• Tommy Boskugel
  • Antonia Kühne
Dec 2024 – Feb 2025

Sabbatical 2.0

Malaysia, Singapur, Vietnam und mehr Read more
  • Trip start
    December 26, 2024
  • 24h Anreise nach Kuala Lumpur

    December 26, 2024 in Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Anreise. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging’s um kurz nach 5 Uhr mit dem Auto nach Berlin. Der Flieger nach Doha war pünktlich und sehr komfortabel.
    In Doha angekommen hatten wir knapp 3,5h Aufenthalt um den Flughafen zu erkunden. Der Hafen ist ein großer Transitflughafen und auf etwas längere Aufenthalte ausgelegt. Daher gab es Kunst zu bestaunen und einen Indoor-Garten inklusive Wasserfall (natürlich 🙃).
    Dann ging’s weiter in den Flieger nach Kuala Lumpur. Nochmal 7h Flug. Der Flieger war leider nicht ganz so komfortabel und wir konnten nicht so recht schlafen. Aber egal - wir sind gut und sicher angekommen.
    Ortszeit 8:50 Uhr landete der Flieger. Wir haben den Tag mit erkunden verbracht da wir erst 15 Uhr in die Unterkunft konnten.
    Geschäfte und Menschen sind sehr spannend. Insbesondere die Toiletten für Frauen 🫠

    Nachdem wie eingecheckt hatten, sind wir noch einkaufen gegangen und haben unser Hotel erkundet. Wir schlafen In der 25. Etage mit Blick auf die Wahrzeichen von KL. Auf dem Dach gibts Fitnessstudio und Pool. Sehr aufregend, aber nach fast 24h Anreise dann doch eher was für die nächsten Tage.
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  • Warm Welcome in Kuala Lumpur

    Dec 27–30, 2024 in Malaysia ⋅ ☁️ 32 °C

    Nach 14h Schlaf (den wir eindeutig gebraucht haben) und ohne großen Jetlag haben wir uns am nächsten Tag auf Entdeckungstour begeben. Unser Weg führte uns durch viele Hochhausschluchten und Parks bis hin zum bekanntest Wahrzeichen der Stadt - den Petronas Towers. Da die ganze Stadt noch weihnachtlich geschmückt war, durfte ein obligatorisches Foto mit dem Weihnachtsbaum in kurzer Hose davor nicht fehlen. Unsere Tage in Kuala Lumpur hatten wir im Voraus nicht wirklich geplant, da wir nicht wussten, ob uns der Jetlag einholt, deshalb konnten wir leider nicht mehr auf die Petronas Towers hoch fahren, da diese für die nächsten Tage ausgebucht waren. Nach unserer ersten Erkundungstour wollten wir die Angebote unserer Unterkunft nutzen und haben uns im Sky-Pool etwas abgekühlt, bevor wir eine Sport Session im Fitnessstudio eingelegt haben. Abends hat es uns noch nach Chinatown geführt, wo wir auf Empfehlung der Inhaberin super lecker gegessen haben 🥰 Anschließend gab es noch mal eine weitere nächtliche Erkundungstour, wo wir die bisher spannendes Buchhandlung schlechthin entdeckt haben.

    Am nächsten Morgen ging es für uns mit einem Grab (Fahrdienst) zu den Batu Caves. Das sind Kalksteinhöhlen, die als religiöser Ort der Hindus gilt. Die größte ist die 100 Meter hohe sogenannte Tempel- oder Kathedralenhöhle, in der mehrere Hindu-Schreine zu finden sind. 272 steile und bunte Treppenstufen führen vom Vorplatz hinauf zum Eingang dieser Haupthöhle. A den Schreinen saßen Familien auf dem Boden, aßen mitgebrachtes Essen oder brachten verschiedenen Göttern Opfergaben von Geld über Essen bis hin zu lebendigen Hühnern. Solch einen Schrein durften wir nur ohne Schuhe betreten. Aus dem gesamten Gelände waren wir von Javaneraffe umringt, die sehr zutraulich waren. Nach den Höhlen ging es für uns auf den Kuala Lumpur Tower (Menara). Dieser ist mit 421 Metern der höchste Fernsehturm Malaysias und der siebthöchste der Welt. Von dort hatten wir bei strahlendem Sonnenschein eine tolle Sicht über die Stadt. Die Skybox mit dem Boden aus Glas habe ich ohne Tommy ausprobiert. 😉

    Die restliche Zeit haben wir uns weiter durch typisches Essen probiert und mussten dem einen oder anderen Regen ausweichen.

    Am 30.12. ging es für uns dann mit einem super luxuriösen Bus mit viel Platz, Essen und Getränken sowie Entertainment über die Grenze nach Singapur. 🇸🇬
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  • Weihnachtsbaum im Bankenviertel
    Happy new Year @ marina bayFrischer O-Saft für 1,5€Gardens by the bayMarina Bay SandsCloud forest @ gbtbMerlion EisLightshow @ Gardens by the BayTypische chinesische SuppeFancy Strawberry Matcha und Pistacio Flat white ☕️Haus der 10.000 BuddasRooftop @ Buddha TempleSingapur City GalleryHawker Market

    NYE @ Singapur

    January 1 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Am 30.12. kamen wir mit dem Luxus Bus in Singapur an. Die oft „gefürchtete“ Einreise war sehr einfach und wir durften rein 🙃
    Singapur ist gefühlt bereits im Jahr 2124. Alles ist digitalisiert, sehr sauber und ordentlich und man hat das Gefühl „alles funktioniert“ einfach. Den ÖPNV benutzen war so einfach wie noch nie zuvor. Einfach beim Einsteigen die Kreditkarte vorhalten, losfahren und beim aussteigen das gleiche nochmal - fertig. Wir waren wirklich positiv beeindruckt. Die Stadt hat vor jetzt genau 60 Jahren die Unabhängigkeit von Malaysia erklärt. Bereits in den 70er Jahren wurde die Stadt begonnen zu säubern und zu begrünen und schlaue Wohnkonzepte wurden vom ersten Minister geplant und umgesetzt. Das alles konnten wir uns im National Museum of Singapur näher erläutern lassen.

    Grundsätzlich ist zu sagen, das die Regierung sehr streng ist, was die Einreise angeht aber auch in vielen anderen Belangen fühlt man sich manchmal wie im Film. Die gesamte Stadt ist Videoüberwacht, man darf nur an vorgeschrieben stellen die Straße überqueren, Kaugummis sind illegal und es gibt noch die Todesstrafe sowie das „Auspeitschen“ als Strafe.
    Das alles zusammen mit den hochmodernen Gebäuden und der Philosophie (null Korruption) hat uns echt beeindruckt. Auch wenn wir uns nicht sicher sind, ob das langfristig eine Stadt wäre, in der wir leben wollen würden. Dafür fehlen uns dann doch die etwas dreckigen Ecken Kölns aber auch die Individualität und der Charm zu sehr 😬

    Um zu beschreiben, wie Singapur funktioniert und tickt, ist hier leider nicht genügend Platz. Aber es ist etwas ganz anderes zu dem was wir bisher so kannten. Eine Regierung, die eine bessere Vergütung erhält, als der private Sektor, um Korruption zu vermieden sowie eine langfristige Stadtplanung (Singapur ist planungstechnisch immer eine Generation voraus und setzt diese dann auch um). die funktioniert und nachhaltig ist, sind nur ein paar Beispiele dafür.

    Zurück zu uns - wir hatten einen tollen
    Silvesterabend an der Marina Bay mit Blick auf das markante Luxushotel Marina Bay Sands. Gemeinsam mit knapp 300.000 anderen Menschen wurde gemeinsam auf den Jahreswechsel hin gefiebert. Es gab bereits vor 0 Uhr mehrere kleine Feuerwerke und dann um Mitternacht ein Großes. In Singapur ist Feuerwerk und Böllern verboten. Es gibt nur ein zentrales Feuerwerk. Das ist tatsächlich die allerbeste Art um Silvester zu feiern.
    In den folgenden Tagen haben wir die Stadt erkundet. Die berühmten Gardens by the Bay mit ihren artificial Trees und der Lichtshow, einige Hawker Center (günstige Foodcourts mit verschiedenstem Essen), die historischen Stadtviertel Singapurs (Chinatown, Little India, Kampong Glam) inkl. Moschee, das Marina bay Sands Hotel inkl. erstem Casino Besuch von Antonia 😅, haben jede Menge Essen probiert und uns viel über die Stadt informiert.
    Am letzten Tag sind wir dann eher zufällig in einem Buddha-Tempel gelandet und waren überrascht wie groß und vielfältig es dort war. Wir konnten einer „Zeremonie“ der Mönche beiwohnen und den Gebetsgarten besichtigen - enorm spannend.
    Danach ging’s noch in die komplett kostenfreie Singapur National Gallery. Eine Art hypermodernes Museum, aber auch viel Informationen über die Art und Weise wie die Stadt funktioniert und ihre Zukunft plant.
    Leider konnten wir nur knapp 1,5h bleiben da wir etwas spät dran waren. Das ist in jedem Fall ein echter Geheimtipp.

