New Zealand
Buller District

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596 travelers at this place:

  • Day48

    Day 48/72: walking, running & surfing

    December 14, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    We woke up early, determined to make up for yesterday's laziness, and headed out for a run on 'foulwind cape'. Surprisingly the weather was beautiful and so hot in the sun, the run had no shelter, and the car park had almost no satellites to start up strava. After the first half mile there was a lookout over a colony of seals, and after that there was a cliff path run up to the lighthouse. We spent a while watching seal puppies playing on the rocks. Male seals can weigh up to 200kg while females tend to weigh around 40kg.

    The run was hard work but we finished it...kind of. And then we rented some surf boards from the former NZ surfing champion, and headed onto the water for the best part of 5 hours. Feeling very much improved, not to mention achey and exhausted, we decided to call it a day surfing wise.

    The sun was still beating down, so we walked back along the walk we had run earlier, and watched the seals playing for a long time.

    A lovely dinner that evening was very much in order, and we had an easy evening after an action packed day.
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  • Day102

    West Coast baby

    December 20, 2018 in New Zealand ⋅ 🌧 13 °C

    On a rejoint Gaëlle et Grégoire (des amis d'amis donc nos amis :) ) pendant 48 heures pour faire un bout de la West Coast ensemble, c'était vraiment trop bien on s'est bien marré et c'était chouette de pouvoir partager avec d'autres gens ce qu'on vit!
    Il s'avère qu'on avait exactement le même van, parmi les milliers de possibilités de van qu'il y avait on a choisit le même van de la même compagnie! Improbable.

    Ensemble on n'a pas fait des trucs foufou, la West Coast est un peu le passage obligé entre le Nord avec le parc d'Abel Tasman et le sud avec la région des glaciers et des fjords. On a fait une balade à flanc de falaises près d'un observatoire à phoques (on en a vu...3...) Et on est allé voir les "Pancake Rocks" qui sont des rochers battus par la mer qui ont pris une forme de pancake empilés. On ne sait pas trop le pourquoi du comment ils sont comme ça mais c'est assez étonnant.

    Après avoir quitté Gaëlle et Grégoire qui repartaient vers Christchurch on est descendus le long de la côte plus bas jusqu'au Glacier Franz Joseph qui est assez beau mais qui diminue à vue d'œil c'est assez triste, tout au long de la balade, qu'on a faite sous la flotte, ils ont installés des panneaux pour indiquer jusqu'où allait le glacier par le passé, autant dire beaucoup beaucoup plus loin qu'aujourd'hui avec une belle accélération ces dernières années. Prends ça Trump.

    Bref ce qui était vraiment cool sur la West Coast c'est qu'on s'est fait des nouveaux copains!!

    On est route vers Wanaka plus au Sud pour faire des belles rando, on vous embrasse !
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  • Day32

    Ein Spieltag für Evelin

    December 18, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Evelin kann es kaum erwarten sich anzuziehen, um mit ihren Freunden zu spielen. Sie ist auch gleich super drauf. Juhuuu 🎉😁😁

    Zunächst werden erstmal ein paar Wicka-Vögel mit Apfelresten vom Frühstück gefüttert von Evelin. Aber danach ging es natürlich quer über den Campingplatz zu den Freuden zum spielen.

    Nachdem ich unser Frühstücks-Geschirr abgewaschen habe, kam die Mama Susi, samt Fußtritt zum draufsetzen zu mir und sehnte sich beim Loch stopfen auch nach sozialen Kontakt. Und so knetschten wir eine Weile und es tat mal wieder richtig gut auch ihre Sicht über das Reisen als Familie zu hören: dass Streit dazugehört, auch sie ihre Kinder schleppen und diskutieren müssen, und auch sie sich manchmal fragen, was daran so schwer ist dass die Kids Mal zusammen spielen und Mama und Papa Haushalt machen können. Von Einkaufen, Einkauf verladen, Kochen, Abwaschen, Aufräumen, Wäsche Waschen .. das muss schließlich auch gemacht werden. Und gerade die Wäsche kann einem gut beschäftigen, wenn man sich hier mehrmals am Tag umziehen muss wegen allen möglichen Wetterlagen und Insekten-Plagen. 😅 Auch dieser Austausch war für uns beide sehr gut für unsere Mama-Seelchen. 💆

    Die Kinder tobten noch bis mittags um 12 Uhr, das gönnte ich Evelin aber auch. Sie haben auch wirklich schön zusammen in den Büschen gespielt. Umso doofer fand Evelin den Abschied von den beiden und war wirklich traurig bis schlecht gelaunt, verständlich.

    Danach sind erstmal einkaufen gefahren in der Stadt "Hokitika" im "New World" Supermarkt. Schöner Weise war Evelin dennoch wieder gut drauf und half ganz einfrig beim Einkaufen, schob ihren kleinen Wagen, den wir mal wieder vollbekamen.

    Zum Mittag kauften wir uns dort überbackenes Brot zum Mampfen und stellten uns mit dem Auto mit super Aussicht an den Strand quasi direkt gegenüber. Und während wir da so aßen bekam Evi Lust auszusteigen, um auf den Steinen rumzuklettern und am Sandstrand zu spielen. Trotz Wind und grauen Wetter machte das großen Spaß, Burgen und Dämme zu bauen, oder in den Wellen hin und her zu rennen. Damit bekamen wir eine gute Stunde rum. Und ich konnte in der Zeit es richtig genießen, dem Meer zu lauschen und den Wind zu genießen, der uns um die Ohren peitschte.

