Indonesia
Serongga Dua

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

122 travelers at this place:

  • Day30

    Bali ❤️ is calling

    November 6, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Gestern kam ich auf Bali an, um ein paar vertraue Menschen wieder zu treffen 😍

    Heute morgen starteten wir dann um 2:30 Uhr Richtung Mount Batur. Einem noch aktiven Vulkan, welcher aber das letzte Mal im Jahr 2000 ausgebrochen ist.🌋
    Nun hieß es zwei Stunden bergauf, um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein. Ganz entspannte 1.717 m ging es nun, jeder mit einer Taschenlampe bewaffnet, in die Höhe. 😰
    Der Schweißtreibende und steinige Aufstieg wurde um 5:50 Uhr mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt 🌄
    Nach einem ebenso steinigen Abstieg ging es für mich dann noch zu den Tegalalang Reisterassen. 🙃
    Read more

  • Day14

    Stau auf dem Vulkan

    August 18, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wer hätte es gedacht, wir leben noch! Nach Tagen des Versunkenseins wollen wir Euch mal wieder ein bisschen up-to-date halten. By the way: Eigentlich hättet ihr schon gestern ein Lebenszeichen erhalten, jedoch habe ich vor lauter Müdigkeit (jaja, so einen Eintrag zu machen, dauert seine Zeit) den Eintrag gelöscht und das Handy vor lauter Frust unterm Kopfkissen verstaut.
    In diesem Blogeintrag werdet ihr sowohl von Monster-Wanderungen, als auch Massentourismus auf einem Vulkan, bis hin zu Kakerlaken-Fußball hören. Also spannt die Lauscher. ;)

    Aber jetzt erstmal von Vorne angefangen.
    Mit allen Snacks und Wasserressourcen, die wir auftreiben konnten, ausgestattet, machten wir uns am Freitag-Mittag auf den Weg zum 19km langen "Ridge Walk" über die Reisterassen von Ubud. Zuerst ging es vom Hostel bergab mit unseren ausgeliehenen Fahrrädern, was noch recht bequem war. Als wir uns dann dem Wanderweg näherten, grinsten uns zahlreiche Treppen an und die Idee, diesen mit den Fahrrädern zu bestreiten, wurde über Board geworfen. Natürlich versuchten wir vorher noch hartnäckig, die Räder irgendwie über die Treppen zu hiefen, schließlich war der Wanderweg ja nicht umsonst als Fahrrad tauglich im Internet ausgewiesen worden. Doch irgendwann versagten die Kräfte und wir entschieden uns, die Räder an einem klapprigen Strommast, der den Anschein hatte, uns jede Sekunde eine pflastern zu können, anzuschließen. So ging es dann zu Fuß weiter und mit großer Freude erreichten wir die 1,9km-Markierung. Damit wären die ersten 1,9 von den 19km geschafft, dachten wir uns. Puste-Kuchen. Denn anscheinend zeigten die Schilder nicht den Einstieg zum Wanderweg an, sondern den Wanderweg selbst, sodass wir ohne einen einzigen Milliliter getrunken oder einen unserer Survival-Snacks verzehrt zu haben, den Wanderweg schon längst hinter uns gebracht hatten. Tja, manchmal baut selbst das Internet Komma-Fehler ein. ;)
    Aber Hauptsache der Rucksack auf unserem verschwitzten Rücken wug 20kg. :D
    Etwas frustiert, aber auch mit einem Gefühl der Erleichterung, dass uns die nächsten 17km erspart blieben, fielen wir in das nächstbeste Restaurant ein. Unseren Mango-Lassie schlürfend, schmiedeten wir neue Pläne, wie wir die Reisterassen für die nächsten Stunden erkunden würden. So kam es also dazu, dass wir querfeldein über die einzelnen Felder stapften. Wohlgemerkt natürlich auf deren seitlichen Begrenzungsstreifen, denn schon allein den Finger in den Schlamm der Terassen zu stecken, hatte uns deutlich gemacht, dass wir auf keinen Fall dort hinein fallen wollten! Trotzdem blieb dies nicht aus, wenn auch in kleinerem Rahmen, als ich Jule meinen "Mamba-Jump" von einer unten gelegenen Terasse auf eine höhere präsentierte. Aber zum Glück zog Jule mich und mein im Schlamm versinkenes Bein nach oben und wir rollten uns vor Lachen auf dem nassen Gras. :D
    Dementsprechend sah unsere Kleidung danach auch aus.
    Zwei Lassies und ein scharfes Abendbrot später, das einem sämtliche Geschmacksnerven absterben ließ, machten wir uns auf den Heimweg. Da wir die Nase voll hatten vom Laufen, wagten wir es sogar ein paar Stufen mit unseren Rädern herunterzufahren. Der Weg zurück zum Hostel war von Strampeln geprägt, denn schließlich mussten wir nun bergauf fahren.
    Frisch geduscht fielen wir in unsere Betten und hofften, schnell einzuschlafen, denn die folgende Nacht sollte kurz werden!

