Norway
Andøy

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20 travelers at this place:

  • Day11

    Mitternachtssonnenanbetung

    July 22, 2017 in Norway

    Die Mitternachtssonne ist ein unglaubliches Phänomen - der übliche Rhythmus von Sonnenuntergang - Nacht - Sonnenaufgang - Tag wird ausser Funktion gesetzt. Wir Menschen reagieren unterschiedlich darauf. Während ich gerade in den ersten Tag todmüde wurde, weil der Tag nicht endete, war "George" putzmunter und bis in die Nacht hinein am Fotografieren. Unsere Campingnachbarn bauten gar eine kollektive Stuhlreihe auf der Wiese am Strand Richtung Sonne auf und beobachteten stundenlang das langsame Absinken und Aufsteigen der Sonne. Andere gingen spät noch los zum Wandern. Heute stellte sich mein Rhythmus auch um: wunderbar, endlich für alles genug Zeit! Einkaufen, zu Fuss den Ort erkunden, dann golfen gehen, zwischendurch essen/kochen, längerer Strandspaziergang, Lesen, Geschirr abwaschen um 23.00, Tagebuch schreiben, danach ab 23.30 wieder an den Strand usw.
    Am 23. Juli scheint die Sonne auf den Vesterålen übrigens das letzte Mal durchgehend, bis sich das Schauspiel ab nächstem Mai wiederholt. Zwischendurch sorgt die Polarnacht dafür, dass alle wieder ausschlafen können.
    Erkenntnis der Tages: der Tag hat wirklich 24 Stunden! 🐝
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  • Day12

    Die Pensionäre von Bleik

    July 23, 2017 in Norway

    Eine Gruppe von Pensionären in der "400-Seelen-Gemeinde" Bleik kam vor einigen Jahren auf die fixe Idee, einen kleinen 9-Loch-Golfplatz hinter den Dünen zu errichten - obwohl sie keine Ahnung hatten, was das bedeutet! Gesagt, getan. Ehrenamtlich und mit viel Idealismus beackern die älteren Herren nun tagtäglich die grossen Flächen mit ihren "John-Deere-Mähtreckern" (heisst das so?), bewässern, hegen und pflegen... und fragen jeden Golfer persönlich, wie es ihm hier gefällt. Total klasse!
    Erkenntnis des Tages: es ist nie zu spät, um Visionen zu haben und umzusetzen. 🐝
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  • Day13

    Perspektivwechsel

    July 24, 2017 in Norway

    Heute haben wir eine Bergtour gemacht - auf den gut 400m hohen Måtinden nahe Bleik. Vom Gipfel bot sich ein atemberaubender Rundumblick über die Küste mit ihren Bergzacken, unwirklich türkisblauem Wasser und schneeweissen Sandbuchten und das Hinterland mit Seen und Moorlandschaft. Sogar der "Zuckerhut" der Vogelinsel Bleikøya, die wir gestern per Boot umrundet hatten, war sichtbar.
    Von oben ergibt sich eine ganz andere Perspektive als von unten. Manches tritt zurück und manches wird erst in seiner ganzen Anordnung erkennbar.
    Die Norweger lassen aus gutem Grund nichts auf ihr "Friluftsliv" kommen. Bewegung und Spass in der Natur sind heilig, genauso wie Familie und Freizeit im Allgemeinen. Nach einer Arbeitszeit von ca. 7.30 bis 16.00 Uhr (oder ähnlich) ist Feierabend!
    Erkenntnis des Tages: ein Wechsel der Perspektive führt zu ganz neuen Eindrücken und Einschätzungen.
    Was wäre, wenn wir unser Leben ab und an aus der Vogelperspektive betrachten würden? 🐝
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  • Day9

    Mit der Fähre in die Karibik

    July 20, 2017 in Norway

    Schneeweisser feiner Sandstrand, türkisfarbenes Meer und.... 10 Grad Lufttemperatur! Willkommen auf den Vesterålen, einer Inselgruppe nördlich des Polarkreises mit spektakulärer Landschaft mit gezackten Bergspitzen. Von Senja fuhren wir mit der Fähre an die äusserste Nordspitze nach Andenes - zum Stellplatz direkt am Strand. Statt Badeanzug 👙 Fleecepullover!
    Erkenntnis des Tages: der äussere Schein kann trügen (trotzdem wunderschön) 🐝Read more