    Dann fuhren wir weiter in die nächste Stadt. Evelin schlief unterdessen ein und ich nuzte die Zeit mal um mich über die Gegend zu belesen und einen kleinen Plan auszutüfteln für die Zeit bis zur Überfahrt zur Nordinsel am 28.12.

    Evi wacht auf, und wie versprochen geht's nun zum Stadtspielplatz. Es gab schließlich jetzt ein paar Tage mal keine in der Nähe, die wir hätten aufsuchen können. Und so kamen wir wieder auf einen ganz tollem im Dixon-Park - mal wieder riesengroß, samt kostenloser Grillstation, Trinkbecken, und kleinem Plantschbereich für die Kinder, direkt am Fluss gelegen im schönem, wie immer gepflegten Park. Evelin klettert rum wie wild, darin ist sie mittlerweile richtig gut 😊

    Danach fahren wir noch eine dreiviertel Stunde entlang der Küste mit riesigen Felswänden Richtung Campingplatz wieder direkt am Meer - samt WLAN 😁🙌 toller großer Campingküche, chilligem Sitzbereich- und vor allem Duschen!!! Unsere Haare hatten es wirklich dringend nötig entfettet zu werden.

    Nach kurzem Strandspaziergang - es fing leider an zu Regnen - und informieren im Büro über die Aktivitäten in der Gegend, nutzten wir das Internet um mit Papa seit nun längerem wieder zu telefonieren.
    Für morgen hoffte ich mit Evelin eine Reittour am Strand machen zu können, aber leider sagte mir die gute Frau am Telefon, dass das Wetter wohl nicht mitspielen würde.. na da.
    Danach gab's Essen, wieder Evelins Lieblingsessen, was wir doch gestern erst hatten, aber was soll's 😅

    Und danach? Ging's Duuuuuuuuuschen!! Man war das vor allem bei dem Wetter eine Wohltat. Auch Evelin hat super mitgemacht, so freudvoll wie sie dank Lieblingsessen wieder drauf war und gerne auch beim zubereiten, Tischdecken und Abwasch half.

    Und sie freute sich auf eine kleine Überraschung im Bette: mal bei YouTube ein paar Sailormoon-Videos schauen. Warum auch immer, aber das wünschte sie sich schon seit längerem und ich hatte natürlich nichts dagegen, etwas in Kindheitserinnerungen zu schwelgen 😅
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  • Day38

    Murchison, Westport, Greymouth

    November 28, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Tag 21:
    Der Regen prasselt bereits die ganze Nacht auf unseren Jucy, kein Ende ist in Sicht. Nach einem kurzen Blick aus dem Fenster, ist klar, dieser Tag wird nicht mehr besser. Kevin hat sich fest erkältet und geschlafen haben wir beide miserabel. Aber was solls, die Reise geht trotzdem weiter. Da Kevin krankheitsbedingt ausfällt, werde ich die nächste Strecke bis nach Murchison fahren. Hierzu gibt es nicht sehr viel zu erzählen. Regen, Regen und nochmals Regen lautet das heutige Tagesmotto. Übernachtet haben wir auf einem Campingplatz mit kleinem Tierpark. In dieser Gegend haben wir bis jetzt noch keine kostenlose Campingmöglichkeit gefunden. Am späten Nachmittag hat es endlich etwas aufgehört zu regnen. Highlight des Tages war der kleine Tierpark. Um halb sieben Abends konnten wir die verschiedenen Tiere füttern. Darunter waren zwei Emus, ein grosses Schwein, eine alte Rehdame, ein Wallaby, diverse Enten & Hühner und eine kleine Herde Schafe. Ein tolles Erlebnis trotz dem schlechten Wetter.

    💧🐗🤧🐑🌱🐓

    Tag 22:
    Heute Morgen erblickten wir die ersten Sonnenstrahlen nach gefühlt ewig langen Regentagen. Wir konnten es kaum glauben. Kevin geht es auch bereits wieder besser und wir konnten unsere Weiterreise mit guter Laune starten. Die Strasse führte auf der einen Seite durch eine hügelige, grüne Landschaft mit viel Wald, auf der anderen Seite an einem Fluss entlang. Heute wollen wir wieder einmal ans Meer. Die Stadt Westport kam da sehr gelegen. Nach einem kleinen Ausflug nach Cape Foulwind und die Betrachtung des Leuchtturms, haben wir genüsslich unser jeden Tag frisch zubereitetes Sandwich verspeist. Unweit davon entfernt, hatten wir nach kurzer Fahrt bereits die nächste Sehenswürdigkeit erreicht. Eine kleine Bucht, an welcher man die Seehunde beim plantschen, spielen und ausruhen beobachten konnte. Im November/Dezember bekommen die Seehunde ihren Nachwuchs. Weshalb wir ein paar kleine Babyseehunde entdecken konnten. Auch diese Nacht werden wir auf einem kostenpflichtigen Campingplatz verbringen. Die Zeit am Abend vertreiben wir uns mit einer Runde Minigolf.

