New Zealand
Wanganui District

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Top 10 Travel Destinations Wanganui District
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Travelers at this place
    • Day 66

      Flying Fox nach Whanganui

      December 6, 2022 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

      Der Tag fing entspannt an. Es waren nur gut 30 km - das heißt Mittagspause auf dem nächsten campground.
      Wir sind heute auch erst gegen 8 Uhr los.
      Die Strecke heute war nicht mehr ganz so spektakulär wie die drei Tage vorher. Es ging immer mehr in die Zivilisation zurück. Die ersten Häuser am Flussufer, farmland mit Kühen und Schafen und der Highway war auch nicht weit weg.
      Es war aber immer noch sehr schön. 🙂
      Es gab kaum noch Stromschnellen und auch die Strömung war nicht mehr ganz so stark und wir mussten deutlich mehr paddeln, als die Tage vorher.
      Wir haben eine kurze Snackpause gemacht und dann waren wir zum kurz nach 12 Uhr an dem Anleger der letzten campsite.
      Der Weg hoch war aber zum Teil weg gerutscht und es wäre sehr anstrengend gewesen die Tonnen da hochzutragen. Die drei Männer wollten dann lieber weiter fahren und da konnte ich dann auch nicht ganz so viel zu sagen. 😃🙈
      Wir haben dort etwas gegessen und dann ging es wieder ins Kanu.
      Meine Arme waren schon ganz schön müde, aber die mussten dann noch mal gut 20 km ran. 🙈
      Vor allem mussten wir auch gucken, dass wir nicht zu lange brauchen, da dann die Flut einsetzt und man gegen die Flut anfahren muss. Plus dann Gegenwind, denn wir auch gut gespürt haben.
      Alles in allem war die letzte Stunde echt sehr anstrengend, aber wir haben es geschafft und waren gegen 15:30 Uhr in Whanganui - und dann war ich auch ganz froh. 🙂
      Wir hatten für morgen Abend bei einem trail angel angefragt und die waren so flexibel, dass sie schon heute kommen konnten, bzw. sogar abgeholt wurden.
      So, so nett hier!!
      Wir konnten duschen, unsere Wäsche waschen und die beiden haben sogar für uns gekocht. Super lecker! 😋
      Wir haben uns sehr nett unterhalten und hatten noch einen richtig schönen Abend!! Man hat sich gleich wie zu Hause gefühlt!
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    • Day 68

      In den Stromschnellen

      January 26 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

      Heute machen wir einen Ausflug. Also eigentlich ist diese ganze Reise ja ein Ausflug, aber heute haben wir alle noch ein besonderes Ziel: Die „Bridge to nowhere“ (Brücke nach Nirgendwo“). Ich finde, das klingt voll spannend und freue mich darauf, loszupaddeln. Ein paar Stromschnellen weiter sind wir auch schon da. Das „Ufer“ ist eine Steinmauer, die ein paar Aushöhlungen hat. Wir klettern hoch und binden unser Kanu fest. Der Weg bis zur Brücke wird mit 40 Minuten durch den Urwald angegeben, Danny ist allerdings mal wieder im Turbo-Modus. Man merkt, dass seine Beine Pause hatten und sich nach „Arbeit“ sehnen. Deshalb sind wir keine 30 Minuten später bereits am Ziel. Die „Bridge to nowhere“ ist eine Betonbrücke über dem Mangapurua Stream und komplett von Urwald umgeben. Sie ist das Überbleibsel einer gescheiterten Besiedlung und führt zu beiden Seiten ins „Nirgendwo“ - oder in den Urwald.

