Peru
Lima

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Travelers at this place
  • Day12

    Kulturteil im District Pueblo Nuevo

    December 1, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute habe ich den sehr schönen Stadtteil Pueblo Libre erkundet, in dem ich auf zwei interessante Museen gestoßen bin. Das Museo Nacional de Historia ist in der ehemaligen Residenz der Generäle Simon Bolivar und Rose de San Martin untergebracht und zeigt die Zeit von der Eroberung Perus durch die Spanier bis zu den spätkolonialen und frührepublikanischen Zeiten des Unabhängigkeitskampfes sowie den blutigen Ablösungsprozess Lateinamerikas von Spanien (1532/Invasion der Spanier unter Francisco Pizarro, das ist der mit den Gebeinen in der Kathedrale von Lima - 1821/Unabhängigkeitserklärung Perus).
    In dem privat geführten Museo Rafael Larco Herrera hat man sich auf die Präsentation Präkolumbianischer Artefakte konzentriert. Die Ausstellungsstücke zeigen die unglaublich hoch ausgeprägte peruanische Kunst von den Jahren 1250 v. Chr. (!!) bis zu der Inkakunst im 15 Jahrhundert. Als weiteres kleines Highlight habe ich dann in dem sehr schön angelegten Garten des Museums das Café del Museo entdeckt, dass von Perus Spitzenkoch Gaston Acurio betrieben wird. Das hab ich natürlich nicht liegen lassen und ein sehr schönes Lunch zu mir genommen. Herrrrrrrrlisch - could be really worse 😊 😋.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gastón_A…
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    Theresa Schultz

    Das Essen sieht sehr lecker aus, schön, dass du einen tollen Tag hattest ;)

    12/1/21Reply
    Castelloduro

    ..der Risco+

    12/2/21Reply
    Castelloduro

    …der Pisco aber auch! Jetzt ist aber genug Kultur - we want action!

    12/2/21Reply
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  • Day11

    Circuito Mágico del Agua

    August 4 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    I took a trip to the 'Magic Water Circuit' with Bethany, a friend I made on the walking tour. Some beautiful lit fountains including a Disneyland-esque show projected onto the mist of the fountains.
    The two of us together gave the courage to take the bus there at night - we're in a very safe district but mastering Peruvian public transport seemed easier with two!
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    Jill Jamieson

    What an experience you are having. xx

    Elizabeth Buck

    Incredible!

    Elizabeth Buck

    So beautiful

    2 more comments
     
  • Day33

    Lima

    March 12 in Peru ⋅ ⛅ 26 °C

    Premiers jours au Pérou, arrivée à Lima, capitale se trouvant sur la côte pacifique aride du pays. Malgré son centre colonial préservé, il s'agit d'une métropole bouillonnante comptant parmi les plus grandes d'Amérique du Sud.
    Très connue pour sa gastronomie (fusion food).
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    Hélène Colinet

    Trop joli le Pérou ville de notre amie Ana... chouette voyage !!!...bisous des carignanais

    3/18/22Reply
    Jul Chl

    Oui c'est vraiment chouette! Hâte de découvrir le reste du pays ! Gros bisous 😘

    3/18/22Reply
    Yannick Boisseau

    Profitez bien de ce voyage à très bientôt Yannick

    3/20/22Reply
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  • Day28

    I'll be there for you

    January 30 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C

    🎶
    I'll be there for you
    (When the rain starts to pour)
    I'll be there for you
    (Like I've been there before)
    I'll be there for you
    ('Cause you're there for me too)
    🎶

    Tag 28 und wir haben endlich Freunde gefunden 🥳🥳

    Auf unsere ersten nicht ganz so willkommenen Freunde trafen wir kurz nach dem Aufwachen. Es waren zwei grosse Kater 🐱🐱 offenbar hatten wir gestern den einen oder anderen Pisco Sour zu viel. Ev. eignet sich aber auch einfach Ceviche nicht als Grundlage vor dem Aperölen. Trotzdem mussten wir aber unseren in dem Moment sehr guten Freund (das Bett) verlassen, weil Sightseeing anstand. Um 10.15 Uhr startete die Free Walking Tour bei einem Hostel in der Nähe. Mit einem mindermotivierten Guide walkten wir in die limaer (dieses Wort gibt es ganz bestimmt) Altstadt. Was dort genau passiert war, können wir leider nicht ganz rekognostizieren. Auf jeden Fall haben polnische Architekten französische Gebäude entworfen und heutzutage Tanzen Limas (Personen aus Lima, nicht zu verwechseln mit Lamas) gerne mit Nastüchern in den Händen, zu grossen Hüten und Glocken an den Füssen. Keine Ahnung wieso, aber es schien ihnen Spass zu machen. Nach einem fünfgängigen Pisco Sour Tasting (after four, you're on the flor) machten wir uns ohne Guide aber mit der Gruppe (erstaunlich viele Niederländer) auf zum gemeinsamen Mittagessen. Nach einer kurzen Pause im Hostel trafen wir uns alle ein weiteres Mal, um durch einen Park zu flanieren und uns dann recht schnell in Richtung Bar zu bewegen. So kann es weiter gehen😊

    👣 15'731
    🏝161 müm
    ⛅️ 22°
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    Bodo Stade

