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Transafrika

Wir reisen von Deutschland entlang der Westroute Afrikas nach Südafrika und im Osten von Afrika in Richtung Norden. もっと詳しく
  • Hoch hinaus – auf dem Lion’s Head

    2025年7月14日, 南アフリカ ⋅ ☀️ 14 °C

    Mit jedem Tag gefällt uns Kapstadt immer besser. Wir tauchen richtig ein in den Alltag, entdecken ständig Neues und sind überrascht, wie modern und gut entwickelt vieles ist – fast wie in Europa. Nur die Townships zeigen, dass es auch eine andere Seite gibt. Man sieht sie meist vom Highway aus, fährt daran vorbei. Es sind die Gegenden, in die man während der Apartheid die farbige Bevölkerung „umgesiedelt“ hat – und dort leben sie auch heute noch. Man merkt schon, dass der Wohlstand ungleich verteilt ist, vor allem zwischen Schwarz und Weiß.

    Die Natur um Kapstadt ist grandios, der Freizeitwert riesig. Heute ist perfektes Wetter – blauer Himmel, klare Sicht – also machen wir uns auf den Weg zum Lion’s Head, dem Nachbarberg des Tafelbergs, direkt an der Stadt gelegen.

    Der Wanderweg führt spiralförmig den Berg hinauf und bietet spektakuläre Ausblicke auf ganz Kapstadt, das Meer und sogar Robben Island. Je weiter wir kommen, desto steiler wird es – gegen Ende müssen wir über Leitern und große Felsen kraxeln. Marie meistert die Tour super, läuft alles allein. Nur manchmal heben wir sie kurz, wenn die Felsen zu hoch sind. David motiviert sie mit kleinen Pfeilen, und sogar andere Wanderer loben sie für ihre Ausdauer. Oben gibt’s zur Belohnung einen kleinen Schatz – den darf sie dann vernaschen.

    Die Aussicht vom Gipfel ist atemberaubend. Es ist etwas kühl und der Wind frischt auf, also machen wir uns nach einer kurzen Pause wieder an den Abstieg. Auch den meistert Marie klasse – mit etwas Hilfe von David und Regina an den steileren Stellen. Nach 3 Stunden haben wir es geschafft.

    Zurück am Auto fahren wir noch in die City, um gemütlich etwas essen zu gehen. Marie ist so müde, dass sie im Restaurant auf der Bank einschläft – völlig erledigt, aber zufrieden. Als es dunkel wird, fahren wir zurück nach Hause – müde, glücklich und voller schöner Eindrücke.
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  • Chapman's Peak

    2025年7月9日, 南アフリカ ⋅ 🌬 16 °C

    Heute steht ein echtes Highlight auf dem Programm: die weltberühmte Chapman's Peak Drive. Wir quetschen uns zu fünft in unseren kleinen Suzuki Swift – sogar mit Maries Kindersitz klappt das erstaunlich gut. Die Sonne scheint, das Meer glitzert, es ist perfektes Wetter für diese spektakuläre Küstenstraße.

    Die Strecke windet sich rund neun Kilometer lang mit über 100 Kurven zwischen Felswand und Atlantik entlang. Sie verbindet Hout Bay mit Noordhoek und gehört zu den schönsten Panoramastraßen der Welt.

    Wir kommen aus dem Süden und wollen nicht nur fahren, sondern wandern: auf den Chapman's Peak selbst, dessen Gipfel auf 593 Metern liegt. Vom Straßenrand aus geht es etwa 400 Höhenmeter steil hinauf – erst über Steinstufen, später über schmale Pfade mit großartiger Aussicht.

    Marie verliert unterwegs ein wenig die Motivation. Da kommt David auf die Idee, mit Steinen kleine Pfeile zu malen und vorauszulegen. So wird aus der Wanderung eine Schatzsuche – und plötzlich läuft Marie wieder mit Freude bergauf.

    Oben genießen wir den weiten Blick über Küste und Meer. Marie findet ihren Schatz: Erdbeeren, Gummibärchen und ein Tetrapak – alles wird auf dem Gipfel vernascht. Nach knapp drei Stunden sind wir wieder am Auto – müde, aber zufrieden.

    Auf dem Rückweg machen wir noch Halt bei einer kleinen Farm. Es gibt selbstgemachtes Eis, Kuchen, Kaffee – genau das Richtige nach dem Aufstieg.

    Und dann kommt zum Abschluss des Tages noch ein richtig schönes Wiedersehen: Wir treffen unsere Reisefreunde Eva und Dani wieder! Sie machen gerade House-Sitting in Muizenberg, nur zehn Minuten von uns entfernt. Sie passen für sechs Wochen auf ein Haus auf– und auf einen lieben Hund namens Tanna. Wir besuchen sie in ihrem neuen Zuhause, trinken gemeinsam etwas, erzählen, lachen, tauschen Erlebnisse aus. Es ist ein richtig schöner Abend.

    Und das Beste: Wir alle sind jetzt in Kapstadt.
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  • Wiedersehen in Muizenberg

    2025年7月8日, 南アフリカ ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach unserer Cape-Tour kommen wir zurück nach Kapstadt – und freuen uns riesig: Alexander und David sind da! Sie kommen von ihrer Reise durch den Osten, wir sind schon länger im Süden – und jetzt treffen wir uns endlich wieder, hier in Muizenberg.

    Wir haben uns gemeinsam ein Häuschen in einer kleinen Marina gemietet – mit Wasserblick und sogar einem Tretboot. Muizenberg ist ein entspannter Ort mit Surferflair, bunten Strandhäuschen und viel Raum zum Durchatmen.

    Am ersten Abend gehen wir zusammen essen direkt am Strand – gemütlich, herzlich, schön. Marie ist überglücklich, sie will sofort mit Alexandra und David spielen.

    Am nächsten Tag unternehmen wir einen Ausflug zum Boulders Beach, wo wir eine Pinguinkolonie besuchen. Die kleinen Tiere nisten direkt neben dem Weg – manche haben sogar Küken. Marie ist begeistert, wir sind es auch.