    Am 04.01. ging es dann weiter zu unseren nächsten Station nach Ho Chi Minh in Vietnam. Schauen wir mal was das ehemalige Saigon für uns bereit hält 🌞
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  • First Steps in Ho-Chi-Minh City

    Jan 4–6 in Vietnam ⋅ ☁️ 31 °C

    Angekommen in Vietnam, genauer gesagt in Ho-Chi-Minh-City (der größten Stadt Vietnams) standen wir erstmal ca. zwei Stunden bei der Einreise bis wir endlich zur Unterkunft fahren konnten. Alleine die Fahrt dorthin war ein kleiner bis mittelgroßer Kulturschock, denn so viele Roller auf den Straßen haben wir bisher nicht gesehen. Wenn so ein Roller näher als nah an einem vorbei fährt, ist es nicht verwunderlich, wenn er entweder mit allem beladen ist, was man sich nur im entferntesten vorstellen kann oder anstatt einer Person auch mal bis zu 4 Personen darauf sitzen. Verrückterweise tragen die Erwachsenen fast immer Helme, die Kinder allerdings eher selten. In Singapur haben wir bereits die Empfehlung bekommen, wenn man über die Straße geht soll man einfach über die Straßen gehen, da die Roller ausweichen, niemals jedoch einen Schritt zurück gehen. Das konnten wir schnell Bestätigungen und nach jedem überqueren der Straße war man froh, es geschafft zu haben. Grundsätzlich würde ich sagen sind Verkehrsregeln eher Empfehlungen. 🙈🤣

    Bei unseren ersten Erkundungstouren durch die Stadt ist uns schnell aufgefallen, dass neben dem Verkehr die Sauberkeit aber auch das Leben auf den Straßen sich deutlich von dem in Singapur unterscheidet. Es sind viel mehr Menschen auf den Straßen und gefühlt findet das gesamte Leben hier statt. Alles was wir wohl eher in unseren eigenen vier Wänden machen, findet hier auf der Straße. Um nur einige Beispiele zu nennen: Rasieren im Rollerspiegel, Filme schauen, kochen etc. Da gibt es auf jeden Fall einiges zu sehen ☺️ Lustig ist auch, dass gefühlt alle auf winzig kleinen Hockern und Stühlen überall an der Straße sitzen. Wir haben uns erklären lassen, dass man so schnell vor der Polizei verschwinden kann.

    In den 1,5 Tagen, in denen wir hier waren haben lecker gegessen und unseren ersten Egg-Kaffee getrunken, vor allem unsere weitere Reise geplant und uns eine Massage gegönnt. Highlight war auf jeden Fall der Sieg der Südostasien-Meisterschaft, der hier mehr als ausgiebig über mehre Stunden gefeiert wurde.

    Nach viel Großstadttrubel geht es nun erstmal für drei Tage ins Mekong-Delta, um mehr über die Traditionen, Geschichte und Kultur zu lernen im Reise-/Liegebus (Witzige Erfahrung für Menschen, die nicht der typisch vietnamesischen Standardgrößen entsprechen 🙈
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  • Mekong-Delta - Geschichte und Tradition

    Jan 6–8 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Unsere Zeit im Mekong-Delta war sehr intensiv und wir haben so viel erlebt und gelernt, dass man das nur schwer kurz und bündig zusammenfassen kann. Die drei Tage haben wir in einem Homestay verbracht bei Susan. Susan ist super freundlich und liebt ihren Job, was man allein an ihrer herzlichen und offen Art gemerkt.

    Angekommen in der Unterkunft konnten wir uns erstmal im Pool abkühlen, bevor aus auf eine Fahrradtour durch 5 verschiedene Dörfer ging. Auf dieser Tour haben wir zwei Tempel besichtigt, Susan hat uns was zum Reisanbau erklärt sowie einen lokalen Pomelogarten gezeigt, aus dem wir auch super leckere Pomelos frisch am Baum probieren konnten. Zum Abschluss waren wir auf einem kleinen Markt, auf dem wir die Zutaten für den gemeinsamen Kochabend eingekauft haben. Hier haben wir beobachtet, wie einem Frosch, typisches Essen hier, einfach mit einer Schere der Kopf abgeschnitten wurde. Das hat Antonia nicht ganz so gut verdaut 🙈Nachdem wir wieder angekommen sind, konnten wir eine weitere Abkühlung im Pool bei einer Kokusnuss aus dem Garten von Susan genießen. Auf dem Abendprogramm stand dann einen Sonnenuntergang über den Reisfeldern sowie ein gemeinsamer Kochabend.

    Am nächsten Tag ging es nach einem super Frühstück in den Regenwald von Xeo Quit in die Provinz Dong Thap. Hier war während des Vietnamkrieges das Hauptquartier der Parteikomitees der Provinz. Die Truppen Südvietnams und Amerikaner wussten um die Existenz dieses Lagers und griffen es regelmäßig aus der Luft und mit Bodentruppen an. Durch einfallsreiche Verstecke im dschungelartigen Wald und mit Hilfe der lokalen Bevölkerung gelang es den kommunistischen Führern jedoch den Angriffen zu entkommen und von hier aus am Sturm auf Saigon teilzunehmen. Wir schauten uns erst die verschiedenen Verstecke sowie die nachgestellten Häuser und Kommandozentralen, bevor wir mit kleinen Sampans durch die winzigen Kanäle fuhren. Am Nachmittag ging es für uns weiter auf eine Fischfarm, auf der besonders Tommy seinen Spaß hatte sowie auf eine Insel mitten auf dem Mekong, auf der wir wieder viele Sachen ausprobieren und testen konnten. Abends sind wir todmüde mit vielen Eindrücken ins Bett gefallen.

    Am letzten Tag begann der Tag bereits um 5 Uhr, da es nun für uns auf die Floating Markets ging. Das ist ein Markt auf dem Wasser, der aus der Kriegszeit stammt, um dem wenigen Platz in der Stadt auszuweichen. Hier gibt es Boote die nur in großen Mengen Obst und Gemüse verkaufen. Als Touristen hatten wir hier eine Pho zum Frühstück und konnten ein Handelsboot, dass Ananas verkauft besichtigen. Dies ist normalerweise nicht für Touristen zugänglich, aber da davon ausgegangen wird, dass die Märkte in dieser Art in den nächsten Jahren schwinden werden, möchte man diese Traditionen zeigen. Mit dem Boot ging es dann noch weiter zu einer Reisnudelfabrik, einer Kakoaplantage sowie einem Obst und Gemüsegarten. Bei allen Stops konnten wir viel kosten und ausprobieren. Nach einem leckeren Mittagessen in Cần Thơ ging es für uns wieder nach HCMC mit so vielen tollen Erlebnissen im Gepäck, die es erstmal zu verarbeiten gilt.
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  • Ho-Chi-Minh-City - again.

    Jan 8–11 in Vietnam ⋅ ☁️ 32 °C

    Nach unserem Ausflug ins Mekong-Delta und den beeindruckenden Erlebnissen ging es zurück nach Ho-Chi-Ming-City. Hier hatten wir ja noch einiges an Entdeckungen von uns.

    Die Stadt ist nach dem ersten Präsidenten des demokratischen Vietnam benannt. Die meisten kennen die Stadt jedoch her als Saigon (Französischer Name). So wird es auch heute noch meist genannt, jedoch soll mit der Umbenennung dem ehemaligen Präsidenten gedankt werden. Den findet man hier wirklich an jeder Ecke.

    Um die Stadt zu erkunden haben wir direkt eine free walking Tour gemacht. Gemeinsam mit ein paar anderen Leuten ging’s dann quer durch das Stadtgewusel. Wir haben viel gelernt über die Bedeutung der Stadt im Vietnam-Krieg, die Entwicklung der letzten Jahre (und der Vergleich mit Bangkok) und den Stolz der Vietnamesen über ihre Stadt.
    Highlights der Tour waren die ehemaligen französischen Prunkbauten (Theater, Notre Dame Kirche und Postamt). Aber auch der historische Helikopterlandeplatz auf dem Dach des CIA Gebäudes, von dem der letzte Helikopter der Amerikaner abhob, waren Teil der Tour.
    Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten waren aber die Gespräche mit unserer Guide Helen das spannendste. Sie hat uns erzählt wie die Vietnamesen leben, wie viel sie verdienen und wie sie denken. Das hat es dann zu etwas schönem und sehr spannenden gemacht.

    Am Abend haben wir uns dann versucht ein wenig dem Trubel der Straße zu entkommen und uns in der rooftop Bar ein paar Cocktails schmecken lassen.
    Beim Ausblick hat man wieder festgestellt, dass die Stadt schon sehr unter den Abgasen der vielen Roller leidet. Man konnte den Smog mit bloßem Auge sehen.
    Gefühlt hat hier auch jeder Einheimische dauerhaft eine Art Husten 😬

    Der Besuch im buddhistischen Tempel, einer rosafarbenen Kirche und den „Coffee Houses“ (ehemaligen Wohnungen die zu vielen verschiedenen Cafés und Restaurant umgebaut wurden) durfte auch nicht fehlen.

    Absolutes Highlight unseres Aufenthaltes war aber, dass wir unseren Freund Aaron aus Köln hier getroffen haben. Wir hatten im Vorfeld immer mal wieder geschrieben und „geträumt“ das es vielleicht klappen könnte. Aaron ist seit 1,5 Jahren auf Weltreise und lebt grade in Australien. Zeitlich hat es gut gepasst, dass er seinen Urlaub in Vietnam verbringt. Für uns war das Wiedersehen nach so langer Zeit ein emotionales Highlight ❤️

    Kleines lowlight war leider unser Hostel. Das lag direkt neben der größten Partystrasse und es war sehr laut und nicht ganz sauber. Wir haben aber das Beste draus gemacht und waren einfach die ganze Zeit draußen unterwegs.