      Die restliche Flussfahrt verläuft ziemlich ruhig, so dass sich Steuermann Danny auch mal zurücklehnen kann. Reicht ja, wenn eine rudert. Unser heutiger Campingplatz heißt Ngaporo und liegt direkt hinter einer Stromschnelle, die es in sich hat, wenn man sie nicht im richtigen Winkel ansteuert. Danny wird gerade noch im letzten Moment wach und reagiert blitzschnell. Voll Karacho steuern wir das Ufer an und gleiten hinauf. Wir kommen schnell ins Gespräch mit zwei älteren Herren. Einer erzählt uns, dass es seine 48. Kanu-Fahrt auf dem Whanganui-River ist und lädt uns spontan zum Abendessen ein. Nach und nach bekommen wir mit, dass er zu einer größeren Freundesgruppe gehört, die sich 1 mal im Jahr trifft, um gemeinsam Kanu zu fahren. Alle sind schon längst in Rente und dennoch begeistert sie das gemeinsame Hobby. Sie kennen gefühlt jede Stromschnelle in- und auswendig. Freudig erregt erzählen sie uns, was morgen auf uns zukommt: Die Fifty-Fifty-Rapid. 50% der Kanufahrer scheitern hier und kentern oder fallen aus dem Boot. „Und wenn ihr nicht kentert, dann fahrt ihr danach ans Ufer, klettert hoch, lauft zurück und springt von oben in die Stromschnelle rein“, sagt eine ältere Frau zu uns, die ebenfalls Teil der Freundesgruppe ist. Ich kann es kaum glauben, wie fit die alle in diesem Alter noch sind und wie unbeschwert und fröhlich sie sich den Launen des Flusses hingeben.

      Am nächsten Morgen wache ich mit einem mulmigen Gefühl auf. Fifty-fifty-Rapid, das geht bestimmt nicht gut aus für mich. Ich sehe mich schon ins Wasser fliegen. Es regnet leicht und alles ist klamm. Meine Laune sackt in den Keller. Da fällt mein Blick auf die Kanu-Rentner-Gruppe. Sie frühstücken entspannt am Holztisch im Nieselregen, lachen, schnattern und essen ihren Porridge. Das Wetter scheint ihnen überhaupt nichts auszumachen. Ich bin total baff und gleichzeitig sehe ich an ihrem Verhalten, was ich schon wieder für eine Miesepetra bin. Also Schalter umlegen.

      Wir packen ruckzuck unsere Siebensachen zusammen, verstauen die Tonnen und legen kurz nach den Kanu-Rentnern ab. Schnell haben wir sie eingeholt und überholt. Schade, ich wollte doch beobachten, wie sie durch die Fifty-fifty-Rapid paddeln. Nun sind wir die Ersten. Aber wann genau kommt diese Stromschnelle? Wir wissen es nicht genau. Wir paddeln und der Fluss wird wilder. Von Weitem sehe ich es schon plätschern und die Wellen schlagen. Ist sie das? Wir kommen näher und näher, ich gehe wieder in Deckung, und als wir drin sind, ziehe ich voller Kraft das Ruder durch‘s Wasser, während Danny hinten das Kanu lenkt. Dreimal wippt das Kanu durch die Wellen, dreimal kommt ein Wasserschwall reingeschossen. Aber ich lasse mich nicht ablenken und paddele, als gebe es kein Morgen. Dann sind wir durch. Es ist eine Menge Wasser im Boot gelandet, aber Danny ist schon am Schöpfen. Sollte es das gewesen sein? Ganz so schlimm wie befürchtet war es nicht. Die nächsten Stromschnellen meistern wir ebenfalls. Kurz vor Pipiriki wird es nochmal spannend. Der Fluss wirkt hier fast wie ein wogendes Meer. Danny schreit als Steuermann seine Kommandos, ich kreische und gebe alles. Das war heftig. Aber egal, Hauptsache, nicht gekentert.

      Ich bin gerade dabei, mich zu beruhigen, da kommt Danny auf eine - Entschuldigung - hirnverbrannte Idee: Er will sich wie das Kanu durch die Stromschnelle treiben lassen und ich soll es auf Video festhalten. Ich habe keine Zeit, ihm Einhalt zu gebieten. Er ist schon am Ufer zurückgeklettert und läuft barfuß auf den glitschigen Steinen in die Mitte des Flusses. Plötzlich ein Schrei. Er hat sich den großen Zeh an einem Stein aufgeschrammt. Soll ich jetzt helfen oder filmen? Da wirft er sich auch schon laut tobend und voller Jubel in die Stromschnelle rein. Ich sehe nur seinen Kopf auf und ab vorbeisausen und bete, dass er nicht von einem im Wasser liegenden Ast aufgespießt wird. Zum Glück endet seine Aktion ohne Hals- und Beinbruch, und die Fleischwunde am Zeh fällt in die Kategorie „Selbst schuld!“