    Um 01:30 Uhr klingelte der Wecker und diesmal standen wir sogar beim 1. Mal Klingeln auf. Zähne putzen, die hübschen Wanderklamotten überwerfen, Rucksack greifen und ab runter zur Hauptstraße, wo uns mit typisch balinesischer Verspätung ein Bus abholte und Richtung Mount Batur, einem Schichtvulkan, karrte. Zu Anfang waren wir leicht irritiert, als der Busfahrer nur uns einsackte, obwohl mit uns zwei weitere Personen auf die Tour gewartet hatten, er das Licht im Bus ausschaltete und uns durch die dunklen, leeren Straßen von Ubud fuhr. Zu unserer Erleichterung stieg bald eine Engländerin hinzu und es dauerte auch nicht lang, da sollte in einem 12-Mann-Bus Platz für 16 indische Touristen geschaffen werden. :D Wie auch immer es zu dieser Fehl-Kalkulation kam, sie brachte uns ein, dass wir Ewigkeiten auf einen zweiten Bus warten mussten. Die Anspannung, dass wir nicht rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel stehen würden, stieg. Doch die Inder ließen sich davon gar nicht beunruhigen. Sie trödelten was das Zeug hält und versuchten uns mit Sätzen wie "We will walk fast and hurry up in the hill !" zu beruhigen.

    Als wir dann mit 1,5h Verspätung auf dem Parkplatz am Fuße des Mount Batur ankamen, marschierten Jule und ich sofort los und klammerten uns an einen der 4 unserer Gruppe zugeteilten Guides. Zusammen mit der Engländerin Jasmine und dem Inder Shu, der wohl ein Auge auf Jasmine geworfen hatte und sich uns deshalb anschloss, erklommen wir in unter 2h den Gipfel. Zwischendurch mussten zahlreiche Stopps eingelegt werden, weil Shu mit unserem strammen Wanderschritt nicht mithalten konnte. ;)
    "Ohoh, these girls are walking so fast!"
    Lustig war auch, dass er uns sagte, wie sollen dem Guide einfach nur Bescheid geben, wenn wir eine Pause benötigten. Dabei war er derjenige, der eine Pause gut hätte vertragen können, aber das laut zu äußern, ließ seine männliche Ehre wohl nicht zu. :P