    🍹🍹🍹🍹🍹 Ist da wirklich Eiklar drin? 😬

    1/31/22Reply
    MiriundFlo

    Aber sicher 😅 das kommt alles in den Mixer 😎 unser #Eigate geht in die nächste Runde 🥚

    1/31/22Reply
    Susanne Stade

    Sind das bunte Häuser am Hang des Berges? Das sieht ja wie ein gewolltes Muster aus ? 👍😊

    1/31/22Reply
    MiriundFlo

    Ja genau … aber das Viertel scheint noch recht gefährlich zu sein - deshalb haben wir uns es nur aus der Ferne angeschaut

    1/31/22Reply
     
  • Day85

    Historico Centro in Lima

    July 28 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Die Auffangstation hat noch freie Plätze ab dem 22.08. Das bedeutet wir müssen unsere Reise nun etwas anders planen, denn wir haben vom 24.08. - 28.08. den Salkantray Trek gebucht. Wir haben den Anbieter angeschrieben und angefragt, ob es möglich wäre den Trek auf den 10.08. - 14.08. zu verschieben. Mit der Planung ist es nicht immer so einfach. Wenn man etwas Besonderes plant, wie wir jetzt mit dem Tierprojekt, muss man sich vorab um vieles kümmern. Da wir in Peru bereits genau wissen, was wir sehen und erleben möchten und Peru recht groß ist, haben wir die Route sowie die zeitliche Planung bereits gemacht. Da wir nur 2 Monate in Peru sind und keine Möglichkeit haben zu verlängern, ist es schwierig die Reise spontan zu machen, zumal die Treks, die wir machen möchten ein paar Wochen vorher gebucht werden müssen. Aber wir werden schon einen Weg finden alles unter einen Hut zu bekommen. 😉

    Nachmittag sind wir los ins Historische Zentrum. Heute feiern die Peruaner den „Independence Day“. Die Straßen waren rappelvoll. Nach fast einer Woche Peru hatten wir immer noch keine Prepaid Karte für das Handy. Also haben wir uns erst einmal einen CLARO Shop gesucht, wo wir uns unsere Karten kaufen konnten. Wir haben gemerkt, dass es schon ein bisschen lästig ist, wenn wir unterwegs sind und kein Internet haben. Die meisten Cafés und Restaurants in Lima bieten irgendwie kein Free WLAN an, was man zwischendurch nutzen könnte. Zu unserem Glück hatten die meisten Läden trotz des Feiertages auf - so auch der CLARO Shop. Nachdem wir das Thema Internet geklärt hatten, ging es weiter Richtung Stadtkern. Wir gingen durch die Einkaufsstraße - vorbei an einigen Sportläden, denen wir einen Besuch abstatteten, da wir für unsere Wanderungen immer noch ein paar Klamotten und Schuhe (Janine) benötigen. Leider wurden wir nicht fündig. Vielleicht finden wir ja das Richtige in Arequipa oder Cusco.

    Eigentlich wollten wir noch den „Plaza de Armas„ mit dem Regierungspalast und der „Kathedrale de Lima“ besuchen. Aufgrund des Independence Days war dieser Bereich leider gesperrt. So wie wir das verstanden haben wurde es aus Sicherheitsgründen gesperrt, da sich das Regierungsgebäude auf dem Platz befindet. Wir denken mal, auch um größere Demonstrationen oder Ausschreitungen zu vermeiden. Eine kleine Menschenansammlung haben wir auch gesehen.

    So eine lange Warteschlange wie an dem Churros-Stand haben wir bislang an einem Essensstand noch nie gesehen. 😲 Wahnsinn! das waren bestimmt 70 Meter! 😅

    Wir hatten die Möglichkeit die Basilika San Francisco zu besuchen. Als wir vor der gewaltigen Kirche standen, wurden wir von einer Frau angesprochen, die uns eine geführte Tour anbot. Erst lehnten wir dankend ab, nachdem wir die gewaltige Warteschlange vor der Kirche gesehen haben, sind wir wieder zu ihr zurück und buchten die Tour bei ihr. Am Independence Day wollten alle Peruaner in die Kirche. So wie wir es verstanden haben, um den Apostel Judas (Thaddäus) anzubeten. Der Apostel spielt für die Menschen hier in Südamerika eine wichtige Rolle und hat sogar eienn eigenen „Anbetungsschrein“.
    Die Bücherei in der Kirche war richtig cool. Sie sah aus wie die Bücherei in Harry Potter. Richtig schön mit ganz alten Büchern. Den Büchern hat man das Alter angesehen, sie waren Tausende Jahre alt.

    In der Basiliica besuchten wir das Museum, die Kirche und natürlich die Katakomben. Die Katakomben sind wahrscheinlich für die Meisten der wahre Grund, warum alle die Kirche besuchen wollen - uns auch eingeschlossen. Wir gingen hierfür in den unteren Teil der Kirche- in einen Art Gewölbekeller mit vielen schmalen und niedrigen Wänden. Links und rechts gab es so etwas wie kleine Becken, die 4 Meter in die Tiefe gehen. In diesen Becken lagen die menschlichen Überreste von ca. 25.000 Menschen aus zwei Jahrhunderten (17. und 18. Jahrhundert) zusammen. Es war der Wahnsinn, die ganzen Knochen zu sehen. Für die Touristen wurden die Knochen natürlich alle bestens zur Schau gestellt. Wir haben zwar 10€ pro Person für die Tour bezahlt, aber wir kamen auch voll auf unsere Kosten und hätten ihne gebuchten Guide die Basilika aufgrund der Menschenmassen gar nicht besuchen können.