    Unser neues Lieblingsgetränk - egg coffee. Hierbei wird dem Kaffee ein geschlagenes Eigelb hinzugegeben. Klingt speziell, ist aber absolut grandios. 🌞

    Alles in allem war HCMC wirklich beeindruckend aber auch teilweise erdrückend. Es ist viel los und die Luft nach drei Tagen auch wirklich schmutzig 😅 daher geht es jetzt weiter in die ruhigeren Berge von Da Lat - die Stadt des ewigen Frühlings.
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  • Đà Lạt - Stadt des ewigen Frühlings

    Jan 11–14 in Vietnam ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einer 10 Stunden langen Busfahrt, die uns zwar einen ganzen Reisetag gekostet hat, sich allerdings aufgrund des sehr luxuriösen Busses eher kurzweilig angefühlten hat, sind wir in Đà Lạt angekommen. Überrascht über die Kälte, haben wir es sehr genossen nach dem Großstadttrubel endlich mal wieder durchatmen zu können. Allein die hügelige Landschaft hat und schon sehr wohlfühlen lassen.

    Wir haben hier wieder in einem Homestay geschlafen, in dem wir uns super wohl gefühlt haben und eine tolle Aussicht aus dem Fenster hatten. Am ersten Abend haben wir uns mit Aron auf den Night Market getroffen und viele neue Sachen ausprobiert.

    Am nächsten Tag waren wir wandern, was es echt schön war und sind dann nachmittags noch zu einem Tempel gefahren. Abends gab es dann wieder einiges zu probieren, bevor wir uns von Aron verabschiedet haben, der schon Nha Trang gefahren ist, wie wir uns dann am übernächsten Tag wieder treffen wollen,

    An unserem letzen vollen Tag sind wir gemütlich in den Tag gestartet, bevor es für uns mit der Sommerrodelbahn durch den Wald bis zum Wasserfall ging, auch wenn dieser wirklich schöne Ort, stark kommerzialisiert war, hat die Sommerrodelbahn schon echt Spaß gemacht 🤣 anschließend sind wir nach kurzer Stärkung, bei der Tommy seinen heiß geliebten Käsekuchen bekommen hat, noch ins Crazyhouse (Biệt thự Hằng Nga) gegangen. Gerade Formen und rechte Winkel gibt es nicht. Egal, ob Räume, Gänge, Treppen, Fenster oder Möbel – alles wirkt, als ob es in großer Hitze geschmolzen und dann in grotesken Formen wieder erstarrt wäre. Auf jeden Fall spannend zu erkunden und Verstecke spielen, würde hier auf jeden Fall mehr als Spaß machen. Abend waren wir dann noch zum Abschluss sehr lecker und schick essen.

    Gestern ging es dann mit dem Bus weiter durch die hügelige Berglandschaft 🤢 endlich ans Meer nach Nha Trang.
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  • Nha Trang - Endlich Meer

    Jan 14–16 in Vietnam ⋅ 🌧 24 °C

    In Nha Trang haben wir uns endlich auf das Meer gefreut und dachten hier mal ein bisschen entspannen, wäre doch nach dem Trubel der letzten Wochen ganz schön. Leider hat uns hier erstmals das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber gut, wenn man auf Reisen eines lernt, dann die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen.

    Nachdem wir angekommen sind, hat uns Aaron bereits erwartet, da er schon einen Tag früher als wir nach Nha Trang gefahren ist. Gemeinsam sind wir dann durch den zunehmend stärkeren Regen zu der Long-Són-Pagode gelaufen. Auf dem Weg dahin mussten wir uns erstmal Ponchos kaufen, um nicht komplett klitschnass zu werden. Die riesen Pfützen auf dem Weg haben mehr als einmal dazu eingeladen da rein zu springen, denn nass waren wir so oder so 🙈 An der Statue angekommen, hatten wir nicht die erhoffte Aussicht, aber lustig war es trotzdem.
    In einem Restaurant der Locals, die mehr wie eine Einfahrt als ein Restaurant aussah, haben wir uns von den riesigen Fischen aufm Grill locken lassen und wurden nicht enttäuscht. Mit Händen und Füßen haben wir uns verständigt und am Ende 1,7kg Fisch zu dritt verputzt. Auch wenn uns am Anfang der Gedanke aufkam - unsere Mägen haben wir uns zum Glück nicht verdorben. Nach den schönen Tagen mit Aaron hieß es Abschied nehmen. Wir freuen uns jetzt schon, wenn wir uns in Köln wieder sehen.

    Am nächsten Tag hieß es erstmal ausschlafen, Frühstück genießen und die regenfreie Zeit für einen langen Strandspaziergang nutzen. Ins kühle Nass hat uns bei großen Wellen, Wind und Wolkendecke allerdings nicht gezogen. Am Nachmittag/Abend stand etwas Planung und Sport mit anschließender Abkühlung im Pool an. Danach gab es dann noch richtig lecker italienisches Essen.

    Der nächste Tag begann für Tommy mit einer weiteren Sportsession vor dem Frühstück (ein vorhandenes Gym muss schließlich genutzt werden). Den restlichen Tag sind wir umher geschlendert und haben die nächsten zwei Wochen mit Unterkünften und Fahrt durchgeplant und gebucht (was sich, wie sich rausstellten sollte, am Ende noch mal umgeworfen werden musste - dazu später mehr). Allgemein dazu fällt es uns dieses Mal deutlich schwerer eine Balance zwischen wir wollen viel sehen und erleben, was meist mit kurzen Aufenthalten und viel reisen einhergeht - und wir wollen uns Zeit nehmen und Pausen einplanen.
    Am Abend stand dann die erste Nachtfahrt mit dem Zug über 10,5 Stunden nach Đà Nẵng auf dem Programm. Tommy war sehr euphorisch, ich hatte doch eher Respekt davor. Was wir hier gelernt haben, dass man die Gleise hier wechselt, indem man einfach drüber läuft (unvorstellbar in Deutschland). Als der Zug einfuhr, war das sehr spannend und der Zug sah schon etwas in die Jahre gekommen aus. Wir hatten eine 4er Kabine und waren sehr erleichtert, dass wir mit zwei netten Mädels zusammen gefahren sind. Beide waren sehr höflich, haben uns bei der Übersetzung geholfen und erklärt, wie das so abläuft. Der Schlaf war insgesamt vielleicht nicht der Beste, aber es war am Ende doch besser als erwartet. Am Morgen gegen 6:30 ist Zugpersonal umhergelaufen und hat von einer Phở (typisch vietnamesische Nudelsuppe und hier Klassiker zum Frühstück), über Kaffe und Gebäck bis Snacks alles angeboten. Uns hat das Ganze etwas an die Zugfahrten bei Harry Potter erinnert. Gegen 8:45 Uhr kam wir in Đà Nẵng an und wurden von unseren Mitfahrerinnen aus dem Fenster noch freundlich verabschiedet ☺️
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  • Hội An - Krankheitspause

    Jan 17–20 in Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser ursprünglich Plan war nach Ankunft in Đà Nẵng uns die Stadt anzuschauen, bevor wir weiter fahren nach Hội An, wo wir uns für 2 Nächte ein Zimmer gebucht hatten. Als wir dann im Grab gesessen haben, um zu gefühlt dem einzigen Ort in der Stadt zu fahren, wo man sein Gepäck unterstellen kann, haben wir kurzerhand entschieden, dass wir eigentlich keine Lust haben nach der Nacht hier umher zu laufen. So haben wir uns nach Ankunft direkt ein neues Grab gerufen, um nach Hội An weiterzufahren. Auf das Bauchgefühl zu hören ist nie schlecht, denn in Hội An haben wir uns direkt wohl gefühlt, konnten früher einchecken als gedacht und haben auch an dem Tag entschieden noch eine Nacht länger zu bleiben. Das hieß zwar, dass wir einiges noch mal umbuchen mussten, aber egal.

    Nach kurzer Verschnaufpause haben wir uns Fahrräder genommen und sind zum 3km entfernten Fluss gefahren, wo wir eine Coconutboat Tour gemacht haben. Und was soll man sagen, es war wild. Es gab unzählige von den Booten von verschiedenen Anbietern mit teilweise sehr motivierten Fahrern, sehr schräges Karaoke auf dem Wasser, Krabbenfischer, extra Fotografen im Wasser und wildes Bootdrehen. Anschließen haben wir in Eigenregie noch eine Fahrradtour über 22km dran gehangen und zwar durch eher abgelegenere Ort und Dörfer, wo eigentlich keine Touris mehr zu finden sind (dementsprechend wurden wir auch angeschaut). Hier sieht man dann meiste doch das ungefilterte Leben vieler Vietnamesen, was sehr spannend und teilweise auch erschreckend zu sehen ist aus unserer westlich geprägten Brille. Was uns bereits an anderen Orten, aber auch hier wieder verstärkt aufgefallen ist, wie freundlich und hilfsbereit hier jeder ist. Mehrmals wurden wir gefragt, ob wir Hilfe beim Weg brauchen oder uns wurde aus der Ferne schon der richtige Weg ohne Nachfrage gezeigt. Anscheinend sahen wir manchmal etwas verwirrt aus 🤣 der Weg hat uns an Reisfeldern, vielen Rindern, durch winzige Orte und über verrückte Brücken geführt. Ziemlich KO aber sehr glücklich im Hinblick auf die Erlebnisse der letzten 24h sind wir dann müde ins Bett gefallen.

