Chile
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436 travelers at this place:

  • Day66

    Santiago de Chile

    January 11 in Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    3 Nächte verbringen wir in der Grossstadt und müssen uns zuerst wieder an so viele Menschen und Wolkenkratzer gewöhnen. Mit zwei Free Walking Tours und Spaziergänge auf eigene Faust lernen wir die Stadt kennen. Hier einige Anektoten und (neu) Erlerntes aus unserem Aufenthalt:

    *Santiago ist die Hauptstadt von Chile und etwa 7 Millionen Personen wohnen hier, was über einen Drittel der Bevölkerung ausmacht. Wirtschaftlich steht das ganze Land relativ gut da, obwohl es immer wieder von Erdbeben erschüttert wird. So müssen wichtige Gebäude alle paar Jahrzehnt wieder neu gebaut werden. Die Stadt sei relativ sicher ausser Taschendiebstählen. Wir sind zum Glück keinem begegnet.

    *Der "cementerio general" = allgemeine Friedhof (welcher nicht der einzige in Santiago ist) hat eine unglaubliche Grösse von 117 Fussballplätzen. Hier darf man rauchen, Musik hören, laut sein.. wieso? Da es keinen Park hat in dieser Umgebung wird der Friedhof auch als Park gebraucht. Es finden erste Dates hier statt, gemütliche Treffen oder auch Partys an den Gräber der verstorbenen Freunde, um mit diesen gemeinsam zu feiern.

    *Santiago hat ein trockenes Klima und deshalb hervorragenden Wein. Der Kaffee hingegen ist nicht sonderlich gut. Aus diesem Grund sind "Kaffees mit Beinen" entstanden. Das bewegt vor allem Männer dazu, in ein Kaffee zu gehen und dabei von den knapp bekleideten Frauen mit schönen Beinen bedient zu werden. So ist der Kaffeegeschmack wohl nicht mehr so wichtig.

    *Uber ist hier (sowie auch in Argentinien) nicht ganz legal, ist aber trotzdem verbreitet. So fahren sie zum Beispiel nicht an den Flughafen, weil sie dort Probleme bekommen mit den Taxifahrer. Anscheinend haben die Taxifahrer auch schon gestreikt dagegen. Die Uber Fahrer haben sich dabei wohl ins Fäustchen gelacht und an diesem Tag mehr Fahrten denn je absolviert:-)

    *Meine Wanzenstiche nehmen langsam ab, die von Dani verhalten sich dagegen nicht wie gewünscht. Die Stiche sind nun zu 20 Räppler grossen Rotflecken geworden, vermultich wieder eine allergeische Reaktion. Zum Glück haben wir immer noch Antiallergikum.

    * Immer wieder sieht man Strassenunterhaltung auf der Strasse von roten Ampeln, um die Wartezeit der Autofahrer zu verkürzen. Anschliessend hoffen die Künstler auf eine Münze der Fahrer.

    *Wer mich kennt, weiss, dass ich Strassenkunst mag und neugierig bin. Also nicht weiter verwunderlich, dass ich bei einem Menschenkreis nicht einfach vorbeilaufe. Bei über 100 Personen sollte dies ja wohl auch nicht auffallen. Falsch gedacht. "Woher seid ihr"? "Wie heisst ihr?" "Kommt näher!" meint der Unterhalter. Nun kennen uns alle hier. Nachdem er genügend Geld gesammelt hat um überhaupt anzufangen, holt er mich in den Kreis, ich soll ihm nun helfen. Dani wollte schon sein Handy zücken um zu filmen doch auch ihm geht es an den Kragen. Zwei weitere Jungs werden ebenfalls auserwählt. Wir müssen auf Anweisung zwei verschiedene Szenen spielen (Szene 1 brennt mein Haus und ich muss gerettet werden, Szene 2 mache ich mit meiner Begleitung einen Spaziergang mit Selfies und das Handy wird geklaut) und der Unterhalter gestaltet damit sein Comedy Programm, welches hauptsächlich unter der Gürtellinie stattfindet. Ich verstehe gut die Hälft, armer Dani praktisch nichts. Das Publikum erkürt durch Applaus nun der beste "Schauspieler" der drei Jungs, wobei Dani das Rennen deutlich macht. Als Preis erhält er vom Unterhalter einen Kuss ufs Muul😗😖
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  • Day13