    Anschließend fahren wir zu einer nahen Farm mit Restaurant, Spielplatz und Streicheltieren. Marie interessiert sich nur für den Spielplatz – direkt neben dem Restaurant. Und dann passiert das: Wir treffen Sue wieder! Ein schöner Zufall. Diesmal ist sie mit ihrer anderen Tochter da, die in Japan lebt, und ihrer Enkelin. Es ist ein herzliches Wiedersehen, wir plaudern lange – während Marie spielt.

    Ein rundum schöner Tag – voller Begegnungen, Sonne und Lebensfreude. Am Abend geht’s zurück in unser Häuschen in der Marina. Glücklich und zufrieden.
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  • Kap der Guten Hoffnung

    2025年7月7日, 南アフリカ ⋅ ☀️ 14 °C

    Kapstadt begeistert uns! Heute fahren wir in den Nationalpark rund ums Kap der Guten Hoffnung. Die Straße schlängelt sich durch raue, wilde Natur – unterwegs halten wir immer wieder an traumhaften Aussichtspunkten. Wir unternehmen eine kleine Wanderung, als wir plötzlich Wale entdecken! Aus dem Wasser steigen Wasserfontänen auf, begleitet vom typischen „Pfff“-Geräusch der ausgeatmeten Luft. Ein unvergessliches Naturschauspiel – wir sind völlig fasziniert.もっと詳しく

  • Herzliche Begegnungen

    2025年7月6日, 南アフリカ ⋅ ⛅ 15 °C

    Spontan wurden wir von der netten Familie eingeladen, die wir in den heißen Pools kennengelernt haben – zu einem Braai, einem klassischen südafrikanischen Grillabend. Leider kam die Einladung so kurzfristig, dass wir nicht mehr zusagen konnten. Dafür haben wir uns für den nächsten Morgen verabredet – in der City, auf dem Indoor-Spielplatz. Dort haben wir nun auch Amy’s Mann Oliver kennengelernt. Marie, Jacks (drei Jahre alt), und der fünfjährigen AJ toben ausgelassen auf dem Spielplatz. Trotz Sprachbarrieren verstehen sie sich gut. Da die Sonne scheint, können wir sogar ein bisschen draußen sein. Es war ein richtig schöner Vormittag – voller Lachen, Spielen, netten Gesprächen und einem leckeren Mittagessen danach. Und natürlich durfte das Eis zum Abschluss nicht fehlen. Beim Abschied war die Stimmung herzlich. Die Familie hat uns sogar eingeladen, sie mal in Wales zu besuchen – wer weiß? Vielleicht sehen wir uns dort wieder.

    Am Nachmittag nutzen wir den Sonnenschein, um auf den Signal Hill zu fahren, der direkt neben der City ist. Die Aussicht ist grandios - sogar Robben Island kann man gut erkennen. Dort war Nelson Mandela 27 Jahre im Gefängnis. Als wir an unserer Unterkunft ankommen, nutzen wir das gute Wetter und machen wir noch einen Strandspaziergang, um die Gegend zu erkunden. Am Abend cenießen wir ein letztes Mal den Jacuzzi bevor es am nächsten Tag heißt: weiterziehen.
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  • Kapstadt entdecken

    2025年7月2日, 南アフリカ ⋅ ☁️ 16 °C

    Tag für Tag tauchen wir tiefer in diese faszinierende Stadt ein. Gegründet 1652 als Versorgungsstation der Niederländischen Ostindien-Kompanie, zählt sie zu den ältesten Städten Südafrikas. Eingebettet zwischen dem Tafelberg und dem Atlantik begegnet uns hier eine spannende Mischung aus Geschichte, Kulturen und atemberaubender Natur.

    Kapstadt gefällt uns ausgesprochen gut! Die Stadt ist lebendig, vielseitig und die Menschen sind unglaublich freundlich. Überall werden wir herzlich empfangen – das schafft sofort ein Gefühl von Willkommen-Sein.

    Nach ein paar Tagen im grünen Hout Bay sind wir nun in Sunset Beach im Norden Kapstadts. Hier wohnen wir im Haus eines Bekannten von Jens – Das Apartment ist klein, aber neu gebaut, gemütlich und direkt am Strand. Der Blick aufs Meer ist spektakulär, besonders morgens. Es gibt sogar einen kleinen Pool, der allerdings ziemlich kalt ist. Dafür bietet der 40 Grad warme Jacuzzi perfekten Ausgleich – mit Blick in den Sonnenuntergang lässt es sich dort wunderbar entspannen.

    Von hier aus machen wir Ausflüge in die Stadt und entdecken die Umgebung. An einem eher ruhigen, windigen Tag besuchen wir das Aquarium von Kapstadt – ein schöner Ausflug, vor allem mit Kindern. Die farbenfrohen Fische, Haie und die beeindruckenden Unterwasserwelten sind absolut sehenswert.

    Was uns besonders fasziniert: die landschaftliche Vielfalt. Während Hout Bay sehr grün und bewaldet ist, wirkt Sunset Beach fast wüstenartig – mit sandigem Boden, wenigen natürlichen Bäumen und eher angepflanzter Vegetation wie Palmen. Jede Region hat ihre eigene kleine „Subnatur“.

    Auch das Wetter ist sehr wechselhaft. Oft hängen auf der einen Seite der Stadt Wolken, während auf der anderen die Sonne scheint. Der Wetterbericht ist kaum verlässlich – man braucht eigentlich immer alles: Sonnenbrille und Regenjacke.

    Kapstadt überrascht uns täglich neu – mit Kontrasten, Schönheit und einer besonderen Atmosphäre. Wir fühlen uns hier sehr wohl und freuen uns auf alles, was noch kommt.
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  • Regina hat Geburtstag

    2025年6月30日, 南アフリカ ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute feiern wir Reginas Geburtstag – ganz gemütlich in unserem Cottage im Stadtteil Hout Bay. Wir schlafen aus und lassen den Tag entspannt beginnen. Jens überrascht am Morgen mit einem kleinen Geburtstagsfrühstück: Der Tisch ist geschmückt mit einer „Happy Birthday“-Girlande, bunten Luftballons und einem Apfelkuchen – zugegeben, nicht selbst gebacken, aber mit Kerzen und Schriftzug ein echter Hingucker. Marie und Regina haben sichtlich Spaß beim Auspusten der Kerzen.