    Am nächsten Morgen ist Tommy dann leider mit Fieber und Schüttelfrost aufgewacht, sodass wir auch hier dann mal einen Arzt ausprobiert haben. Es wurde ein Schnelltest gemacht, der zum Glück „nur“ einen bakteriellen Infekt ergab, der zum Glück mit Antibiotika behandelt werden kann. Demzufolge hieß es dann erstmal ausruhen. Zum Glück haben wir vorher schon eine Nacht dran gehangen, sodass wir heute keinen Reisetag hatten. Heute ging dann schon etwas besser, sodass schon ein kleiner Spaziergang durch die Stadt möglich war. Auch die abendlichen, sehr bekannten Lichter auf dem Fluss konnten wir uns anschauen, doch alles auf Sparflamme mit vielen Pausen. Unsere Pläne die wir hatten, die nächsten Tage eigentlich jeden Tag woanders unterwegs zu sein, um uns noch einen Nationalpark und eine Duckfarm anzugucken, haben wir komplett gestrichen und werden nun etwas langsamer machen, um wirklich wieder fit zu werden, da wir im Norden noch einiges vor haben . Morgen steht dann der nächste Reisetag an, der hoffentlich nicht allzu kräftezehrend sein wird.
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  • Blick aus dem Zug vom Wolkenpass
    Eingangshalle HotelPool (es war jedoch viel zu kalt, um den zu nutzen)Typische Wohnhäuser- soo schmalErster Grab-Ride mit dem RollerEingang KaiserstadtThronTheaterVietnamesisches HandwerkMal wieder ein verrückter TransportVerspäteter Flug

    Huế - Alter Kaiserstadt

    Jan 20–23 in Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Mit dem nächsten Zug ging es für uns von Đà Nẵng nach Huế über den Wolkenpass (Đèo Hải Vân). Der Wolkenpass bildet die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam. Er ist ca. 20 km lang, erreicht 496 Meter Höhe und führt über den Ausläufer der Truong-Son-Berge, der bis zum Meer reicht.

    Diese Zugfahrt war dieses Mal nicht im Schlafwagen, sondern mit normalen Sitzplätzen, die allerdings nicht ganz so normal waren, da man die Lehnen nicht verstellen konnte und meine Sitzfläche einfach herunter gefallen ist, als ich mich setzen wollte. Der Zug war sehr voll und es war gefühlt ständig jemand in Bewegung und hat die verdammt laut quietschende Tür neben uns aufgemacht. Trotz der weniger optimalen Bedingung, war die Aussicht wirklich unbeschreiblich. Leider konnte Tommy diese nicht wirklich genießen, da es ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich besser ging. Nach deutlicher Verspätung sind wir in der alten Kaiserstadt angekommen. Huế war einst der Sitz der Kaiser der Nguyen-Dynastie und von 1802 bis 1945 die Hauptstadt.

    Tommy konnte von Huế leider nicht so viel sehen, da er die drei Tage komplett im Hotelzimmer verbracht hat, um wieder gesund zu werden. Die ersten 1,5 Tage habe ich mich um ihn gekümmert, etwas entspannt und die verrückteste und größte Mall ausgekundschaftet. Dort gab es wirklich nichts, was es nicht gab. Als es Tommy etwas besser ging, habe ich mir am vorletzten Tag das erste Mal einen Grab-Roller Fahrer genommen und habe dann die alte Kaiserstadt erkundet. Das Gelände war echt riesig und es gab wirklich viel zu sehen. Über den alten Kaiserthron, erhaltende Wohnhäuser, ein altes Theater sowie japanische Gärten und noch vieles mehr. Anschließend gab es noch lecker essen und eine kleine Schlenderei durch die Stadt. Am letzten Abend konnte sich dann Tommy nach dem es ihm endlich besser ging, zumindest den Sonnenuntergang vom Dach des Hotels anschauen.

    Um etwas zu Zeit zu sparen, die wir krankheitsbedingt verloren haben, haben wir uns dann kurzfristig dazu entschieden anstatt mit dem Zug weiterzureisen und noch einen Nationalpark sowie eine Duckfarm zu besichtigen, von Hue direkt nach Hanoi zu fliegen. Von dort aus ging es weiter nach Ninh Binh. Stay tuned.
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  • Provinz Ninh Bình

    Jan 23–26 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Gelandet in der wolkenbedeckten Hauptstadt Hanoi, sollten wir erstmal einen ganz schönen Schock bekommen. Da die komplette Stadt so eine hohe Luftverschmutzung hat, konnten wir die ersten knapp 1,5h, die es gebraucht hat, um aus der Stadt aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens raus zu kommen, im Auto mit mit Maske sitzen. Alles wirkte so dystopisch. Man kennt es zwar von Bildern, aber wenn man so etwas einmal im realen sieht, hinterlässt das einen bleibenden Eindruck und wirklich alles andere als ein gutes Gefühl. Wir waren auf jeden Fall froh erstmal nicht hier zu bleiben, sondern für die nächsten Tage in die Provinz Ninh Binh zu fahren. Hier hatten wir ein tolles Homestay außerhalb der Stadt, was super schön ruhig und entspannend war.

    Am ersten Tag konnten wir uns Räder ausleihen und sind hier etwas durch die Dörfer fahren und haben eine tolle Bootstour durch die Kanäle gemacht. Mit zwei Iren haben wir die 3h Bootstour in der tollen Landschaft sehr genossen. Die Landschaft ist hier grundsätzlich eher flach, und dann tauchen trotzdem immer wieder massive sehr hohe steinige Felsen auf, die teilweise von Flüssen durchzogen werden, sowas habe ich vorher noch nicht gesehen. Am Nachmittag sind wir in die Stadt gefahren und haben bei der Suche nach einem Snack Hei kennengelernt, der in Dresden lebt, seine Familie gebürtig aber aus Vietnam kommt und er aktuell hier zu Besuch aufgrund verschiedener Familienfeierlichkeiten, über die Feiertage (vietnamesisches Neujahr - Tet) ist. Er hat uns einiges über die Traditionen seiner Familie erzählt. Mit den Schweizern, die wir bereits am Morgen in unserem Homestay kennengelernt haben, haben wir den Tag mit Billard ausklingen lassen.

    Am nächsten Tag haben wir die Fahrräder gegen einen Roller getauscht und weiter die Gegend erkundet. Es ging erst zur Mua Cave, die mehr ein Berg als eine Höhle ist. Hier sind wir unzählige Treppen hinauf gestiegen, um eine tolle Aussicht vom Drachenberg aus zu haben. Anschließend sind wir zum Bái Đính Tempel gefahren. Dies ist ein Komplex von buddhistischen Tempeln auf dem Bai Dinh Berg. Das Gelände besteht aus dem ursprünglichen alten Tempel und einem neu geschaffenen größeren Tempel. Er gilt als einer der größten buddhistischen Tempel in Vietnam (zusammen mit der Tam Chuc Pagode) und hat sich zu einem beliebten Ort für buddhistische Pilgerfahrten aus ganz Vietnam entwickelt. Dieses ganze Gelände war so enorm große und wir haben uns die ganze Zeit gefragt für viele Millionen Menschen sie hier geplant haben, obwohl wir gefühlt fast alleine waren. Auch wenn alles sehr kompliziert gemacht war, hatte dieser Ort etwas magisches an sich und es war spannend das Gelände zu erkunden. Abends ging es zum 3. Mal ins gleiche Restaurant 🙈 bevor wir unsere Sachen gepackt haben, denn am nächsten Morgen sollte es früh los gehen. Next Stop Cat Ba - Island.
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  • Cát Bà - Unvergessliche Landschaft

    Jan 26–28 in Vietnam ⋅ 🌬 14 °C

    Wie geplant fuhren wir am nächsten Morgen zum Treffpunkt für die Fahrt nach Cát Bà. Was wir bei dieser Fahrt von Ninh Binh nach Cát Bà mal wieder festgestellt haben ist, dass hier manchmal die Sachen komplizierter gemacht werden als sie sein müssten. Zunächst mussten wir mind. 30 Minuten vor Abfahrt am Treffpunkt sein, um dann doch verspätet abgeholt zu werden. Uns hat ein Minibus abgeholt, der alle paar Meter anhielt um von verschiedene Orten die Mitfahrenden abzuholen (wir reden hier von 1-2 Minuten Fußweg jeweils), um dann am Ende gesammelt in den großen Bus zu steigen, der ebenfalls maximal 8 Minuten Fußweg vom Treffpunkt weg war - also alles unnötig umständlich. Egal. Wir sind dann in den wohl kältesten und engsten Bus gestiegen, den wir bisher hatten und waren froh, dass die Fahrt eigentlich nur 2,5 Stunden dauerten sollte. Daraus wurden allerdings mindestens 3,5h aufgrund des starken Verkehrs wegen der bevorstehenden Feiertage. Angekommen am Abfahrpunkt für die Fähre, war alles super überfüllt, chaotisch und es hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert bis wir auf das Schnellboot konnten, da die große Fähre aus welchen Gründen auch immer nicht fuhr und es sich somit alles auf die kleinen wenigen Schnellboote konzentrierte. Das warten in der Kälte zog sich ewig, sodass ich mir ein paar mehr Schichten überziehen musste. Die Überfahrt war durch den starken Wind etwas unruhig und wir hatten Glück das unsere Rucksäcke unter weiterem Gepäck vergraben lagen und somit nicht nass wurde. Angekommen auf der Insel Cát Bà mussten wir durch drei weitere Boote steigen, um an Land zu kommen. Von dort ging es dann weiter mit dem Bus zu unserem Hostel. Alles in allem also ein ziemlicher langer und doch anstrengender Reisetage.

