. War aber insgesamt eine schöne Strecke gewesen. Der Trailteufel auf meiner rechten Schulter flüsterte „Überspring die Etappe“ der Trailengel auf meiner linken: „Hör nicht auf ihn, lauf weiter, gleich kommt die Sonne wieder raus. Die 1000 Höhenmeter und 33 km schaffst du!“ und während die beiden noch stritten, denk ich „jein“ und steig in den Zug und beschloss morgen zurück nach Heinzenhausen zu fahren, und die Strecke mit leichtem Gepäck nachzuholen, so werde ich nun doch zwei Nächte im Asia-Dreieck bleiben.
    Das Zimmer hatte ich in dem Moment gebucht als ich noch dachte D. kommt mit. Und D. wollte mindestens 1 Nacht in einem richtigen Bett schlafen. Coyote hatte da schon abgesagt. Und nach 3 Tagen Zelten (soweit geplant) hätte D. und mir ein Zimmer gut gefallen. So nehme ich es jetzt, wie es kommt. Das mit dem Zelten wird noch kommen. 😉 Heute hatten wir Nachtfrost. Am Freitag ist erst die Kalte Sophie.

    Nun habe ich die Zeit bis zum Check-in zum Einkaufen / Resupply genutzt. Und für meine Schuhe zum Trocknen habe ich mir eine regionale Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ gekauft.
    Erkenntnis der Woche: Werbeblätter von Lidl & Co sind nicht so saugfähig.
    Km: 11,2 + 2,1
    Rauf: 320 m, Runter: 320 m
    Wind: West 4-6 Bft. Temp.: 5-10 *C
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  • Blaubach - Glanbrücken

    May 11 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Nun liege ich wieder im Eriba unter die Bettdecke gekuschelt. Steffi hat leckere Spaghetti Bolognese gekocht. Wir haben noch bis 21 Uhr in der warmen Küche gequatscht. Heute Nacht sollen es wieder 5-6 ^C werden. Die Eisheiligen lassen grüßen. Woanders in höheren Lagen soll es sogar geschneit haben.
    Morgen bringt mich Steffi wieder an den Trail. Und dann heißt es Abschied nehmen.
    Der Veldenz-Wanderweg hat mich heute trotz Nieselregens begeistert. Der Weg durch die Wälder auf schmalen Single-Trails, eine Passage am Hang war nicht so ganz ohne mit dem nassen Laub. Dann in Niederalben wurde ich zum Kaffee bei einem Privathaus eingeladen. Er fährt gerne und viel Rad. Nun hängt ein NST-Aufkleber in seinem Eingangsbereich. Für Radfahrer hat er einen Mini-Trailmagic-Schrank. Das Wort kannte er noch nicht. Genauso wenig wie Trailangel. Die Filme vom Soulboy wollen sich die beiden anschauen.
    Dann weiter auf den Mittagsfels mit viel Aussicht und vielen Bänken, aber heute im Nieselregen nicht so meine Sachen. Immerhin komme ich an zwei Hütten direkt vorbei, an denen ich weitere Pausen machen kann.
    Vier Damhirsche oder Damkühe (?) blieben vor mir in 30 m Entfernung auf dem Weg stehen und schauten mich an. Als ob sie sich wunderten, warum ich an einem Montag bei dem Wetter hier rumlaufe.
    Einmal bin ich etwas vom Weg abgekommen. An einer anderen Stelle ist der Weg wohl verlegt worden, um den Asphaltweg runter nach Glanbrücken zu umgehen. Also dort besser dennSchildern als dem GPX-Track oder Komoot folgen.
    Immerhin bin ich heute auf 22,4 km gekommen, 570 m hoch, 750 m runter und der höchste Punkt war mit 400 m erreicht. 8:06 Stunden war ich unterwegs davon 5:30 Std. in Bewegung.
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  • Osterbrücken - Kusel

    May 10 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach 20 km war mir heute nach Pause. Ich merke schon, dass nach einer anstrengenden Arbeitswoche die Batterien nicht nur durchs Wandern aufgeladen werden sondern auch durchs Pause machen. Und dann sollte noch ein schweres Gewitter kommen. Und das wollte ich nicht unbedingt unterwegs abbekommen. So habe ich dann Trailangel Steffi angerufen und sie war nach 10 Minuten da, um mich einzusammeln. Ihr Mann hat später für uns gegrillt. Toll so liebe interessante Menschen als Unterstützung auf dem Weg zu haben.
    Und so haben wir dem Gewitter, dem starken Schauer mit einzelnen Hagelkörner unter dem Vordach zugeschaut.
    Nun liege ich im Eriba und lausche dem Regen. Mein Zelt bleibt verpackt. Und morgen mache ich einen Tag Slackpacking. Steffi sammelt mich noch einmal wieder vom Weg ein.
    Heute Morgen habe ich noch ein längeres Schwätzchen mit dem Dorfvorsteher Rolf gehalten. Die Gemeinde baut oben im Wald eine neue Hütte. Und wenn jemand drin schläft und es ordentlich hinterlässt, dann soll es ihm recht sein. Aber gerne darf man sich auch bei ihm melden, um im Dorfgemeinschaftshaus zu schlafen oder eben dort zu zelten. Ich war jetzt wohl die erste.
    Was hat mich heute vom Trail begeistert? Der Eisenbahntunnel, die Safttränke, die gerade aufgefüllt wurde nebst Liegebank, der Blick vom Turm der Burgruine und die Live-Musik in der Burgruine Lichtenberg. Das war wohl die Abschlussprobe eines Orchester-Wochenendes in der Jugendherberge. Die Steigung hoch zu Burg war anständig.
    / 290 m, \ 440 m, ^ 440 m Steinhügel
    Durchschnitt: 4,6 km/h
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  • Sankt Wendel - Osterbrücken