    Nach dem Frühstück lassen wir den Tag ruhig angehen. Unser Plan für heute: eine Fahrt auf den berühmten Tafelberg. Das Wetter zeigt sich noch etwas launisch, rund um den Gipfel hängen dichte Wolken. Seit Tagen verfolgen wir gespannt das Wetterradar – für den Nachmittag ist Besserung angesagt. Also bleiben wir optimistisch.

    Am Mittag starten wir Richtung Stadt, machen aber erst noch einen Abstecher in die Altstadt. Dort wollen wir eigentlich gemütlich Kaffee trinken – gar nicht so einfach, wie sich herausstellt. Unser erster Versuch im „Mozart Café“ scheitert – geschlossen. Wir laufen hin und her, bis wir endlich ein offenes Café finden. Leider lässt das Essen auf sich warten, die Wartezeit wird uns zu lang. Wir haben Sorge, die letzte Gondel auf den Berg zu verpassen. Also lassen wir alles einpacken, zahlen schnell und eilen zurück zum Auto – quer durch die Altstadt, ein kleines Abenteuer für sich.

    Die Auffahrt zur Gondelbahn bleibt spannend: Der 1085 Meter hohe Gipfel ist immer noch in dichte Wolken gehüllt. Da die Tickets tagesgebunden sind (was sich später als Glücksfall herausstellt), entscheiden wir uns trotzdem, hochzufahren. Oben angekommen haben wir tatsächlich einen schönen Blick über das Hochplateau des Tafelbergs – allerdings nicht hinunter auf die Stadt, denn die Wolken halten sich hartnäckig. Trotzdem genießen wir die Fahrt und die besondere Stimmung hier oben. Es ist kalt, wir sind froh über unsere dicken Jacken. Im Café gibt es zur Belohnung einen heißen Kaffee – und zur Feier des Tages sogar ein Eis.

    Der Himmel bleibt grau, doch wir nehmen es gelassen. Beim Abstieg haben wir Glück: Unterhalb der Wolkengrenze ist die Sicht klar, sodass wir aus der Gondel tolle Fotos machen können.

    Zum Abschluss des Tages geht es an die Waterfront – die bekannte Flaniermeile direkt am Wasser. Jens hat im Restaurant „Den Anker“ einen Tisch reserviert. Dort sitzen wir gemütlich am Feuer, direkt neben dem Fenster, mit Blick auf den kleinen, charmanten Teil des Hafens. Das Restaurant ist warm und einladend, perfekt für den Abend. Wir genießen das fantastische Essen und lassen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen. Ein würdiger Abschluss für Reginas Geburtstag.

    Glücklich und satt fahren wir am Abend zurück nach Hout Bay – dankbar für diesen besonderen Tag voller kleiner Abenteuer.
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  • Kapstadt, wir sind da!

    2025年6月28日, 南アフリカ ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir haben es geschafft. Am Vormittag des 28. Juni rollen wir endlich in Kapstadt ein – nach einer langen, beeindruckenden Reise entlang der gesamten Westküste Afrikas. 20 Länder, zahllose Städte, endlose Eindrücke. Und jetzt stehen wir hier, ganz im Süden, am südlichen Rand des Kontinents. Wir sind einfach nur überwältigt.

    Es ist kühl, windig, herbstlich – und ja, auch regnerisch. Der Tafelberg, majestätisch und gewaltig, ist in dichte Wolken gehüllt. Von Norden fahren wir in die Stadt hinein. Die Straßen sind wie in Europa. Es gibt Linienbusse und aus der Ferne sehen wir die ersten Hochhäuser, den Hafen, das typische Stadtpanorama. Wir sind in einer Metropole. Rund 4,7 Millionen Menschen leben hier, alles scheint sich um den Tafelberg herum zu schmiegen. Es gibt viele Cafés, viele Supermärkte, viel Platz. Die Stadt ist ganz klar aufs Autofahren ausgerichtet – doch wir kommen an einem Samstag an, der Verkehr hält sich in Grenzen. Die Vorfreude steigt mit jedem Kilometer.

    Unser Ziel: ein kleines Cottage in Hout Bay – südlich des Tafelbergs, am bewaldeten Rand der Bergkette. Drei Tage wollen wir hier bleiben und einfach mal ankommen. Die Fahrt entlang der Ostseite des Tafelbergs führt durch üppiges, grünes Gelände. Hier wachsen riesige, hoch aufragende Bäume – eine Mischung aus einheimischen und exotischen Arten. Es ist unglaublich grün, dicht bewachsen, fast wie ein kleiner, südafrikanischer Märchenwald. Hout Bay selbst liegt eingebettet in diese grüne Ruhe – genau das, was wir gerade brauchen. Das Cottage liegt in einer Villengegend, eingebettet zwischen Gärten und alten Bäumen. Als wir ankommen, regnet es und es ist kühl. Aber das stört uns nicht. Im Gegenteil – wir betreten das Haus, fühlen sofort die wohlige Wärme, freuen uns über die Heizung, die warme Dusche, die Waschmaschine, WLAN – einfach alles. Das Häuschen ist klein, aber unglaublich gemütlich. Eine Holzleiter führt hinauf auf eine Galerie, wo es ein zweites, kleines Schlafzimmer gibt – voller Spielsachen. Marie strahlt über das ganze Gesicht.

    Am Nachmittag fahren wir noch zum Hout Bay Harbour Market. Live-Musik klingt durch die Halle, es duftet nach Essen, die Stimmung ist lässig, weltoffen, einfach schön. Wir lassen uns treiben, probieren Kleinigkeiten, genießen den Moment. Endlich angekommen.

    Später kehren wir zurück ins Cottage, waschen Wäsche, trinken einen Tee, sitzen einfach da – und faulenzen. Es fühlt sich gut an. Richtig gut.

    Kapstadt, wir freuen uns auf Dich!
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  • Heiße Quellen & warme Begegnungen

    2025年6月25日, 南アフリカ ⋅ 🌧 12 °C

    The Baths, eine heiße Quelle befindet sich inmitten der Zederberge bei Citrusdal. Schon die Anfahrt ist besonders – Orangen, Zitronen und Mandarinen säumen den Weg, es duftet herrlich.