      Wir sind inzwischen ein richtig gut eingespieltes Team und kommen dadurch schnell voran. Abends sind wir die Ersten in der Downs Hut, eine Hütte im Wald mit 5 Betten. Die anderen Te Araroa Wanderer wollen hier heute Abend auch übernachten. Ich fürchte, wir müssen kuscheln, damit wir hier alle reinpassen. Wieder haben wir Glück. Es kommt keiner mehr. Wir bleiben allein in der abgelegenen Hütte mitten im Urwald über dem Whanganui River. Wie romantisch! Nur nachts schleicht sich ein Opossum heran und springt auf unsere Tonnen, die draußen stehen. Ich kreische auf, aber Danny beruhigt mich und sagt, es sei alles sicher verschlossen. Ein wenig unheimlich sind diese Geräusche dann aber doch.

      Am nächsten Morgen werden sie wieder von den vertrauten Geräuschen der ins Wasser stechenden Paddel abgelöst. Wir sind wieder auf dem Weg. Wegen des einsetzenden Regens entscheiden wir uns kurzerhand, die beiden letzten Etappen zu einer großen zusammenzufassen und schaffen die verbleiben 45 km bis Whanganui in 7 Stunden - und das, obwohl wir ein gutes Stück des Weges gegen die einströmende Flut anpaddeln. Klitschemadennass kommen wir an, machen noch schnell ein Foto der Wegmarke (1.370 km), packen eilig im Regen unsere Sachen aus den Tonnen zurück in unsere Rucksäcke und bekommen im Holiday-Park die letzte freie Cabin - mit eigener Dusche und WC. Aus dem Paradies der Natur sind wir zurück im Paradies der Zivilisation.
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    • Day 268

      Whanganui

      January 6, 2023 in New Zealand ⋅ 🌧 24 °C

      Heute ging es dann weiter Richtung Süden. Zuerst sind wir auf der super kurvigen Whanganui River Road immer am Fluss entlang gefahren. Dort haben wir auch einen Stop eingelegt und Yoga mit einer wunderbaren Aussicht nach unten auf den Fluss und die Abhänge gemacht.
      Am frühen Nachmittag sind wir dann in Whanganui angekommen. Das ist eine der ältesten Städte Neuseelands, was man auch an den Gebäuden erkennen konnte. Es gab ausnahmsweise mal nicht nur Holzhäuser. Wir sind mit einem Fahrstuhl in einem Berg zu einem Vorort herauf gefahren, von wo aus man einen super Blick über die Stadt hatte.
      Danach waren wir einkaufen und tanken, bevor wir uns auf den Weg zum Kai Iwi Beach gemacht haben. Der hat schwarzen Vulkansand und Janine war dort im strömenden Regen noch kurz baden.
      Danach ging es weiter Richtung Süden, weil wir heute Abend noch Wellington erreichen wollten. Das haben wir dann auch geschafft und sind abends in der Dämmerung auf unserem Campingplatz angekommen. Auf Kochen hatten wir dann keine Lust mehr. Dafür haben wir den ersten Teil von Avatar geguckt, um für morgen Abend vorbereitet zu sein.
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    • Day 39

      Spielzeit

      January 18 in New Zealand ⋅ ☁️ 25 °C

      Nach dem Forgotten World Highway mieteten wir uns für zwei Nächte ein Motel Zimmer in Hawera. Denn es ist heftiger Regen angesagt. Das Wetter spielt jedoch mit uns, denn die Dusche hat mehr Pfupf als die Wolken 🤣. Wir geniessen dennoch einen ruhigen Tag mit dem neu erlernten Spiel "Gemsch" und einem kurzen Sightseeing zum und auf den Wasserturm. Bisher war Dog das Lieblingsspiel der Jungs (ja wir haben auch ein Dog dabei), aber jetzt steht Gemsch zu oberst auf der Hitliste 🤩.