    May 9 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Verrückt, da heißt es der Zug wird 20 Minuten später fahren und plötzlich sind es nur 4 Minuten Verspätung. Ich sitze gerade beim Bäcker. Schnell zum Gleis geflitzt und rein in den ICE gesprungen. Da geht auch schon die Tür zu. Kurze Orientierung und jemand fragen, ob es wirklich der Zug nach Frankfurt ist. Dann durch den ganzen Zug bis zu meinem Sitzplatz. Puh! Und ich dachte der Tag bleibt ohne Hektik.
    … Mit einer halben Stunde Verspätung komme ich gegen 13 Uhr in Sankt Wendel an. Die Sonne scheint und brutzelt mich überall dort, wo kein Wind oder Schatten ist. Sankt Wendel lasse ich hinter mir und komme bald zur Wendelinuskapelle. Die ist gerade eher eine Baustelle und auch die Quelle fließt nicht, wahrscheinlich wegen der Bauarbeiten. Aber nicht einmal 1,5 km später komme ich am Wendelinushof vorbei. Dort fülle ich meine kleine Wasserflasche noch einmal auf. Beinahe hätte ich dort noch einen Kaffee getrunken, aber ich glaube das hätte lange gedauert. Bei dem tollen Wetter hat es viele Ausflügler dorthin gelockt.
    Dann ging es weiter in die Höhe bis auf den Buberg mit 470 m in der prallen Sonne und auf Asphalt. Davon gab es heute ca. 11,5 km + 4,6 km Schotter auf insgesamt 18,8 km. Aber die Aussichten über die Raps- und Kornfelder waren schön. Und die Vögel zwitschern in der Luft und in den Gräsern wie damals als Kind, wenn ich zu meiner Freundin die Dorfstraße entlang fuhr.
    In Niederkirchen dann der „Resupply“. Noch mal Wasser und das übliche, was so Wanderer essen. Nun stand noch der Anstieg bis zur Hütte 385 an und der Weg über Soulboy-Ridge, wenn ich mich nicht täusche. Und bei der Hütte gab es Trailmagic für mich. Es wurde in kleiner Runde Geburtstag gefeiert mit selbst gebackenen Kuchen und Kaffee. Und ich wurde dazu eingeladen. Und der Erdbeerkuchen war superlecker.
    Aber irgendwann musste ich weiter, da Coyote und ich in Osterbrücken legal beim Dorfgemeinschaftshaus mit Küche und Toiletten zelten wollten. Coyote hatte mit dem Dorfvorsteher telefoniert und alles klar gemacht. Nun ist sie leider nicht dabei.
    Ich bekomme um 7 Uhr den Dchlüssel vorbei gebracht und darf auch drinnen schlafen. Na das mache ich dann doch mal. Es ist schließlich Samstag und da sind solche Plätze beliebt. Unten am Dorfplatz gibt es auch noch Burger, Pommes und ein geselliges Beisammensein, aber ich bin nun ganz schön platt.
    / 350 m, \ 310 m, ^ Buberg mit 470 m
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  • NST: Marpingen - Sankt Wendel

    October 27, 2025 in Germany ⋅ 🌧 10 °C

    Nun war er denn gekommen, der letzte Herbst-Wandertag auf dem NST bzw. auf dem Sankt Wendeler Panoramaweg.
    R. möchte ebenfalls zeitig aufbrechen, sodass wir gegen 8 Uhr schon fast mit dem Frühstücken beim Bäcker bei Edeka in Marpingen fertig sind. Es war eine schöne Zeit zusammen mit vielen Gesprächen, mehr Lachen als wenn ich alleine unterwegs bin.
    Aber ich freue mich auch darauf einen letzten Tag allein auf dem Trail zu verbringen. Gedanken sortieren, Pläne für das nächste Mal machen usw.
    Der Weg führt vorbei an vielen religiösen Tafeln zu Jesus Leben steil in den Wald hoch zu zwei Kapellen (mit Strom). Hier verläuft nämlich auch ein Jakobsweg entlang. Start in Sankt Wendel, Ziel in Saarbrücken. Oder man geht gleich weiter bis Metz. In Marpingen soll es viele Marienerscheinungen gegeben haben. Sie wurden aber nie offiziell bestätigt. Ich bin gespannt, ob es heute noch mal mit einem Pilgerstempel für mich klappt. Bisher Fehlanzeige.
    In der NSt-Hütte 384 mache ich meine frühe Mittagspause. „elevenses“, wie bei Hobbits üblich. 😉 ich freue mich so, dass ich meinen Thermobecher mit heißem Tee dabei habe. 8*C und 4-5 Bft. sind ganz schön frisch. Den Regenrock lasse ich den ganzen Tag als Wind- und auch Wärmeschutz an. Die selbstgenähten leichten Gaiters aus einem alten Zeltboden sind perfekt bei den matschigen Wegen. In der Nacht hatte es wieder ausgiebig geregnet.
    Die letzten 7 km (ca. ab Golfplatz) rein nach Sankt Wendel sind dann nicht so schön für die Füße. Asphalt! Manchmal hat man links oder rechts einen Streifen Gras, der begehbar ist. Da war ich versucht den kürzeren Jakobsweg zu nehmen. Es war schon interessant mitten über einen Teil des Golfplatzes zu gehen.
    In Sankt Wendel belohne ich mich mit Cappuccino und einem großen Stück Apfelstreuselkuchen mit Schlagsahne zum Kaffee. Hier gibt es sogar ein Pilgermenü für 10 €. Wow! Ich bleibe trotzdem beim Kuchen. Aber das merke ich mir für das nächste Mal.
    Und dann geht es noch auf die Suche nach einem Pilgerstempel. In die riesige Wendelinus-Kirche (kath.) komme ich zwar rein, aber nix. Lohnt sich aber trotzdem. Ist beeindruckend. Dann eben in die Evangelische Stadtkirche. Lt. ChatGPT auch eine Stempelstelle. Tja, den Stempel sehe ich durch die Glastür liegen, aber die Kirche ist wegen Vandalismus geschlossen. Sind das dieselben Leute, die den Lebensmittelautomat an der Landstraße geräubert haben?
    Dann eben in die Tourismuszentrale im Rathaus. Und dort bin ich dann erfolgreich. So habe ich meinen Pilgerausweis nicht umsonst getragen.
    Fakten: 16,5 km, / 270 m, \ 430 m, ^ 430 m, 3:28 Std. in Bewegung.
    Mittlerweile sitze ich im Regionalexpress nach Frankfurt/Main. Ich habe sogar Strom und kann somit 2 Stunden uneingeschränkt das Telefon nutzen. R. hatte mit ihrem „Sterbenden“ Akku auf der Tour viel Stress. Zum Glück hatte ich von ihrem D-Ticket einen Screen-Shot gemacht. So konnte sie sich wenigstens die Ticketnummer abschreiben, um auf der Rückfahrt nach Merzig etwas in der Hand zu haben. Ich werden zukünftig, wenn ich alleine unterwegs bin, entweder wieder mein 2. Handy dabeihaben, oder das Deutschlandticket ausdrucken und den QR-Code laminieren und zum Personalausweis stecken.
    Das nächste Mal NST-Wandern wird nun wieder dauern. Die Anreise ist ab Hamburg mittlerweile sehr zeitaufwendig. Tja, dann vielleicht erst im nächsten Juli in 2026. Tschüss und happy Trails Euch allen.
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  • NST: Imsbach - Marpingen