    Kurzer Input- Cát Bà ist die größte Insel in der Halong-Bucht im Norden Vietnams. Sie gehört zu einem 1994 von der UNESCO eingerichteten Biosphärenreservat und beherbergt seit dem Jahr 1986 einen Nationalpark Vietnams, den Cát-Bà-Nationalpark. Der Hauptort Cát Bà ist früher ein kleiner Fischerort gewesen, mittlerweile wird er immer stärker für Touristen durch größere Anlagen erschlossen, wodurch er etwas seinen Charm verliert. Dennoch hatten wir ein super schönes eher versteckteres Hostel und hatten hier einen tollen Aufenthalt. Durch die Feiertage und auch das kalte Wetter, wirkte der Ort zu der Zeit sogar eher ausgestorben.

    Abends haben wir bei dem ein oder anderen Getränk zum Abschluss des Reisetags Livemusik im Hostel genossen.

    Am nächsten Tag haben wir eine Bootstour durch die Ha Long und Lan Ha Bucht gemacht. Hier konnten wir neben der spektakulären Aussicht, auch eine Kajaktour machen, Mittag auf dem Boot genießen und eine Fischfarm besichtigen. Einige der anderen Tourteilnehmer haben sich bei dem Wetter wirklich ins Wasser getraut, uns war das allerdings zu kalt. Dennoch hatten wir im Vergleich zu den Tagen davor wirklich unfassbar Glück mit dem Wetter und konnten die Sonne genießen. Tommy hat sich hierbei sogar leicht das Gesicht verbrannt. Rundum war es wirklich ein schöner Ausflug. Den Abend haben wir wieder im Hostel bei einem Pubquiz verbracht. Am nächsten Tag ging es für uns mit Fähre und Bus weiter nach Hanoi.

    Nach unserem ersten Eindruck von Hanoi waren wir mehr als gespannt und auch skeptisch, was die Hauptstadt, insbesondere über die besonderen Tết Feiertage, für uns bereit halten wird.
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  • Hanoi - Tết in der Hauptstadt

    Jan 28–30 in Vietnam ⋅ ☁️ 18 °C

    Liebe auf den zweiten Blick - als wir in Hanoi angekommen sind, konnten wir unseren Augen nicht trauen, wie schön und vor allem deutlich weniger versmokt es war im Vergleich zum letzten Mal. Wir hatten ein tolles Apartment und haben uns seid der Buchung schon darauf gefreut endlich mal wieder zu kochen. Insbesondere wollten wir uns aber so gut wir können selbst versorgen (ohne auf Restaurants oder Märkte angewiesen zu sein), da der bedeutendste Feiertag Vietnams bevor stand.

    - Tết Nguyên Đán, kurz Tết, ist das Fest des neuen Jahres nach dem Lunarkalender. Der souveräne vietnamesische Mondkalender existiert seit dem 10. Jahrhundert. Die Feierlichkeiten sind durch einen viertägigen nationalen Feiertag gekennzeichnet, das Fest kann aber zwei oder drei Wochen dauern. Vietnamesen besuchen zu Tết ihre Familie und die Tempel, es werden eigene Festspeisen zubereitet. Tết markiert gleichzeitig den Frühlingsbeginn. -

    Da wir die verrücktesten Sachen über diese Feiertage gehört haben und vor allem, dass alles zu und wie ausgestorben sein soll, dachten wir uns, dass in Hauptstadt wohl die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, hier dennoch eine schöne Zeit zu verbringen. Was wir feststellten, war, dass auf jeden Fall deutlich weniger Trubel auf den Straßen war, dennoch hatte genug offen, dass man sich nicht groß einschränken musste. An dem Hauptfeiertag konnten wir abends ein großes Feuerwerk von dem Dach unserer Unterkunft ganz allein genießen, das war wirklich schön.

    Alles in allem haben wir uns bei herrlichstem Wetter auf jeden Fall in die Stadt verliebt. Wir haben uns super leckere Spaghetti gekocht und uns die bekannte Train-Street angeschaut, sind durch die Altstadt geschlendert und haben einen super coolen Kaffeeworkshop gemacht. Bei dem haben wir alles über Eggcoffee, Coconutcoffee und Vietnam als zweit größten Kaffeeexporteur gelernt haben. Da es nach dem Kaffee auch noch viel vietnamesischen Wein (der für uns eher wie ein Obstler war) gab, hatten wir einen leichten Koffein und Alkoholüberschuss 🙈🤣. Wer uns demnächst mal in Köln besuchen kommt, kann auf jeden Fall vietnamesische Kaffeespezialitäten von uns bekommen. Abends waren wir noch in der Bar mit den beiden Iren, die wir in Ninh Binh kennengelernt haben. Alles in allem hätten wir gern noch mehr Zeit hier verbracht. Als Nächstes stand der raue und kalten Norden auf dem Programm.
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  • Sa Pa - Der raue Norden

    Jan 30–Feb 3 in Vietnam ⋅ ⛅ 12 °C

    Aus Hanoi ging es für uns also nun weiter in den kalten Norden nach Sapa. Hier hatten wir 4 Nächte in einem Homestay außerhalb der Stadt gebucht und wussten, dass es eher rustikaler werden wird, aber so ganz klar war uns dann doch nicht, was uns erwarten wird. Als wir im Dunkeln in Sapa-Town angekommen sind, war es sooo bitter kalt und wir mussten etwas warten, bis wir einen Fahrer gefunden haben, der uns in das ca. 35 Minuten entfernte Dorf fährt. Dort angekommen, war es nicht so einfach das Homestay zu finden und erschöpft von dem langen Reisetage dachten wir uns, wie zur Hölle sollen wir bei der Kälte hier schlafen. Es gab keine Heizung und unser Zimmer war sehr rustikal könnte man sagen. Zu unserem Glück gab es eine Heizdecke, mit der wie die Nacht irgendwie überstanden haben. Am nächsten Morgen trafen wir andere Reisende beim Frühstück im Haus der Familie, bevor wir uns zu einem Hike durch Reisfelder und traditionelle Dörfer vorbei an vielen Tieren, Bambuswäldern, Wasserfällen und Farnen aufgemacht haben. Hier gab es so viel zu sehen und entdecken. Völlig erschöpft fielen wir am Abend ins Bett.

    Da es durch die andauernde Feiertage, die hier in Form von Straßenfesten direkt vor der Tür unseres Homestays stattfanden, nicht so einfach war überhaupt in die Stadt zu kommen, entschieden wir uns spontan dazu ein Hotel für die weiteren zwei Nächte in der Stadt zu buchen. So hatten wir die perfekte Mischung aus traditionellem Leben und Stadt. Nach Ankunft in der Stadt erkundeten wir die Stadt etwas und statteten uns mit Handschuhen und Regenkleidung für die als Nächstes geplante 3 tägige Motorradtour aus, die nach der Zeit in Sapa auf dem Programm stand. Außerdem haben wir das erste Mal Hotpot (eine Spezialität hier) ausprobiert und sind über den Nightmarket geschlendert, auf dem es einiges zu probieren gab.

    Der 3. Tag startete für Tommy sehr früh, da er eine Guide gebuchte hat, um auf den höchsten Berg Vietnams oder auch das Dach Indochinas - den Fanispan - zu wandern. Vom Glück geküsst, da das Wetter hier schnell schwankt, konnte Tommy eine tolle Zeit beim Auf- und Abstieg genießen, auch wenn es sehr kalt war, hat sich die Aussicht mehr als gelohnt. Ich habe mich für die Seilbahn entschieden und ich muss sagen, mir wurde in der ziemlich mulmig zumute. Die Kabinen schweben auf einer Länge von 6292 Meter auf den Gipfel und überwinden dabei gut 1400 Höhenmeter. Es soll sich um die längste dreikabelige Seilbahn der Welt handeln. Kurz vor Ankunft auf dem Berg kamen die Kabinen durch den Wind ganz schön ins schwanken, sodass ich froh war, als ich oben ankam und Tommy und seine Guide treffen konnte. Das ganze Areal war riesig mit Tempeln. Über mehrere 100 Stufen konnte man die verschiedenen Tempel, Statuen und auch den Gipfel erklimmen. Leider war es hier sehr überfüllt und unfassbar kalt, dennoch war der Ausblick atemberaubend. Als Tommy dann seinen Abstieg geschafft hat, haben wir uns zum Abschluss noch ein tolles Abendessen in einem vegetarischen Restaurant gegönnt, bevor wir am nächsten Tag das komplett wolkenverhangene Sapa verlassen haben. Es war eine unvergessliche, lehrreiche und sehr kalte Zeit.
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  • Ha Giang Loop - 400km mit dem Motorrad

    Feb 3–6 in Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    Als letztes großes Highlight stand in Vietnam der Ha Giang Loop auf dem Programm. Der Ha Giang Loop ist eine berühmte Route im äußersten Norden Vietnams (einer der ärmsten Gegenden nah an der Grenze zu China), bekannt für seine unglaublichen Berge, atemberaubenden Landschaften und reiche Kultur sowie das wechselhaften Wetters. Während sich Tommy schon seit Wochen darauf freute, war ich doch eher etwas skeptisch, was das wohl werden wird - 400 km auf drei Tage verteilt auf dem Motorrad eines Easy-Riders (so heißen die Fahrer) und das bei bitterkalten Temperaturen.