  • Day42

    Andenes

    August 13, 2017 in Norway

    Heute ging's wieder weiter. Auf dem Weg nach Norden machten wir einen Abstecher zum Trollfjord, der ziemlich enttäuschend war, was nur zum Teil an dem bescheidenen Wetter lag. In der einen Richtung war praktisch nichts zu sehen vor lauter Regen und Hagel. Dann mussten wir den gleichen Weg zurück und hatten zwar ein paar schöne Ausblicke, aber im Vergleich zum Rest der Lofoten war das eher unterdurchschnittlich. Spannender wurde es, als wir die Vesterålen erreichten. Hier wurde es sehr einsam und karg. Anscheinend hatten wir die Hauptroute verlassen. Auf diesen alten holprigen Landstraßen zu fahren machte richtig Laune zumal auch die Sonne wieder rauskam. Später auf der nördlichsten Insel Andøya war in der Ferne die Insel Senja auszumachen. Hier in Andenes stehen wir auf einem Campingplatz in den Dünen mit Sandstrand und herrlicher Aussicht. Wir kochten uns eine schnelle leichte Fischmahlzeit in der Campingküche. So langsam wissen wir die Annehmlichkeiten fester Gebäudeeinrichtungen zu schätzen. Es ist doch merklich kühler und rauher geworden. Und dann kam auch noch Wind dazu. Zum Abend flaute der Wind etwas ab und so konnten wir doch noch ein bisschen windgeschützt draußen in den Dünen sitzen und die tolle Aussicht genießen.

    Tageskilometer: 245 km
    Gesamtkilometer: 4220 km
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  • Day25

    The crazy Scotsman

    June 7, 2017 in Norway

    Bevor wir starten, kurbeln wir die Tromsøer Wirtschaft noch ein wenig an: Friseurbesuch ist fällig. Das Schöne an solch krisensicheren Geschäften (wie auch Apotheken) ist, dass es sie überall auf der Welt in Hülle und Fülle gibt. Bei mir kann man da zum Glück wenig falsch machen - Mario ist mit dem Ergebnis weniger zufrieden. Statt "Spitzen schneiden" hat er Strähnchen bekommen ;-)
    Ich fahre nochmal zum Motorradhändler, um die Kette nachspannen zu lassen. Es wird sich rührend um mich gekümmert. Das Beste ist, dass ich hier (wie auch in Finnland) sofort dran komme. Zu Hause dauert es oft Wochen, bis man mal einen Termin bekommt. Die Kette ist schon ziemlich am Ende - werde sie wohl in Östersund tauschen lassen. Immerhin habe ich noch ne Wäsche für das Motorrad bekommen und nebenbei erfahren, dass unter den 70.000 Einwohnern 10.000 Biker sind. Ist ne ordentliche Quote, wenn man bedenkt, dass sie effektiv nur 5 Monate im Jahr fahren können.

    Bevor wir die Stadt verlassen, fahren wir noch durch die 3 unterirdischen Kreisverkehre - hat man ja schließlich auch nicht alle Tage.
    Heute haben wir reichlich Zeit für Sightseeing, denn die Fähre auf die Vesterålen geht erst um 19 Uhr.
    Wir sehen kleine Buchten mit Sandstränden, hohe Berge und tolle Aussichtspunkte.

    Die Fähre ist nicht größer als die anderen Fähren, die sonst in Norwegen unterwegs sind, unterscheidet sich aber in zwei Punkten: das Fahrzeugdeck ist komplett eingehaust und wir müssen die Maschinen verzurren (lassen). Im Salon liegen schon die Spucktüten bereit. "Juhu, endlich mal Seegang" freue ich mich, werde aber bitter enttäuscht.
    Das die knapp 2-stündige Überfahrt nicht langweilig wird, verdanken wir zwei Outdoor-Fans aus Baden-Württemberg, die mit schwedischem Mietwagen und vergessenem Zelt ;-) unterwegs sind.
    Die Nordspitze der Vesterålen ist für seine hohe Walpopulation bekannt - mit diesem Wissen ausgestattet, versuchen wir uns kurz vor Ankunft im Whale-watching. Wir glauben, welche zu erkennen. Es könnten aber auch Steine oder amerikanische Touristen sein. So richtig sicher sind wir uns nicht. Da wir die Wahl haben, entscheiden wir uns für den Wal.

    In unserer Unterkunft treffen wir auf einen schottischen Biker. Wir verabreden uns auf der Terrasse zum Plaudern. Seine Stories sind echt abenteuerlich: illegal nach Russland bei -25 Grad eingereist, durch Indien mit einer Royal Enfield, die Panamerican komplett gefahren und ne Menge mehr. Irgendwannn frage ich ihn, was er denn arbeiten würde, dass er so viel Zeit für die ganzen Touren hat. "Lokführer bei Arriva" ist die Antwort. Er hat dort 22 Wochen(!) Urlaub im Jahr und somit genügend Zeit für seine Abenteuer. Wenn er dann mal auf der Arbeit ist, hat er auch eine Menge Spaß, weil die Kollegen sich ständig irgendwelche Streiche spielen.
    Ich liebe britischen Humor.
    Bei Youtube ist er unter "adventurescot" zu finden.
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  • Day13