    🥪☀️⛳️📝🌊🌲

    Tag 23:
    Unsere Liebe zu Pancakes haben wir bereits in Fiji an den reichhaltigen Frühstückbuffets entdeckt. Weshalb wir uns die nächste Sehenswürdigkeit, auf der Great Coast Road, in Punakaiki nicht entgehen lassen wollten. Die Pancakerocks liegen direkt an der Küste und sind einen kleinen Abstecher wert. Die Felsen sind durch das jahrtausendlange Einwirken von Erosionen und Wasser abgenutzt und es bilden sich Furchen, welche aussehen, als ob man Pancakes aufeinander gestapelt hätte. Ebenfalls bietet dieser Küstenabschnitt einen wunderbaren Blick auf diverse einheimische und auch seltene Vogelarten. Nach diesem schönen Ausblick gönnten wir uns ein Glace, bevor unsere Fahrt weiter ging. Auf dem Weg nach Greymouth hatten wir bereits unser nächstes Abenteuer entdeckt. Mit einem Quad erkundeten wir zwei Stunden lang die umliegende Landschaft. Ob steile Kieswege, Schlammlöcher oder ein Flussbett, mit dem Quad konnten wir jedes Hindernis problemlos bewältigen. Eine spassige Angelegenheit war es allemal. Übernachtet haben wir auf einem kostenlosen Campingplatz in Greymouth direkt an der Küste. Mit einem kühlen Getränk bewaffnet, setzten wir uns an die Küste und genossen den Sonnenuntergang. Ab und zu waren auch ein paar Hector Delfine zu sehen.

    🥞🐦🚎🍹🌅🐬
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  • Day34

    Was für ein nasser, aufregender Tag!

    December 20, 2018 in New Zealand ⋅ 🌧 17 °C

    Mittig in der Nacht hatte ich einen mindestens 10-minütigen Juck-Anfall an meinen Füßen Dank der unzähligen Sandfliegenstiche. Die gaaaaanze Nacht hat es durchgeregnet.
    'Nen bissl habe ich mich trotzdem gefreut über die Aussicht aus unserer Heckscheibe direkt aufs Meer. Da es noch immer etwas nieselt, fahre ich wieder die 200 Meter vor bis zum Aufenthaltsraum samt großräumigen Café samt kleinem Innenraum-Fischteich - mit Angebot von verschiedensten Selbstgebackenem und leckerem Kaffee, eine separate Campeküche und niedlich hergerichteten Badezimmer-Bereich - Betonboden, aber dennoch 'nen kleines Väs'chen mit Blümchen auf dem Waschbecken als Deko, und ich sehe zum ersten mal einen separaten Müll-Eimer beim WC - hier ist's wirklich sehr idyllisch in "Gentle Annie Seaside Accommodation", und es hat sich tatsächlich gelohnt, extra die 30 Minuten nördlich entlang der Westküste zu fahren, und den guten Bewertungen und Empfehlungen in der "Campermates"-App zu vertrauen. Wir starten den Tag erstmal mit kurzer Videotelefonie Dank Camping-WLAN mit Oma Margrit und Cousin'chen.

    Gegen halb zehn gibt's dann heute mal etwas später als sonst Frühstück - und natürlich genießen wir auch etwas leckeres Selbstgebackenes: eien "Carameliesed Brownie" sowie einen Moccachino, nebst meinem Hafermüsli. Evi: "Das isst du ja jeden Tag?!" Ich: "Wenn's mir schmeckt?!" Allerdings war der Brownie wirklich eine köstliche Bereicherung zur Abwechslung 😍😁🍮 Wir hatten uns diesmal an den Tisch zu den Mädels von gestern Abend gesellt: Sandra und Wicky. Sandra besucht ihre Freundin hier für drei Monate, und nutzt dazu die Arbeitslosigkeit zwischen dem Jobwechsel. Wicky hingegen ist schon über ein Jahr hier, arbeitete vor allem in der Stadt "Wanaka", liebt es hier - nur die große Entfernung zur Heimat hält sie davon ab auf ewig hier zu bleiben. Ansonsten rattert es auch bei ihr: wie geht es dann, vor allem jobmäßig, in Deutschland weiter? Ein 40 Stunden Bürojob unter Cheffs Fittichen kommt für sie nicht mehr in Frage, eher die Selbstständigkeit. Wie viele andere auch muss sie in der Zeit hier noch ihrer Weichen für die Zukunft stellen nach der Zeit in Neuseeland und zurück in Deutschland. Während Evi mit Papa, Celle und Ari telefoniert, unterhalten wir uns eine ganze Weile auch über das Leben und die Menschen samt ihrem Lebensstil mit den Unterschieden in Deutschland und Neuseeland, und kommen zum Resultat, das der Fokus hierzulande weniger auf dem gesellschaftlichem Status liegt, und es viel mehr um ein ruhiges, wenig materielles, mit wenig genügsames und glückliches Leben geht. Auch geht es hier beim Reisen nicht nur um die Landschaft, sondern vor allem auch um die Menschen, die man trifft, mit deren Geschichten und Ansichten, und der gemeinsamen Zeit, die man verbringt und einen selbst ergänzt.

    Und dann äußert Sandra einen Spruch zu Wicky - es ist 11 Uhr vormittags - "Also wenn wir heute Abend drei Stunden surfen gehen, brauchen wir eigentlich heute nicht mehr so viel zu machen." Ich ergänzte amüsiert: "Das ist doch echt eine Luxus-Aussage von einer Langzeit-Urlauberin!" Und alle lachen zustimmend 😄

    Wir treffen auch auf andere deutsche Jungs, einer davon ist Fotograf und verdient sogar sein Geld damit. Jetzt hat er noch einen Fan mehr mit mir und einen weiteren Follower auf Instagram - tolle Naturbilder, mit der nackten Ganzkörper-Rückansicht von ihm 😁😍