      Die nächsten Tage bis nach Whanganui sind geprägt von vielen Lastwagen auf dem Highway 3. Diese brettern mit 100 km/h an uns vorbei 😬. Der Seitenstreifen ist oftmals leider nicht sehr breit und die Bremse kennen die Brumis auch nicht. Das macht uns keinen Spass und so spielen wir bald das Spiel: "finde den Weg zum nächsten Campingplatz ohne den Highway 3 zu nutzen". Das führt zu einigen Umwegen und dazu, dass wir wieder einmal durch gesperrte Strassen fahren. Zum Glück aber ohne Sackgassenerlebnisse 😅.

      Die nächsten Tage schlafen wir jeweils am Meer. Die Zeit nach dem Zeltaufbau wird darum im schwarzen Sand verbracht und die Jungs entdecken das bekannte Spiel "Hüpf mit dem Wellen". In Castlecliff machen wir Pause und treffen auf die Familie Fürst aus Mönchaltorf. Wir verbringen einen gemütlichen Abend miteinander und die Kids freuen sich über die Schweizer Gspändli 🥰.

      Ein Spiel haben wir leider verloren. Es heisst "Suche den Pouletdieb". Auf den meisten Campingplätzen gibt es Gemeinschaftskühlschränke die man nutzen kann. So kaufen wir uns dann auch mal Yoghurt oder Fleisch bzw. heute eben Poulet. Doch als wir kochen wollen ist das Fleisch weg 😲. Tja so gibt es dann leider nur Kartoffeln mit saurem Halbrahm und Maiskolben. Geschmeckt hat es trotzdem 😁.
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    • Day 282

      Durie Hill Elevator

      June 17, 2023 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

      🇨🇭
      Da wir gestern nicht alles Notierte erledigen konnten, ging es heute morgen nach dem Auschecken zum Mount Victoria Lookout. Zum Glück nahmen wir für die steile Strecke das Auto und liefen nicht, wie das gestern geplant gewesen wäre. Der Aussichtspunkt bietet einen wunderbaren Rundblick über die neuseeländische Hauptstadt. Nach kurzem Verweilen ging es für uns weiter in nördlicher Richtung nach Whanganui, wo wir uns für eine Nacht eine Unterkunft buchten. Der Besuch dieser Stadt war eigentlich nicht geplant, doch wäre eine Direktfahrt von Wellington zu unserem nächsten Halt, New Plymouth, etwas gar lang gewesen.

      Der Zwischenstopp sollte sich indes ohnehin lohnen, denn heute besuchten wir mit dem Durie Hill War Memorial und dem Durie Hill Elevator zwei schöne Bauwerke aus dem Jahre 1919. Auf den Hügel ging es für uns zu Fuss und da wir noch nicht genügend Treppen hinter uns liessen, ging es gleich noch die Wendeltreppe den 33.5 Meter hohen Turm des Kriegsdenkmal hoch. Von dort oben bot sich eine wunderschöne Aussicht über die Stadt und das umliegende Gebiet. Für den Rückweg Richtung Städtchen nahmen wir dann Neuseelands einzigen Lift, der als öffentliches Verkehrsmittel dient. Die Fahrt in diesem altehrwürdigen Gefährt war nostalgisch und an einigen Stellen ziemlich ruppig, aber dennoch ein cooles Erlebnis. Vom Lift ging es anschliessend durch einen 66 Meter langen Stollen Richtung Stadt, wo es für uns noch kurz an den Samstagmarkt ging. Nach einer kleinen Stärkung an einem der vielen Essstände ging es an den Virginia Lake, welchen wir unter Beobachtung von unzähligen Vogelarten umrundeten, ehe wir die etwas längere Fahrt nach New Plymouth unter die Räder nahmen.