    Chile Chico

    December 24, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Onze volgende bestemming is Parque Patagonia, direct 1000km hoger in Chili. Na een paar lange busritten komen we eindelijk aan in Chile Chico, een klein dorp dat dichtst bij dit nationaal park ligt. We gaan naar het infocentrum om te vragen waar we een goed hostel kunnen vinden. De jonge bediende vertelt ons dat er in het park een 3-daagse wandeltocht mogelijk is langs enkele mooie meren en bergen, en met enkele uitdagende rivieroversteken. Vé is direct super enthousiast en ik zeg natuurlijk ook geen nee tegen een beetje avontuur…

    Eerst rusten we enkele dagen uit in Chile Chico. Het dorp heeft een microklimaat waardoor het er vaak erg zonnig en warm is, in tegenstelling tot omliggende dorpen. Er zijn ook een paar stukjes strand aan de rand van het General Carrera meer. Na Titicaca is dit het grootste meer van Zuid-Amerika. Vé neemt direct een duik in het koude water dat afkomstig is van nabijgelegen gletsjers en we genieten van het zonnetje.

    We vinden onderdak bij een vriendelijke oude dame die ons een kleine maar gezellige kamer in haar woning geeft. We mogen er ook haar badkamer en keuken gebruiken. Erg ordelijk is het er niet. Het keukenvuur staat vol met gebruikte potten en pannen, uit de eerste kastdeur die ik opentrek valt direct een schaal met confituur op de grond, de vliegen cirkelen rond een zak met oud brood die open ligt,… Ik ben er een beetje vies van, gelukkig hebben we zelf ook ons bestek en ander materiaal bij.

    Na 2 nachten zou ik graag ergens anders slapen, dus terwijl Vé een dutje doet schuim ik enkele hostels af om prijzen te vragen en de kamers te bekijken. In een van de hostels blijkt de eigenares van Belgische afkomst te zijn. Haar grootouders zijn naar Chili geëmigreerd om er als landbouwers te werken en een hostel te starten. Er wonen blijkbaar zelfs meerdere Belgische families in Chile Chico en een ervan is eigenaar van een deel van Parque Patagonia.

    Uiteindelijk kiezen we voor hostel Nandu waar we heel goed verzorgd worden. De sympathieke eigenares, Kathy, helpt ons om transport te vinden naar Parque Patagonia. Dat ligt op 60km van hier maar op de grindweg er naartoe rijden geen bussen. We besluiten de 3-daagse wandeling op 26 december te beginnen en tot dan hier te overnachten.

    Er is hier ook een propere keuken en een gezellige gezamenlijke ruimte en dito tuin. De hond Otomo en de kat Merly maken het voor Vé nog een stuk plezanter. Op Kerstavond worden we samen met alle andere gasten uitgenodigd door Kathy om samen met haar gezin te dineren. Het is trouwens een rare Kerst voor ons. Voor het eerst zonder familie vieren. En met het goeie weer lijkt het hier absoluut niet op de normale decembermaand die wij kennen.

    Samen met de Franse Duitser Dirk, die de Carretera Austral per fiets afhaspelt, gaan we in op het voorstel van Kathy. We maken kennis met Juan, de man van Kathy, en haar 2 zonen Sebastian en Lucas. Kathy serveert een heerlijke “cordero”, het typische lamsvlees dat in veel restaurants ook op het menu staat. Vé past voor het vlees maar er zijn genoeg soorten groenten voorzien om onze buik rond te eten. Vooral het typisch Chileense slaatje pebre valt enorm in de smaak.

    Dirk heeft wijn voorzien en wij een klein dessertje uit de supermarkt. Het wordt een heel gezellige avond waarop veel reistips uitgewisseld worden. Juan vertelt ook over hoe hij en Kathy hier terecht gekomen zijn. Hun huidige hostel was vroeger blijkbaar de eerste discotheek van het dorp en in de plaats van de huidige keuken stond een serre waar wiet gekweekt werd voor de hele regio.