    Die Anlage ist traumhaft: warme Pools, ein kalter Pool (den wir lieber meiden), ein sprudelnder Jacuzzi und kleine Naturpools, die wie große Badewannen in den Fels eingelassen sind. Alles liegt am Berghang, in der Mitte ein Wasserfall, das Wasser etwa 40 bis 42 Grad – bei den kühlen Herbsttemperaturen einfach perfekt.

    Im großen Pool treffen wir auf zwei Kinder, ihre Mutter und die Großmutter. Marie spielt direkt mit den Kindern. Die Oma lebt in Kapstadt, die Tochter in Wales – etwa in unserem Alter, sehr offen und freundlich. Wir plaudern, bekommen viele Tipps für Kapstadt und Südafrika und tauschen Nummern aus.

    Später genießen wir die Ockeypools – klein, ruhig, wunderbar. Und abends, im Dunkeln, steigen wir noch einmal in den großen Pool. Dort begegnen wir einem älteren Ehepaar aus Kapstadt, unterwegs mit ihrem Sprinter. Auch sie geben uns Tipps und erzählen von ihren Reisen. Die Atmosphäre ist warm – nicht nur vom Wasser, sondern auch von den Gesprächen.

    Am nächsten Morgen frühstücken wir gemütlich unter freiem Himmel. Danach haben wir noch Zeit für ein letztes Bad. Wieder treffen wir die Familie – heute ist auch der Opa dabei, ein Autoliebhaber, der sich sofort mit Jens versteht. Wir plaudern, tauschen erneut Nummern aus und verabschieden uns herzlich.

    Bevor wir abfahren, halten wir noch kurz beim älteren Ehepaar. Sie überreichen uns eine handgeschriebene Liste voller Reisetipps – für Südafrika, Botswana und Sambia. Ihre Erfahrung ist beeindruckend, ihre Offenheit berührt uns. Auch sie geben uns ihre Nummer mit.

    Wir fahren weiter – inspiriert, dankbar und mit dem Gefühl, an einem besonderen Ort nicht nur Wasser, sondern auch echte Herzlichkeit erlebt zu haben.
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  • Kromrivier Höhle Wanderung

    2025年6月21日〜22日, 南アフリカ ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem wir gestern Abend am Observatorium die Sterne bestaunt haben fuhren wir zu einem Campingplatz, von dem aus wir heute zu einer kleinen Wanderung aufbrechen. Wir wandern entlang des Kromrivier im Limietberg Nature Reserve bei Wellington. Ziel ist eine Höhle mit Wasserfall. Der Weg ist etwa 7 km lang, wir brauchen mit Pausen rund dreieinhalb Stunden.

    Der Pfad führt bergauf durch beeindruckende Natur, vorbei an Fynbos und über Felsen – nicht immer ganz leicht zu finden. An einer Stelle verlaufen wir uns, weil wir hoffen, den Fluss nicht überqueren zu müssen. Doch es führt kein Weg daran vorbei – Jens baut mit Steinen einen Übergang. Später folgt eine zweite Querung, bei der wir Schuhe und Socken ausziehen und durch das eiskalte Wasser waten – erfrischend und lustig zugleich.

    Oben angekommen machen wir eine Pause vor der Höhle. Der Wasserfall, der über den Eingang stürzt, ist beeindruckend und macht den Ort richtig besonders.

    Auf dem Rückweg droht Maries Motivation kurz zu kippen, doch mit ein paar Paw-Patrol-Spielen und der Aussicht auf Eiscreme im Bus läuft sie plötzlich wie der Blitz den Berg hinunter.

    Ein rundum gelungener Wandertag – mit Natur, Abenteuer, kaltem Wasser und glücklichem Kind.
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  • Eselbankriver Wanderung & Sterne staunen

    2025年6月20日〜21日, 南アフリカ ⋅ ⛅ 7 °C

    Heute unternehmen wir eine wunderschöne Wanderung in der Cederberg-Region – unser Ziel: der Eselbank River und der kleine Wasserfall, der sich idyllisch über die Felsen ergießt. Der Weg führt uns durch eine raue, aber beeindruckende Felslandschaft, vorbei an leuchtenden Fynbos-Büschen und mit herrlichem Ausblick über das Tal.

    Am Wasserfall treffen wir auf zwei Wanderer: ein sympathischer Holländer, der seit einigen Jahren in Kapstadt lebt, und sein Freund. Die beiden haben gerade dieselbe Route hinter sich und planen, in der Umgebung noch Tiere zu beobachten. Im Gespräch gibt uns der Holländer einige hilfreiche Tipps zur Region und verrät uns, dass heute Abend eine besondere Gelegenheit im nahen Observatorium wartet: Dort kann man bei klarem Himmel den Sternenhimmel durch Teleskope bestaunen – ein echtes Highlight in dieser abgelegenen Gegend.

    Am Abend fahren wir also zum Cederberg Observatory, das auf einem abgelegenen Gelände mitten in der Dunkelheit liegt. Zur Begrüßung gibt es heißen Tee, denn sobald die Sonne untergegangen ist, wird es schnell frisch. Bei klarem Himmel lauschen wir einem etwa halbstündigen Vortrag über Sterne, Planeten und Galaxien. Der Vortrag findet unter freiem Himmel statt – mit Blick auf eine Kuppel, in der einst ein großes Teleskop installiert war. Das Gebäude stammt noch aus den 1970er-Jahren und ist inzwischen baufällig, aber die Atmosphäre ist einzigartig. Danach dürfen wir durch moderne Teleskope einige Himmelsobjekte selbst beobachten – darunter ferne Galaxien und Doppelsterne. Ein unvergessliches Erlebnis unter einem der klarsten Nachthimmel Südafrikas.
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  • Herbstwanderung im Cederbergpark

    2025年6月19日〜20日, 南アフリカ ⋅ ☀️ 12 °C

    Der Cederberg Nationalpark ist eine abgelegene Bergregion, etwa 250 Kilometer nördlich von Kapstadt. Sie ist bekannt für ihre markanten Sandsteinformationen, uralten Felsmalereien, klare Flüsse und eine einzigartige Pflanzenwelt, darunter die seltene Zeder, die dem Gebirge ihren Namen gab.

