Spain
Mogán

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97 travelers at this place
  • Day845

    Rein in die Fluten

    January 23 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    "Alright let's go" ruft unser Bootsfahrer und schon düsen wir mit dem Boot über das Meer. Die Tauchausrüstung in der Mitte des Bootes wackelt dazu von den Wellen. Gegenüber sitzt mir ein glücklicher Vater, der eben nochmal fix tauchen möchte, bevor er seine Kinder von der Schule holt. Das macht er öfter mal erzählt er. Er arbeitet immer einige Wochen auf einer Bohrinsel in Norwegen. Ansonsten hat er frei und ist bei seiner Familie auf Gran Canaria.

    Ich halte mich an der Reling fest, um nicht über Bord zu gehen. Die Sonne scheint mir ins Gesicht und das Boot gleitet über das Wasser. Ach ist das herrlich! Als Wassermensch liebe ich das Meer und freue mich darauf gleich reinzuspringen. Also Tauchausrüstung an und rein geht's ins frische Nass. 🤩

    Beim abtauchen entdecke ich schon das große Riff unter uns. Tausende Fische umkreisen mich und leuchten in der Sonne. Eine Krake schaut mich an und ist sich noch nicht schlüssig, ob sie wegschwimmen oder so tun soll als wäre sie nicht da. 😄 Letztlich entscheidet sie, das ich freundlich bin und bleibt. 🐙

    Vorbei geht es an vielen Höhlen. Jetzt heißt es Ausschau halten, ob noch jemand zu Hause ist. 🦐🐡🐠🐟 Die ein oder andere Moräne schaut aus ihrem Häuschen raus, was draußen so los ist. Fragt sich wer beobachtet hier wen? 😄 Einige Stachelrochen schauen ebenfalls mal nach dem rechten. Der Kollege der Krake schaut auch mal kurz vorbei. Wirklich genial wie schnell sie sich fortbewegen können. 😊 Das schaue ich mir genauer an. Was für interessante Tiere. Die sind farblich so gut getarnt, das man sie fast nicht mehr sieht, wenn man kurz mal nicht hinschaut.

    Hübsche Flötenfischschwärme, bunte Fische oder riesige Barracudas kreuzen meinen Weg und schauen mich genauso interessiert an wie ich sie. 😄 Wir lassen uns von der Strömung treiben und genießen das Spektakel. Zudem sehe ich Seesterne und eine Seeschnecke. Nach einer Stunde in der schönen Unterwasserwelt zeigt die Anzeige an, das die Luft langsam knapp wird und so tauchen wir ganz langsam wieder auf. 🐟🐚

    Fünf Meter vor der Wasseroberfläche machen wir einen dreiminütigen Dekompressionsstop. Das ist überlebenswichtig, denn bei zu schnellem Aufstieg bilden sich im Körpergewebe und -flüssigkeiten Gasblasen, die die lebensgefährliche Taucherkrankheit auslösen können. Vereinfacht gesagt, lässt sich die Bläschenbildung beim Auftauchen mit dem Öffnen einer Flasche mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser vergleichen: kann der Druck ganz langsam entweichen, dann perlt es nur wenig. Taucht man zu schnell auf ohne Pause, bilden sich große Gasblasen und das Wasser sprudelt aus der Flasche. ☺️ Dafür habe ich meinen Tauchcomputer ums Handgelenk und kann genau sehen wie lange ich in welcher Tiefe bin. Der Stopp klappt wieder einwandfrei und dann geht es hoch. 👌

    Das Boot mit dem gutgelaunten Fahrer wartet bereits auf uns. 🛥️ "Hey how was it?" 😄 "Great!"

    Es geht entlang der Küste Mogáns zur Tauchbasis, die direkt am Strand liegt, wo wir momentan leben. Ich sitze mit einem Grinsen im Boot, schaue in die Sonne und freue mich wie schön das Leben doch ist. Hach ja! 😊

    Sven ist derweil am wandern. Für ihn ist mit 19 Grad das Wasser viiieel zu kalt hier. 😄

    Bevor zwei wundervolle Monate auf Gran Canaria sich dem Ende nähern, gehen wir noch ein wenig wandern, fahren wir an einem sonnigen Tag noch auf den höchsten Berg auf 2000 Metern Höhe und genießen den Blick über die Insel und Teneriffa mit dem schneebedeckten Teide vor uns. 🌞

    Wir sind gespannt auf die grüne Insel La Palma, von der wir schon soviel gutes gehört haben. 😄🌴⛰️🌱🐦
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  • Day57

    Hallo Hafenleben

    October 23, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach jeder Ankunft im Hafen wird das Boot erstmal gereinigt, Lebensmittel eingekauft und Mülltüten entsorgt.
    An Bord versuchen wir unseren Müll so gut es geht zu trennen: Papier - Plastik - Glas - restlicher Müll wird separat aufbewahrt. Reste von Lebensmitteln schmeißen wir über Bord.