    Kerstdag is een rustige dag waarop we wat inkopen doen voor onze tocht die morgen start. Dierenvriend Vé deelt in het dorp hondenbrokken uit aan de vele straathonden die het geschenk met open poten aannemen.
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  • Day96

    Iquique - endlich wieder Strand

    January 14 in Chile ⋅ ⛅ 21 °C

    Zweiter Stop in Chile: die Küstenstadt Iquique im Norden, direkt an der Küste! ☀️

    Als wir uns nach 8 Stunden Busfahrt von San Pedro de Atacama über die letzten großen Berge und Sanddünen der Stadt nähern, begrüßt uns Iquique mit einer tollen Aussicht auf Hochhäuser, Strand und den Pazifik.
    Schön, wieder mal am Meer zu sein und richtig sommerliche Temperaturen zu haben. Wir können uns zwar bisher definitiv nicht über das Wetter beschweren, aber wir freuen uns. ☺️

    Im Zentrum hat Iquique noch mehr zu bieten als nur Beach und Skyline:
    in der Fußgängerzone fühlt man sich wie in einer alten Westernstadt. Im vorletzten Jahrhundert war nämlich der Abbau von Salpeter und Salz der wichtigste Wirtschaftszweig. Die Häuser sehen genauso aus und auch die uralte Straßenbahn rumpelt uns entgegen. Übrigens die wahrscheinlich langsamste Straßenbahn der Welt - jeder Fußgänger ist mindestens doppelt so schnell. 😂
    Dann gibt’s hier noch einen Fischmarkt. Klingt erst mal unspektakulär für eine Hafenstadt. Aber direkt am Markt im Wasser warten ca. 20 Seelöwen auf die Fischreste. Wenn ein Eimer davon über die Pier gekippt wird, kommen die trägen Riesen von einem Moment auf den anderen mächtig in Fahrt. Zusammen mit den Pelikanen und Möven wird dann um die besten Bissen gestritten. Und man selbst steht mit einem leckeren Becher frischem Ceviche nur 2 Meter daneben. Sehr cool. 👍

    Im Hafen beobachten wir am ersten Tag auch zwei lustige Typen auf einem Segelboot. Einer ist Meeresbiologe und der andere Berufstaucher und beide nehmen nebenbei Touristen mit zum Segeln. Sie erkennen sofort, dass sich Pit für ihr Boot interessiert 😉 und somit sind wir tags drauf bei Sekt, Käse und netten Gesprächen für drei Stunden mit an Bord und segeln bei ordentlich Wind und vorbei an riesigen Frachtschiffen vor Iquique.

    Da passt es perfekt ins Programm, dass wir am selben Tag auch noch den originalgetreuen Nachbau der „Corbeta Esmeralda“ anschauen. Einem prächtigen Segel-bzw. Dampfschiff von 1865 aus dem Spanisch-Südamerikanischem Krieg (ja Teile dieses Satzes stammen von Wikipedia 🤓). Die Führung ist zwar auf Spanisch, aber das Schiff ist auch ohne alle Details zu wissen sehr beeindruckend.

    Für Pit geht’s in Iquique auch mal in die Luft. Die Stadt gilt wegen ihrer Lage und der damit verbundenen stabilen Thermik als Mekka für Paraglider. Zu den hervorragenden Bedingungen kommen auch noch günstige Preise und somit ist ein Flug ein Muss. Gestartet wird auf einem Berg hinter der Stadt und man landet atemberaubend am pazifischen Strand. Zu Pit und dem Paragliding-Instructor gesellen sich in der Luft sogar Adler 🦅. Was für ein Erlebnis!

    Bei so viel zu tun, müssen wir uns erst mal am Strand entspannen. 😬 Das steht für den letzten Tag auf dem Plan. Und dann geht’s auch schon runter nach Patagonien 👋 Immer dem Sommer entgegen...
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  • Day49