      🇪🇸
      «Durie Hill Elevator»

      Como no pudimos hacer todo lo que habíamos apuntado ayer, fuimos al mirador del Monte Victoria después de salir esta mañana. Menos mal que cogimos el coche para el tramo empinado y no caminamos como habíamos planeado ayer. El mirador ofrece una maravillosa vista panorámica de la capital neozelandesa. Tras una breve estancia, continuamos hacia el norte hasta Whanganui, donde reservamos alojamiento para una noche. En realidad, no estaba previsto visitar esta ciudad, pero un viaje directo en coche desde Wellington hasta nuestra siguiente parada, New Plymouth, habría sido un poco largo.

      De todos modos, la escala mereció la pena, porque hoy visitamos el Durie Hill War Memorial y el Durie Hill Elevator, dos bonitos construcciones de 1919. Subimos la colina a pie y, como no teníamos suficientes escaleras detrás, subimos por la escalera de caracol hasta la torre de 33,5 metros de altura del monumento a la guerra. Desde allí arriba, teníamos una vista maravillosa de la ciudad y sus alrededores. Para volver a la ciudad, tomamos el único ascensor de Nueva Zelanda, que sirve como medio de transporte público. El viaje en este antiguo vehículo fue nostálgico y bastante movido en algunos tramos, pero aun así fue una experiencia chula. Desde el ascensor, atravesamos un túnel de 66 metros de largo en dirección a la ciudad, donde fuimos un rato al mercado de los sábados. Después de un tentempié en uno de los muchos puestos de comida, fuimos al lago Virginia, que rodeamos mientras observábamos innumerables especies de pájaros, antes de tomar el camino algo más largo hasta New Plymouth.
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    • Day 61

      J61, Whanganui, km 1’373

      December 14, 2022 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

      Nous aurons transité depuis le parc national du Tongariro en passant sur des chemins assez faciles et agréables, et en nous arrêtant notamment pour planter notre tente dans le grand jardin de Sharon et Roger, avec une quinzaine d’autres hikers. Sharon est une trail angel d’une générosité et d’un amour sans limite pour « ses hikers ». Les premières filles à arriver au camp auront été réquisitionnées pour regarder avec elle un film de Noël dans le salon familial. On aura ensuite pu participer à la confection du repas (surtout Marc!) et boire du blanc! Le tout dans un appartement complètement surchargé de décorations de Noël kitsch à souhait. La soirée et le déjeuner auront été emplis de discussions et de bienveillance. On recevra finalement un gros câlin de sa part au départ. Merci Sharon, de prendre si soin de tes poussins marcheurs!

      Après une petite journée de marche, nous arriverons enfin à Whakahoro, point de départ de notre aventure en canoë. Une petite parenthèse de 170 km! La météo a été suffisamment bonne les jours précédents pour que le niveau de la rivière reste sous le seuil d’alerte, ce qui nous permettra de partir comme prévu le lendemain. Comme les départs avec la principale compagnie de location se font tous les deux jours, le nombre de TA hikers est assez élevé (plus d’une vingtaine), avec de surcroît des « non-randonneurs » qui réalisent cette descente indépendamment. Ceci n’enlèvera en rien la bonne humeur et la super ambiance, et ne nous empêchera pas de parcourir certains segments de rivière en étant seuls au monde pendant plusieurs heures.

      La rivière Whanganui prend sa source près du mythique volcan Tongariro, que nous avons parcouru récemment. Elle a la particularité d’être dotée par le gouvernement néo-zélandais d’une personnalité juridique, et peut être défendue par des avocats en tant que tel. Sa reconnaissance étatique en tant « qu’être vivant unique » est liée à l’importance qu’elle revêt pour les Maori, que ce soit en termes spirituels, historiques, ou culturels.
      Durant notre descente, nous aurons pu profiter de ses rives sauvages, de falaises couvertes de végétation donnant sur la forêt subtropicale la bordant. La plupart du temps un léger courant nous aidera à avancer, et quelques rapides parfois sportifs nous auront permis d’apprendre à dompter notre embarcation! On aura pu mettre en application la règle à la fois si simple et si importante pour les novices que nous sommes: « follow the V », soit « suivez le V » que la surface de la rivière forme à l’approche de rapides.
      Dans d’autres sections, notamment en arrivant près de l’océan, nous auront dû pagayer assez fort, en outre pour compenser un vent de face.