    Einen Tag bevor das große Abenteuer starten sollte, kamen wir mit dem Bus in Ha Giang (Start und Ziel der Tour) an und konnten umsonst im Dorm der Agentur, über die wir Tour gebucht haben, schlafen. In der sehr provisorischen Unterkunft kamen mal wieder so so richtige Low-Budget-Hostel-Gefühle auf. Abends sind wir noch etwas durch den eher kleineren Ort gelaufen, in dem wir dann durch Zufall super süße und gepflegte Hundewelpen streicheln konnten - Tommy hätte nicht glücklicher sein können.

    Am nächsten Morgen ging es recht früh los mit einem Frühstück, der Gruppenzuteilung und einer Einweisung über das Programm.
    Mit unserer Gruppe hatten wir leider nicht so viel Glück, da wir neben einem super netten niederländischen Pärchen, noch eine spanische Familie dabei hatten, mit den die Kommunikation nicht so einfach war. Insgesamt waren 8 Personen mit jeweils einem Fahrer. Während Tommys Fahrer mit 24 Jahren noch eher jung, aber super bemüht und kommunikativ, habe ich mit meinem Fahrer die drei Tage kein Wort gesprochen, da die meisten Fahrer kein Wort Englisch sprechen. Auch wenn das die Kommunikation erschwert, fanden wir es super, dass die Agentur Locals einstellt anstelle von super englisch sprechenden Vietnamesen aus den größeren Städten.

    Nun sollte es also endlich los gehen und auch wenn es zu Beginn etwas ungewohnt war, war uns bereits nach dem ersten Stopp (die zum Glück regelmäßig nach max. 30-45 Minuten) eingelegt wurden, klar, das hier wird etwas ganz besonders, was wir nicht so schnell vergessen werden. Zum einen hatten wir richtig Glück mit dem Wetter und zum anderen kann man gar nicht in Wort fassen wie unglaublich schön und abwechslungsreich diese einzigartige Landschaft hier ist. Die Bilder und Videos geben das nicht wirklich ansatzweise wieder, wie man sich auf dem Motorrad bei der Aussicht gefühlt hat. Es war ein Gefühl von Freiheit, Faszination und Begeisterung gemischt mit dem Bewusstsein, dass nur eine doofe Kurve und falsche Bewegung auch schnell sehr gefährlich werden kann. Dieses unvergessliche Gefühl hat sich die ganzen drei Tage durchgezogen.

    Ich glaube mit allem was wir erlebt haben, könnte ich noch drei Seiten füllen, hier nur einmal in deutlich verkürzter Fassung, wie die Tage so aussahen. Also wir haben an allen Tagen regelmäßige Stopps bei tollen Aussichtspunkten eingelegt, um den Po etwas zu entlasten, eine Kaffee zu trinken oder irgendwelche Spiele zu spielen. Die Fahrer haben in den Pausen meist Karten gespielt, was immer mehr als unterhaltsam war, ihnen dabei zu zuschauen. Es gab außerdem immer sehr leckeres Mittag und Abendessen bei den Stopps oder in der Unterkunft. Am ersten Abend haben wir mit einer der anderen Gruppe, mit der wir uns sehr gut verstanden haben, den Abend erst mit einheimischen auf dem Markt und dann bei einer wilden Karaoke Nacht mit einer Menge Happy Water verbracht. Der zweite Abend im Homestay war dann ruhiger bei Karten Spielen und natürlich wieder Happy Water 🙈🤣. Neben den Stops an den View Points gab es dann noch kleine Wanderungen, der Besuch eines traditionellen Hmoung Dorfes, eine Bambusboottour und Baden im Wasserfall (was uns definitiv zu kalt war 🤣). Nachdem wir am 3. Tag wieder zurückgekommen sind, sind wir noch mit einigen Leuten der anderen Gruppe und dem niederländischen Pärchen aus unserer Gruppe noch was essen, bevor es mit dem Nachtbus zurück nach Hanoi ging für die letzten beiden Tage in Vietnam.

    In Summe haben wir so viel erlebt und gesehen auf dem Loop, dass wir von all den Eindrücken am Ende sehr erschöpft waren und auch jetzt noch nicht so richtig verarbeiten konnten, was wir da eigentlich alle erlebt haben. Alles in allem, war es für uns beide definitiv mit das größte Highlight auf der Reise.
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  • Goodbye Vietnam

    Feb 6–8 in Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach dem einzigartigen Erlebnissen auf Ha Giang Loop ging es für uns erstmal zurück nach Hanoi. Hier hatten wir nochmal zwei Nächte in der wunderschönen Unterkunft (in der wir vor 1,5 Wochen schon mal waren) gebucht um uns zu sammeln und nochmal ein wenig durchzuatmen.
    Ganz ehrlich - nach dem Ha Giang Loop gab es sehr viel zu verarbeiten. Was wir in den drei Tagen erlebt hatten, ist nicht einfach einzuordnen und fiel uns alles andere als leicht. Der Mix aus wunderschöner Landschaft (die von Sekunde zu Sekunde surrealer wurde), den unfassbar lieben Menschen (Easy Rider und andere Reisende), dem tollen Essen, den rustikalen aber gemütlichen Unterkünften und auf der anderen Seite der brutalen Armut der Region. Wir haben Dinge gesehen und erlebt, die wir so vermutlich nicht nochmal erleben werden. Die Bedrohung von Armut und Klimawandel sowie Krieg war teilweise enorm real und sichtbar.

    Die kurzen Unterhaltungen mit unseren Easy Ridern haben uns mit sehr gemischten Gefühlen zurück gelassen. Insbesondere Tommy hat das einige Tage noch sehr beschäftigt und er musste oft an seinen Fahrer denken. Quoc ist 24 und fährt jeden Tag (!) mit dem Motorrad durch die Berge. Er hat seit 4 Monaten eine Freundin und bringt sich Englisch nur durch Gespräche mit Touristen bei. Das ist unglaublich beeindruckend. Er kommt aus einem kleinen Bergdorf, in dem es einen einzigen Wasserbüffel gibt. Das hat er ganz stolz erzählt. Wir vermuten, dass er dennoch ein gutes Einkommen hat, durch das Fahren und das Trinkgeld, aber er riskiert halt jeden Tag sein Leben in den Bergen.

    Daher kam Hanoi zur richtigen Zeit um das sacken zu lassen. Wir hatten keine Pläne für die zwei Tage und wollten uns einfach treiben lassen und ein kleines Resume zu Vietnam ziehen, da auch unsere letzten zwei Tage in diesem Land angebrochen waren.

    Um ehrlich zu sein, trifft der oben beschriebene Widerspruch des Loops auch auf das Land Vietnam zu. Als wir anfangs ankamen, haben wir uns nicht wirklich wohl gefühlt und brauchten einige Zeit um uns „einzuleben“. Nach knapp zwei Wochen waren wir dann auch geistig hier und haben diese großartige Chance verstanden, die wir hatten, um hier umher zu reisen.

    Es ist natürlich nicht alles schön, auch wenn wir hier in dem Blog viele schöne Bilder und tolle Erlebnisse zeigen.
    Zur Wahrheit gehört, dass man in den Straßen der Städte und Dörfer sehr viel Armut sieht und Menschen die jeden Tag unfassbar hart arbeiten. In Vietnam gibt es keine Wochenenden, keine Arbeitszeitregelungen, Kündigungsschutz usw. Hier wird täglich von mindestens 6 bis 20 Uhr gearbeitet, bei sehr geringem Gehalt und danach noch um andere Dinge gekümmert
    Im Norden des Landes haben wir viele Kinder arbeiten sehen. Ob auf dem Feld oder in der Stadt zum Verkaufen von Schmuck. Das bricht einem das Herz, wenn man sieht, dass 6-Jährige, sichtlich todmüde Mädchen auf dem Night Market sitzen, um Armbänder zu verkaufen.
    Die Kinder zur Schule zu schicken (wenn es denn eine gibt), lohnt sich für die Familien nicht. Kinder sind eine Arbeitskraft die man zum überleben brauch.

    Außerdem wird der anfallende Müll (davon gibt es viel) meist direkt an der Straße verbrannt, in große Löcher geschüttet oder in den Fluss geworfen. Es gibt keine Müllabfuhr auf den Dörfern oder kleinen Städten.

    Aus unserer West-europäischen Sicht leben hier viele Menschen in Armut und unter scheinbar furchtbaren Lebensumständen.

    ABER das sehen vermutlich auch nur wir so. Die Vietnamesen sind unglaublich fleißig, freundlich, liebevoll und offenherzig. Wir haben so viel Menschlichkeit und Freude gesehen und erlebt. Man kommt mit den einfachsten Dingen klar. Ob es zwei Kinder in SaPa sind die stundenlang mit einem kaputten Fahrrad über den Feldweg am Berg fahren und sich jedesmal darüber freuen als wäre es ihr Geburtstag oder ein kleines Mädchen das einen Luftballon bekommt und lange und ausdauernd damit spielt.

    Wie ihr merkt ist es nicht einfach ein „Fazit“ zu ziehen oder gar eine Bewertung zu machen. Das wollen wir auch nicht. Wir wollen nur die ganze Wahrheit erzählen. Es ist nicht immer alles schön und einfach. Das macht das Reisen ja auch aus. Man vergisst es nur, wenn man darüber schriebt manchmal.