    Santiago de Chile

    January 17 in Chile ⋅ 🌙 20 °C

    Normalerweise meide ich Städte dieser Größenordnung gerne. Viel Verkehr, fahren im hektischen Stadtverkehr, verschwitzt ankommen und noch mehr Unerfreulichkeiten. Alles kein Spaß und mein erster Eindruck nach Ankunft mit dem Flugzeug hat sich gestern bestätigt. Die 7 Millionen Stadt erstickt im Verkehr.
    Das hereinfahren war dank der vielen Busspuren, die mich zügig durch die Innenstadt geführt haben trotzdem unkompliziert.
    Aber hierher gefahren bin ich nur wegen meiner Reifen. Der Mitas E07, mit dem ich in die Mongolei noch locker 20.000 km gefahren war, zeigte ungewöhnlich starken Verschleiß. Er würde 15.000 km kaum überstehen. Mitas hat Profil und offenbar auch die Mischung geändert. Sehr ärgerlich.
    Ronny hat mich an seinen Mechaniker in Santiago vermittelt. Der hat mir einen Satz Conti TKC80 besorgt. Damit weiss ich woran ich bin. Viktor hat ihn heute montiert. Seine Werkstatt ist im 1. Stock. Statt einer Treppe gibt's eine Rampe zum Hochfahren. Oben rangieren, da steht auch eine chilenische R1200GS LC im Touratech Outfit. Super Arbeit von Viktor und seinen Leuten. Den Staub aus dem Luftfilter haben wir auch noch ausgeblasen. Morgen raus aus dem Hitzekessel.
    25 km bin ich gestern und heute durch die Straßen zwischen Hochhauswänden gelaufen. Plaza der Armas, Plaza de la Constitucion, die dreimal von Erdbeben zerstörte und immer wieder aufgebaute Kathedrale, der Bahnhof, Estacion Central ohne Züge und Geleise und natürlich der Cerro Santa Lucia, wo die Siedlung Santiago del Nuevo Extremo entstanden ist. Für die Mapuche, die die Stadt immer wieder angriffen und mehrmals zerstörten heißt der Hügel "Schmerz" - huelen.
    Alles habe ich nicht gesehen, aber es ist genug. Morgen geht es endlich wieder weiter.
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  • Day68

    Valparaiso - Strassenkunst

    January 13 in Chile ⋅ ⛅ 19 °C

    Grafiti, Wandzeichnungen und Katzen prägen diese Stadt, welche aus 42 Hügel besteht. Der einzige flache Teil an der Küste ist aufgeschüttet. Um dieser Kunststadt ein bisschen auf den Zahl zu fühlen, schliessen wir uns der GraFREEti Tour an, eine "Free Walking Tour", welche sich ganz der Kunst widmet. Grafiti kommt ursprünglich aus Rom und wurde später in Philadelphia bekannt. In ganz Chile sind Grafitis verboten und so lebt diese Szene vor allem in der Nacht. Es geht vor allem drum, Teritorium zu markieren, wie wohl so überall. Bemalte Wände hingegen sind toleriert, meistens fragen die Künstler bei den Hausbesitzer an, ob sie die Wand bemalen dürfen, je nach Bekanntheit werden sie auch angefragt und bezahlt. Egal in welche Richtung die Augen blinzeln, die Kunstwerke sind überall! Ein Freiluft-Kunst-Museum gratis und für jedermann. Leider werden schöne Kunstwerke auch oft mit Grafiti übersprayt und diese dann wiederum neu bemalt. So ändern sich die Kunstwerke von Jahr zu Jahr.
    Auf der anderen Seite wird die Staht durch kaputte, zerfallene Häuser geprägt, Grund dafür sind Erdbeben. Von ursprünglich etwa 30 ascensores (Lifte), welche die Einwohner auf ihre Hügel bringen, funktionieren noch deren 7. Es fehlt an Geld, diese zu reparieren. Unser Hostel erreichen wir ebenfalls mit dem ascensor. Am zweiten Tag ist er gerade ausser Betrieb und so erklimmen wir den Hügel zu Fuss - zum Glück ohne Gepäck! Kein Wunder dass die Menschen hier nicht ins Fitnesscenter müssen, sie finden dies direkt auf der Strasse.
    Der Friedhof hat eine wunderbare Lage mit bester Sicht aufs Meer. Wieso? Man wollte einfach zeigen, dass man Geld hat.. früher als dieses noch zu Genüge vorhanden war. Irgendwie ironisch, dass bei einem vergangenen Erdbeben Särge den Berg herunterrollten, in Häuser eindrangen und Menschen dabei uns Leben kamen.. tot von den Toten..
    In der Künstler Stadt gibt es selbstverständlich auch Tattoo Studios. Da Dani noch ein paar weisse Stellen frei hat, ist dies der perfekte Ort, um sich wieder einmal stechen lassen. Der Tattowierer im ausgewählten Studio hat gerade Zeit und so gibt es zwei Stunden später ein neues Kunstwerk an Dani's Körper zu bewundern. Was hat er sich wohl tattowiert, in Zusammenhang mit der Reise?
    Etwa 45 Minuten von Valparaiso entfernt besuchen wir die Dünen von Concon. Mit einem Sandboard versuchen wir unsere Snowboardkünste auf Sand umzusetzen, was nicht ganz so einfach ist! Damit es etwas besser fährt, erhalten wir eine kleine Kerze um es einzuwachsen. Alle paar Meter müssen wir dies wiederholen, um überhaupt vom Fleck zu kommen. Dann fräsen wir ein paar Meter und es macht pumm und wir liegen am Boden:-) Leider gibt es keinen Sandlift und so müssen unsere Beine daran glauben.
    Um unseren Hunger zu stillen fahren wir anschliessend mit dem Bus an die Küste von Concon und geniessen (einmal mehr) eine Empanada (gefüllte Teigtaschen, unsere Haupternährung seit Beginn unserer Reise). Der Strand ist vollgepackt mit Menschen, einige probieren sich mit Surfen, andere sind am sünnele oder am sändele. Die Leute tun alle so als wäre es Strandwetter! Dabei ist es viel zu kalt dafür, ich friere sogar mit Pullover und Schal.
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  • Day62