    Im Hafen ist es auch um einiges ruhiger um ein paar kleine Reparaturen zu erledigen🔧: Dusche im Vorschiff neu abdichten, Fenster im Salon abdichten und die Enden der neue Festmacherleinen mit Segelgarn umwickeln.

    Um die Ecke fanden wir einen perfekten sunset point 🌅

    In Puerto Mogan bleiben wir bis Ende Oktober.
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    Hugo McBeth

    Es is November und nu😎

    11/2/20Reply
    LizTravel

    Scusi :) war mit den Einträgen etwas nachlässig die letzten Tage 😄

    11/3/20Reply
    Hugo McBeth

    😄👍

    11/4/20Reply
     
  • Day801

    Geburtstage in der Sonne

    December 10, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Achja als Winterkinder ist Geburtstag in der Sonne einfach das Größte! 😄🌞

    An Svens Geburtstag geht es nach einem leckeren Sektfrühstück zu einer schönen Wanderroute durch die Berge, die Sven sich ausgesucht hat. Der Weg nach unten ist eher ein Klettern als wandern und geht teilweise fast senkrecht. ⛰️ Da es den Tag vorher geregnet hat, eine anstrengende aber lohnenswerte Kletterpartie. 😄

    Abends genießen wir beim köstlichen Fisch und Steak im schicken Restaurant um die Ecke den Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang. 🐟🌅 Die Crew spricht deutsch, ist total freundlich, hat den Tisch vorher geburtstaglich dekoriert und schenkt uns Sektchen vorher und ein leckeres Dessert hinterher. Zudem gibt es ein Ständchen von allen. 🎶😄

    Da es sonst zu unseren Geburtstagen in Deutschland immer Winter und kalt ist, steht für mich fest was wir heute machen. Sonne, Strand und Meeeeeer! 😉😄🌞🌴🥥

    Kurz vor meinem Geburtstag hat ein Beachclub wieder eröffnet, den wir quasi an meinem Geburtstag fast für uns alleine haben. 🍀 Vorher gibt es ein köstliches Sektfrühstück auf unserer Terrasse, nun in der neuen Unterkunft mit Blick aufs Meer. 🤩 Sven überrascht mich mit einem süßen Geschenk, ein sommerliches weißes Kleid was ich hier mal im Schaufenster gesehen habe. ❤️

    Die Strandliegen im Maroa Beachclub sind saubequem, for free und die Spanier lesen einem sozusagen jeden Wunsch von den Lippen ab. Der Tag hat zehn Sonnenstunden und wir genießen jede Minute davon. 🌞😍 Zur Feier des Tages schenkt mir der Kellner einen riiesigen Cocktail, der eher eine Bowl für vier Personen ist. 😂😄 Herrlich so ein Geburtstag in der Sonne! 🤩🍀🌞 Nur Freunde und Familie würden das Ganze noch toppen. 😉😄❤️
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  • Day11

    Der Höllenmarsch

    August 14 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Jetzt mal im Ernst ... Wer rechnet schon damit, dass es auf 1400 Meter Höhe einfach wärmer ist als unten in den Tälern?
    41°C, kein Schatten und ein Wind der mit 180°C auf Umluft vergleichbar ist.
    Mit ach und krach haben wir die 7km geschafft, Jess war kurz vor einem Hitzeschlag.
    Vor einiger Zeit hat der Wald gebrannt, die Rinde der Bäume waren verkohlt.

    PS: Schon traurig, dass selbst ein Felsen weiter ist als die Kirche ...
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  • Day4

    Klein Venedig

    October 12 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Puerto Mogán ist wie fast Alles im Süden der Insel eine sehr künstliche Geschichte - fast der gesamte Ort besteht aus Hotels, Restaurants und Ferienhäusern. Trotzdem ist das sehr schön gemacht und damit stilvoll. Am Hafen steht ein großer Ferienwohnungs-Komplex mit einigen Kanälen - deshalb hat´s den Spitznamen "Klein Venedig". Wunderschön!Read more

  • Day4

    Der staubige Weg zur "geheimen" Bucht

    August 7 in Spain ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir hörten von einer Bucht, super zum schnorcheln, nicht überlaufen.
    Also machten wir uns auf den Weg und haben Staub gefressen. Jess sah dabei aber immer super aus.
    Auf dem Rückweg wurden wir von einem fremden Mann mit seinem Sohn mitgenommen. Marvins erste "Anhalterfahrt".Read more

  • Day10

    Shisha und Cocktails

    August 13 in Spain ⋅ 🌙 23 °C

    Hoffnungsvoll und unterraucht gingen wir in die örtliche Shisha-Bar, doch leider war der Shisha-Service aufgrund neuer Auflagen noch nicht gestattet.
    Doch unsere Gebete wurden erhört.
    Marvin freundete sich mit den Inhabern an und durfte hinter der Theke jede Shisha und jeden Tabak ausprobieren und ein eigenes SetUp zusammenstellen. Ein Träumchen!Read more