    Wir dachten schon fast, wir würden es pünktlich zum Sonnenaufgang auf den Gipfel schaffen, als sich im Schein unserer Taschenlampen Menschenmassen auftürmten. Stau. Stau auf einem Vulkan?! Wohlgemerkt einem aktiven Vulkan. Ein gutes Gefühl gibt einem das nicht. Als plötzlich ein dumpfer Knall zu hören war und wir in Deckung gingen, meldete sich Jasmine, als frisch approbierte Ärztin, sofort zur Hilfe. Den Einheimischen war das herzlich egal. Wahrscheinlich handelte es sich dabei nur um einen Stein, der herunter gefallen war. Nach bestimmt 10min des Stehens auf wackeligen, steilen Hängen, deren Steine auf dem schwarzen Lava-Sand wie Eisschollen auf dem Ozean waren, bewegte sich die Menschenmasse endlich vorwärts. Zwischenzeitig standen wir dort echt wie die Sardinen. Gar nicht auszumalen, was passiert wäre, wenn einer tatsächlich gestürzt wäre und die 50 Hintermänner wie Domino-Steine mit umgefallen wären. Gleiches galt natürlich auch für die 200 Leute, die vor uns standen. Jop, das nenne ich Natur-Feeling, wenn man mit Hunderten anderen Leuten den Vulkan erklimmt! So oder so, mit zahlreichen weiteren Stopps erreichten wir den ersten Aussichtspunkt unterhalb des Gipfels. Obwohl uns der Guide aufgrund der Wolken davon abriet, entschlossen wir uns, nun auch noch die letzten Höhenmeter zu machen, um wirklich ganz oben zu stehen. Und: es hatte sich gelohnt! Kaum hatten wir oben am Gipfel einen Platz ergattert, verschwanden die Wolken für etwa 20 Sekunden und die aufgehende Sonne schien uns ins Gesicht! Ein unbeschreibliches Gefühl!

    Nachdem wir alles angezogen hatten, was unser Rucksack hergab - sogar den Regenponcho gegen den eisigen Wind warfen wir uns über - verzehrten wir Hände reibend unser Frühstück, welches aus labbrigen Toast, einem gekochten Ei und einer Banane bestand. Zum Glück hatten wir natürlich zuvor unseren Rucksack reichlich bestückt, sodass es zusätzlich Müsliriegel und aus Singapur importierte Erdnüsse zu schnappern gab. Als dann auch unser Guide anfing zu zittern, der ja eigentlich an die Temperaturen adaptiert sein müsste, machten wir uns auf den Rückweg.
    Diesmal sollte es einen anderen Weg hinunter gehen, der länger, dafür aber nicht so steil war. Anscheinend war dies genug Anlass für unseren Guide, den Sandweg herunter zu joggen, was wir ihm natürlich nachahmten, um nicht verloren zu gehen. Und tatsächlich stellte sich das Joggen als angenehmer heraus, als zu laufen. Nach weiteren 2 Stunden erreichten wir wieder zivilisierte Gegenden und hatten die Wahl, uns entweder für 50.000Rp ein Fahrrad auszuleihen, um die Straßen hinunter zu rollen oder auch noch den Rest des Weges per pedes zu bestreiten. Jule plädierte klar für die Fahrrad-Nummer, ich versuchte ihr deutlich zu machen, wie sportlich wir doch wären ( :D ) und deshalb auch noch den Rest des Weges schaffen würden. Das Resultat war, dass Jule die nächsten Kilometer bockig voraus lief und ich mich mit einem der Inder unterhielt. (Anmerkung Jule: Ich war nicht wirklich bockig, ich wollte nur endlich unten ankommen und hatte keine Lust auf indischen Small-Talk ^^)
    In der Ferne erblickten wir unseren klapprigen, weißen Bus, an dem schon die anderen indischen Passagiere warteten, die sich ein Taxi zum Parkplatz genommen hatten. :D
    By the way hatten sie es auch nicht zum Gipfel geschafft und sich den Sonnenaufgang von der Zwischenstation aus angesehen.