    Wir ließen uns von einem Taxi wieder in unser Viertel „Barranco bringen. Dort angekommen gingen wir noch in den kleinen Park. Viele Menschen waren hier noch unterwegs. Auch hier bemerkten wir eine längere Warteschlange vor einem Essensstand. Neugierig schauten wir, was es hier zu Essen gab: Picarones - eine gebratene peruanische Süßigkeit. Es sind frittierte Donuts aus einem Weizenmehlteig, gebadet ein einem süßen Honig. Hier konnten wir nicht einfach dran vorbeilaufen, ohne sie zu probieren. Also nahmen wir die 20 Minuten Wartezeit auf uns auf. Heute war echt unser Glückstag! Nachdem wir unsere Donuts erhalten haben, gab der Parkwächter zu verstehen, dass der Park nun schließt (wir hatten 21 Uhr) und hinter uns hat sich eine lange Schlange gebildet…

    Glücklich und zufrieden machten wir uns mit unserem süßen Fang auf den Heimweg auf. In der Wohnung angekommen, machten wir es uns auf der Couch gemütlich. Die Donuts waren lecker! Ein spezielles Gewürz schmeckte man extrem raus und erinnerte uns an Weihnachten. Wir kommen aber leider nicht auf den Namen. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee, was es sein könnte….  🤔
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    Heike Vedder

    Zimt oder Kardamom?

    Travel with footprints

    Ja ich meine Kardamom! 😅😅 Danke! 😘

    Travel with footprints

    Ja ich meine Kardamom! 😅 Danke! 😘

    Stina Wehn

    Sieht wirklich aus wie bei Harry Potter 😃

     
  • Day149

    Lima et derniers achats

    July 26 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Nous sommes arrivées à Lima en vie (mais fatiguées) à 8h ce matin. Nous allons posé nos affaires à notre hôtel puis nous allons directement dans le centre pour prendre un petit déjeuner et faire le tour des marchés artisanaux !
    Bien sûr c'était sans compter les manifestations qui nous compliquent la vie pour passer sur la Plaza de Armas...

    Après l'achat de quelques souvenirs, nous redescendons dans le quartier de notre hôtel car Caro a un rendez-vous pour se faire tatouer ! Pendant ce temps avec Juju nous allons nous faire les ongles pour ne pas paraître trop sales en rentrant en France 😅

    Le soir nous allons au restaurant avec Sebastian, un péruvien de notre âge avec qui nous avons fait le salkantay ! Il vit à Lima donc nous en avons profité pour passer le voir. La soirée fut très sympathique mais nous étions fatiguées, nous sommes donc vite rentrées dormir.
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  • Day92

    Lima City

    June 22 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir laufen entspannt in die Innenstadt von Lima. Im historischen Zentrum sind viele alte kolonial Gebäude mit unterschiedlichsten Balkonen überall. Es geht hektischer zu als in den andern Städten. Am Nachmittag fahren wir in die hippen, jüngeren Viertel Barranco und Miraflores. Hier an der Küste geht es insgesamt ruhiger zu und es gibt viele europäische Geschäfte. Insgesamt wohnen über 7 Mio Leute in Lima.Read more

  • Day147

    Sand, Sonne und Schnee in Peru

    June 7, 2021 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Flug ist kurz und schmerzlos. Der Schutz vor Corona fast perfekt, bis auf die Distanz konnte alles eingehalten werden 😷 Es gibt sogar glutenfreies und veganes Essen im Flieger. Wir sind beeindruckt 🤩
    Der Uber-Fahrer in Lima textet uns zu, welchen tolle Fleisch- und Wurstspezialitäten es im Land gibt und was wir alles verpassen würden, wenn wir kein Meerschweinchen, Lama, Alpaca und Innereien etc. essen würden 🤢 Wir sind gespannt auf die viel gelobte und von Peruanern gern als beste der Welt bezeichnete peruanische Küche 🤔

    Als wir bei Nino ankommen, macht uns ein älterer Herr im gefälschten Adidas-Jogginganzug die Tür auf. Huch, das ist ja Nino 🙋🏽‍♂️ Ganz anders als auf den Bildern, genauso wie seine spärlich eingerichtete Wohnung im dunklen Erdgeschoss eines hohen Wohnhauses 🏢 Er ist nett, sehr reinlich und kleinlich, aber eben auch nett 😊 Hauptsache in Peru! Heute findet die mit Spannung erwartete Stichwahl der Präsidentschaftskandidaten statt. Die politischen Debatten laufen heiß und die Anhänger machen auf den Straßen Limas mobil 📩

    Wir kommen erst mal an und schauen gleich nach einem Heimflug von Chile aus. ✈️ Was man hat, hat man und so buchen wir kurzerhand einen Flug nach Deutschland im August 🇩🇪 Gleich noch das Bahnticket aus Frankfurt nach Berlin dazu und fertig 🚃 Jetzt können wir uns auf Peru konzentrieren. Denken wir, als uns auffällt, dass wir glatt übersehen haben, dass Chile das Land in Südamerika ist, das die strengsten Corona-Beschränkungen hat und bis 30.6.2021 keine Nicht-Chilenen oder in Chile gemeldete Personen reinlässt. Bescheiden, aber wir hoffen auf gute Neuigkeiten in den nächsten Wochen 😬