    Wir verabschieden uns gegen 12 Uhr schonmal von allen, bevor wir uns losmachen, um den Strand abzulaufen, in der Hoffnung dabei vllt einen "Green Stone" zu finden, und dann nach 20 Minuten Fußweg durch ein Labyrinth am Strand zu irren. Allerdings fängt es auf der Hälfte des Weges an zu tröpfeln, und ich entscheide mich doch lieber umzudrehen mit Evi. Einen dieser Steine hatte Evi bereits nach zwei Minuten gefunden - die Tinker-Queen 👑👸 Und da der Regen immer doller wurde, war mein Schritt zurück zum Camp allmählich etwas straffer geworden. Wir mussten erneut eine kleine Flussschneise überqueren, nur hatte ich jetzt auf dem Rückweg weniger Geduld langsam am Rand über die großen Stämme rüber zu klettern. In der Eile entschloss ich mich für den schnelleren Weg, Evi fix heldenhaft rüber zu werfen über dieses ein-Meter-breite fließende Gewässer und selbst rüber zu springen. Und natürlich landete Evelin mit beiden Beinen auf der anderen Seite, und kippte ungünstiger Weise mit dem Pops zuerst rückwärts ins Flusswasser hinein 🙈🤷 Ich hatte natürlich versucht sie noch aufzuhalten, und landete samt der Schuhe auch Wadentief im Wasser. 😅 Evi fand es ausnahmsweise mal nicht schlimm: "Es war doch recht warm das Wasser, das war gar nicht schlimm." Unschön war dann nur, dass wir noch etwa 500 Meter bis zum Camp laufen mussten, und wann das Flusswasser nicht geschafft hat zu durchnässen, machte dann der Regen von oben.. und wir landetenden Pitschnass im Auto. Juhu🤦

    Nach kurzem Umziehen entscheiden wir uns gegen den Labyrinth-Besuch und fahren stattdessen nun wie geplant die 30 Minuten zurück in die Stadt "Westport". Dort haben wir zum Mittag gegen 15 Uhr uns erstmal einen Wrap-des-Tages gegönnt, sind dann zur "I-site" und ich habe unsere Wale-Sichtungs-Bootstour am 27.12. in der Stadt "Kaikora" gebucht. Danach sind wir noch etwas durch die Straßen geschlendert und haben uns schließlich los gemacht Richtung Campingplatz - dem Regen entgegen natürlich. Die regenbehangenen Wolken verdecken schon wie die letzten zwei Tage die Sicht auf die ganzen, dicht mit Laubbäumen bewachsenen, bergigen Wälder. Wir fahren direkt am "Buller-River" entlang - somit ist die Strecke wieder sehr kurvenreich, mit großen Felsbrockenwänden direkt an der Straße, steilen Abhängen runter zum Fluss - ohne Sicherung wie so oft, mit mehreren Geröllwarnungs-Straßenschildern, mit Geschwindigkeitsvorgaben von 85 - 75 - 65 - 55 - 45 - 35 - 25 - 15 km/h in all den Kurven, mit verschiedenstem Strecken-Gefälle, einspurigen Brücken, und - trotz Regen und Wolken - mit tollen Aussichten. Autofahren ist hier einfach sehr abenteuerlich, es macht richtig Spaß auf diesen Straßen, erstrecht mit dieser Landschaft im Blick! 😍

    Und nach einer Stunde Fahrt - diesmal gut gelaunt und gemeinsam laut mitsingend bei Sailormoon- und Elsa-Liedern - enden wir schließlich auf dem Campingplatz, mitten im Gebirge - weiter oben auf der Strecke, mit schöner Sicht auf den bergigen Wald. Hübsch anzusehen 😊👌 Hier ist heute der, wie ich finde, bisher schlimmste Kampf gegen die Sandfliegen angesagt. Wir wappnen uns ganz schnell mit Insektenspray und einem dritten Outfit für heute: weit ausfallende Klamotten, die möglichst alles bedecken - die Drecks-Biester stechen nämlich auch durch dünne Sachen! Die umzingeln einen vor allem beim Stillstand, und so fällt das Abendbrot - auch wenn es nur ein Sandwich auf die Hand ist - sehr Sandfliegen-belagert aus. Was soll's 🤷

    Wir hatten hier direkt nach der Ankunft bereits kleinere Wanderungen steil runter zum Fluss gemacht, und sind auch 30 Minuten einfach einen schmalen Trampelpfad samt Hängebrücke planlos lang gelaufen und wieder umgekehrt. Erst danach habe ich mir die Informations-Schilder über die Geister-Straße, verschwundenen und hier gestorbenen Menschen aus der einstigen Goldgräbergegend durchgelesen.

    Eigentlich hatte ich mir für heute vorgenommen, bei diesem diesigem Wetter endlich mal Postkarten zu schreiben. Allerdings siegte dann doch die Abendteuerlust in mir, und wir machten uns mit Regenjacken - abends 20 Uhr nochmal auf die Socken. Hier gibt es einen coolen Rundweg von knapp 5 km, mit drei Hängebrücken, und vorbei am Friedhof. ...es ist offensichtlich, dass das ganz schön spät angesetzt war, für diese lange Strecke.... 🤦 So machten wir uns in die Spur, auch Evi hatte Lust, denn die Wege hier sind wirklich abendteuerlich: größtenteils gerade mal 40 cm breit.. matschig, steinig, über Wurzeln, unter umgestürzten Bäumen hindurch, entlang an steilen Hängen - hochwärts rechts von Evi, als auch runterwärts links von mir, 100 Meter? mit Sicht auf den Fluss. Das hätte mal wieder nicht jede Mami gemacht - Schande über mein Haupt, aber es ist mal wieder alles gut gegangen, wenn auch nicht ganz so wie geplant und mit mehr Adrenalin als gedacht xD