      Les nuitées se feront sous tente dans des camps avec aménagement minimal, avec chaque fois tout de même un petit couvert et des toilettes sèches. Le mythique camp de Flying Fox, relié à la civilisation par une tyrolienne par dessus la rivière, nous offrira même une douche bienvenue. Comme le canoë porte à la place de notre dos le poids de notre chargement, bien au sec dans des barils étanches, on aura également pu profiter de manger mieux, dont des légumes, et de boire un peu de vin qu’on aura transporté.

      Le rythme des journées aura été différent, nos jambes se seront bien reposées, et on aura adoré du début à la fin ce voyage dans le voyage, au fil de l’eau, sans réseau et sans autre sollicitation que les discussions avec nos amis marcheurs, et le champ des nombreux oiseaux.

      On aura eu l’occasion de rencontrer, parmi d’autres randonneurs, Tom Boerman, un hollandais qui a comme projet fou d’être le premier humain (connu) à traverser à pied tous les continents! A ce jour il a déjà parcouru en partie l’Europe, les États-Unis, l’Australie, etc., et a été interviewé par plusieurs TV dont ABC. Tom avait déjà marché l’entier du Te Araroa, mais a décidé de le refaire, puisque la première fois cela ne faisait pas encore partie de son projet…!! Voici son site internet (qui ne marche pas au moment de notre publication…) : http://www.iwalkaroundtheworld.com.

      On aura finalement parcouru le fleuve en 4 jours au lieu de 5, en doublant les deux courtes dernières étapes en une seule de 53 km. Ceci principalement pour des questions de timing avec la marée descendante à l’approche de Whanganui. A noter que les kilomètres officiels du TA sont calés sur une partie de section comprenant de la marche, fermée actuellement. On aura in fine effectué 173 km de canoë.

      La météo nous aura été vraiment bénéfique, avec des pluies surtout la nuit, qui se sont presque systématiquement arrêtées lors de notre réveil et nous épargneront sur presque l’entier du trajet!

      A notre arrivée à Whanganui, on dormira au Holiday Park (camping) où on se fera harceler par un gang de canards dont l’addiction aux chips leur fera nous pincer les pieds pour obtenir leur dose.

      Nous passons actuellement un jour de repos en ville dans un très joli et vieux Bed & Breakfast. Le climat est à présent clairement estival - au contraire de la Suisse selon les informations qu’on reçoit! - avec des températures en journée de 24-27 degrés, et des orages éclatant par moment.

      On se sent toujours autant ravis, heureux et privilégiés de pouvoir profiter d’un tel voyage. On pense fort à vous toutes et tous en cette période de fête qui approche. Ici, les sapins en plastiques couverts de fausse neige peinent à nous mettre dans l’ambiance.

      Les jours prochains, nous renfilerons nos chaussures, désormais équipées de semelles spéciales pour amoindrir quelques douleurs plantaires qui, pour nous deux, commençaient à devenir gênantes. Nous reprendrons donc notre marche en direction du Sud, avec en ligne de mire Palmerston North, les montagnes Tararua range (réputées difficiles), puis enfin Wellington, à l’extrémité Sud de l’île de Nord. Selon notre estimation nous devrions y parvenir le 30 ou le 31.12. Finir l’île du Nord en même temps que l’année 2022, tout un symbole!

      On vous embrasse fort, portez-vous bien.

      Voici les étapes réalisées depuis National Park:
      - km 1’191 Kaitieke war memorial
      - km 1’216 Whakahoro
      - km 1’245 John Coull (canoë)
      - km 1’275 Ngaporo (canoë)
      - km 1’314 Flying Fox (canoë)
      - km 1’368 Whanganui holiday park (canoë)
      - km 1’373 Whanganui
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    • Day 143

      Whanganui

      February 21, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

      Morgens Frühstück mit Neuseeländerin die den Te Araroa geht. The Long Pathway durchquert Neuseeland von Nord nach Süd über 3000km ähnlich wie die Radroute Tour Aotearoa. Die Frau ist in meinem Alter, maximal 10 Jahre jünger. Ist die letzten 2 Tage jeweils ca. 45km gegangen. Gepäck 9kg+Lebensmittel. Ich bin schwer beeindruckt! Ihr Zelt ist mit Kandidat für mein nächstes.