    Die Zeit mit Nino ist merkwürdig. Einerseits ist er nur zu Hause, andererseits hängt er nur vor seinem Rechner, der auf einem Kissen auf dem mit einer durchsichtigen Plastikdecke geschützten Tisch liegt 👨🏽‍💻 Er ist Projektplaner, wurde aber verpflichtet als Dozent mehrere Gruppen von Ingenieursstudenten ein Semester lang in Projektplanung zu unterrichten 👨🏽‍🏫 Nino mag das überhaupt nicht, was er uns regelmäßig sagt und wir bei seinem Live-Unterricht auch spüren. Jeden Tag einige Stunden unterrichtet er gelangweilt die noch gelangweilteren Studenten. Ein lustiges Trauerspiel zu beobachten 😆 In den 5 Tagen in Lima, bleibt er die ganze Zeit im selben Trainingsanzug. Im seinem Profil steht, jeder Gast sich bei Anreise zuerst duschen muss 🚿 Bei über 800 Surfern hat er wohl auch einige Odeurs dabei die nicht so seins waren 🥴 Das Obst und Gemüse deckt Nino mit alten Handtüchern in der Küche ab. Das Geschirr auch. Das Handtuch stinkt zum Himmel, aber wenn nicht alles abgedeckt ist, dauert es keine 5 Minuten bis Nino es korrigiert hat 😅 Etwas schrullig, wie auch die Einrichtung, aber für den Start okay. Wir haben glücklicherweise noch Giancarlo, der uns mit vielen Tipps und Kontakten in Peru weiterhelfen kann 😊

    Um die Stadt kennenzulernen, schlendern wir herum und machen eine Free Walking Tour. Tolles Konzept, dieses Mal nicht so tolle Tour, aber wir vielleicht wieder woanders 🙃 Wir lernen Sara und Tom (wir glauben so hieß er) kennen, die aufgeregt von ihrer gebuchten Ayahuasca Zeremonie als 12 tägiges Retreat erzählen. 🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️ Wir schauen derzeit auch schon online nach einer Ayahuasca Erfahrung um, allerdings sind wir bei 120-150$ pro Tag eher abgeneigt. Die beiden stört es nicht und so tauschen wir Nummern aus, damit sie uns nach dem Retreat davon berichten können 📱 Wir schauen uns das historische Zentrum und die angesagten Viertel Miraflores und Barranco dann noch auf eigene Faust an 🚶🏼‍♀️🚶‍♂️ Lima liegt direkt am Wasser, allerdings an einer Klippe. Wir gehen runter zum Strand und sehen Surfer und einige Paraglider, die den Auftrieb der Küste nutzen 🏄‍♂️ 🪂 Die Stadt Lima beherbergt ca. 10 Millionen Einwohner, ein Drittel der gesamten Bevölkerung Perus 🇵🇪 Dementsprechend viel ist hier in manchen Ecken los. Das Wetter ist nicht so prall. Viele, viele graue Tage im Jahr, hohe Luftfeuchtigkeit, dafür aber kaum Regen ☁️

    Yoga im Mini-Garten vor Ninos Block tut gut, auch wenn die demonstrierenden Partei-Anhänger in der Nähe schon ziemlich ablenken 🧘🏼‍♀️📢 Die Wahlen sind zwar vorher, aber es wird tagelang ausgezählt. Eigentlich hat Ninos Favorit gewonnen: Castillo, ein Campesino, ein Mann vom Land bzw. aus dem Volk. Seine Widersacherin Keiko, eine korrupte Politikerin mit mehreren laufenden Verfahren gegen sie, hat allerdings die Geschäftswelt und die Politik größtenteils in ihrer Hand. Ein enges Kopf an Kopf-Rennen. Castillo liegt am Ende mit 50,2 zu 49,8 Prozent der Stimmen vorn. Keiko will aber Stimmen für ungültig erklären lassen. Lateinamerikanische Politik...🤯
    Wir sympathisieren mit Castillo und wollen uns die Kundgebung mal genauer anschauen. Musik und Redner ziehen uns an. Wir merken jedoch erst spät, dass es eine Keiko-Veranstaltung ist 🤭

    Wir haben derweil schon ein wenig unsere Route durch Peru geplant 🗺 Da an der Küste nicht viel Sehenswertes ist, fahren bis nach Ica. Dort gibt es die großen Sanddünen 🏜 Entlang der Küste ist so viel Trockenheit, keine Pflanze, nur Schotter, Stein, Geröll und Sand, viel Wind und Eindrücke wie auf einem fremden Planeten 🪐 Im Laufe der Fahrt kommen an verschiedenen Haltestellen wieder einige Verkäufer rein, die Essen, Trinken, Handy-Zubehör etc. anbieten. Besser als betteln, aber schon recht anstrengend in der Lautstärke sich durch den vollen Bus zu quetschen mit den Waren 💆🏼‍♂️