    So grob hatte ich die Strecke ja vor mir, sogar auch abfotografiert wo es langgehen soll. Der Weg war wie beschrieben wirklich sehr spannend und wir krakseln zu zweit durch den Wald, mit schönen Aussichten, mittlerweile regnet es über uns, wir bekommen allerdings wenig davon ab - dank all der riesigen Bäume um uns herum mit großem Blätterdach. Es ist nur 'nen bissl düster - klar für diese Uhrzeit.. 😅

    Nach den ersten 10 Minuten erreichen wir den Friedhof, die paar Gräber im Waldhang haben teilweise einen Grabstein, auch einer für ein Kind - Lebzeiten im 18. Jahrhundert, alle umrandet mit hüfthohen Metallzäunen. Ich mag den Platz nicht sooo, und gehe mit Evelin auch schon weiter. Es sollen bis zur ersten Hangebrücke noch weitere zwei Kilometer vergehen laut Plan. Im Hinterkopf habe ich die Gedanken, dass es doch eigentlich schon recht spät ist mittlerweile.. und es regnet.. es auch nicht ganz ungefährlich ist was ich hier mal wieder fabriziere.. mitten im Wald von Neuseeland, ohne Handyempfang, allein mit Evi..

    Naja, und so schlug ich vor einfach was zu singen: "Ich wand're ja 'sooo gerne' mit Evi durch Neuseeland, den Rucksack auf dem Rü-hücken, die Evi in der Hand. Ich bin 'ne lust'ge Wandersfrau - so 'völlig unbeschwert', mein Lied' erklingt durch Busch und Palm', dass niiiiemand weiter hört.🤷 Diesen Weg durch die Höh'n bin ich noch nie gegangen, Vöglein singen Lieder, bin ich weit in der Welt habe ich verlangen, Thüringer Wald nur nach dir!!!" -Ja, da wäre ich grad gerne lieber, um ehrlich zu sein. "Du kannst aber schön Singen Mama." Mit dieser Bemerkungen ermuntert Evi meine Laune - Danke mein Kind 😘

    Man bin ich froh als wir endlich bei der ersten Hangebrücke ankommen und ich mich wenigstens etwas bestätigt fühle hier richtig zu sein, und jetzt auch grob einschätzen kann bis wann wir wieder zurück sind. Die Hälfte vom Weg ist jetzt laut Plan geschafft! Die Brücke sieht auch nach Evi's Meinung sehr idyllisch und märchenhaft aus. 😊

    Wir gehen den Weg weiter, ein paar Treppen hinauf,.. bis mir irgendwann einfällt, dass der Weg für den Rundgang auf der Abbildung doch eigentlich links lang gehen sollte? Und der Weg rechts entlang, auf dem wir uns gerade befinden, müsste eher der 18 km Lange zum Berg hoch hinaus sein.. also kehrte ich nochmal um mit Evi bis zur Brücke. Allerdings war da kein Weg linkswärts?! Ich sah auch so keinen weiteren erkennbaren Weg durch die Hänge, der uns hätte zur nahegelegenen nächsten Hangebrücke für den Rundgang führen können.. Um auf Nummer sicher zu gehen, entschied ich mich lieber für den Rückweg auf selber Strecke.. Ich ließ mir mittlerweile den Stress etwas anmerken und Evi äußerte mal eben, das sie Angst hat nicht mehr zurück zu finden, und ich sagte nur, dass sie solche Aussagen jetzt bitte lassen soll. Denn so ganz positiv gestimmt war ich mittlerweile auch nicht mehr soooooo.. bei der anfangenden Dämmerung, bei diesem tollem Trampelpfad, mit strömenden Regen zwischen den Bergen, alleine mit Evi hier irgendwo, und ich musste wieder vorbei an diesen Friedhof.. in Gedanken an das was ich über die verschwundenen und gestorbenen hier gelesen hatte, .. entlang der Geister-Straße😖😭 Was gibt es in neuseelands Wäldern eigentlich für Tiere?😰 ...ja, ich hatte jetzt Schiss! Mein Adrenalin-Pegel war auf 180 und ich schwitzte mittlerweile - mehr aus Verängstigung als vor Anstrengung. 🙈
    .. und so liefen wir, Evi fest an meiner Hand und dicht neben mir, im strammen Schritt zurück und ..

    .. wieder sang ich 😅😆: "Ich wand're ja 'ach sooooooooo gerne' mit Evi durch neuseelands Wald, den kleinen, rosa Rucksack auf dem Rü-hücken, die Evi in der Hand. Ich bin 'ne lust'ge Wandersfrau - so 'vöööööllig!!! unbeschwert'😅, mein Lied' erklingt durch Busch und Palm', dass wieder keiner hört - außer du, Evi.🤷 Diesen Weg durch die Höh'n bin ich eben schon gegangen, Vöglein sangen Lieder, bin ich weit in der Welt habe ich verlangen, Thüringer Wald nur nach dir!!!!!!"