    Holy Shit Part 4

    September 22, 2017 in Norway

    OMG was ein Tag. Heute morgen ging es für unsere Verhältnisse früh los. Wir fuhren im Sonnenaufgang los um im hellen den nördlichsten Punkt unserer Reise anzusteuern - Andenes. Wir hatten wieder Wahnsinns Wetter und genossen die Fahrt durch Berge, Tunnel und Fjorde. Plötzlich traute ich meinen Augen nicht und sagte ganz hektisch. Da sind Wale!! Zum Glück war genau dort ein Parkplatz. Also raus aus dem Auto Kameras geschnappt Drohne raus und dann hieß es Augen offen halten. -- Da waren sie plötzlich. Drei große und ein kleines!! Holy Shit Part 4 war am Start. Wahnsinn!!! Orcas in freier Wildbahn. Quasi so richtige Free Willys ♡ wir konnten unser Glück gar nicht fassen und ich glaube es immer noch nicht so richtig.
    Als wir in Andenes ankamen, gingen wir noch fix einkaufen. Die Erkenntnis, dass wir alles an Vorräten aufbrauchen müssen kam wieder über mich. Schließlich brauche ich auf der Rückfahrt ganz viel Platz für dieses ganze tolle Skandinavische Deko Dingens Bummens. Die haben es einfach raus. Heute habe ich neben der benötigten Thermoskanne zwei Strickspühltücher eingeschmuggelt ♡♡♡ Und diese Kanne ♡♡♡ eine Stelton in günstig. Die echte bekomme ich ja erst wenn ich wieder zuhause bin. Dann aber in schwarz daher durfte die Kopie in weiß heute einziehen. ;) Anschließend ging es ab zum Platz. Ein traumhaft schöner, saubere Platz direkt am Strand. Egal wie kalt das Wasser war, ich war drin. Für meine Blase am Zeh genau richtig. Doch es musste ja auch noch was getan werden. Die Wäsche macht sich nicht von alleine. Also ab nach vorne Wäsche machen. Auch hier wieder alles tip top sauber. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Besitzer und dem Tipp doch eine der Wal Safaries zu machen, sind wir jetzt am überlegen tatsächlich noch hier zu bleiben. Nach dem spülen heute Abend verabschiedete sich der Mann an den Strand. Über uns leuchtete der Himmel wieder grün. Also raus mit der Kamera. Ergebnisse kommen wieder bei @lofotour online. Hier beschränke ich mich ja auf meine Handy Bilder. Habt es fein!!
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  • Day94

    Vesterålen

    August 10, 2017 in Norway

    Die Vesterålen ist die Inselgruppe nördlich der Lofoten. Aufgrund der geographischen Nähe sieht es dort sehr ähnlich aus, ist aber etwas weniger von Touristen überrannt.

    Eine Nacht verbrachten wir dort direkt am Strand auf einem netten kleinen Campingplatz. Nicht schlecht staunten wir da, als plötzlich die Melodie eines Eiswagens erklang. Immerhin sassen wir gerade im Zelt weil es eben noch geregnet hatte und ziemlich kalt war (etwa 10 Grad). Und da verdient jemand sein Geld mit dem Eisverkauf. Verrückt diese Norweger!Read more

  • Day14

    Indian summer in Norwegen

    September 23, 2017 in Norway

    Heute haben wir es langsam angehen lassen. Der Morgen war verregnet so dass wir nichts verpassten. Gegen Mittag klarte es etwas auf und wir gingen spazieren mit geocachen oder aber geocachen mit spazieren. Trotz des dunkleren Tages leuchteten die Farben wunderbar. Wir sahen einen Seeadler und abends kam die Sonne noch für ein paar Stündchen raus. Ansonsten war es heute wirklich ruhig und unspektakulär. Muss ja auch mal sein. Morgen geht es leider weiter. Wir werden so leid es uns tut, die Lofoten verlassen, doch ich bin mir sicher: wir kommen wieder dann am liebsten mit unserem eigenen kleinen Camper ♡Read more

  • Day93

    Von Beeren und Fischen

    August 9, 2017 in Norway

    Wie auch schon in Canada und Alaska besteht auch auf dieser Reise unser Frühstück meist aus Porridge mit Zimt und Zucker. Ein energiespendendes Frühstück, mit der Zeit jedoch etwas langweilig. Da kommt die Beerensaison gerade rechzeitig um unser Frühstück super aufzuwerten! Was schmeckt besser als selbstgepflückte Blueberries zum Porridge? Genau, frische Makrelen zu Kartoffeln und Käse als Abendessen ;) .

    Bei unserer Mittagspause traffen wir auf einen Jungen (vier Jahre) und seinen Vater. Der Junge lief frisch-fröhlich zu Roman und begann auf Norwegisch mit ihm zu sprechen: " ...... Fisk ...... ...... Fisk?" War so etwa das was Roman verstand. Der Vater fragte uns dann in gebrochenem Englisch ob wir frischen Fisch möchten. Wir müssten uns nur zehn Minuten gedulden, für zwei Makrelen. Dies taten wir und die beiden marschierten mit Angel und Eimer davon. Und tatsächlich, keine zehn Minuten später präsentierte uns der kleine Junge stolz vier Makrelen.

    Wir meinten zuerst sie hätten auch für sich zwei gefangen, doch es stellte sich heraus dass alle vier für uns waren. Der Vater nahm sie gleich noch aus und wir radelten glücklich mit dem frischen Abendessen im Gepäck weiter.
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You might also know this place by the following names:

Andøy, Andoy, ADY

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