    Am Ende unserer Zeit in Vietnam fällt es uns sehr sehr schwer von hier fort zu gehen. Wir saßen lange in Hanoi und haben darüber gesprochen und rekapituliert was in den letzten 6 Wochen passiert ist. Verstanden haben wir es nicht so ganz und werden es vermutlich auch nie so ganz verstehen.

    Aber eine Sache ist doch ganz klar - Vietnam hat unser Herz gewonnen und wir sind mit ganz schweren Herzen abgereist. Es fühlte sich komisch schwer an, was wir als sehr gutes Zeichen deuten.

    Jetzt geht es weiter nach Thailand und die letzten drei Wochen unserer Reise brechen an. Wir schauen mal was das nächste Land für uns bereit hält.
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  • Off to Thailand - First Steps in Bangkok

    Feb 8–11 in Thailand ⋅ ⛅ 34 °C

    Angekommen in Bangkok am Flughafen waren wir sowohl überwältigt von der Größe des Flughafens und den vielen Menschen, als auch von der Wärme.

    Nachdem wir in unserer Unterkunft eingecheckt hatten, haben wir uns noch auf die Suche nach einem Abendessen gemacht und sind der Empfehlung gefolgt, dass es in den vielen unzähligen Malls gutes und günstiges Essen gibt. So gab es also zum Abendessen das lang ersehnte Pad Thai, was, wie wir bereits in Vietnam gelernt haben, gar kein typisch traditionelles vietnamesisches Gericht ist, dennoch lieben wir es 🙈🤣

    Am nächsten Tag stand erstmal ein Planungsvormittag - was wollen wir eigentlich mit unserem restlichen 3 Wochen hier machen. Wie sich herausstellte, scheint Thailand - zumindest in der aktuellen Reisezeit leider kein Backpacker freundliches Land mehr zu sein, denn entweder ist alles ausgebucht oder soooo viel teurer als in Vietnam, dass wir zunächst ziemlich schlecht gelaunt waren, was unseren Start in Thailand betraf. So vergingen einige Stunden und wir kamen nicht wirklich weiter. Nach dem Tommy neue Energie beim Sport gesammelt hatte und ich einen groben Plan festlegte, haben wir am Ende doch noch etwas ganz gutes zusammen gewurschtelt (hoffen wir zumindest) 🤣🙈

    Am Nachmittag ging es für uns Richtung „Innenstadt“. Bangkok ist wirklich keine Stadt, die man aufgrund der Größe gut zu Fuß erkunden kann. Nach dem nächsten Pad Thai in der Mall, haben wir die Warane, Schildkröten und Vögel im Lumphini-Park bestaunt, sind durchs Rotlicht-Viertel gelaufen und haben den angestrahlten Wat Arun bestaunt. Zum Abschluss gab es noch einen Honig-Cocktail in der AT Bar, die Tommy in der Doku entdeckt hat. Fazit - ziemlich fancy und wenig für viel Geld, aber bei dem Bar-Namen war das für uns ein Muss 🥰

    Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 4:45 Uhr, der Super Bowl bevor stand. Um 06:00 Uhr morgens in eine Bar zum Frühstück zu gehen, war eine neue Erfahrung. 🤣 Leider war der Super Bowl nicht so spannend und das Frühstück typisch amerikanisch, also super fettig, sodass wir um die Mittagszeit mehr als müde waren. Dennoch wollte ich es mir nicht nehmen lassen, mir den Wat Phra Kaeo (großer Palast) anzuschauen. Hier war es leider super überfüllt und es hat sich nicht wirklich gelohnt, sodass Tommy alles richtig gemacht hat und die Zeit lieber für eine Pause im Park genutzt hat.
    Für einen dringend notwendigen Nap 😴 ging es nochmal in die Unterkunft, bevor wir den Sonnenuntergang auf einer Rooftop-Bar genossen haben. Anschließend sind wir nochmal durch Malls und Märkte geschlendert.

    Am nächsten Tag sollte es dann für uns auch schon weiter gehen nach Krabi.
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  • Provinz Krabi - Vielseitige Landschaft

    Feb 11–15 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Krabi ist eine Provinz an der südlichen Westküste Thailands, die durch zerklüftete, steile Kalksteinklippen, dichte Mangrovenwälder und über 100 vor der Küste gelegene Inseln geprägt ist.

    Angekommen in der Provinz Krabi, ging es für die ersten zwei Nächte nach Ao Nam, einem kleinen Fischerörtchen, in dem es bis auf 1-2 Bars am Strand und einer Fähre nicht viel zu sehen gibt. Unseren ersten Abend haben wir bei Ebbe am Strand verbracht und uns endlich einen Sonnenuntergang am Meer anschauen können. Am nächsten Tag ging es für uns nachmittags mit dem Boot auf die bekannte Halbinsel Rei Leh, die leider mehr als überfüllt von Touristen ist und nicht mehr das versteckte kleine Strandparadies, was es vielleicht mal war. Wir hatten jedoch von coolen Viewpoints gelesen und einen dieser zu erkunden hat sich mehr als gelohnt. Über eine ziemliche steile Kletterpartie, bei ein Bärenmakaken unseren Weg gekreuzt hat, (wir ihn jedoch nicht fotografiert haben, weil wir nicht wussten, wie selten man die sieht), hatten wir einen tollen Überblick über die Insel. Am Abend gab es den nächsten Sonnenuntergang am Strand.

    Am nächsten Tag startete der Tag früh, denn es ging für uns auf eine 4 Islands Tour, leider war das eine reine Massenabfertigung und auch wenn die Inseln an sich wunderschön waren, konnte man das leider nicht wirklich genießen. Highlight für Tommy war auf jeden Fall Chickenisland - hier konnte man nämlich schnorcheln und ziemlich viele coole Fische wie Papageienfische, Halfterfische und viele mehr sehen. Nach der Tour ging es für uns direkt weiter nach Krabi - Town, die Hauptstadt der Provinz für zwei weitere Nächte. Wir hatten ein wunderschönes Hotel im Zentrum und da die Stadt nicht am Strand liegt, konnten man hier einen entspannten Kleinstadtflair gemeinsam mit den Locals genießen. Hier erkundeten wir die Nightmärkte und lernten, dass es mal wieder einen besonderen Feiertag (Magha Puja) gab.

    Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Tierbeobachtung. Vormittags ging es für uns auf den Mangroven-Walk der zum entspannen und beobachten einlud. Hier war Tommy voll in seinem Element und wir konnten einige kleine Erdbewohner bewundern. Nachmittags wurden die Tiere zum beobachten etwas größer, es ging nämlich in eine Elephant-Sanctuary. Leider werden in den meisten Fällen die Elefanten hier in Thailand ausgenutzt, um Profit zu machen. In wenigen Fällen findet langsam ein Umdenken statt und die Elefanten werden gerettet, um nicht mehr auf Zwang gefüttert, gebadet oder geritten zu werden. Die Sanctuary, die wir besucht haben legt großen Wert darauf, dass die Elefanten lediglich beobachtet werden dürfen und zwar bei den Sachen, die sie machen wollen, sich also frei auf einen riesigen Territorium bewegen können. Auch wenn es hieran noch einige Kritikpunkt gibt, ist das definitiv ein Schritt in die richtige Richtung und wir hatten definitiv zu jeder Zeit das Gefühl, dass die Elefanten und deren Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und nicht der Profit oder die Unterhaltung der Touristen. An diesem Tag sind wir sehr glücklich und beseelt ins Bett gefallen, da wir das Gefühl hatten, dass wir Teil von etwas ganz besonderem sein durften.

    Als nächster Stop auf unserer Liste, stand Entspannung auf der Insel an - Lets go to Koh Lanta.
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  • Überfahrt mit der Fähre
    Old townKaffee und Kuchen mit AffenLava-Cake vom 7-ElevenGeh-MeditationSitz-Mediation mit Nikita

    Koh Lanta - Entspanntes Inselleben

    Feb 15–20 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Thailand ist ja bekannt dafür, dass es hier unfassbar viele Inseln gibt und somit prädestiniert für Inselhopping ist. Wir haben uns aufgrund der Zeit, die sich leider langsam aber sicher dem Ende neigt, dazu entschieden nur auf eine Insel zu fahren und hier nach dem vielen umher reisen etwas zur Ruhe zu kommen. Dafür haben wir uns eine ruhige und noch nicht allzu überlaufende Insel ausgesucht. Vielleicht nicht die erste Wahl vieler Reisender, aber für uns perfekt. Wir haben hier in einem Hostel (6 Bett Dorm) geschlafen und dadurch wieder spannende neue Leute kennengelernt.

    Da die Uhren hier etwas langsamer laufen und man auch nicht sooo viel auf der Insel unternehmen kann, hatten wir anfangs richtig Schwierigkeiten, dass die Tage nicht durchgeplant waren und wir plötzlich so viel Zeit hatten, mit der man plötzlich nichts anzufangen wusste. Nach einer gewissen Gewöhnungsphase konnten wir uns jedoch darauf einlassen und haben richtig gemerkt, wie gut das tat um erlebtes zu verarbeiten und die Momente bewusster zu genießen. Neben dem erkunden der Insel mit dem Roller (erstes Mal selbst bei Linksverkehr fahren), dem Besuch der Oldtown und dem Entspannen an verschiedenen Stränden (bzw. vor allem unserem Lieblingsstrand in der Kung Fu Bar mit dem super süßen Welpen), werden uns insbesondere zwei Erlebnisse besonders in Erinnerung bleiben - der Besuch des Animal Welfare Centers und die erste Meditation mit einem Mönch.