    October 26, 2025 in Germany ⋅ 🌧 6 °C

    Unser letzter gemeinsamer Wandertag bot uns endlich wieder überwiegend Sonnenschein. Aber die Temperaturen blieben unter 10*C. Bei 4-5 Bft. fühlte sich das ganz schön frisch an. Und da wir heute mehrfach schöne Panoramen hatten, wie der Name des Wanderweges „Panoramaweg St. Wendeler Land“ vermuten lässt, haben wir vom Wind auch einigen abbekommen. Die Wollmütze blieb fast den ganzen Tag auf dem Kopf.
    Schön war heute auch der Weg von der Theelquelle und dann entlang der Theel. Da war der Weg ziemlich rutschig aber auch schön,
    Den Schaumberg (Platz 22 im Saarland) mit 568 m haben wir nicht ganz erklommen. Aber immerhin bis zur Afrika-Kapelle (510m) sind wir gekommen. Danach hieß es die Rucksäcke über einen Stacheldraht heben. Der Durchlass zur Wiese war sehr schmal. Da käme nur ein zierlicher Mensch mit Tagesrucksack durch.
    Toll dann auch das „Kunstwerk“ des Wortsegels (13 m hoch). Es steht für Freiheit, Inspiration und Aufbruch durch Worte. Ein schönes Sinnbild.
    In Bergweiler haben wir beim Picknickplatz bei der Feuerwehr unser Brötchen vertilgt. Da gab es sogar 2 Steckdosen, An dem Platz war auch noch eine Kapelle mit Heizung! Aber es schien ja die Sonne. So haben wir gerne am plätschernden Brunnen draußen gesessen.
    Danach haben wir nach den „Angelteichen“ irgendwie den Weg verloren. Beschilderung und Gpx-Track lt. Komoot, aber auch der Wanderfreund-App waren wohl unterschiedlich. So sind wir letztlich leider 1,3 km entlang der Landstraße gelaufen.
    In Marpingen sind wir noch kurz in die riesige Kirche hinein. Und dann schnell in unsere Ferienwohnung am Segelflugplatz. Den Kaffee mit den restlichen Lebkuchen haben wir dann auf dem Sofa vertilgt. Ein offenes Café gibt es hier im Ort am Sonntag nicht. Leider geht anscheinend auch die Heizung bis auf die im Bad nicht.
    Wir zuckeln noch mal runter in die Stadt zur Klosterschenke zu unserem letzten gemeinsamen Abendessen. Später wird Tatort geguckt.
    Morgen hoffe ich auf einigermaßen passables Wetter für mich, um nach Sankt Wendel zu laufen. Dann geht es für mich zurück nach Hause.
    Fakten: 19,8 km + 2 km
    / 420 m, \ 470 m, ^ 510 m
    In Bewegung: 4:19 Std.
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  • NST: Wadern - Imsbach

    October 25, 2025 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Da wurden aus 16,4 km doch glatt 18,4 km. Bei leichtem Regen sind wir heute gegen kurz vor 10 Uhr gestartet, bei leichtem Regen sind wir am Nachmittag gegen 16 Uhr angekommen. Die Temperaturen lagen zwischen 8-11*C. 4-5 Bft. mit Böen bis 7 Bft. Das mag der Regenschirm nicht mehr so gerne. Poncho-Zeit!
    Renate und ich haben heute unsere 100 km vollgemacht. Da war ein Foto am Gipfel des Langheck (502,4 m) fällig.
    Aber zurück zum Morgen. Das Frühstück im Dagstuhler Hof war prima. Unsere Thermosbecher wurden wieder mit heißem Tee befüllt und dann los zur Burgruine Dagstuhl. Folgt man dann dem Schlossweg kommt man an zwei sehr schönen Hütten mit tollem Blick vorbei.
    Bald danach in der Ebene fängt es dann richtig an zu regnen. Da ziehe sogar ich meinen Regenponcho über.
    Nach 6,2 km kommen wir am Dösterhof an. Das Café hat geöffnet. Wir wärmen uns drinnen auf. Wir gönnen uns eine heiße Schokolade mit Schlagsahne.
    Nun geht es erst einmal auf Asphalt entlang der Landstraße durch den nächsten Ort und schließlich wieder in den Wald.
    Wieder wandern wir auf verschiedenen regionalen Wanderwegen: Primswanderweg, Fünf-Kreise-Weg, Traumschleife Weg des Wassers (wobei wir uns fragen, woher der Name kommt: Das einzige Wasser, das wir sehen, ist der Regen), Traumschleife Primstaler Panoramaweg und der Johannes-Kühn-Weg.
    Wir überschreiten den Gipfel des Langheck mit 502,4 m (Platz 25). Dort feiern wir mit einem Gipfelselfie die gemeinsam erwanderten 100 km.
    Den Bitschthron am Bitschberg entdecken wir leider nicht mehr. Aber dafür eine nagelneue Schutzhütte mit großer Feuerschale, Fahrrad-Reparaturzeugs inkl. Videoüberwachung drinnen. Sie ist ca. 400 m vom NST weg bei Trailkilometer 2.462.2 m. Ein Hinweisschild steht dort am Weg. Für uns ein perfekter Pausenplatz. Denn der Regen wurde wieder mehr.
    Gegen 16 Uhr kamen wir dann beim Hofgut Imsbach an.
    Gesamt: 18,4 km, / 370 m, \ 280 m, ^510 m, Zeit in Bewegung lt. Komoot: 4:08 Std.
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  • NST: Reimsbach - Wadern