    Kaum war der Klapper-Bus losgefahren, schliefen wir alle ein und aus der vorher so lauten, sich wild in 3 Sprachen unterhaltender Reisegruppe war eine leise vor sich hin schlummernde Truppe geworden. Shu versank so tief im Schlaf, dass er halb auf Jule drauflag und sein Kopf sich auf Jules Schultern bettete. Mit einem kräftigen, aber dennoch Chica-freundlichen Stoß in die Seite, weckte mich Jule auf und tadaaa: schon standen wir auf unser wohl vertrauten Straße in Ubud. Die letzten Meter den Hang hinauf zu unserem Hostel kamen uns nun wie Kikifatz vor, unser Muskeln zeigten uns aber dennoch deutlich an, dass wir wohl einen Vulkan erklommen hatten. Bevor wir in unsere Betten fielen, brachten wir noch schnell unsere schmutzigen Klamotten zur Laundry und gönnten uns noch das Omelette unter'm Frühstücks-Tempel. Danach fielen wir aber wirklich tot müde in unsere Betten.

    Gegen 16 Uhr erwachten wir aus unserem Koma und klapperten zum 2. Mal den Markt ab. Denn die Laundry hatte unsere hart verhandelten Tops und meinen Kimono einlaufen lassen. Da versteht sich, dass man erstmal aus Frust noch mehr shoppen muss. ;)
    Als krönenden Abschluss des Tages fielen wir in unsere Lieblingspizzeria ein und teilten uns 3 Teller Pasta für nicht mal 10 Euro. Mit vollem Magen ging es im Zimmer ans Koffer packen, das unbedingt noch heute vollzogen werden müsste - laut Jule - weil wir morgen früh nur wieder Stress bekämen. Wie Recht sie doch hatte...

    Wie es mir hier ohne mein Julchen ergehen würde, werdet ihr im nächsten Eintrag hören. Mannoman, ich glaube, ich wäre schon mindestens 2 Mal am Flughafen verschütt gegangen, auf dem Berg verhungert oder... ach hört und lest selbst!
    Read more

  • Day64

    Vulkan Batur, Bali

    December 6, 2018 in Indonesia ⋅ 🌧 20 °C

    Erst mal hieß es, um 2 Uhr nachts bereit stehen, für die Fahrt zum Fuß des Baturs.
    Hier starteten wir um halb 4 Uhr mit unserer kleinen Wandergruppe, die auch sehr unsportlich Asiaten beinhaltete. Gott sei Dank!
    So erreichten wir 2 Stunden später (mit recht vielen Pausen dazwischen), nach einem sehr abenteurlichen, anstrengenden und steilen Aufsstieg endlich den Krater des Vulkans.🌋
    Der Ausblick und der traumhafte Sonnenaufgang waren einfach unbeschreiblich schön und jede Mühe war auf einmal wie verflogen 🌄
    Nach dem die Sonne aufgegangen war, erkundeten wir den Krater genauer, aus dem sogar Schwefeldampf aufstieg. An manchen Stellen war es sogar so heiß das man darin ein Ei hätte kochen konnen🐣 Und kurz vor dem Abstieg (der ebenfalls recht anstrengend war), durften natürlich die dreisten Affen nicht fehlen, die die Bananen aus der Lunchbox, die jeder bekommen hatte, klauten. 🐵
    Read more

  • Day137

    Sunrise Hike at Mount Batur

    November 6, 2019 in Indonesia ⋅ 🌙 18 °C

    🇬🇧🇮🇩
    Rise and shine everybody, today it’s the day to hike up Mount Batur (an active volcano) for sunrise 🌄.
    At 2:30 am sharp we we’re picked up at our hotel in Ubud; some coffee/tea at a local cafe at 3:00 am and then just another hour of driving to the bottom of Mount Batur. We started the hike armed with flashlights at 4:00 am. Our very nice local guide took us all the way up to the top - of course it was her personal best with a group up to the very top (as always with Matthias running at the front of the group 🤣). We had an amazing view, saw a great sunrise and enjoyed the feeling of being brave enough to get up that early and hike the 4.5 kilometers one way 🤩.
    Finally back at the hostel we just went straight to bed - exhausted from this steep hike!