    Ursprünglich hatten wir eine andere Wanderung geplant – eine anspruchsvollere Route mit Kletterpassagen über steile Felsen. Doch weil es in den letzten Tagen geregnet hat, warnen uns die Mitarbeiter des Nationalparks: Die Felsen seien zu rutschig, die Gefahr zu groß. Wir entscheiden spontan um und fahren etwas weiter – in Richtung Sanddrif, wo das Wetter deutlich freundlicher wirkt.

    Am dortigen Campingplatz entdecken wir die Malgat River Trail – eine ideale Alternative. Die Strecke ist gut begehbar, nicht zu steil, und auch für Marie bestens machbar. Die Sonne blinzelt durch die Wolken, es ist zwar leicht bewölkt, aber angenehm mild – ein perfekter Herbsttag in den Bergen.

    Die Wanderung führt uns entlang des Malgat River, durch sanfte Täler, zwischen orange-goldenen Laubbäumen hindurch. Der Weg ist etwa 3 bis 4 Kilometer lang (hin und zurück) und dauert rund 1,5 Stunden – je nach Tempo. Immer wieder müssen wir über kleinere Felsen klettern, aber Marie meistert das super, und die Steine sind zum Glück nicht glatt.

    Am Fluss glitzert das Wasser im Sonnenlicht, aber es ist eiskalt – kein Wunder, wir sind mitten im Herbst. Schließlich erreichen wir den natürlichen Malgat Pool, ein tiefer, klarer Felsbecken im Flusslauf. Ein traumhafter Ort – aber zum Baden viel zu frisch. Wir genießen einfach den Anblick, die Stille und die klare Luft.

    Der Rückweg fällt uns leicht – die Bewegung tut gut. Jens hat seit ein paar Tagen Rückenschmerzen, und die Wanderung scheint ihm sichtlich zu helfen. Auch wir anderen sind froh, draußen in der Natur zu sein und mal wieder richtig durchzuatmen.

    Zurück am Campingplatz entdeckt Marie begeistert einen Spielplatz. Während sie klettert, rutscht und lacht, kocht Regina uns einen Kaffee und eine warme Milch für Marie. Ein Moment voller Ruhe, Wärme und Zufriedenheit.

    Später geht’s weiter – wir fahren noch ein Stück durch die Zedernberge und finden schließlich einen traumhaften Übernachtungsplatz mitten in der Natur. Zwischen rötlichen Felsen, trockenen Wiesen und dem weiten Himmel fühlt sich alles ganz weit weg und gleichzeitig ganz nah an.

    Der Tag klingt aus, wie er begonnen hat – ruhig, kraftvoll und verbunden mit der Natur. Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite.
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  • Im Diamanten Rausch

    2025年6月15日, 南アフリカ ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir befinden uns in einer Region, die seit Jahrzehnten vom Diamantenabbau geprägt ist. Unsere Route führt uns vom Richtersveld Nationalpark über Alexander Bay bis weiter an die Atlantikküste in Richtung Süden.

    Schon im Westen des Nationalparks begegnen uns auf breiten Schotterstraßen immer wieder große LKWs und Fahrzeuge der Minengesellschaften. Hier ist deutlich zu spüren: Die Diamantensuche ist noch aktiv. Alexander Bay, einst eine lebendige Diamantenstadt, wirkt heute eher verlassen. Überall stehen noch alte Maschinen und Fahrzeuge aus der Zeit des intensiven Abbaus.

    Weiter südlich treffen wir auf große Sperrzonen – eingezäunte Gebiete, die ausschließlich für den Diamantenabbau genutzt werden. Die Landschaft ist dort sichtbar verändert: Abgetragene Erde, aufgeschüttete Sandhügel und abgeriegelte Strandabschnitte prägen das Bild. Der Zugang zum Meer ist vielerorts nicht möglich, was die Natur an der Küste stark einschränkt.

    Trotzdem finden wir am Nachmittag einen schönen Stellplatz – in einem trockenen Flussbett, ruhig gelegen und überraschend grün. Vor kurzem hat es hier geregnet, der Herbst zeigt sich von seiner besten Seite. Die Sonne wärmt noch, doch am Abend wird es kühl, und wir ziehen Pullover über.

    Wir machen Popcorn im gusseisernen Topf und genießen einen kleinen Kinoabend mit unserer Tochter Marie – ein gemütlicher Abschluss eines eindrucksvollen Tages. Die Nacht ist klar, ruhig und still.

    Diese Region bleibt uns durch ihre Gegensätze in Erinnerung: Zwischen Industrie und Wildnis, Vergangenheit und Gegenwart – und mittendrin finden wir Momente der Ruhe.
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  • Offroadabenteuer im Richtersveld Park

    2025年6月14日, 南アフリカ ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Richtersveld Nationalpark ist ein abgelegenes, raues Grenzgebiet im äußersten Nordwesten Südafrikas, direkt am Oranje-Fluss. Der Park ist Teil des grenzüberschreitenden Ai-Ais/Richtersveld Transfrontier Parks – gemeinsam mit Namibia – und grenzt an eine weltweit einzigartige Kulturlandschaft: die Richtersveld Cultural and Botanical Landscape, seit 2007 UNESCO-Weltkulturerbe.

    Dort leben die Nama nach wie vor halbnomadisch, mit mobilen Hütten, die im Einklang mit der Natur aufgebaut und versetzt werden. Diese jahrhundertealte Lebensweise hat nicht nur kulturellen, sondern auch ökologischen Wert – denn sie erhält die empfindliche Sukkulentenlandschaft, die weltweit ihresgleichen sucht.

    Schon die Anfahrt ist Teil des Abenteuers: Wir lassen die Teerstraße hinter uns und folgen staubigen Pisten Im Park und steinige Offroad-Trails – durch trockene Flussbetten, über Geröllpisten und vorbei an bizarren Felslandschaften. Teilweise ist es ziemlich schwierig für Rocky. Oftmals denkt Jens, dass es kein Weiterkommen gibt, aber wir finden immer einen Weg.