      Ich starte in einen trüben Tag, durchquere Bulls, durch das der Verkehr brandet. Bei uns würden an jedem Haus Transparente mit der Forderung nach einer Umgehungsstraße hängen. Und ich würde der Bürgerinitiative umgehend beitreten! Aber hier lebt man mit dem Lärm. Noch in Bulls trennen sich die Verkehrsströme. Der SH1 führt Richtung Taupo, der SH3 verfolgt noch eine Weile die Küste. Ich kann den SH3 gleich nach Bulls verlassen und es wird ruhig. Nach 30km hat mich der Highway in Turakina dann wieder. Auf einer Sitzgruppe in der Grünfläche gleich neben der Straße mache ich Pause.

      Danach wird's vorübergehend übel. Die Straße hat noch kurz einen Seitenstreifen. Es folgt ein Anstieg und die Straße weitet sich auf 2 Fahrspuren zulasten des Standstreifens. Ich muss mich auf der linken Spur behaupten und das ist bei den hohen Geschwindigkeiten, die hier gefahren werden kein Vergnügen und gefährlich. Mir ist nicht wohl bei der Sache. Gottseidank ist der Spuk nach wenigen km vorüber und ich kann mich wieder auf den Asphaltstreifen links der durchgezogenen Linie zurückziehen, wo ich mich auch sogleich wieder sicherer fühle. Kurz darauf kann ich den SH3 ohnehin bereits wieder verlassen und es bleibt entspannt bis Whanganui. Zum guter Letzt wagt sich sogar noch die Sonne hervor. Weil die heutige Etappe relativ kurz war bin ich schon vor 15 Uhr im Hostel. YHA. Zimmer für mich. Zwar nicht mein Stil, aber mit Liebe zum Detail hergerichtet. Die Inhaberin ist resolut aber sympathisch. In Whanganui bleibe ich 2 Tage.

      22.2., 1. RUHETAG

      Gut geschlafen in meinem riesigen Doppelbett. Fettes und gemütliches Ruhetags-Frühstück.

      Fahrt mit dem Schaufelraddampfer ca. 10km flussaufwärts. Ausnahmsweise trage ich auf dem Schiff mal dazu bei den Altersdurchschnitt zu senken. Über Bordlautsprecher wird einem Paar gratuliert, das am Folgetag 60 Jahre verheiratet sein wird. Respekt. Das krieg' ich nicht mehr hin, selbst wenn ich artig bin.

      Danach durch die Stadt stromern anhand des Whanganui Hertitage Guide. Nice. Kleiner Imbiss in der Victoria Street, der Flaniermeile von Whanganui. Kurzer Fahrrad-Check im Rad-Laden. Reifendruck, Kette. Der Schrauber, der mir die Sachen kurz leiht, ist zuversichtlich, daß die Kette noch bis zum Ende meiner Reise durchhält. Na dann...

      Kaffee und Kuchen im Hostel-Garten und müde vom Nichtstun. Abends Bier in einer Kneipe mit Anne, die mich wieder eingeholt hat. Wir sind völlig perplex als wir bezahlen wollen und unsere Getränke auf's Haus gehen. Ist mir auch noch nie passiert.