    🇩🇪
    Raus aus dem federn ihr Lieben, heute ist der Tag an dem es den aktiven Vulkan Mount Batur zum Sonnenaufgang hoch geht! 🌄
    Pünktlich um 2:30 Uhr wurden wir heute früh vom Hotel abgeholt. Nach einer kurzen Kaffee/Tee Pause ging es weiter mit dem Auto zum Fuß des Vulkans. Dort starteten wir ihr um 4:00 Uhr den Weg nach oben. Unsere sehr netten Gruppenführerinnen führten uns den ganzen Weg nach oben. Und natürlich war es ihre persönliche Bestzeit mit einer Gruppe - was auch sonst, wenn Matthias dabei ist und vorne die Gruppe antreibt 🤣. Wir hatten eine großartige Aussicht über die Berge, sahen den Sonnenaufgang und genossen das Siegesgefühl oben, nach ganzen 4,5 Kilometern, angekommen zu sein 🤩.
    Endlich zurück am Hostel ging es direkt Richtung Bett. Während Jenny, Push und ich weiter schliefen, waren Matthias und Vany nochmal in Ubud.
    Read more

  • Day25

    Vulkan Batur

    May 16, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute machten wir uns schon in früh auf von Ubud, um den Vulkan Batur zu besteigen. Auf dem Weg besuchten wir noch ein paar Reisfelder. Eine Stunde später kamen wir am Fuß des Berges an. Der Aufstieg war herausfordernd, hat sich aber durchaus gelohnt. Am Nachmittag führten wir unseren Roadtrip fort und kamen gegen 18.00 Uhr in Tejakula an. Leider endete dieser Tag mit einem unvermeidlichen Roller Crash. In Tejakula bleiben wir, in einem schönen Häuschen direkt am Meer, für die nächsten zwei Tage.Read more

  • Day72

    Ubud - Tag 3 & 4

    September 24, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 17 °C

    Die letzten zwei Tage waren vom Tagesrythmus ein wenig durcheinander, deshalb habe ich vergessen zu schreiben. 🙈

    Wir haben heute Nacht / früh morgens eine Vulkanwanderung auf den Berg Batur gemacht, das ist der kleinere der beiden Vulkane in Bali und derjeniger, der nicht ausgebrochen ist die letzte Zeit. Den anderen Vulkan konnte man früher auch besuchen, inzwischen aufgrund der beiden Ausbrüche aber zum Glück nicht mehr. Aber diese ist nochmal doppelt so hoch und wahrscheinlich 8000 mal so anstrengend. 😄

    Auf jeden Fall sind wir nachts um 1:30 heute morgen aufgestanden und deshalb haben wir uns gestern einen ruhigen Tag gemacht und sind nur ein bisschen spazieren gewesen und haben am Pool entspannt, da wir früh ins Bett gegangen sind. Wir mussten ja heute fit sein. 💪

    Wir sollten um 2 Uhr - balinesische Pünktlichkeit 2:30 Uhr - angeholt werden und laut dem Verkäufer der Tour eine kleine Gruppe von 5-6 Leuten sein. Abgeholt wurden wir dann von einem Kleinbus mit insgesamt 10 anderen Menschen. Von Ubud ging es in knapp 1,5 Stunden zum Fuß des Berg Batur, wo wir als Frühstück eine frittierte Banane und Tee/Kaffee bekamen. Beim Parkplatz angekommen hat sich bestätigt was wir dachten, die Gruppengröße ist egal, da wir sowieso in einer großen Menschenmenge den schmalen Weg hochlaufen. 😄 Mit einer Taschenlampe ausgestattet ging es um 4 Uhr los durch anfangs noch Tomaten-, Chili- und Lauchfelder, später dann durch Geröllhaufen.