    Am Nachmittag finden wir ein tolles Flussbett, unser Stellplatz inmitten der Felsen. Weit und breit kein Mensch – nur wir, die Berge, der Wind und der Sonnenuntergang. Wir grillen, genießen die Ruhe und beobachten, wie sich langsam ein grandioser Sternenhimmel über uns ausbreitet. Fernab jeder Zivilisation leuchtet die Milchstraße so klar wie selten.
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  • Es ist soweit - Südafrika wir kommen

    2025年6月13日, 南アフリカ ⋅ ☀️ 27 °C

    Freitag, der 13. Juni, eigentlich ein Unglückstag, aber nicht für uns. Ein Datum, das wir so schnell nicht vergessen werden. Nach gut zwei intensiven, beeindruckenden Monaten heißt es für uns Abschied nehmen von Namibia. Dieses Land hat sich tief in unser Herz eingebrannt – mit seiner Weite, seinen Farben, seiner Wildheit. Und doch: Ein neues Kapitel beginnt.

    Heute überqueren wir die Grenze nach Südafrika. Und während wir unsere Stempel abholen – Ausreise Namibia, Einreise Südafrika – merken wir: Das hier ist ein Meilenstein.

    Denn Südafrika war unser großes Ziel, das große Finale unserer Route entlang der Westküste Afrikas. Und jetzt sind wir tatsächlich hier. Wir haben es geschafft. Die komplette Küste hinab. Wir haben bis jetzt 18 Länder durchquert und 35.000 km gefahren, und nun stehen wir in dem Land, von dem wir so lange geträumt haben.

    Die Grenze? Ganz entspannt. Keine lange Warterei, kein Drama – einfach raus, rein, fertig. In weniger als einer Stunde ist alles erledigt, und wir dürfen ganze 90 Tage bleiben. 90 Tage voller Abenteuer, Entdeckungen und – so hoffen wir – unvergesslicher Momente.

    Gleich zu Beginn tauchen wir ein in die Natur: ein Nationalpark liegt direkt auf unserem Weg. Die Landschaft verändert sich. Es ist Juni, und der südafrikanische Herbst – fast schon Winter – liegt in der Luft. Die Bäume verlieren ihre Blätter, die Farben werden gedeckter, die Luft kühler. Tagsüber reicht noch ein T-Shirt, aber abends freuen wir uns über eine warme Jacke und eine heiße Tasse Tee.

    Und trotz (oder gerade wegen) der kühleren Temperaturen ist da dieses warme Gefühl in uns: Vorfreude. Dankbarkeit. Stolz. Wir haben etwas Großes erreicht – unsere Route entlang der Westküste bis ans Ziel geführt.

    Südafrika, wir sind bereit für dich. Für deine Städte, deine Küsten, deine Berge, deine Menschen. Und für alles, was wir jetzt noch nicht wissen, aber bald erleben werden.
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  • Fisch River Canyon

    2025年6月12日, ナミビア ⋅ ☀️ 23 °C

    Am Abend finden wir einen traumhaften Wildcampingplatz, ganz allein irgendwo südlich des Fish River Canyons. Die Landschaft liegt still, die Sonne taucht alles in Gold. Wir machen ein Lagerfeuer und backen sogar Kuchen im Dutch Oven – erstaunlich gut gelungen. Der Duft mischt sich mit der trockenen Wüstenluft. Es fühlt sich richtig an.

    Doch später wird es unheimlich. Plötzlich hören wir Rascheln. Wir sehen nichts, es ist stockfinster. Also schnell rein in den Camper. Der Mond geht langsam auf, Vollmond. Wir leuchten mit der Taschenlampe, entdecken aber nichts. James geht nochmal raus, es riecht tierisch – doch wir bleiben ohne Sichtung. Die Nacht wird danach ruhig und wunderschön still.

    Früh am Morgen, kurz nach sieben, brechen wir auf. Die Luft ist noch kühl. Auf dem Weg zum Canyon sieht Regina eine große Katze in der Ferne – schlank, elegant, vermutlich ein Gepard. Kein Foto, aber große Freude.

    Nach einer rumpeligen Piste von etwa 13 Kilometern erreichen wir den Eingang zum Fish River Canyon. Eintritt zahlen, weiter geht’s. Wir tragen Mützen, der Wind weht frisch. Der erste Ausblick raubt uns fast den Atem: ein gigantischer Erdspalt. Über 160 Kilometer lang, bis 27 Kilometer breit und stellenweise 500 Meter tief – gewaltig. Vielleicht der zweitgrößte Canyon der Welt.

    Wir besuchen mehrere Aussichtspunkte, jedes Mal wirkt der Canyon anders. Die Sonne steigt, das Licht verändert sich. Wir machen Frühstück mit Blick in die Tiefe, kochen Kaffee. Die Mützen wandern zurück in den Rucksack, wir genießen die Wärme.

    Später versuchen wir einen 4x4-Track, doch der wird bald zu holprig. Also umkehren. Gegen Mittag erreichen wir einen Wanderstartpunkt, essen kurz und machen uns dann bereit. Marie zieht ihre Wanderschuhe an, wir folgen einem Wanderweg mit bunten Fußabdrücken. Marie zählt, sucht, springt – und läuft tatsächlich die ganze Tour allein.

    Bei Abdruck 300 kommt ein Tief. Wir erfinden „Energie-Steine“, und weiter geht’s. Der Weg führt durch Bachbetten, über Hügel, mit schönen Ausblicken. Kurz vor dem „Loch“ machen wir Pause, essen, trinken, sammeln Kraft. Auf dem Rückweg läuft ein Schakal an uns vorbei.

    Nach knapp drei Stunden sind wir zurück. Marie hat über sechs Kilometer geschafft – ganz allein. Es gibt ein Eis, viel Lob und ein breites Grinsen. Ein Tag voller Wildnis, Weite und Stolz am Fish River Canyon.
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  • Kolmanskop - Diamanten-Geisterstadt

    2025年6月9日, ナミビア ⋅ 🌬 19 °C

    Heute besuchen wir Kolmanskuppe, die berühmte Geisterstadt nahe Lüderitz in der Namib-Wüste. Schon bei der Anfahrt weht uns feiner Sand entgegen, und am Horizont tauchen die ersten verfallenen Häuser auf – ein faszinierender Anblick.

    Kolmanskuppe war Anfang des 20. Jahrhunderts eine der reichsten Städte Afrikas. Nach dem Fund großer Diamantenvorkommen entstand hier eine deutsche Siedlung mit Kasino, Krankenhaus, Kegelbahn und sogar einer Eisfabrik. Doch als die Diamantenfunde nachließen und neue Felder erschlossen wurden, verließen die Menschen den Ort. Seit den 1950er Jahren erobert die Wüste die Stadt zurück.