    October 24, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    Das waren heute wieder einige schöne Trails im Saarland: Traumschleife Forsthof Runde, Genießer Wäldchen, Hannejuschweg, … Obwohl der letzte war komplett von Wildschweinen durchfurcht. Ich glaube, wir haben heute auch davon 1-2 aufgeschreckt. Zumindest hörte es sich für uns so an. Deshalb habe ich dann vielleicht auch heute zum Abendessen „Zweierlei vom Landschwein“ gehabt.
    Die nächste Tierbegegnung war nicht so schön: eine tote Taube. Auch ein Opfer der Vogelgrippe? Die Fotos der toten Kraniche im TV sind bedrückend.
    Was gab es noch?
    Wir haben einem LKW-Fahrer beim Aufladen von langen Holzstämmen zugeschaut. Dann hat er uns erst einmal vorbei gelassen.
    Wir sind komplett trocken geblieben. Hurra. Und es war sogar Sonne dabei.
    Erst in Dagstuhl haben wir Kaffee und Kuchen bekommen. In Noswendel hatte der Seekiosk heute nicht mehr aufgemacht. Ein Anwohner meint, dass sich das jetzt Ende Oktober nicht mehr lohnt. Außerdem ist es zu herbstlich geworden. Tja bei 6*C waren wir gestartet. Mehr als 11*C waren es am Nachmittag auch nicht. Mit 5-7 Bft. auf den Höhen war es manchmal ganz schön kalt.
    Übrigens spinnt Komoot meiner Freundin. Es sagt, nach rechts abbiegen, tatsächlich muss man aber geradeaus weitergehen, um auf dem NST zu bleiben. Da sind heute einige kleinere Schleifen dazu gekommen oder weggefallen. Das ist schon merkwürdig. Einmal sind wir dann auch unter dem Stacheldraht durch, um nicht wieder zurück zu müssen.
    Fakten lt. Komoot: 21,4 km, / 350m, \ 290m, ^ 350 m. Zeit in Bewegung: 4:47 Std. Brutto-Zeit: 6:50 Uhr.
    In Wadern gibt es zum Abschluss der Wanderung Torte und Kuchen.
    Dann noch die letzten Meter entlang des Baches bis wir beim Dagstuhler Hof ankommen, unser Hotel für diese Nacht. Da läuft auch gleich das Wasser in der Dusche zügig ab. Anders als im Gasthof Schmitt.
    Gegessen haben wir später noch im Dompropst. Obwohl mich die Trüffelspagetti im Dagstuhler Hof auch gelockt hätten. Wir sind gespannt auch das Frühstück morgen.
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  • NST: Bachem - Reimsbach

    October 23, 2025 in Germany ⋅ 🌧 11 °C

    Angekündigte Sturmböen bis 8 Bft. und Starkregen lassen uns unseren Wandertag überdenken. Da es mindestens zwei „Exit-Optionen“ gibt nehmen wir kurz nach 9 Uhr den Bus R1 von Merzig nach Bachem. Dann noch kurz ein Abstecher in die dortige Kirche. Ist zwar eine katholische aber vielleicht hilft es ja trotzdem gegen umstürzende Bäumen.
    Schnell geht es in den Wald hoch, es geht für uns Nordlichter nur wenig Wind. Kurz vor Rimlingen erreichen wir eine nette Hütte H 371, aber sie kommt für uns nach 4 km für eine erste Pause zu früh. Wir folgen weiter dem Saar-Mosel-Wanderweg. Am Ortsausgang dann sogar ein NST-Aufkleber. Da freuen wir uns.
    Hinauf geht es wieder in den Wald auf die Traumschleife Oppig-Grät-Weg. Und ich glaube es war dort, wo die ersten Sturmböen über uns hinweg zogen. Und dann krachte rechts ein Baum runter. Wumms! Ich sah ihn noch in 3 Teile brechen. Oha! Später sehen wir bei Windfinder, dass ab 13 Uhr die ersten 9er Böen über Saarlouis gemessen wurden. Kurze Zeit später sehen wir 6-7 Mufflons im Wald herumlaufen. Gibt es wilde Mufflons im Saarland?
    In Erbringen wären wir gerne bei Tigris Kebab eingekehrt, aber der hat diese Woche Betriebsferien. Der restliche Weg geht nun über Asphalt und ohne Bäume über Felder bis nach Reimsbach. Und nun fängt es dann doch an zu regnen. Der Regenschirm hilft bei diesen fiesen Böen aber auch nicht mehr. Aber welch ein Glück, wir sehen noch einen Regenbogen.
    In Reimsbach checken wir gegen 14:30 Uhr in unserer gemütlichen Ferienwohnung mit einem riesigen Sofa ein. Und ab da regnet es und regnet es … Nach der Dusche machen wir uns noch einmal auf den Weg ins Eiscafé zur Torte. Sehr lecker. Und Cappuccino für nur 2,50 €! Das Eiscafé geht am Sonntag in die Winterpause. Glück gehabt. Dann noch zu Netto und gleich gibt es Pizza. Der Lieferservice ist nur 3-4Häuser weiter.
    Daten: 16,2 km, / 360m, \ 370 m, ^420m.
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  • Saarschleife - 2.400 km - Bachem