  • Day3

    Treffen mit den Haupts

    October 11 in Spain ⋅ ⛅ 25 °C

    Lange schlafen war erstmal wieder gut! Irgendwie bin ich angeschlagen. Leichte Erkältung, Hals zu, hmmpf.
    Nach dem Frühstück holte mich René zum Anfi Strand ab. Schön hier! Und ein tolles Wiedersehen!
    Abends ging es noch nach Las Palmas zum Treffen mit Kollegen der DS Las Palmas - ein runder, schöner Tag!
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  • Day162

    37. Nacht &—> —> —> —> —> —>

    April 11 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach unserer „ erfolgreichen “ bedteigung des pico de la nieve entschlossen wir uns richtung puerto Mogane zu Steuern.

    Nach gefühlt 1000 Kurven den Berg hinunter und 1970 höhenmeter waren wieder am Meer.

    Hier in Mogane gibt es sogar einen kiesplatz bei welchem nur Wohnmobile parkieren dürfen, grau und schwarzwasser entsorgt werden kann und dazu noch gratis ist.
    So parkierten wir dort und machten uns zu Fuss auf den weg ins Dörfchen.

    Fazit:
    - der Strand ist schön aber extrem voll
    - im sommer ohne corona hat es hier sicher 10x so viele Leute wie jetzt
    - Due Altstadt ist sehr schön und „härzig“ gemacht.

    Da wir schon länger keine Pizza mehr hatten gingen wir in ein Restaurant an der Promenade. Ja ihr lest richtig die Restaurants haben hier alle offen, zwar nur der Aussenbereich aber das stört bei 24 Crad und sonne niemand ✌️😄.

    Die Pizza war gut und das Tiramisu sehr gut, nur etwas gross. Simon hatte definitiv genug gegessen 🙈

    morgen geht es dann irgendwo weiter. 😄🤙
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  • Day76

    Puerto Mogán

    February 3, 2020 in Spain ⋅ ☁️ 21 °C

    Nachdem ich mich von meinen Freunden aus Las Palmas verabschiedet hatte, machte ich mich mit Rucksack und Surfboard auf den Weg Richtung Süden. Allerdings stellte sich das trampen mit Surfboard an einer eher ungünstigen Stelle als ziemlich schwierig heraus und ich entschloss mich den Bus nach Puerto Mogán zu nehmen.
    Puerto Mogán ist der Ort, wo die Autobahn im Süden-Westen der Insel endet. Der Ort besteht hauptsächlich aus Ferienanlagen, die sich auf beiden Seiten des Tals bis zum Meer erstrecken und einer kleinen Marina, die zwar auch sehr touristisch ist, aber trotzdem eine schöne Atmosphäre bietet, um Abends essen zu gehen.
    In Puerto Mogán angekommen ging ich erstmal zur Marina, um mich zu orientieren und nach einem Schlafplatz zu schauen. Dort traf ich auf eine Gruppe Hippies die mir anboten in ihrem besetzten Haus zu übernachten, was ich dankend annahm, da sonst eher weniger Möglichkeiten in Aussicht waren.
    Einer der Gruppe erzählte mir von einem Mädchen, das nach einen Jungen mit Surfbrett und Rucksack gefragt hatte. Er konnte mir allerdings nicht viel über sie sagen, außer dass sie auch mit Rucksack unterwegs war und dunkle längere Haare hatte. Nachdem ich mein Gepäck im Squat geparkt hatte ging ich zurück in die Stadt, um noch was zu essen und vielleicht doch noch das mysteriöse Mädchen zu treffen. Auf dem Weg in die Stadt traf ich einen deutschen Hippie, der seit drei Jahren in Puerto Mogán von Straßenkunst lebt und unterhielt mich mit ihm über das Leben als Aussteiger auf den Kanaren. Danach ging ich weiter Richtung Stadt und stieß an der Bushaltestelle Puerto Mogáns auf ein Mädchen mit Rucksack, das der Beschreibung recht ähnlich kam, die mir der Hippie gegeben hatte. Also sprach ich sie an und es stellte sich heraus, dass sie mich tatsächlich gesehen hatte und fragen wollte, ob ich ein Platz zum Schlafen wüsste. Ich bot ihr an mit in den Squat zu kommen und dort zu schlafen. Auf dem Weg zum Squat erzählte sie mir, dass sie plane zum Güigüí Strand zu gehen, von dem ich schon häufiger gehört hatte und ich beschloss mich ihr anzuschließen.
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You might also know this place by the following names:

Mogán, Mogan, موغان, Моган, 莫甘