    Eigentlich wollten wir an einer Führung teilnehmen, kommen aber zu spät. Stattdessen nutzen wir die praktische Audiotour aufs Smartphone. So erkunden wir die Ruinen in unserem eigenen Tempo – mit spannenden Infos zu jedem Haus direkt aufs Ohr.

    Der Sand hat sich durch Türen und Fenster gedrückt, ganze Räume stehen kniehoch unter feinen Dünen. Marie stapft neugierig durch den Sand, spielt Entdeckerin und lauscht mit uns den Geschichten über das frühere Leben hier.

    Zum Schluss genießen wir den Ausblick vom Hügel hinter der Stadt. Kolmanskuppe liegt still und verlassen im goldenen Nachmittagslicht – ein Ort voller Geschichte und Staunen.

    Fazit: Die Audiotour ist eine tolle Alternative zur Führung. Kolmanskuppe beeindruckt durch seine Stille, seine Geschichte – und den Zauber der langsam versinkenden Häuser.
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  • Lüderitz

    2025年6月5日〜9日, ナミビア ⋅ 🌬 18 °C

    Wir erreichen Lüderitz, die kleine Hafenstadt im Südwesten Namibias. Jens kennt den Ort noch aus alten Windsurfmagazinen – hier wurden Weltrekorde aufgestellt, in einem eigens angelegten Kanal in der Lagune. Keine Windwellen, maximale Geschwindigkeit von über 100 Km/h. Heute wirkt Lüderitz etwas heruntergekommen. Einige Häuser erinnern noch an die deutsche Kolonialzeit, der Hafen ist klein. Für Marie finden wir einen Spielplatz, während wir zu Fuß die Stadt erkunden. Viel gibt es nicht zu sehen.

    Wir übernachten in einem Backpackers Hotel mit einfachem Campground auf der Rückseite. Zwar ohne Meerblick und nicht besonders idyllisch, aber dafür zentral gelegen. Schön ist das Wiedersehen mit Marvin, seiner Freundin und seinem Land Rover – wir verbringen gemeinsam einen geselligen Abend im Restaurant. Das Essen überrascht positiv. Besonders schön: ein Restaurant direkt an der Lagune. Während wir essen, taucht die Sonne die Landschaft in goldenes Licht – ein perfekter Moment.

    Das eigentliche Highlight ist das Umland. Die Wüste reicht bis ans Meer, und spannende Offroad-Strecken warten. Jens und Marie wollen im Sprinter Regina beim Joggen begleiten, doch der Trail wird so unwegsam, dass sich die Rollen umkehren: Regina hilft dem Sprinter beim kniffligen Abstieg. An einer Stelle schaufeln wir Sand in tiefe Auswaschungen, um wieder zur Piste zu gelangen – das Ganze halten wir in einem kurzen Video fest.

    Auch der Wind spielt mit: Jens geht in der Lagune hinter dem Speed-Kanal kitesurfen. Der Neuner-Schirm steht gut, und er ist ganz allein auf dem Wasser – nur ein paar Vögel leisten Gesellschaft.

    Lüderitz selbst bleibt hinter unseren Erwartungen zurück. Aber die wilde Landschaft, die Offroad-Abenteuer und die besondere Atmosphäre machen den Aufenthalt lohnenswert. Und: Wir treffen unsere Reisebekanntschaften Michael und Barbara wieder, die wir zuletzt in Luanda in Angola gesehen haben. Auch sie sind mit einem Mercedes Sprinter unterwegs. An zwei Abenden sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer, tauschen Geschichten aus – solche Begegnungen machen das Reisen besonders.
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  • Unterwegs nach Lüderitz

    2025年6月4日, ナミビア ⋅ ☀️ 26 °C

    Auf dem Weg nach Lüderitz übernachten wir irgendwo direkt an der Piste. Überall ist das Land eingezäunt, so dass wir nicht einfach links oder rechts in die Natur fahren können. Zum Glück ist hier so wenig Verkehr, dass nicht einmal ein Auto vorbei fuhr. Für uns Großstädter unvorstellbar.もっと詳しく

  • Sossusvlei - vertrocknete alte Bäume

    2025年6月4日, ナミビア ⋅ ☀️ 28 °C

    Sossusvlei steht heute auf dem Programm – ein Highlight unserer Namibia-Reise. Schon am Vorabend machen wir uns auf den Weg. Die Anfahrt ist holprig: Schotterpisten, Wellblech, Staub. Der Sprinter klappert, drinnen legt sich eine feine rote Sandschicht über alles.

    Am Straßenrand finden wir ein Springbok-Geweih – Regina ist begeistert. Ein kleines, symbolisches Safari-Mitbringsel.

    Am Parkeingang wollen wir Tickets für den nächsten Morgen kaufen, doch ein Mitarbeiter sagt, das sei auch spontan am nächsten Tag möglich. Klingt unkompliziert, also fahren wir zum Stellplatz. Während Regina kocht, recherchiert Jens – und findet heraus, dass es besser wäre, die Tickets vorab zu besorgen. Regina fährt nochmal zurück. Zunächst läuft alles gut, doch ein Vorgesetzter entscheidet: „Nein, das geht nicht.“ Nach einer Diskussion bleibt es dabei. Etwas frustriert kehrt Regina zurück. Wir essen, genießen den Sonnenuntergang, sitzen am Lagerfeuer.

    Am nächsten Morgen stehen wir früh am Gate. Zehn Autos sind schon da. Um halb acht wird geöffnet. Regina fragt sicherheitshalber nochmal – und erfährt: Man hätte am Vorabend kaufen können. Naja. Weiter geht’s.

    Die Fahrt nach Sossusvlei ist atemberaubend. Die Sonne geht auf, Oryxantilopen und Springböcke ziehen vorbei, am Horizont steigen Heißluftballons auf. Ein surreales Bild. Wir halten, machen Fotos. Nach 30 Kilometern endet der Asphalt. Ab hier dürfen nur Allradfahrzeuge weiter. Wir fahren los, bleiben im Tiefsand stecken, lassen Luft ab – und kommen dann problemlos durch.