    October 22, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Die 2.400 km Marke ist geknackt. Oben an der Cloef ist definitiv ein schöner Ort zum Feiern dafür. Und heute am späten Vormittag waren nur wenige Leute da.
    Beim letzten Mal ist mir das Schild mit dem kleinen Gedicht von Wilhelm Busch über die Katze und den Vogel nicht aufgefallen. Heute konnten wir es würdigen genauso wie die Figuren auf dem Dach der Steinhütte.
    Die Saarschleife fanden wir trotz trüben Wetters wunderschön. Ein Binnenschiff mühte sich um die Enge.
    Irgendwann war es aber Zeit Abschied zu nehmen und weiter ging es durch das plätschernde Steinbachtal bis zur Fähre Welles. Wer rüber will läutet die Glocke, wenn der Fährmann gerade in seiner warmen Hütte hockt.
    Dann fängt es leider an zu regnen und es geht hinauf zur Burgruine Mont Clair. Da schwitzt man unter der Regenjacke gleich doppelt schön. Oben bei der Burg war zwar die Burgschänke geschlossen, aber die großen Schirme im Binnenhof waren aufgespannt, so dass wir dort erst einmal eine späte Mittagspause machten. Die Turmbesteigung für 2 Euro haben wir sein lassen. Haben wir damit etwas verpasst?
    Geregnet hat es dann bis zum frühen Abend. Ich war mit dem Regenschirm gut dabei. Meine Freundin mit Regenponcho auch.
    Der Weg ging bald hinab nach Besseringen. Für den Bäcker (geöffnet bis 13 Uhr) waren wir viel zu spät. Bei „Best Kebap“ gab es leider keinen Kaffee und so zogen wir weiter und setzten uns auf die Terrasse unter die Markise eines Gasthauses (Ruhetag) bei der Kirche für unsere 2. Futterpause.
    Dann folgte ein steiler Treppenanstieg. Bald führte der Weg in den Wald. Das war für mich auch im Regen schön. Irgendwann waren meine „wasserdichten“ Schuhe dann auch leicht durchgefeuchtet. Aber wenigstens schön warm. Immer wieder ging es hinauf und hinab durch schönen Wald bis wir kurz vor Bachem der Empfehlung von der NST-Homepage folgten, dem Hauptweg zu folgen und die „Durchschlageübung“ einfach mal sein zu lassen. In Bachem angekommen kommt auch innerhalb von 10 Minuten der Bus R1, der uns nach Merzig bringt. Wir gehen sofort beim Chinesen „All you can eat and Drink“ essen. Und fallen danach ins Bett. Natürlich geduscht! Die Dusche im Gasthof Schmitt steht übrigens im Zimmer. Da hat man gleich ein feines Sauna-Feeling, wenn man auf seiner „Ruheliege“ entspannt.
    Fazit: das war heute eine schöne Mischung aus verschiedenen Wanderwegen: Saar-Hunsrück-Steig / Traumschleife Cloefpfad / Traumschleife Tageltour/ Wanderweg M / Jakobsweg / Saar-Mosel-Wanderweg & ?
    Km: 24,4, / 480 m, \ 630 m, ^ 400 m.
    km/h: 4,4 - 5:23 Std in Bewegung, unterwegs: 7:24 Std.
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  • NST: Britten - Mettlach

    October 21, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach dem Gewitter mit stürmischen Böen am gestrigen Abend sollte das Wetter heute freundlicher ohne Regen werden.
    Wir stellen den Camper am Bahnhof ab und nehmen dort den AST-Taxi-Bus nach Britten. Vier Euro wollte der Taxifahrer pro Person haben. Das ist bisher der höchste Preis, der gefordert wurde. Bisher lag es bei 0 €, 1 € oder 2 € extra. Und das für 7 Minuten Fahrt.

    Der Saar-Hunsrücksteig ist heute wieder wunderschön. Auch die Sicht ist viel besser. Auf schmalen Pfaden geht es entlang des Saarhölzbaches. Einfach nur schön. Die Wege selbst sind manchmal nicht gut zu erkennen. Viel mehr Blätter als am Tag zuvor liegen auf dem Boden und verbergen den einen oder anderen Stein oder Baumwurzeln. Aber mit 4,4 km/h sind wir gut dabei.

    An der Anglerhütte machen wir unsere 1. Pause in der Sonne. Gruselige Geschichten gibt es am Wegesrand zu lesen. Das Gipfelkreuz am Herrgottsstein muss natürlich für ein Gipfelfoto herhalten. Die 2. Pause oben in der NST-Hütte 366 mit etwas verstecktem Blick auf die Saar.
    Kurze Zeit später kommt dann noch ein weiter Trekkingplatz „Keramik“, der für 15 Euro gebucht werden kann. In der Wanderfreund-App ist dieser TP nicht drin, genauso wenig wie der bei Losheim „Steinbruch“.
    Nach 14 km erreichen wir entspannt Mettlach. Der erste Weg geht in die Mettlacher Abtei-Brauerei. Dann stromern wir durch Villeroy & Boch und fragen uns, ob heutzutage noch für junge Leute ein 24teiliges Service wichtig ist. V&B hat jedenfalls sehr gut an mir in der Vergangenheit verdient.
    Nach einem Spaziergang durch die Fußgängerzone wandern wir zurück zum Bahnhof. Wir haben Glück. Die Bahn kommt innerhalb von 10 Minuten. Wir nehmen den Zug nach Merzig. Unsere einfache preiswerte Unterkunft wird für die nächsten beiden Tage der Gasthof Schmitt sein. Ca. 1,7 km vom Bahnhof entfernt. Die Fotos auf der Homepage sind aus 2012 und die Texte genauso. Ich kam in die Gaststätte oder sollte ich Kneipe sagen? Herr Schmitt ist starker Raucher und seine Kumpels auch.
    Aber das Zimmer ist okay.
    Fakten zum NST lt. Komoot: /140m, \ 400 m, ^ 430m. 3:10 Std in Bewegung.
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  • Losheim-Britten

    October 20, 2025 in Germany ⋅ 🌧 13 °C

    Saar-Hunsrück-Steig

    NST - ich bin zurück auf dem Trail. Ein letztes Mal in 2025. Eine Freundin begleitet mich diesmal.

    Gestern (Sonntag) sind wir mit dem Camper angereist. Die Rezeption des Campingplatzes war nicht mehr besetzt. Wir sollten per Mail einen Code erhalten, mit dem wir an die Schlüsselkarte kommen. Aber das Telefon meiner Freundin schaltete sich immer wieder aus, selbst wenn es am Strom hing. Na dann eben die „Notfallnummer“. Und dann kam auch sofort jemand, der zwar keine Ahnung hatte, aber uns mit einer neuen anderen Schrankenkarte versorgte. Wir durften uns den Platz frei aussuchen und wählten eine sehr dicht am neuen Sanitärgebäude. Perfekt mit der modernen Küche mit Induktionsherden.
    Nach einer sehr ruhigen Nacht machten wir uns bei leichtem Nieselregen auf den sehr schönen Schmalen Pfad direkt am Seeufer entlang. Unser erstes Ziel mit Hütte sollte der neue (?) Trekkingplatz Losheim werden. Aber im Gequatsche sind wir glatt dran vorbeigelaufen. Schade.