    Curico - Las siete Tazas

    January 7 in Chile ⋅ ⛅ 24 °C

    Auf dem Weg Richtung Santiago möchten wir noch dem Nationalpark mit den 7 Tassen Wassefällen einen Besuch abstatten. Wir übernachten zwei Mal in einem sehr schönen und herzlichen Homestay. Auf der Suche nach einer Wäscherei bieten unsere Gastgeber an, alles für uns zu waschen - kostenlos. Durch das anschliessende trocknen im Tumbler konnten hoffentlich allfällige noch existierende Bettwanzen vernichtet werden.
    Die Anreise mit dem öV zu den Wasserfällen dauert inkl. Wartezeit von 45 Minuten, da ein Strassenabschnitt erst um 13 Uhr befahrbar ist, etwa 3 Stunden. Die Wasserfälle- und Becken und die Umgebung sind dann auch ganz schön.. aber ob sich der Zwischenstop wirklich gelohnt hat? Immerhin haben wir wieder saubere Kleider:-)
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  • Day44

    Adios Patagonia

    January 12 in Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    Patagonien hat keine exakten Grenzen. Es ist einfach dieser südliche Teil Südamerikas, Teil Argentiniens und Chiles. Es hat so extrem unterschiedliche Landschaften wie Klimata zur selben Zeit. Und es ist größtenteils ein eingezäuntes Land, aufgeteilt von etwa 50 riesigen Estancias, die hier überwiegend ihre Schafe weiden lassen. Dabei stand der Begriff Estancia weniger für das Anwesen des Estancieros sondern für das ganze Weideland. Für die heute geschützten und häufigen Guanacos ist der Zaun kein Hindernis. Sie überspringen ihn aus dem Stand. Für die Strauße stellt er jedoch ein Hindernis dar.
    Als nördliche Grenze wird in Chile der Rio Bio Bio gesehen, der in den Anden entspringt und den ich gestern bei Concepcion überquert habe, wo er in den Golf von Arauco im Pazifik mündet.
    Wieviel hätte es noch zu sehen geben in diesem faszinierenden Teil unserer Erde. Und wie deutlich sind hier die Auswirkungen des Klimawandels spürbar. Den dort lebenden Chilenen ist das sehr bewusst. Immer wieder kommt dieses Thema zur Sprache.