      23.2., 2. RUHETAG
      Heute war's irgendwie kühl draußen und ich konnte mich nicht zu größeren Aktivitäten aufraffen. Geplauder in der Küche mit jedem, der sich nicht rechtzeitig retten konnte 🙂 Ich habe den faulen Tag genossen. Zum Schluss noch Spaziergang in die Stadt auf ein Bier. Morgen ziehe ich weiter.
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    • Day 16

      Day 14 Whanganui

      February 28, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

      Für uns ging es heute morgen spontan nach Whanganui. Wir mussten nach 2 Tagen Wandern vom Feinsten endlich raus aus den Bergen und was anderes sehen also haben wir uns schon einmal in Richtung Wellington bewegt und einen kleinen Stopp in einem süßen Hostel in Whanganui eingelegt. Endlich mal ein Zimmer nur für uns 2!
      Über Tag waren wir in einem schönen Café und haben die Sonne an einem Fluss genossen, da hat man sich doch fast wie Zuhause gefühlt, richtiges Münster Kanal feeling haha.
      Begleitet wurden wir heute lange Zeit treu von einer Katze, die uns auf Schritt und Tritt verfolgte. Camilla und Chloé schneidet euch mal eine Scheibe ab 😹
      Lange Rede kurzer Sinn: Heute Erholung Erholung Erholung …
      See youuuu👋🏻
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    • Day 50

      Endlich in Whanganui

      December 19, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

      So, das Flussabenteuer ist hiermit beendet. Heute habe ich richtig Kilometer gefressen : 77 mit dem Fahrrad. Es war ein gutes Mountainbike der richtigen Größe mit funktionierender Schaltung und gutem Sattel. Der Typ von der Kanuvermietung sagte beim Buchen, dass es die ganze Zeit nur bergab geht, halt am Fluss entlang. Er hat gelogen!
      Von meiner Wandererfahrung bis hier her hätte ich es ahnen können : auch, wenn es tendenziell runter geht, geht es zwischendrin richtig hoch. Es waren diverse lange und steile Stücke dazwischen, dafür ging es dahinter um so schöner runter 😀
      Trotz der Anstrengung hat es mir Spaß gemacht. Nicht so meinen Mitstreitern, die schon eine Weile nicht mehr Rad gefahren sind (Robyn ca. 20 Jahre). Sie musste dann am Ende ganz schön kämpfen...

      Die Strasse folgte immer dem Flusslauf, so dass wir ein paar schöne Aussichten hatten. Auf dem Weg kamen wir durch Jerusalem, wo Ende des 19. Jahrhunderts eine Französin ein Kloster gegründet hat, um benachteiligten Kindern zu helfen. Ausserdem lernte sie Naturmedizin von den Maoris und verfeinerte sie. Sie erstellte auch Wörterbücher von Maori zu Englisch und Französisch- scheint eine kluge Frau gewesen zu sein...

      Dann gabs einen Cappu in einer Art Gallery am Weg. Das Wetter blieb nett zu uns- kein Regen und ab und zu mal Sonne. Ab morgen Mittag soll es weiterregnen...

      Wir brauchten dann doch 10h bis Whanganui, da wir immermal Pause machen mussten. Jetzt bin ich im Whanganui Holiday Park, wieder in einer Cabin mit den beiden Kiwis. Direkt am Fluss.
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    • Day 44

      Kayaking auf dem Whanganui River

      March 24, 2023 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

      Wir haben uns vorgenommen in Neuseeland eine Kayaktour zu machen. Heute war es soweit und wir haben uns einen Tag frei genommen , weil wir die anderen Tage mehr gearbeitet haben und sind zum Kayakverlei auf einen Campingplatz hier in Whanganui gefahren. Wir haben eine Tour auf dem Whanganui River für den halben Tag gebucht, auf Nachfrage wie viele Stunden das sind, hat das freundliche Personal nur gesagt, dass wir um 19:00 wieder zurück sein sollen, weil sie da schließen. Das hieß für uns kein Zeitdruck und ganz entspannt entscheiden, bis wohin wir fahren wollen. Erst ging es für uns Fluss aufwärts, durch die Flut haben wir noch etwas Unterstützung vom Meer bekommen. Irgendwann mussten wir dann nur entscheiden, wann wir umdrehen und wieder zurückfahren. Insgesamt waren es dann doch 24km, eine ordentliche Strecke aber an einem wunderschönen Tag auf dem komplett leeren "Rhein des Pazifiks" (Rhine of the Pacific) - ein einziges anderes Boot kam uns entgegen. Und dazu das günstigste Angebot was wir generell finden konnten.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Wanganui District

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