    Und dann kam auch schon der Friedhof. Puh! Aaaber.. eigentlich dachte ich, dass wir erst dem Wasserfall hätten begegnen müssen? .. ich dachte schon an irgendwelche verkorksten geister-verdrehten Wege wie im Horrorfilm.. wollte diese Gedanken aber nicht weiter ausführen, und war mehr darauf fokussiert jetzt in 10 Minuten endlich wieder am Campingplatz sein zu müssen!!! .. und nach weiterem Singen, dann eeeendlich!! Die Sicht auf unserem Platz! Man war ich erleichtert und glücklich 🙈 .. stoppte, kurz mit Evi, atmete tief durch, ein Grinsen machte sich breit in meinem Gesicht, und wir bestritten die letzten paar Schritte glücklich - im Regen, und ich ließ mir ein paar abkühlende Tropfen vom Heldinnen-Schauer ins Gesicht fallen. 😆😅😄🤦 #Puuuuhh... Michele, du immer mit deinen Ideen, Postkarten schreiben wäre echt 'ne super Alternative gewesen, nur halt nicht ganz sooo spannend 😄 Also doch alles richtig gemacht! 😁😆

    Wir hielten gleich an der Toilette, bei welcher ich ein paar erleichterde Worte mit einer englischen Mit-Camperin austauschte. Kurz danach gingen wir zum Campervan, ziehen unsere nassen Sachen fix aus, Evi ist knülle, zieht sich dennoch freiwillig um, während ich noch eine weitere Heldentat veranstalte: ich lasse, dank unserer einen, sehr hellen, krellen Deckenlampe, alle sich im Auto befinden Sandfliegen genau dort versammeln und beginne mit meinen bloßen Fingern die Todesschlacht gegen dieses Insekten-Gedöhns!! Neben einer Mücke, sind es an die 30 Viecher, die ich an der Decke um die Lampe zerdrücke, und einen kleinen "Sandfly-Friedhof" dort gestalte. Evi fiebert auch hier wieder fleißig mit.

    So richtig K.O. schlafen wir schließlich, im leisen Regen- und nahem Fluss-Geplätscher ein."Regentropfen, Flusswasser, wieder Regentropfen und Schweiß - Was für ein nasser, aufregender Tag.

    P.S.: Mittlerweile muss ich auch mal auf die Toilette, aber mit Regen, Sandfliegen und Geister-Geschichten vor der Campervan-Türe, verkneife ich mir das lieber und nehme die Bauchschmerzen morgen früh damit gerne in Kauf! 😆😄🙈
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  • Day159

    Paparoa Nationalpark

    March 9, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Campingplatz am Meer gefällt uns so gut, dass wir zwei Nächte bleiben. Endlich mal wieder Zeit für Yoga und chillen. 😄 Treffen ein sehr nettes Pärchen, die mit ihrem kleinen Sohn die Elternzeit zusammen in Neuseeland genießen. Das machen einige Deutsche mit dem Camper.

    Aber erst geht's auf den Markt und Läden Futterreserven auffüllen, Wäsche im Waschsalon waschen, Wasserbehälter auffüllen und Dreckwasser leeren, tanken, den Camper Dan reparieren und kostenlosen schönen Campingplatz ergattern. 😄 Wildcampen kostet 200 Dollar Strafe. 😉

    Bei Dan ist immer mal was zu reparieren. 🙈 Aber bisher alles geklappt. Da weiß man gleich was man beim eigenen Camper anders machen würde. 😄

    Der Paparoa Nationalpark und auch die Westküste ist echt interessant und oft gibt es sehr hohe Wellen.
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  • Day42

    Knife making & Pancake Rocks

    November 8, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Unser nächster Halt war Barrytown. Wir fuhren früh los, um die 4h Fahrt hinter uns zu bringen. Unterwegs wollten wir in einem Ort auf dem Weg zur Westküste tanken. Wir hatten noch Benzin für etwa 90km. Die Tankstelle dort war leider geschlossen. Toll! Die nächste in westlicher oder südlicher Richtung wäre erst nach etwa 100km gewesen. Blieb uns nur, 60km zurückzufahren. Durch diesen Umweg verloren wir leider viel Zeit und es fing am Nachmittag an zu regnen. Als wir endlich in Barrytown angekommen waren, bezogen wir nur noch unseren Wohnwagen und machten nicht mehr viel (da es immer noch stark regnete). Am nächsten Tag machten wir einen Kurs, um ein eigenes Messer zu schmieden. Das klappte besser als erwartet. Die Messer sahen am Schluss richtig toll aus!
    Der Kurs war um ca. 15 Uhr fertig und wir gingen noch an den Strand und zu den Pancake Rocks. Es hatte glücklicherweise aufgehört zu regnen und durch den Wind war das Meer ziemlich rauh. Das gab schöne Wellen bei den Rocks.
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  • Day33

    Höhlen, Buchten, Felsen an der Westküste

    December 19, 2018 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Die Nacht war echt nicht die beste. Es regnete und es trommelte lautstark auf unserem Campervandach, sodass ich wach wurde. Unschöner Weise bemerkte ich dann auch das Summen um mich herum. Im Licht sah ich dann, dass wir eine große Schar von Mücken im Auto hatten.. das Fenster der Fahrerseite war noch ein Stück weit offen, und die Biester fanden bei uns gemütlichen Unterschlupf 🙄 Naja.. ich hätte sie unmöglich alle töten können.. und so habe ich eben samt Mückensummen irgendwann wieder in den Schlaf gefunden... Am nächsten Morgen waren wir natürlich total zerstochen. Mittlerweile sehen wir beide ganz schön geschunden aus.. vor allem die Stiche der Sandfliegen sind schlimm, ich habe mit vor allem an den Beinen einige Stellen wund gekratzt und habe überall Grind verteilt... Dann hätten wir die ersten Tage der Autoreise wohl irgendwelches Milbenviehzeug in der Bettwäsche welches uns überall gebissen hatte, aber dank Bettwäsche lüften war zumindest das Thema schnell durch. Evelin ist dank dieser Nacht vor allem am Hals und im Gesicht sehr zerstochen, und an den Händen hat sie irgendeinen Ausschlag seit ein paar Tagen, von was auch immer. Oh Mann 🙈

    Und wie Evelin es schon einmal erwähnt hatte, so ging es mir heute auch: "Mama, manchmal wenn ich früh aufwache, da weiß ich gar nicht wo ich bin." 😅 Ja, das ist auch recht komplex immer den Überblick zu behalten, wenn man mehrmals täglich die Örtlichkeiten wechselt 🤷 Hätte ich den Kontakt zur Heimat inklusive der Weihnachtszeit und Kalendertürchen-öffnen nicht, dann würde das Gefühl fürs Datum ebenso weg sein, Wochentage und Uhrzeit - diese Komponenten sind echt schon flöten gegangen.