    Der Weg war durch viele Schottersteine und Geröllhaufen auch nicht gerade einfach, aber da man sehr auf seine Füße achten musste und an engen Stellen immer wieder Pausen eingelegt werden mussten kamen wir langsam aber stetig den Berg immer weiter hinauf. 1,5 Stunden später waren wir mit den ersten roten Anzeichen des Sonnenaufgangs dann schließlich oben angekommen und unsere zwei Bergführer zeigten uns eine gute Stelle, um den Sonnenaufgang anzuschauen. Trotz meiner 4 Schichten war man nach kurzer Zeit schnell durchgefroren.

    Pünktlich um 6:10 Uhr ging die Sonne ganz langsam auf. Ein wirklich sehr schöner Moment, den wir sehr genossen haben. Da hatte sich der anstrengende Aufstieg doch gelohnt. ☀️😍

    Aber auch der Aufstieg selbst mit einem wunderschönen Sternenhimmel war ein Erlebnis für sich. Laut unserer Tour sollte es eigentlich noch eine Etage weiter nach oben um einen weiteren Krater gehen, aber auf Anfrage sagte einer unserer Führer, dass die Zeit nicht reicht. Ich habe dann den anderen noch gefragt, ob es Taxis am Eingang gibt, da wir unbedingt den Krater sehen möchten. Dieser war wirklich sehr freundlich und meinte er läuft mit uns beiden schnell hoch und die Gruppe müsste dann am Parkplatz auf uns warten. Zuerst hatten wir kurz ein schlechtes Gewissen, aber als wir gerade loslaufen wollten, schlossen sich uns alle bis auf 2 an.

    Der Weg auf den zweiten Krater war dann wirklich nochmal eine Nummer für sich. Es war so unglaublich rutschig und uns kamen immer wieder andere entgegen gerutscht. Aber wir haben es alle in einem Stück nach oben geschafft und von dort war die Aussicht nochmal um einiges schöner. 😊

    Danach machten wir uns gegen halb 8 wieder auf den Rückweg zum Parkplatz, wo unser Fahrer geduldig auf uns gewartet hat. Trotz der eigentlich zu knappen Zeit für den extra Aufstieg hatten wir dann doch noch Zeit bei dem obligatorischen Stopp an einer Kaffeeplantage zu halten. 😄

    Um halb 12 waren wir dann wieder zurück beim Hotel und hatten leider das Frühstück verpasst. Da wir beide nach dieser Nacht zu überdreht waren zum Schlafen haben wir uns auf den Weg zum Mittsgessen gemacht und Sebastian war im Anschluss beim Frisör und hat sich eine Massage gegönnt. Ich habe die Zeit für ein bisschen Australienplanung genutzt. Bald ist es ja schon soweit! 😁
    Read more