    So gab es dann nur eine Pause in Bergen im Bushaltestellenhäuschen am Sporlplatz gegenüber vom Kindergarten. Die waren ganz aus dem Häuschen und winkten uns unermüdlich zu. Der Campingplatz Girtenmühle in Bergen hat leider schon Winterpause. Sonst wären wir dort gerne eingekehrt. Und auch der Gasthof hat nun im Herbst nicht mehr jeden Tag geöffnet.
    In Britten angekommen, gibt es erstmal einen Kaffee und ein Puddingteilchen nachdem wir sehen, dass der nächste Bus erst in 1 3/4 Std. fährt. Für das Bestellen des früheren Rufbusses waren wir zu spät. Und dann stellten wir fest, dass es den späteren Bus gar nicht gab. Der fährt wohl nur am Donnerstag am Markttag. Und dann schien sogar kurz mal die Sonne. Unser Verbindung zurück nach Losheim ging nun über Bachem mit Umsteigen. Und dann ab Losheim Bahnhof zu Fuß auf 3,5 km bis zum Campingplatz. Übrigens hatten wir während der längeren Busfahrt schöne weite Blicke über den Hunsrück.

    So kommen wir insgesamt auf 16,6 km.
    Auf dem NST waren es 280 m hinauf, 200 m hinunter. ^ 490 m. Heute sind wir ohne Gepäck gewandert. Nun sitzen wir gemütlich im warmen Bus und hören dem Regen zu. Der wird uns wohl die ganze Woche über begleiten.
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  • SHS - letzte Etappe: Orscholz - Mettlach

    August 11, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 27 °C

    So, das war heute war die westlichste Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs. Nach dem Frühstück durften wir die großen Rucksäcke in der Garage (Zugang per Code) unterstellen. Dort stehen ebenfalls die Fahrräder der Bett&Bike-Touristen.

    Der DWD hatte eine Hitzewarnung (starke Hitze) ausgegeben. So entschieden wir uns von Orscholz runter nach Mettlach zu wandern.

    Auf zur Bushaltestelle „Am Park“. Der 250er Bus hatte 25 Minuten Verspätung. Wie waren unsicher auf welcher Straßenseite der Bus abfährt. Aber anscheinend dreht derselbe Bus eine Schleife am Bahnhof.
    Oben auf der anderen Seite der Cloef sind wir dann wieder dem SHS gefolgt bis zur großen Cloefhütte. Ein toller Blick auf die Saarschleife! Aber quasi über uns gab es noch den Turm des Baumwipfelpfad. Den wollten wir uns zum Abschluss unserer gemeinsamen Wanderung gönnen.
    Mit 13 Euro ein nicht ganz günstiger Spaß. Aber das war schon eine tolle Fernsicht nach Süden. Man sah gut, wo sich die Saar durch das Tafelgebirge gearbeitet hatte, Schade, dass es etwas dunstig war.
    Unser Weg führte uns zur alten Hütte mit Feuerstelle an der Kleinen Cloef. Und dann meist bergab, mit vielen Ausblicken, ein paar kleinen Klettereien auf ein paar hervorragende Felsen bis zur „Genusstruhe“. Hurra, eine kleine Trailmagic mit fast kalten Getränken. Man zieht den Personalausweis durch den Schlitz und dann öffnet sich die Kiste. Das Geld wirft man dann in die Geldkassette ein. Es lohnt sich definitiv etwas Kleingeld dabei zu haben. Diesmal gab es auch ein alkoholfreies Bier. Lecker!
    Später in Mettlach dann noch einen Eiskaffee. Nun noch die Rucksäcke geschultert, denn das Hotel war für die Folgenacht ausgebucht, und wieder zur Bushaltestelle. Und wieder hatte der Bus 25 Minuten Verspätung. Und da die Anzeigetafel am Bus defekt war, der Fahrer eher französisch sprach, saßen wir zwar im 250er Bus, der auch nach Besseringen fuhr, aber wieder hoch nach Orscholz fuhr. Mist! Zum Glück war der Busfahrer so freundlich und hat uns außerhalb einer Bushaltestelle rausgelassen. Die nächste Haltestelle wäre nämlich Orscholz gewesen nach ca. 15 Minuten Fahrt.
    So folgten wir nun wieder dem NST-Zeichen viele Treppen hoch. Irgendwann bogen wir ab, um zum Hotel Sonnenhof in Besseringen mit Pool zu gelangen. Da wollen wir noch einen Tag entspannen und ein wenig der Hitze aus dem Weg gehen.
    Heute hat die Hitze an meinen Beinen zu „sonnenallergischen Reaktionen geführt“. Kühlen, einsalben und hochlegen. Das brauche ich jetzt. Ohne Sonnenschirm wäre ich heute in der prallen Sonne bei 29*C eingegangen.
    Etwas überrascht waren wir davon, dass das Hotel-Restaurant seit einiger Zeit geschlossen hat. Okay, dann bestellen wir eben beim Inder: Chicken Korma etc. Teller und Besteck gibt es zur Benutzung. Ein Kühlschrank mit Getränken gibt es ebenfalls. Nicht ganz so günstig für „Help Yourself“. In unserem Zimmer gibt es noch einen kleinen Kühlschrank. Da könnten wir eigene Sachen kühlen, wenn wir denn welche hätten.
    Daten des Tages: 11,2 km, / 130 m, \ 340 m, ^ 400 m, _160m.

    Für die nächsten Tage ist weiter starke/sehr starke Hitze vorhergesagt, 34-35 *C, intensive Sonneneinstrahlung. Und damit ist nun auch die Entscheidung gefallen. Ich werde nach Hause fahren. Der ICE ist gebucht.
    Danke an das Angebot von Trailangel „Guardian Angel“ mich früh morgens zum Trail zu fahren und nach seiner Frühschicht wieder einzusammeln. Aber auch mir läuft der Trail nicht davon. Dann geht es eben ein anderes Mal weiter. Gerne hätte ich den NST-Teil des Saar-Hunsrück-Steiges zu Ende gemacht, aber immerhin sind wir rund 250 km in 2 1/2 Wochen gelaufen. So lange war ich wandernd noch nie unterwegs.
    Nur eine Paddeltour auf der Donau mit der TID durch das komplette Serbien über drei Wochen im Zelt mit nur einem Ruhetag im Hotel war länger.
    Ich sage hier Tschüss bis zum nächsten „Flip-Flop“. Denn die Passage zwischen Losheim und Mettlach fehlt mir ja noch.
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  • Mettlach - Ruhetag

    August 10, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Nacht auf dem Campingplatz war mit Lärmschutz gerade noch so erholsam. Es hatte viel von Festival-Atmosphäre. Überall kleine Feuerschalen, Musik, Gesabbel, Gekicher, es wurde gekifft und getrunken.