    In Ica haben wir auch ein Couchsurfing gefunden: Marcia 🙋🏾 Aus den demonstrierenden Anhängern von Castillo huscht sie zu uns rüber und wir lernen uns kennen. Mit einem Tuktuk, Motorrad mit angebauter halboffener Sitzkabine, fahren wir zu ihr nach Hause 🛺 Es geht über viele sandige Buckelpisten und dunkle Straßen bis in eine sehr ärmlich wirkende Gegend außerhalb von Ica. Anwohner verbrennen gerade einen Haufen Müll und wir laufen zu ihr über sandige Straßen übersäht mit Müll 🔥 Sie hatte uns gewarnt, ihr Haus wäre einfach... Ihr Haus besteht aus dünnen Holzbrettern, hat weder Bad, noch fließend Wasser und es leben 2 Hunde und mehrere Katzen drin, die auch das ganze Haus als Toilette nutzen 💩 Wir schauen uns groß an, schauen noch mal auf die Straße: das könnte man getrost als Slum bezeichnen 🏚 Ein Großteil der Hütten hat dünne Holzplatten, wo US AID drauf gedruckt ist, ein Hilfsprogramm der USA. Da es schon spät ist und Marcia ganz nett, gehen wir das Abenteuer ein 😟 Sie spricht mehr mit ihren Tieren als mit uns, aber das stört uns nicht weiter. Das offene “Badezimmer” mit Kloschüssel (ohne Brille) mit Wassertrog und Schöpfeimer ist mehr eine Herausforderung 🚽 Katzenwäsche oder eben natürlich bleiben … 😏 Klopapier und Wasser zum trinken müssen wir uns auch noch schnell am Laden um die Ecke holen… 🤨

    Die Nacht im kleinen Bett war kalt 🥶 Wir haben zwar versucht das Loch in der Wand (Fenster ohne Scheibe) mit einem Handtuch vor Kälte, Staub, Licht und Lärm zu schützen, aber die Mission war weniger erfolgreich 🪟 Wir schaffen es bibbernd durch die Nacht und als wir am nächsten Morgen Frühstück essen, steht der Plan, dass wir heute abreisen 👋 Beim Toilettengang hat Philipp Probleme mit der “Spülung”. Das Klo ist randvoll und läuft nicht mehr ab 💩 Marcia meint, Abschöpfen und heißes Wasser nachgießen. Boah, ist das eklig 🤮 Aber gesagt, getan. Die Mission Rohr-Frei dauert fast 2 Stunden, Philipp ist vollends angewidert und genervt und das Rohr ist noch immer nicht wirklich frei 🤬

    Wir reisen ab, entschuldigen und bedanken uns und verdauen die letzten 12 Stunden 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♀️ Wir buchen uns den nächsten Nachtbus nach Arequipa, in die zweitgrößte Stadt Perus 🚌 Am Busbahnhof können wir auch unser Gepäck lassen. Denn jetzt geht es dahin, weswegen wir nach Ica gekommen sind: nein, nicht für die ca. 200 Handyläden Icas die alle exakt das selbe anbieten, sondern zu den Dünen von Huacachina 🏜 Wir laufen die 45min dorthin und werden von einem Hupkonzert und kontinuierlichen Taxi-Rufen begleitet 🚕 Huacachina entschädigt aber dafür. Eine Lagune inmitten einer Wüste 🏝 Das sind Ausläufer der Atacama-Wüste in Chile; ziemlich beeindruckend 😯 Neben vielen anderen Touris, krackseln wir durch den Sand und besteigen die Dünen. Beeindruckend! Die laut dröhnenden Jeeps auf ihren Wüsten-Touren sind es weniger 🛻 Wir haben trotzdem eine gute Zeit 😌 Marcia hat uns am Vorabend noch krampfhaft hierfür eine Tour angedreht, da sie auch im Touri-Geschäft ist. Diese können wir aber mit Ausreden umgehen, als wir abgetörnt von dem Lärm der Jeeps an der Lagune sitzen 😳 Bauchschmerzen und Übelkeit können eben mal ganz plötzlich kommen 🤥

    Der Nachtbus nach Arequipa ist bequem 💺 Wir haben allerdings noch kein Couchsurfing dort und buchen uns bei Ankunft und strahlendem Sonnenschein ein Airbnb 🏨 Ein tolles koloniales Haus mit fantastischem Ausblick. Unser Zimmer ist allerdings etwas dreckig, kalt und laut durch die angrenzende Straße in der Altstadt von Arequipa 😏 Die Familie mit Oma, Sohn und Pflegesonn sind aber sehr nett und wir tauschen uns viel miteinander in der großen Familienküche aus. Soviel wie wir die Küche nutzen, wurde sie sicher seit langem nicht mehr genutzt 😅

    Am nächsten Tag machen wir eine Free Walking Tour. Wir sind nur 2 Gäste, da durch Corona auch nicht viele Touris in der Stadt sind. Der Stadtführer ist aber bester Laune und führt uns eifrig und mit viel Anektdoten durch die tolle Stadt Arequipa, die uns sehr gut gefällt 🗣 Wir werden mittags von einem Couchsurfing-Host zum Mittag eingeladen, der uns nicht beherbergen konnte, aber trotzdem treffen wollte. Juanca ist Mitte/ Ende 40, ledig und arbeitet im Bergbau als Qualitätsprüfer 🙋🏽‍♂️ Er hat sichtlich Freude daran, seine Zeit mit Reisenden zu teilen und plaudert über sein Leben und die Welt. Wir haben auch eine gute Zeit in dem veganen Restaurant, obwohl wir es komisch finden einfach so eingeladen zu werden 🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♂️ Abends will uns Juanca dann auch noch Pisco Sour, das peruanische Getränk schlechthin, zubereiten🍹 Einem geschenkten Gaul und so…. 🐴