  • Day97

    Volcano Batur; Hot springs

    March 4, 2019 in Indonesia ⋅ 🌧 24 °C

    Mal wieder um 3 Uhr nachts aufgestanden (ich mein hab ich ja schon lange nicht mehr gemacht...) für meinen dritten aktiven Vulkan in Indonesien. Diesmal auf Bali... Es ging zum Vulcano Batur. Nachdem ich gestern abend eine Gruppe mega lieber locals getroffen habe, die allesamt Tourguides waren, habe ich spontan eine Tour für ca. 18€ bei Jhenz gebucht. Dieser hat mir nämlich versprochen die Gitarre mitzunehmen (seit Mabul vermiss ich das ganz schön). Außerdem waren wir nur zu zweit, das heißt wir konnten mit meinem Scooter ziemlich Nahe an den Vulkan ranfahren und mussten nur noch eine Stunde hochlaufen. Alle anderen mussten mit ihren Touren noch ca. 1,5 h die geteerte Straße entlang gehen... lucky me. Jhenz war ein absoluter Glücksgriff! Singend haben wir den Berg vor allen anderen erklummen und konnten somit die Ruhe vor dem Sturm genießen. Außerdem hat er sich total lieb um mich gekümmert. Und mich auch zu den locals in der hinteren Hütte eingeladen zum gemeinsamen Essen. (es gab gekochte Banane...muss man unbedingt mal ausprobieren!! Kaffee und Eier, die in den hot steams des Vulkans gekocht wurden) Und mein privates Gitarrenkonzert war natürlich der Hammer! Es war ziemlich wolkig, weshalb der Sonnenaufgang nicht unbedingt ideal war aber trotzdem schön! Umso schöner war der Sternenhimmel! Und die Aussicht danach. Man konnte nochimmer das schwarze Lavafeld, welches 1961 beim großen Ausbruch von Batur entstanden ist, sehen. Dabei wurden ganze Dörfer zerstört und es sind leider auch ca. 2000 Menschen ums Leben gekommen.
    Nachdem wir wieder zurück waren hat mich Elang eingeladen mit ihm in die Hot springs zu gehen. Coole Geschichte... Der Eintritt ist eigentlich 20€, wegen guten Connections haben wir uns umsonst reingesneakt... :-) Haha Elang hat mir allgemein fast meinen ganzen Aufenthalt hier finanziert... Er ist so ne Art BigBoss von dem Dorf hier... Er kennt wirklich jeden hier und muss nur einmal mit dem Finger schnipsen und schon wurde einer seiner Bimbos losgeschickt um irgendwas zu kaufen.
    Als die Kette von seinem Motorrad runterging, hat es nicht einmal drei Minuten gedauert und schon standen drei Mechaniker bei uns mitten in der Pampa und haben das Teil wieder zum laufen gebracht... 😂😂 Ich war so ne Art Trophäe die er den ganzen Tag rumkutschiert hat. (arbeiten muss der wohl nicht mehr...😂) Liegt wohl mal wieder am europäischen Blut, welches hier ziemlich begehrt ist... Manchmal muss man da wirklich etwas aufpassen, da die locals hier auch schonmal gut und gerne nach einem 10 Minuten Gespräch Heiratspläne schmieden... (siehe Albert...😂😂) Aber war trotzdem ziemlich amüsant wie ne Prinzessin betüttelt zu werden....

    Während Sonneuntergang hab ich dann noch spontan beschlossen, das ich nach Ubud weiterziehe (40km = ca. 1,5h , weil der ATM (Geldautomat) nicht funktionierte und ich nicht mehr genug Bargeld für ein Hostel hatte... Nur noch für den Sprit für den Roller hätte es gerade so gereicht....
    Read more