    Wir holen uns frische Brötchen und einen Cappuccino aus dem kleinen Campingshop und frühstücken unter dem großen Tarp (mit Tischbund Stuhl - welche Freude!) .

    Schon am Abend hatten wir beschlossen mit dem Bus nach Mettlach zu nehmen, uns ein Hotel zu nehmen und einen Ruhetag einzulegen. Die Hitze, die beiden anstehenden Tage zuvor hatten uns beiden zugesetzt. Der DWD hat eine Hitzewarnung für die nächste Woche ausgegeben.
    Also lieber einen kleinen Spaziergang durch das Villeroy & Boch-Städtchen. Ist schon hübsch! Ein Besuch in der Abtei-Brauerei folgt. Dann ein Blick auf den Kanuclub Kanufreunde Mettlach. Dort hätten wir noch zelten können, aber die kleine Mini-Zeltwiese liegt in der prallen Sonne.
    Wir sind zufrieden mit dem Hotel „Zum Saarblick“. Ein Restaurant hat es aktuell auch nicht. Aber es gibt am Sonntag ausreichend Alternativen für uns.
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  • Waldhölzbach - Losheim am See

    August 9, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach den zwei anstrengenden Wandertagen gab es erst um 9 Uhr Frühstück. Gestern dachte ich noch, dass ich heute keinen Schritt mehr gehen könnte. Aber dann war die Lust da, es noch bis Losheim zum Baden im Stausee zu schaffen. Und das war eine gute Entscheidung. So eine wunderbare Abkühlung nachdem das Zelt auf dem Campingplatz auf der Zeltwiese stand. Aber zurück zum Morgen.

    Es geht über den Felsenweg mit Teufelsfels, Bärenfels, Adlerfels und Schlangenfels (450 m). Der Teufelsfels mit seinen Spalten und darin liegenden Felsen war der spektakulärste. Da sind wir auch noch raufgeklettert.

    Heute gab es 3mal kalte Getränke am Wegesrand gegen Spende: zuerst der Rehbrunnen mitten im Wald an einem Bachlauf. Dort trafen sich viele Wanderer und Radfahrer. Und wir kamen schnell ins Gespröch mit anderen Altra-Olympus-Trägern. Und die Soultrail-Filme fanden sie auch toll.

    Bei jeder „Trailmagic-Station“ macht wir halt, um uns mit einem gekühlten Getränk das Weiterlaufen zu erleichtern. Es wurde wieder richtig warm. Noch zwei weitere nette Gespräche folgten mit echten Wanderern (Paar mit Kind und Hund) und einem Paar über 70. Sie gehen jeden Tag, egal bei welchem Wetter und pro Woche 50-60 km. So halten sie sich fit, auch geistig, da sie so immer etwas Neues erleben und zu interessanten Gesprächen kommen. Toll!
    Am Ende gab es einen etwas zu warmen Eiskaffee am Stausee.
    … (Zeitsprung in die Jetztzeit) … Die Pizza ist vertilgt, das Alster (=Radler) schmeckt und die Live-Musik hier ist chillig. Es geht uns gut.
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  • Grimburg - Waldhölzbach

    August 8, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Das war ein heißer Tag: in der Spitze bis 29*C. Und da wir unbedingt die Powerbanks aufladen wollten, hatten wir uns ein Zimmer gebucht. Also hieß es - ohne Badepause am Waldfreibad - den Saar-Hunsrück-Steig mit seinen Höhenmetern zu meistern. Und zum Glück waren wir viel im Wald unterwegs. Wirklich schön waren die Passagen entlang der Bäche im Wahnbachtal und im Holzbachtal.
    Und einfach toll die Wanderhütte mit Getränken, Schnaps, Feuerzeug und Taschentüchern gegen Spende bei Reidelbach.

    Beim Campingplatz Weiskirchen haben wir noch ein Bier und eine Apfelschorle getrunken. Wer aber außerhalb der „Check-In-Zeiten“ hier ankommt, steht vor verschlossenen Toren. Dann ist das offene WC beim Naturfreibad mit Kiosk besser mit Wasser versorgt.
    Wisente haben wir am Wisentgehege keine zu Gesicht bekommen.
    In Waldhölzbach sind wir im Forellenhof abgestiegen. Der Biergarten am Forellenteich ist schön. Zwei Forellen wurden direkt vom Koch aus dem Teich geholt. Und dann ab in die Pfanne. Die Forelle können wir jedenfalls empfehlen. Das Zimmer ist wie aus der Zeit gefallen. Der Fernseher funktioniert nicht (Batterie der Fernbedienung leer?). Und das warme Wasser musste für uns am Abend erst angestellt werden bzw. wurde anscheinend am Morgen erst um 8 Uhr wieder angestellt. Aber wir haben gut geschlafen. Der Tag hatte uns echt geschafft. Und die nächsten Tage sollen noch wärmer werden. Puh!
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  • Drachenlager - 2300 km - Keltenlager

    August 7, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Was für ein schöner sonniger Tag. Aber die Nacht war kalt. Das waren Temperaturen deutlich unter 10*C. Für Snörk in seinem Sommerschlafsack war es nicht so angenehm.

    Wir finden die Wege und den Wald besonders an den Wasserläufen sehr schön. Ein BV Anwohner in Börfink bei dem ich uns Wasser besorge, findet den unaufgeräumten Wald gar nicht schön. Aber ich bekomme das Waser.