    Insgesamt bin ich grad innerlich ziemlich gestresst - aber nach mehrmaligen hin-und-her-Gebuche und Abstimmung mit Janine steht es nun endgültig fest: die Überfahrt zur Nordinsel wird am 28.12.18 stattfinden. Janine? Sie wohnt in Wellington - das ist die Hauptstadt von Neuseeland, sie befindet sich im Süden der Nordinsel und ist Ankerpunkt der Fährüberfahrt. Janine ist eine gebürtige Schweizerin, welche mit ihrem kleinem einjährigem (?) Sohn alleinerziehend in Neuseeland lebt. Wir kennen uns natürlich wieder über die Plattform Couchsurfing, und ich hatte angefragt ob wir nicht Weihnachten zusammen verbringen wollen. Dem stimmte sie auch gleich begeistert zu. Allerdings ... Wäre der einzige Termin, um pünktlich zu Weihnachten bei ihr zu sein, zu den bezahlbaren Preisen - am 21.12. - also in zwei Tagen, und das ist mir dann doch zu stressig für meine noch ausstehenden Ziele hier auf der Südinsel. Wir werden also ein kleines "Nach-Weihnachten" dann bei ihr samt Weihnachtsbaum veranstalten 🎅und wohl auch Silvester zusammen verbringen😊 Und ich kann in Ruhe im Süden noch reisen mit Evi - stressfrei, es ist schließlich Urlaub. Auch hier: hätte ich den Kontakt zur Heimat nicht, dann würde der 24. für uns hier ein Tag wie jeder andere sein 😆

    Heute sind wir also bei bedecktem Himmel mal am Strand von Punakaiki aufgewacht. Was steht für heute auf dem Plan? Ich hatte vor, Evelin am Strand auf einem Pferd reiten zu lassen - es hätte auch mit dem Kalendertürchen so schön gepasst. Abgebildet ist ein Rentier samt Sattel und Evi sagte: "Das ist der Hinweis das ich bald Reiten werde." Aber... Nachdem dort angerufen hatte, und das Wetter doch eigentlich passte, stand genau für heute kein Pferd dafür zur Verfügung. 😖 Aaaach man... Aber wie gut das ich Evi davon nichts gesagt hatte, eine Enttäuschung bleibt somit aus. Allerdings... Steht schon die nächste bevor 🙈😅 Stattdessen besuchen wir nämlich ein paar Höhlen hier im Ort, und ich habe bereits gestern Abend gesagt, dass man hier Glühwürmchen sehen kann! .. und die Mitarbeiter vom Camp meinten, die sieht man auch bei Tage, und dem war leider nicht so. Dennoch war die kleine Wanderung - für mich im Hock-Gang - durch die Höhlen auf eigene Faust mit Taschenlampe sehr beeindruckend. Es war dunkel, glibschig, eng und etwas beängstigend. Ich glaube im Dunkeln hätte ich es auch mit den Glühwürmchen hier nicht soooo toll gefunden 😅 Evi fand es aufregend und cool - sie braucht diese action um was toll zu finden 😅😁

    Danach ging es zu den "Pancake Rocks" - das sind Felsen an der Küste, welche wie gestapelte Eierkuchen geformt sind. "Wie als hätte Oma Helga tausende gebacken" - so Evi.😄 Diese Tour war mit einem kleinem Rundgang durch einen Wald verbunden, und mit einigen beeindruckenden Einsichten in tiefe Schluchten und Meeresbuchten, in welchen das Meerwasser impulsant rumbrauste und meterhoch aufschlug. Eine gute Stunde sind wir hier gewesen. Danach ging es weiter mit einem Spaziergang, wieder durch einen Wald, bis zum Strand - der "Truman Track" - vorbei an schicken Palmen namens "Nikau" und den hier typischen "Herekaiki"-Blumen/Pflanzen, die bis zu zwei Meter hoch werden können.. oder der "Rimu"-Baum, welcher bis zu 60 Meter hoch werden kann. Ich finde diese Pfade immer schön zu laufen. Und Belohnt wurden wir mit einer tollen Meeresbucht mit Kieselsteinstrand, mit hohen Gesteinswänden und -überhängen und großen Felsen zum rumkletttern. Auch hier peitschte das Wasser ordentlich rein, und wir brauchen hier auch um die zwei Stunden.

    Danach geht's weiter in Richtung "Westport" - eigentlich wollte ich direkt ins Informations-Center, um einige Touren für die nächsten Tage zu buchen, aber ich bin dann doch nochmal spontan abgebogen. Mittag gab's also nicht in der Stadt, sondern doch nur 'ne leckere Bemme als Sandwich von Mami. Wir pausieren zum Essen kurz mit Blick auf den erneut tollen, weitläufigen Strand - diesmal mit weichem Sandstrand und Muscheln zum Sammeln. Hier sind außerdem Surfer zu beobachten, und wir zappeln wieder für eine Stunde hier rum - rennen vor den Wellen weg, unsere Hosen sind längst nass, scheuchen Möven auf und klettern auf rutschigen Strandbrocken rum. In zwei Kilometern Entfernung ist dann das nächste Highlight: eine Seehund-Colonie - wieder einen Kilometer laufen, und Evi macht heute super mit!😊🙌 Und ist schließlich begeistert von so vielen Seehunde-Familien, und ich erfreue mich auch hier an riesigen Felsen und Meeresgebrumme. Ein Glück hält sich der Himmel schon den ganzen Tag ganz gut, die Sonne schimmert ganz demsig sogar durch die Wolkenfront, die heute nicht regnen will, ein Glück.