  • Day8

    Mount Batur

    February 4, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 19 °C

    I dag var der 2 ting på programmet, først en tidlig morgen vandre tur op på toppen af Mount Batur i lidt over 1.700 meters højde, og så skulle jeg også skifte hotel fra The Citadines i Kuto til The Sungu i Ubud lidt inde på Bali.
    Så dagen startede meget tidligt - eller noget 🤔😂 - havde lige fået en 3 timers søvn og skulle op til lidt efter midnat, så jeg lige kunne nå at pakke færdigt, samt tjekke ud af hotellet, inden jeg blev hentet.
    Kl. 01:30 blev jeg samlet op af en minibus, derefter kørte vi til at andet hotel i nærheden og samlede et tysk par op, der skulle med på turen.
    Herefter stod den en ca. 2 timers køretur til startstedet for vores vandretur til toppen af den 1.717 meter høje Mount Batur ⛰️. Starten ligger i ca. 1.000 meters højde, så en fin stigning på godt 1.700 meter over ca. 5 kilometer var i vente.
    Opstigningen tog 2 timer og foregik af en relativ stejl sti i mørke, så vi havde alle lommelygter med, plus en lokal guide. Selv om det var midt nat, var det stadig varmt - omkring 27 grader - så der kom hurtigt sved på panden 😊. Ruten var delt op med 3 "rastepladser" på vejen op, hvor folk lige kunne få hvil.
    Vi nåede toppen en times tid før solopgangen - fandt et godt sted at sidde, og fik lidt ekstra tøj på - både var vi ret svedige, men det var også lige en 7-10 grader køligere på toppen.
    Solopgangen var fantastiskt og bestemt det hele værd - så super flot 😍🙏🌞 - Solen stod op på den anden side af Mount Agung - den største vulkan/bjerg på Bali med en højde på 3.161 meter - Ude i horisonten kunne man også se toppen af den store vulkan Mount Rinjani på 3.726 meter på øen Lombok.
    Samtidig med solopgangen begyndte der også at komme lidt liv på toppen, hvor en del aber af typen den Balanesiske grå langhalede Maraque abe holder til. De klatrede lystigt rundt og stjal mad fra turisterne.
    Mount Batur er jo en vulkan, og der var flere steder hvor der stadig stod varm damp op af grunden, som nogle af de lokale stod og viste hvordan man kunne lave mad på - meget interessant egentligt, det tog ved 15 sekunder at koge et æg hårdkogt. 🙂
    Nedturen tog ca. 1 time - hvorefter vores chauffør kørte os op til en restaurant for en velfortjent morgenmad - med en fin udsigt over dalen og Mount Batur.
    På hjemturen blev jeg sat af ved mit nye hotel i Ubud - Her fik jeg hurtigt tjekket, taget et bad og en god lur 😴 - Senere var jeg lige ude på en lokal restaurant og få en lækker aftensmad, og ca ved 23 tiden kom Pernille til hotellet i Ubud. Hun har været på et 30 dages yoga kursus på Koh Phangan i Thailand, og vi har aftalt at rejse sammen her de sidste 10 dage af ferien på Bali - Efter lidt hygge snak var det tid til at få lidt søvn, de næste par dage skal jeg ud og dykke igen - i morgen er der 3 dyk på forskellige dykker steder omkring øen Nusa Penida, ca. 1 time i båd sydøst for Bali og onsdag står den på 3 dyk, inklusiv et aften dyk i Tulamben på nordøst siden af Bali, ved vraget USAT Liberty.
    Read more

  • Day59

    Bali - day 14

    April 28, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 19 °C

    Today we woke up at 1am to hike up Mount Batur! Was so cool climbing in the dark with torches although there is literally no path so your climbing up rocks - was quite slippy! We got to the top at about 5.30am ready for sunrise and it was INCREDIBLE! The colours were insane and we sat and had pieces of bread (a literal slice of bread) and a boiled egg as a luxury breakfast! ;) haha! We then looked ar all the steam coming out near the crater and headed down which was actually harder work that going up! When we got down we were absolutely knackered so chilled at our hostel for the day and made friends with a group of girls who were also staying there! We then headed out for a wander around Ubud and a very delicious dinner!Read more

  • Day3

    Hoch hinaus

    October 13, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Nachts um 2 Uhr wurde ich vom Reiseleiter an meinem Homestay abgeholt und wir fuhren - mit mir ein Pärchen aus Nürnberg und zwei Australierinnen aus Melbourne- zum Mount Batur ins Inselinnere. Mit zwei Guides sind wir mit Taschenlampen bewaffnet durchs stockdunkle Dickicht den Berg hinauf gestapft und gegen Ende auch gekrakselt. Überall riesige Steine und Geröll. Bis zur Spitze habe ich es mit meiner Ausdauer nicht mehr geschafft 😃 aber der Ausblick hat sich alle Mal gelohnt. Auch wenn mit uns noch 100 andere Touristen den Berg bestiegen haben, hatte ich einen Platz für mich, ohne dass mir jemand die Sicht versperte 😊 es war wirklich unbeschreiblich schön zuzusehen wie die Sonne langsam zwischen den Bergen aufgeht und du die ersten Sonnenstrahlen auf deinem Gesicht spürst.Read more

You might also know this place by the following names:

Serongga Dua

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now