    Wir trödeln von Pausenplatz zu Pausenplatz. Dann kommt die 2300 km Marke des NST. Da lagen sogar noch die Zweige von ? auf dem Weg. Nur ein wenig gerade rücken. Wäre der NST noch so lan wie in 2020 könnte ich nun die 1000 km runterzählen. Oder wieviel km waren es damals. Ein schöner Moment eines „Perfect Days“.
    Oben kurz vor dem Dollberg-Gipfel trennen wir uns kurz. Snörk besorgt noch Wasser in der Köhlerhütte. Dazu musste er ca. 100 m absteigen.
    Ich bin schon mal weiter und habe dann auf der Trekking-Platform angefangen das Zelt aufzubauen.
    Wie bekannt auf dem Dollberg hat man keine gute Aussicht. Da nützen auch die 695 m als höchster saarländischer Berg nichts. Vom Bungsberg in SH kann man immerhin die Ostsee sehen.
    Neben uns sind noch 4 junge Männer (oder noch Jungs) auf der anderen Platform. Heute Nacht benötigen wir wohl Ohropax. Sie haben einen Kasten Bier hochgeschleppt. Aber immerhin spielt noch keine schlechte Musik.
    Gute Nacht.
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  • Keltenlager - Hermeskeil - Grimburg

    August 7, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Ein Wunder am Morgen: das Zelt war komplett trocken! Der Abbau von der Trekkingplatform dauert trotzdem eine Weile, weil ja so viele Schnüre zu lösen und einzupacken sind.
    Gefrühstückt und dann los zum Highlight des Tages: der Keltenwall. Unbeschreiblich auf so einem alten Bauwerk zu stehen. Toller Blick. Klar ist die chinesische Mauer größer aber die Geschichte zeigt sich und auch hier in einer besonderen Weise.
    An der Staumauer der Talsperre Nonnweiler (da fließt die Prim durch/rein) am Kiosk sind wir passend zur Öffnung gegen 11 Uhr. Wir nutzen die öffentlichen Toiletten und trinken noch einen Kaffee. Wir haben heute eine längere Etappe vor uns. Und einkaufen in Hermeskeil wollen wir ebenfalls.

    Ein bisschen mehr Schotterwege heute als sonst. An einer Stelle nimmt der SHS eine kurze Neue Wegführung über eine Wiese um eine neue gepflasterte Straße zu vermeiden. Ein paar Schlenker durch Brombeergestrüpp und Brennnesseln haben wir mitgemacht, aber nicht alle.

    In Hermeskeil im Rewe freuten wir uns über frischen warmen Leberkäse im Brötchen. Verzehrt haben wir ihn im Park. Ein bisschen komisch fühlten wir uns als ein Polizeiauto durch den Park direkt auf uns zufuhr und dann direkt vor uns nach links abbog. Waren sie gerufen worden? Achtung da treiben sich zwei „Landstreicher“ in unserem schönen Park beim Spielplatz herum?
    Gegen 19 Uhr erreichen wir endlich die Grimburg. So toll! Wir besteigen noch den Turm. Dann Zelt beim Nordturm aufgebaut. Und beim Kochen sehen wir ihn dann auch: den Siebenschläfer, wie er über das Stromkabel zum Dach des Nordturmes flitzt.
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  • Morbach - Drachenlager TP

    August 5, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir wachen in unserem gemütlichen Zimmer im Boardinghouse auf. Es regnet. Und bis 10 Uhr soll es ca. 2-5 Liter regnen. Wenn wir den Zuweg zum Saar-Hunsrücksteig per Rufbus machen, dann kommen wir trotzdem noch zu akzeptabler Zeit (ca. 18 Uhr) auf unserer Trekkingplatform Drachenlager an.

    Wir frühstücken mit Brötchen. Gehen noch kurz einkaufen. Und dann mit Regenschirmen bewaffnet geht es zum ZOB Morbach. Dort stellen wir uns unter und warten bis der kleine Rufbus für uns persönlich kommt.

    An der Bushaltestelle, wo wir aussteigen warten wir unter dem Dach noch den letzten vorbeiziehenden Schauer ab. Und dann geht es ab in den Wald. Ich laufe am Anfang noch mit Regenschirm, da der aufkommende Wind die Tropfen aus den Baumkronen schüttelt. Das Wasser fließt weißlich den Weg hinunter. Warum wird das Wasser so weißlich? Gerne hätte ich jetzt im Internet recherchiert, aber hier ist überhaupt kein Handy-Empfang.
    Die Wege sind matschig. Da sind meine selbstgenähten Gaiters/Gamaschen gegen den hochspritzenden Matsch und die tropfenden hohen Gräser Gold wert.
    Wir queren mehrfach ein stillgelegtes Gleis hoch über uns. Das Hoxel-Viadukt, seit 1997 komplett stillgelegt. Echt toll und beeindruckend.

    Irgendwann kommt die Sonne richtig raus. An einer Bank wechseln wir beide auf kurze Hose. Es werden zwar nur 17^C, aber wenn man mit 15 kg auf dem Rücken die Mittelgebirge durchwandert, schwitzt man immer.
    Irgendwann kommen wir am Hunsrückhaus zu Fuße des Erbeskopf an. Dort gibt es Toiletten. Wichtig für unsere Wasserversorgung. Das Café dort hat heute Ruhetag aber der Kiosk bei der Sommerrodelbahn hat geöffnet. Dort bekommen wir Kaffee. Wir schauen dem beschaulichen Treiben dort zu. Eine kleine Karambolage gibt es zu sehen, aber nicht spektakulär.
    Wir erpeln uns den Erbeskopf (816 m) hoch. An einer Liegebank auf 3/4 Weg inmitten der Erika-Heide genießen wir die Sonne. Das hatten wir heftiger erwartet. Oben dann diesen typischen Xxx. Der Erbeskopf ist der höchste Berg Rheinland-Pfalz. Und auf den Erbeskopf-Turm klettern wir ebenfalls. Da bleiben die Rucksäcke unten einfach stehen, ein paar Meter weiter, eine der neu gebauten Wanderhütten. Mit Bänken so breit, dass man drauf schlafen könnte. Aber wir haben noch einen Berg (Springenkopf, 784 m) zu erklimmen. Dann noch etwas absteigen bis auf 690 m zur Trekking-Platform Drachenlager. Wir bleiben allein. Nr 1 ist wieder die schönere der beiden. Und die Trockentrenntoilette hat Klopaper und Desinfektionsspray für die Hände. Ein Lagerfeuer darf man hier nicht machen. Deshalb ist nach dem schon etwas schneller klappenden Aufbau des Zeltes auch nach dem Essen ab ins Zelt und in den kuscheligen Schlafsack angesagt.
    Trekkingplattormen haben übrigens viele Vorteile (man Zelten nicht im Matsch, die Fläche ist eben) aber sobald einer drüber läuft vibriert alles leicht.
    Ach übrigens keine 200 m von hier gibt es die gut sprudelnde Siegfried-Quelle. Passt gut zum Drachen. Dort haben wir uns mit Wasser versorgt. Das wird gleich gefiltert. Und dann passt das. Es schmeckt jedenfalls gut. Eben nach kaltem Wasser.
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