    Concepcion ist die zweitgrößte Stadt Chiles und so fahre ich wieder mal 20 km durch die abendliche Rush hour, zwischendurch verirre ich mich auf die abgetrennte Linienbussspur, was mich deutlich schneller vorwärts bringt. Normalerweise versuche ich Großstädte zu vermeiden. Nach der dringend nötigen Dusche mache ich noch einen Rundgang durch die Innenstadt und stoße zufällig auf einen Umzug. Das reicht für heute.
    Immerhin war das Wetter heute so wie man sich das auf dem Motorrad wünscht. Trocken und schön kühl, wenn man vom letzten Teil absieht.
    Heute morgen war die Stadt anscheinend noch nicht wach. Praktisch ohne Verkehr komme ich aus der Stadt, fahre durch die Weinbaugebiete Chiles weiter in Richtung Norden.
    Patagonien, das mich manches Mal gefordert und es mir nicht immer leicht gemacht hat, habe ich wehmütig hinter mir gelassen.
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  • Day54

    Murals (Wandgemälde)

    December 24, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Ein kleines „Weihnachtsspecial“: Valparaiso ist berühmt für seine Straßenkunst. Sprayer kommen teilweise aus Europa, weil sie hier den „Freiraum“ finden ihre Kunst umzusetzen....anbei meine 6 „Best of...“

  • Day15

    Parque Patagonia deel 1

    December 26, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 13 °C

    We nemen tijdelijk afscheid van Kathy en Juan. We laten een deel van onze bagage hier dus na de trektocht komen we sowieso terug. De sympathieke Ignacio voert ons naar de ingang van het park. Onderweg passeren we Valle Lunar, een mooie gekleurde bergketen die bekend is bij rotsklimmers en wandelaars. Wat verder rijden we langs enkele huisjes van gaucho’s die er het hele jaar door op de afgelegen weides wonen om voor hun paarden te zorgen.

    Dan worden we gedropt bij de guardaparques (= parkwachters). We betalen er de ingang van het park en een eenmalige kost om te overnachten. De parkwachter vraagt ons ook om onze route te tekenen op een kaart, om zeker te zijn dat we weten wat we doen. Als we vertellen dat we een zij-uitstapje willen doen naar een gletsjer (op aanraden van Juan), raadt hij ons aan om de tocht in 4 dagen te splitsen. Goed voor ons, we hebben genoeg eten mee dus tijd om eraan te beginnen!

    Klein minpuntje: ik ben onze insectenspray vergeten. Het wemelt werkelijk van de muggen en vliegen, de hele dag lang. Vanaf dat je stilstaat, zitten er direct 2 of 3 op je lichaam. En dat ze steken, dat hebben we geweten. Los daarvan is het begin van de tocht een voltreffer. Na 200m komen we aan Lago Jeinimeni, een prachtig blauw-groen meer met zeer helder water. Omgeven door een grijs kiezelstrand, groene bossen en ferme kleurrijke bergen. Ook de zon is van de partij, wat moet een mens nog meer hebben…

    Op een Italiaans koppel na zijn we volledig alleen dus we kunnen in alle rust verkennen en wandelen. Een groot contrast met het superdrukke Torres del Paine waar we eerder waren. De eerste 5km voeren ons rond het meer en naar een mooi uitkijkpunt enkele tientallen meters hoger. Daar nemen we heel wat foto’s en nadat we weer afdalen nestelen we ons op het strand voor ons middagmaal.

    Twee kilometer verder volgt er een rivieroversteek, de eerste van vele. We wisselen onze stapschoenen voor slippers en waden door het kniediepe, ijskoude water. De uren erop volgen er nog een 20-tal oversteken. Twee keer zitten we zelfs bijna tot aan ons middel in het water. Wij vinden het leutig maar ik kan me voorstellen dat je deze wandeling bijvoorbeeld niet met kleine kinderen moet proberen.

    Tussen de oversteken door wandelen we op losse stenen. Soms kiezels, op andere plaatsen zijn het grote kasseien. Niet eenvoudig op onze slippers waardoor we niet te snel vooruit kunnen gaan. Ook staan de paaltjes die de route markeren hier ver uit elkaar wat het moeilijk maakt om de volgende te zien. De kleuren van de stenen zijn wel fantastisch. Paars, rood, groen, oranje,… na enkele minuten zoeken hebben we al een collectie met alle kleuren van de regenboog. Ook in de omliggende bergen zie je de verschillende tinten terugkomen.