    Der Abend verläuft ganz nett, der Liter Pisco wird fast geleert und das nach über 1-monatiger Abstinenz 🥴 Je angetrunkener Juanca wird, desto mehr und wirrer erzählt er 😐 Wir können ihm teilweise nicht mehr folgen und er erzählt viel von Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Sex mit Couchsurferinnen und reisenden Pärchen 😳 Uns wird das alles etwas suspekt. Er versucht uns für eine Wandertour mit ihm zu begeistern inkl. Bad in Thermalquellen und Übernachtung in einer Herberge, natürlich wieder alles auf seine Kosten💲Er versucht dann später noch vergeblich einen Joint zu bauen, nachdem er sein Gras und sein Koks, als das beste und purste Zeug in Peru angepriesen hat 🚬 Wirklich, der schlechteste Joint-Roller von Arequipa, vielleicht sogar Perus 😂 Nachdem er (endlich) fertig ist und auch losgegangen ist, reflektieren wir noch mal den Abend und sehen von der Tour mit Juanca ab 🙅🏼‍♀️🙅🏼‍♂️ Als Dank für die Einladung ins Restaurant, wie auch zum Pisco Sour wollten wir uns erkenntlich zeigen und haben bereits am Vortag zum selbstgemachten Essen in unserer Hostal-Küche eingeladen 🍲 Das Treffen wollen wir also nicht auch noch absagen… der gute deutsche Anstand 🙃 Er kommt überpünktlich und bringt gleich eine Flasche Rum mit 😑 Der Abend verläuft noch intensiver als der vorherige. Juanca betrinkt sich, später schneit es und es geht viel um Sex und der notgeile Juanca kennt fast kein anderes Thema mehr 🤯 Ziemlich nervig, der Abend ist bald vorbei, nachdem wir ihn mehrmals indirekt und direkt Abfuhren erteilt haben für seine Anspielungen 🤢 Er schläft auf der Couch in der Küche. Wir reisen am Morgen Richtung Puno ab und sind sehr froh, nicht auf die Wanderung mit ihm zu gehen 😮‍💨

    Auf dem Weg nach Puno fahren wir durch das Hochgebirge und vorbei an zahlreichen Alpaca und Lama-Herden und atemberaubenden Ausblicken 🦙🏔 Als wir in Puno ankommen, auf 3.800m, liegt der Titicaca-See direkt zu unseren Füßen: Beeindruckend! 😍 Hier wollen wir ein paar Nächte bleiben. Wir finden aber das Hostel nicht, das wir uns eigentlich rausgesucht haben. Also wird Señor Google befragt und haben gleich großes Glück mit der Unterkunft 🏨 Wir bekommen sogar eine glutenfreie und vegetarische Extrawurst zum Frühstück im Hostel. Sehr sympathisch 😊

    Während wir im Hostel eine Tour über den Titicaca-See buchen, bekommen wir mit, dass Arequipa für 2 Wochen komplett abgeriegelt wird wegen eines neuen Corona-Ausbruchs. Huch 😬 Glück gehabt, dass wir nicht mit Juanca in der selben Stadt eingesperrt sind 😅 Wir stapfen also durch Puno und klettern auf die Aussichtsplattform über der Stadt mit tollem Blick über den See bis nach Bolivien 🇧🇴

    Am nächsten Tag geht es sehr früh auf zur Tour mit Boot zur Insel Amanti 🚤 Die Tour zu dem ersten Stopp, dem schwimmenden Inseln Uros, im See ist unangenehm touristisch 😒 Die Einheimischen sind, bis ins jüngste Kindesalter, auf den Inseln sehr auf den Tourimus getrimmt 💁🏾 Wir haben uns eben als einzige von 30 Leuten geweigert, noch eine extra Tour zu machen für extra Geld ❌ Wir werden von den Einheimischen, wie auch Tourguides mindestens 20 mal fast schon angefleht doch mitzufahren. Seeeehr unangenehm! Wir bleiben standhaft auf der schwimmenden Insel 🙎🏼‍♀️🙎🏼‍♂️ Jetzt erst recht bei solch einer Aufdringlichkeit! Wir gehen dann mit einem Einheimischen mit, der uns nochmal zeigen will, wie man ein dort typisches Haus baut, sowie seine kleine Forellenzucht und sein Haus vorführt 🏡 Gegen „freiwillige“ Spende natürlich 🙄 Wir verbringen dann eine Nacht auf der natürlichen Insel Amanti in einer familiären Herberge 🛌 Die Landschaft ist sehr sehenswert 🗾 Wir klettern zum Sonnenuntergang auf die höchsten Erhebungen: Pachamama und Pachatata 🌄 Als wir wieder im Dorfzentrum ankommen, läuft auf einer Leinwand das Freitag-Abend-Kino. Popcorn gibt es gratis 🍿 Wir gesellen uns mit dem dort typischen, warmem, alkoholischen Getränk dazu 🍹