    In Thailand gibt es viele Straßenhunde - und Katzen, die teilweise unter den schlimmsten Bedingungen leben oder von Menschen misshandelt werden. Das Animal Welfare Centers Lanta wurde von vor über 20 Jahren von einer Norwegerin gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt Hunde und Katzen auf der Insel zu impfen und zu sterilisieren sowie stark verletzte Tiere wieder gesund zu pflegen und bei stark traumatisierten Tieren, die auf der Straße nicht mehr überleben würden zu adoptieren. Außerdem haben sie einen großen Anteil an der Weiterbildung der Einheimischen im Umgang mit Tieren, sodass sich die Situation auf der Insel enorm gebessert hat und mittlerweile Tiere von anderen Inseln oder vom Festland ins Welfare Center kommen. Wir hatten die Chance eine Führung zu bekommen und mehr über deren Arbeit zu lernen. Es war herzzerreißend über die Geschichten der Tiere zu hören und zu lesen und dennoch unglaublich beeindruckend zu sehen, was die Menschen hier für eine Arbeit leisten und schon über 1000 Tieren helfen konnten. Auf Instagram kann man viel über die Tiere lesen und sieht teilweise auch, was sie mittlerweile für ein tolles Leben führen können. Tommy hat sich in mindestens 5 der Hunde verliebt. 😍

    Als weiteres Besonderes Erlebnis ist definitiv unsere erste Mediation zu nennen. Von Nikita, einer Britten aus dem Hostel haben wir von einem Meditation Center erfahren, bei dem man zwei Mal täglich mit dem Mönch dort meditieren kann. Auch wenn es einige komische Bewertungen über Hunde bei Google gab, haben die Mehrzahl ihn doch als magischen Ort beschrieben, sodass wir kurzer Hand entschieden haben dort hinzufahren. Etwas aufgeregt, was uns dort erwarten wird, hatten wir dort wirklich ein einzigartiges Erlebnis. Nach einer kurzen Einführung in die Meditation durch den Mönch, haben wir eine halbstündige Geh-Meditation und danach eine halbstündige Sitz-Meditation gemacht. Es war zunächst alles anderes als einfach sich darauf einzulassen, aber spätestens im Verlauf des Tages hat man gemerkt, wie gut es dem Körper tut, sodass wir uns danach sehr leicht und entspannt gefühlt haben. Am Ende hat uns der Mönch noch von seiner Geschichte erzählt, was sehr beeindruckend, interessant und amüsant zu gleich war.

    Alles in allem könnte ich mich a das langsamere Inselleben gewöhnen. Es war ein toller Ausgleich zu all den aufregenden Abenteuern.
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  • Im Nirgendwo - Provinz Surat Thani

    Feb 20–23 in Thailand ⋅ ☁️ 32 °C

    Einer der bekanntesten Nationalparks in Thailand ist der Khao Sok Nationalpark. Eigentlich wollten wir erst im Nationalpark in einer Hütte auf dem See schlafen, da wir allerdings auch hier etwas spät dran waren mit dem Buchen, haben wir uns für eine Unterkunft ca. 70 km entfernt irgendwo im
    nirgendwo entschieden. Und was sollen wir sagen, es gab da wirklich nichts in der Nähe und ohne Auto oder Roller ist man auch nirgendwo hingekommen. Wir wussten von vornherein, dass es hier nichts wirklich gibt, aber was schon ein sehr spannendes Gefühl, plötzlich mehr oder weniger weg von all dem Konsum zu sein, den man sonst so gewohnt ist. Und auch wenn es anfangs auch eher ein mulmiges Gefühl ausgelöst, war so ein Konsum-Detox doch auch echt schön.

    Nachdem wir von Koh Lanta erst wieder mit Van und Fähre nach Krabi gefahren sind, hat uns unsere Gastgeberin, von dort abgeholt, sodass wir nach ca. 4,5h im nirgendwo angekommen sind. Das Gelände, auf dem unser Bungalow stand war wirklich riesig und so richtig konnten wir nicht greifen, was das für ein Ort war.
    Es war eine Mischung aus Farm, gepflegtem Park mit See, Café mit angrenzender Badminton-Halle, wenige Bungalows für Gäste, Wohnhaus und das alles umgeben von einer unbeschreiblich schönen Landschaft. Sowohl tags-, als auch nachtsüber war es die meiste Zeit so ruhig, dass man ohne Probleme all den Tieren, die dort so lebten, lauschen konnte. Irgendwie also ein ganz besonderer Ort.

    Nach unsere Ankunft gab es ein verspätetes Mittagessen, bevor es an die erste Badminton Partie ging. Der nächste Tag startet früh, da wir mit dem Roller bis zum Khao Sok Nationalpark gefahren sind, um dort etwas zu wandern. Die Strecke hatte es am Ende aufgrund der Länge, dann doch in sich, sodass wir mehrere Pausen gemacht haben. Im Nationalpark wollten wir uns keinen Guide nehmen, da viele gesagt haben, dass man die Wanderung auch ohne Probleme ohne Guide machen kann. Zu dem ein oder anderen Zeitpunkt hatten wir dann aber doch Glück genau dann an Gruppen mit Guides vorbeizulaufen, wenn diese etwas gezeigt haben, wodurch wir eine Schlange, zwei große Spinnen und eine Stabheuschrecke gesehen haben. Außerdem haben wir einige Affen und Schmetterlinge gesehen. Leider war die Wanderung am Ende kürzer als Gedacht, da sie ab einem bestimmten Punkt Touristen ohne Guide nicht mehr weiter gelassen haben, was früher wohl ging. Am Ende waren wir aufgrund der Wärme dann doch gut durch. Gestärkt für den Rückweg ging es auf dem Roller wieder zurück, wo wir 10 Minuten vor Ankunft von einem Regenschauer überrascht wurden, sodass wir uns gezwungener Maßen bei einem Privathaus unterstellten. Hier kam nach kurzer Zeit eine ältere Frau, die uns gefragt hat, wo wir hinwollen und uns einen Sitzplatz, sowie Wasser und Bananen für die Wartezeit anbot. Weiterhin wurden wir die ganze von zwei kleineren Kindern beobachtet, die sich vor Freude kaum mehr eingekriegt haben, dass wir die wie zwei nasse Pudel vor ihrem Fenster saßen. Da die Schauer hier meist sehr kurz sind, konnten wir nach Zeit auch weiter fahren. Für den nächsten Tag war nichts weiter als eine weitere Partie Badminton und Entspannung geplant. Hier haben wir uns erstmals aufgrund des Mangels an Alternativen durch verschiedene Instantnudeln probiert - eine Art war schärfer als die andere, sodass wir am Ende gefühlt Feuerspucken konnten. Nachmittags haben wir spontan noch eine Führung über das Gelände bekommen. Am
    Nächsten Tag ging es dann früh weiter zum
    Flughafen Surat Thani, um von dort wieder nach Bangkok zu fliegen, wo wir die letzten drei Tage unserer Reise verbringen werden.
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  • Verdammt scharfe SuppeKleine Sporteinheit am Flughafen in SingapurVerregnetes und kaltes Frankfurt

    Back in Bangkok und zurück nach Hause

    Feb 23–26 in Thailand ⋅ ☁️ 34 °C

    Unser letzter Stop auf unserer Reise sollte nochmal Bangkok sein, um ein paar Sachen nachzuholen, die wir in den ersten Tagen hier nicht geschafft haben. Oft kommt es aber dann doch wieder anders als geplant. Als wir nachmittags in Bangkok ankamen, waren wir auf dem größten Wochenendmarkt, den es in ganz Bangkok gibt und was soll man sagen - es gibt nichts, was es dort nicht gibt und gefühlt haben wir auch mehrere Mal die Orientierung verloren. Souvenirs kann man hier aber auf jeden Fall super shoppen. Leider ging es Tommy an dem Nachmittag schon nicht so gut, sodass wir anstatt eine Bootstour zu machen und uns Chinatown anzuschauen, einen entspannten Tag in unserer Unterkunft verbracht haben. Da am nächsten Tag noch ein komischer Ausschlag dazu kam, wollten wir das im Hinblick auf die Ausreise lieber nochmal checken lassen, was bedeutete das wir eine ganze Weile beim Arzt gesessen und gewartet haben. Nachmittags haben wir dann noch etwas die Stadt zu Fuß erkundet und einen letzten Drink auf der Rooftopbar genommen, bevor wir uns zum Abschluss noch eine Massage gegönnt haben. Lustigerweise lebt die Inhaberin des Massagesalons in Hessen, eine Stunde von Köln entfernt, sodass ein Mitarbeiter kurzer Hand einen Videocall gestartet hat und Tommy mit der Inhaberin telefoniert hat 🤣 Gestern Morgen ging dann unsere Rückreise los mit Grab ging es zum Flughafen in Bangkok, von dort nach Singapur mit dem Flieger. Von Singapur in den zweiten Flieger nach Dubai und von Dubai dann nach Frankfurt. Und was soll man sagen, nach 24h Reisezeit und gefühlt 20h in der Luft sitzen wir jetzt mit vielen Jecken im Zug nach Köln und morgen steht dann Tommys Geburtstags- und Karnevalsparty bei uns zuhause an.

    Ich glaube es wird noch eine ganze Weile dauern bis wir all das erlebte verarbeitet haben und richtig wieder zuhause angekommen sind. Aber jetzt steht erstmal Karneval an bevor es die mich wieder an die Arbeit geht und Tommy sich nochmal allein auf Reisen begibt.
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    Trip end
    February 27, 2025