    Und nun geht's für heute wirklich nur noch zum Campingplatz. Nachdem ich den ersten nach gerade mal 10 Minuten Fahrzeit angefahren hatte, entschied ich mich doch für einen anderen, der nochmal 30 Minuten entfernt war - zu gut waren seine Bewertungen und ich konnte Evelin mit einem dortigen Spielplatz auch dafür begeistern. Wir fahren also die Westküste weiter Richtung Norden hoch und landen schließlich direkt am Strand, mit Schaukeln und Trampolin, einer coolen Lounge, samt Mini-Fischteich drinnen, einer Kinderspielecke, einem Außensitzbereich, tollem selbstgebackenem Essen zur Auswahl, und einem Pizzaofen, und? mit freiem WLAN😄 Das ist doch mal was! Nach kurzem Rumgehopse und Klettern fing es an mit regnen, war aber nicht schlimm, denn wir machten uns nun ans Pizza selber backen 🙌😊 Den Teig dazu haben wir von der lieben Damen von links geschenkt bekommen, etwas Tomatensoße von den Mädels von rechts gesponsert, und den Belag haben wir selbst - Zack, schieben wir die Pizza in den Ofen und sie schmeckt wirklich sehr gut! Wir haben kurz mit Papa Video-telefoniert, dann gab's für Evi noch eine Sailormoon-Session, während Mama sich Mal ganz entspannt mit all den anderen Deutschen unterhielt - davon gab es hier nämlich viele, und vor allem Evi fand das toll 😄

    So richtig richtig richtig knülle, viel Evelin dann ins Bett "Ich will ins Bett Mama", sagte sie sogar xD und sie schlief binnen einer Minute ein. Das war ein toller Tag 👌😊
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  • Day81

    Pancake Rocks

    February 22 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Auf unserer Weiterreise nach Franz Josef (ja, so heißt die Stadt wirklich!) machten wir einen kurzen Stopp um uns die Pancake Rocks anzusehen.
    Das ist eine Felsformation, die wie geschichtete Pfannkuchen aussieht.

    Als wir auf der Hälfte der Tour waren, fing es sehr stark zu regnen an und wir wurden klitschnass!!!
    Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch gedacht, ich hätte Wasserdichte Wanderschuhe und eine Wasserdichte Regenjacke...
    Tja... Pustekuchen!!!
    Muss wohl Mal ein ernstes Wort mit meinem Sportgeschäft des Vertrauens reden wenn ich wieder zurück bin...

    In einem Café dort hätten wir auch super tolle Pancakes essen können, wenn wir mehr Zeit gehabt hätten 🤷🙈

    Und so ging es weiter, absolut nass und frierend auf den Weg nach Franz Josef....ohne Pfannkuchen 😩
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  • Day10

    Westcoast

    October 11, 2019 in New Zealand ⋅ 🌧 13 °C

    Nach ein paar Umplanungen sind wir am 10.10 von Timaru über den Arthus-Pass in den Westen gefahren. Es waren ein paar regnerische Tage & wir konnten in der Zeit leider nicht viel unternehmen... aber wir haben versucht die Zeit sinnvoll zu nutzen & haben in Timaru das erste mal Wäsche gewaschen & waren einkaufen im Pak ‚n Safe. Da spart man sich echt irre Geld & der Laden ist riesig. Etwas ähnlich wie unsre Großmärkte für Gastronomen... echt irre. Wir haben fast die Hälfte an Geld gezahlt als in einem normalen Supermarkt.

    Dann haben wir uns aufgemacht Richtung Westen mit einer Grusel-Nacht mitten im nichts! Aber wir haben überlebt xD Da ja am 12. dann Geburtstag angesagt war haben wir praktischer Weise einen sehr coolen Schlafplatz gefunden direkt an einem Pub mit eigener Brauerei. Als wir angekommen sind gegen 17:30Uhr haben wir uns direkt zum Essen fertig gemacht & haben dort...finally...unsre ersten sozialen Kontakte geknüpft und haben mit ein paar Leuten in den 12. reingefeiert :) & auch die Nacht auf heute hatten wir einen traumhaften Schlafplatz direkt am Strand & haben dort ein Paar aus Österreich kennengelernt & mit denen meinen Geburtstag gebührend rausgefeiert. Wer denkt bei uns geht nichts war noch nie in Westport... hahaha... in einer kleinen Bar sammeln sich alle Einheimischen & feiern zu Spotify Musik. Um halb 2 wurden wir dann noch mit einem Mitternachts Snack bekocht & sind dann etwas angetrunken ins Bett gefallen.

    Die Westküste ist unfassbar schön & wir haben oft angehalten und an den Aussichtspunkten gekocht & die Sonne genossen. Das hat die vorherigen Tage wieder komplett ausgeglichen :)
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You might also know this place by the following names:

Buller District, Buller-Distrikt, Distrito de Buller, District de Buller, Distretto di Buller, Daerah Buller, ضلع بلر, Буллер

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