    Die Luft und Nacht ist kalt und klar, das Zimmer einfach, aber wir fühlen uns wohl 😴 Im Zimmer gibt es außer Licht keinen Strom, daher geht es früh ins Bett. Wir wachen auf und as Handy zeigt 1 Grad Celsius an 🥶 So hatten wir uns Südmerika nicht wirklich vorgestellt, aber die Sonne wärmt schnell auf ☀️ Wir machen Yoga im Zimmer, dadurch geht es noch schneller 😌 In unserer Gruppe sind noch 3 Franzosen, 1 Brasilianer und eine Kolumbianerin. Wir verstehen uns ganz gut mit ihnen und haben auch die Mahlzeiten mit ihnen zusammen in der Herberge 🇫🇷🇧🇷🇨🇴

    Nachdem wir die Insel bei strahlendem Sonnenschein umwandert haben, essen wir Mittag und warten auf unseren Guide, der uns wieder zurück nach Puno bringen soll. Die Bootsfahrt über den Titicaca-See dauert 3 Stunden und bietet wieder tolle Aussichten auf den See und die schwimmenden, bewohnten Inseln 🚤 In Puno ist heute großer Markttag und wir kaufen einiges fürs Abendessen und die Fahrt ein 🛍 Nach dem Kochen und Duschen machen wir uns zusammen mit der Reisegruppe auf den Weg zum Bus, da alle heute noch nach Cusco wollen 🇫🇷🇧🇷🇨🇴🇩🇪 Am Busbahnhof wird noch versucht uns das Gepäck zu stehlen als Jessy kurz zur Toilette ist. Dem misstrauischen und später durchdringenden Blick von Philipp kann der Trickbetrüger und sein Komplize aber nicht widerstehen und sucht nervös das Weite. Miese, fiese...! 🦹🏾‍♂️🦸🏼‍♂️ Wir haben aber einen Super-Sonderpreis für die Fahrt bekommen und Bus angekommen, wissen wir warum: zunächst werden wir für 1,5 Stunden in einen Bus in den nächstgrößeren Ort Juliaca gequetscht 🚌 Auf der hinteren Achse wippend, in der letzten Reihe sind die Geschwindigkeitsbegrenzer gar nicht mehr so witzig 😡 Von Juliaca geht es etwas später mit einem nicht ganz so gemütlichen Überlandbus weiter. Die gebuchten Komfortsessel zum Schlafen, sind auch schon etwas in die Jahre gekommen 😑 Juliaca ist das Näh- und Produktionszentrum Perus. Alle Souvenirs, Alpaca-Pullis, gefälschten Klamotten kommen da her. Es ist gleichzeitig der größte Umschlagplatz für Marihuana und Kokain aus dem Süden, also Bolivien, Paraguay etc. auf dem Weg gen Norden. Die Qualität ist nicht hoch, aber es gibt viel und billig 💰 Für Touris also nicht spannend und aus Erzählungen, auch nicht so sicher.

    Wir versuchen zu schlafen und träumen von Cusco 🥱 Denn wir haben gehört, dass man hier problemlos 1 Monat als Tourist verbringen kann, ohne dass es langweilig wird 🥳 Mit Giancarlo haben wir den Kontakt zu Daniel aufgebaut, der uns glücklicherweise in seine Wohnung zum Couchsurfen eingeladen hat. Wir freuen uns drauf und sind gespannt 🤩
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  • Day18

    Lima: Histotical center

    April 30 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    In Lima everything is in endless movement, and even the past is constantly being rediscovered. Lima offers an extraordinary range of emotions, sensations, colors and flavors.
    Lima is a place of converging trends, created by its people and their living culture, where you will find every corner of Peru represented. One visit to Lima can never be enough. Lima, filled with colonial-era riches, is the only capital in South America that faces the sea, and it is hailed as the gastronomic capital of Latin America.
    Limas history starts not only with the foundation of the colonial city by Francisco Pizarro in 1535. The area where we can find Lima City and Province today was already inhabited many thousands of years before that. The history of Lima before the Spanish colonization is full of rich and unique cultures, but also reflects a long process where human kind develops its skills and makes the dessert stripe between Pacific Ocean and the Andes a habitable place and a green oasis...

    W Limie wszystko jest w ciągłym ruchu, a nawet przeszłość jest nieustannie odkrywana na nowo. Lima oferuje niezwykłą gamę emocji, doznań, kolorów i smaków. Lima to miejsce zbieżnych trendów, stworzone przez jej mieszkańców i ich żywą kulturę, gdzie można znaleźć każdy zakątek Peru. Jedna wizyta w Limie nigdy nie wystarczy. Lima, pełna bogactw z epoki kolonialnej, jest jedyną stolicą Ameryki Południowej zwróconą ku morzu i jest okrzyknięta gastronomiczną stolicą Ameryki Łacińskiej.
    Historia Limy zaczyna się nie tylko od założenia miasta kolonialnego przez Francisco Pizarro w 1535 roku. Obszar, na którym dziś znajduje się miasto i prowincja Lima, był zamieszkany już wiele tysięcy lat wcześniej. Historia Limy przed kolonizacją hiszpańską jest pełna bogatych i unikalnych kultur, ale odzwierciedla również długi proces, w którym ludzkość rozwija swoje umiejętności i sprawia, że ​​pustynny pas między Oceanem Spokojnym a Andami jest miejscem zamieszkania i zieloną oazą...
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    Gosia Kujawka

    Ernest Malinowski polski inżynier. Bohater obrony portu Callao w 1866. Konstruktor transandyjskiej kolei.