    Na een pittige klim in een bos zien we het geweldig mooie Lago Verde liggen. Alhoewel de naam een groen meer doet vermoeden, is het water turquoise. De besneeuwde bergen errond, de blauwe lucht erboven,… letterlijk schitterend om te zien.

    De afdaling is even steil als de voorgaande klim. Onze knieën worden op de proef gesteld. Op het einde moeten we wat klauteren over losliggende stenen en dan bereiken we eindelijk de oevers van het meer. Vé twijfelt niet, trekt haar bikini aan en springt het water in. Brrrr, ik weet niet hoe ze het doet maar voor mij is het hier te koud om te zwemmen.

    Daarna volgen nog een tweetal rivieroversteken en een lastige laatste kilometer door een dicht begroeid bos met veel scharten op onze benen tot gevolg. Na 7 uur stappen bereiken we Refugio Valle Hermoso. Aan deze houten hut kunnen we onze tent opzetten. Tot onze verbazing treffen we er een groep van 20 Amerikanen aan. De hele dag maar 2 mensen gezien, en nu plots zo een bende… We laten het niet aan ons hart komen en tijdens het koken krijgen we van hen zelfs een aperitiefje. Een overschot linzen met chorizo die ze anders de volgende dag moeten meenemen… het gaat vlot binnen bij ons. Daarna nog wat soep en pasta en dan kruipen we in onze slaapzak.
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  • Day47

    Die versteckten Reize Valparaisos

    January 15 in Chile ⋅ 🌙 16 °C

    Schon vor 6 Wochen habe ich geschrieben, dass Valparaiso seine Reize gut versteckt. Ein paar habe ich doch schon entdeckt.
    Heute ist mir bei einem meiner bewusst ziellosen Gänge durch die Oberstadt ein Café in einem alten gut erhaltenen Holzhaus aus der Zeit der deutschen und englischen Einwanderer aufgefallen. Cafés sind meistens Restaurants, aber man kann auch nur Kaffee trinken. Es war schon Abendlicht, ich war eigentlich mit meiner Kamera auf der Suche nach guten Motiven.
    Dem Haus konnte ich aber nicht widerstehen.
    Von der Terrasse hat man einen traumhaften Blick über Valparaiso und Vina del Mar während langsam die Sonne am Horizont verschwindet. Die Lammkeule in Honigsauce war eine so ungewöhnliche wie ausgezeichnete Kombination, dazu chilenischen Cabernet Sauvignon, was sich in Augenhöhe mit der Lage des Restaurants befand. In jeder Hinsicht ein Highlight das kulinarisch kaum zu toppen ist und mir Valparaiso sympathisch gemacht hat.
    So haben eben auch versteckte Reize ihren ganz besonderen Reiz.
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You might also know this place by the following names:

Republic of Chile, Chile, Chili, Kyili, ቺሌ, Cile, تشيلي, تشيلى, Çile, Tsile, Чілі, Чили, Sili, চিলি, ཅི་ལི་སྤྱི་མཐུན་རྒྱལ་ཁབ།, Čile, Xile, Şili, Chilska, ޗިލީ, Tsile nutome, Χιλή, Ĉilio, Tiiili, Txile, شیلی, Cilii, Kili, Ch·ili, Sily, An tSile, An t-Sile, ચિલી, Yn Çhillee, Cayile, Chṳ-li, צ׳ילה, चिले, Csile, Չիլի, Chíle, チリ共和国, tciles, ჩილე, ឈីលី, ಚಿಲಿ, 칠레, چلي, Shiile, Chilia, Síli, ຊິສິ, Čilė, Shili, Čīle, Чиле, ചിലി, चिली, Ċili, ချီလီ, Tsire, Chíilii, ଚିଲ୍ଲୀ, چېلي, चिलि, Cili, Čiile, Shilïi, චිලී, Cilé, Czile, சிலி, చిలి, ประเทศชิลี, ቺሊ, چىلى, چلی, Ciłe, Chi-lê (Chile), Cilän, Tchili, 智利, Чилмудин Орн, טשילע, Orílẹ́ède ṣílè, i-Chile

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