    5/1/22Reply
    Ewa Kujawka

    Piękne miasto z fantastyczną historią.

    5/1/22Reply
    Jozef Piekos

    Piękne miasto, historia bardzo burzliwa, wiele kultur na to wszystko miało wpływ. Warto zobaczyć i podziwiać. Pozdrawiam z daleka z Warszawy Stolicy Polski.

    5/3/22Reply
     
  • Day186

    Gebratenes Meerschweinchen & Quinoa

    March 28 in Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Letztes Land, letzter Essensbeitrag 😭 Dafür gibt es hier eine Vielzahl an köstlichen Speisen, in die wir uns reinlegen könnten! Peru ist weltberühmt für seine Küche. Dabei sind die Gerichte und Zutaten so vielfältig wie die Regionen in Peru selbst und eine ganzheitliche "peruanische" Küche im eigentlichen Sinne gibt es gar nicht. In einem Monat haben wir uns so gut durchprobiert wie möglich. Allerdings gibt so viele Gerichte, dass es ewig dauern würde alle zu testen und aufzuzählen 😀 Unsere Favoriten und exotischsten Gerichte findet ihr hier:

    Pisco: Chile und Peru streiten sich darum, wer dieses Getränk erfunden hat. Obwohl wir in Chile nicht vom Pisco Sour begeistert waren, schmeckt uns die peruanische Variante mega gut und gehört mittlerweile zu unseren Lieblingsgetränken hier 😀

    Einwanderer:innen, vor allem aus China, brachten ihre Küche im 19. Jahrhundert nach Peru und beeinflussten die peruanischen Speisen nachhaltig. Sog. "Chifas" (chinesisch peruanische Restaurants), die Menüs aus Quinoasuppe und Bratreis-/Nudeln servieren, finden sich an jeder Straßenecke im Land. Hier waren wir regelmäßig mittagessen, da die Gerichte sehr günstig und lecker sind:)

    In Arequipa haben wir eine Dessertspezialität namens "Helado de queso" (Käseeis) probiert. Das Eis enthält aber keinen Käse, sondern besteht aus Milch, Vanille und Zimt und schmeckt super lecker!

    In den Anden stehen vor allem Quinoasuppe, Ocrawurzeln, Fisch und Kartoffeln auf dem Speiseplan. Diese Gerichte haben wir insbesondere während unserer Zeit auf den Inseln im Titicacasee gegessen. Die Inselbewohner:innen essen außerdem regelmäßig Schilfrohrknollen. Diese enthalten viel Calcium und sind daher wichtige Nährstoffliefranten und Zahncreme gleichzeitig.

    Aufgrund ihrer hohen Lage wird am Titicacasee, Cusco und in Arequipa vor allem eins regelmäßig getrunken: Coca- oder Muña-Tee. Aufgebraut in heißem Wasser helfen die frischen Blätter dieser Pflanzen auf natürliche Weise gegen die Höhenkrankheit. Darüber hinaus schmeckt der Tee auch echt lecker. In jedem Restaurant oder Hostel gab es dieses Getränk zum Frühstück.

    Als Snack in Cusco und Umgebung gibt es "Choclo con Queso". Das ist ein riesiger gekochter Maiskolben (nicht zu verwechseln mit unserem Zuckermais) der mit einem Stück würzigem Käse gegessen wird. Perfektes Essen während einer langen Wanderung für Zwischendurch!

    Am berühmtesten in ganzen Land sind zweifellos die "Cevicherias" (Fischrestaurants) in denen eines von Perus Nationalgerichten "Ceviche" angeboten wird. Ceviche ist roher Fisch (Meeresfisch oder auch Flussfisch) der in Limettensaft "gekocht" wird und mit Zwiebeln und Chilis serviert wird. Dieses Gericht haben wir auch in unserem Kochkurs zubereitet 😉
    Neben Ceviche gehören auch "Lomo Saltado"(Gegrilltes Fleisch mit Paprika und Zwiebeln) und "Rocoto Relleno" (gefüllte Paprika) zu den Klassikern der peruanischen Küche. Letztere haben wir in vegetarischen/ veganen Versionen probiert. War seeehr lecker!!

    Neben diesen Gerichten gibt es hier auch für uns eher ungewöhnliche Spezialitäten: Alpaka und Meerschweinchen. Sarah, Gabby und Jan haben einen Alpakaburger probiert. Anna hat sich an ein gegrilltes Meerschweinchen gewagt 😄 Das Alpaka hat etwas zäh geschmeckt und erinnert vom Geschmack her an würziges Rindfleisch. Das Meerschweinchen war etwas knorpelig.

    Alles in allem hätten wir nochmal 6 Monate länger gebraucht, um alle Spezialitäten zu testen 😀
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    Sigrid Walcher

    so viele Zwiebeln....😅 Jan, hast du dich schon daran gewöhnt?

    3/28/22Reply
    Jan Weihpratizky

    Muss man ja nicht alle essen 😅

    3/28/22Reply
    Sigrid Walcher

    ooohhhh 😳

    3/28/22Reply
    2 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Lima

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