    Am Parkplatz frühstücken wir. Danach geht es zu Fuß weiter ins Deadvlei: eine ausgetrocknete Seebett mit über 500 Jahre alten, abgestorbenen Kameldornbäumen. Durch das trockene Klima sind sie nie verwest – sie stehen wie schwarze Skulpturen in dem weißen Bett, umgeben von roten Dünen. Ein bizarrer, schöner Ort. Es wirkt surreal. Wir wandern eine der hohen Dünen hinauf. Von oben haben wir einen großartigen Blick über die Landschaft. Der Abstieg wird zur Sandrutschbahn – Marie hat riesigen Spaß. Drei Stunden verbringen wir hier – ein echtes Naturwunder. Und Marie ist alles alleine gelaufen! Ehrlich gesagt wundern wir uns ein bisschen, wie viel Trubel um ein paar alte, abgestorbene Bäume gemacht wird. Klar, Deadvlei ist fotogen – aber dass hier so viele Touristen aus aller Welt anreisen, wirkt auf uns fast ein wenig übertrieben. Ein bisschen viel Tohuwabohu für so viel Stille. Aber, wir sind ja auch hier.

    Zurück am Stellplatz wird es heiß. Marie bekommt zur Belohnung ein Eis – der perfekte Abschluss für einen eindrucksvollen Tag voller Staub und Dünen.
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  • Hoch oben auf dem Gamsbergpass

    2025年6月2日, ナミビア ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute fahren wir durch einige der schönsten Landschaften Namibias – atemberaubend weit, einsam, aber leider auch nur über Schotterpiste erreichbar.

    Wir erreichen den Gamsbergpass, eine spektakuläre Passstraße, die uns auf über 1800 Meter über dem Meeresspiegel führt. Der Pass gilt als einer der höchsten und eindrucksvollsten in Namibia, mit grandiosen Aussichten auf das Khomas-Hochland und das darunterliegende Namib-Tal.

    Am späten Nachmittag finden wir einen traumhaften Stellplatz mit Panoramablick über die Region – ein echter Geheimtipp. Von hier aus sehen wir den Gamsberg in voller Pracht. Wir genießen den Moment, bestaunen das weite Land und den eindrucksvollen Tafelberg, dessen Plateau auch als beliebter Ort für astronomische Forschung gilt.

    Am Abend wird gegrillt. Wir machen ein kleines Lagerfeuer, sitzen gemütlich beisammen und schauen zu, wie die Sonne langsam hinter den Bergen versinkt. Die Nacht ist ruhig, klar, und der Sternenhimmel über uns ist unbeschreiblich.

    Am nächsten Morgen wollen wir eigentlich noch auf den Gipfel fahren – doch leider ist die Straße gesperrt. Das Max-Planck-Institut für Astronomie betreibt hier oben eine Forschungsstation, und der Zugang ist nur mit besonderer Genehmigung erlaubt.

    Also brechen wir auf und setzen unsere Fahrt fort – wieder über staubige, einsame Pisten. Wir fahren weiter in Richtung Sossusvlei und freuen uns auf neue Abenteuer in den roten Dünen der Namib.
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  • Abenteuer zum Brandberg

    2025年5月30日〜6月1日, ナミビア ⋅ ☀️ 29 °C

    Gemeinsam mit unseren Freunden Carmen, Sandro und dem kleinen Theo machen wir uns auf den Weg zum Brandberg – dem höchsten Berg Namibias. Die Anfahrt ist spektakulär: Rote Pisten schlängeln sich durch die karge Landschaft, vorbei an Felsen und weiten Ebenen. Wir entdecken sogar die seltenen, faszinierende Pflanzen Namibias: die Welwitschia mirabilis. Diese urzeitliche Pflanze wächst ausschließlich in der Namib-Wüste und kann über 2.000 Jahre alt werden. Sie besteht aus bandartigen Blättern, die mit der Zeit ausfransen und sich am Boden ausbreiten. Trotz der extremen Trockenheit überlebt die Welwitschia durch Nebel und tiefe Wurzeln.

    Am Nachmittag finden wir einen traumhaften Übernachtungsplatz mitten im Messum-Krater - eine gewaltige, rund 20 Kilometer breite Caldera, die vor über 130 Millionen Jahren im Zuge gewaltiger vulkanischer Aktivitäten entstand. Was heute bleibt, ist eine atemberaubende, fast surreale Landschaft aus Basaltflüssen, uralten Gesteinsformationen und weiter, stiller Leere. Es ist angenehm mild. Wir steigen auf einen kleinen Berg und genießen die Aussicht. Am Abend sitzen wir zusammen und genießen den vorerst letzten gemeinsamen Abend.

    Am nächsten Tag fahren wir noch ein Stück gemeinsam in Richtung Brandberg weiter, bevor sich unsere Wege trennen. Unsere Freunde fahren in den Norden und wir bleiben noch eine Nacht am Brandberg an einen abgelegenen, traumhaften Platz in einer Schlucht. Auch dieser Abend ist ruhig und mild. Wir sitzen am Lagerfeuer bis plötzlich intensive Tiergerüche, unter dem funkelnden Sternenhimmel Afrikas, in der Luft liegen. Mit der Taschenlampe sehen wir nichts, doch wir ziehen uns lieber ins Fahrzeug zurück und schlafen bald ein.
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  • Maries 4. Geburtstag

    2025年5月29日, ナミビア ⋅ 🌙 18 °C

    Heute ist ein ganz besonderer Tag. Marie wird vier Jahre alt. Und als sie heute früh im Sprinter aufwacht, hängt da plötzlich eine Geburtstagsgirlande. Die Sonne scheint durch die Fenster und Marie reibt sich die Augen. Dann flüstert sie ganz aufgeregt:
    „Papa… hab ich heute Geburtstag?“
    „Ja, mein Schatz, du hast heute Geburtstag! Alles, alles Liebe!“ Regina und Jens nehmen sie in den Arm. Glückwünsche, Umarmungen, Küsse – so beginnt dieser Tag voller Freude. Auf dem Tisch steht schon eine Tüte mit Geburtstagsüberraschungen! Marie reißt aufgeregt das erste Geschenk auf – ein Paw Patrol-Auto! Dann noch eins! Sie kann es kaum fassen. Ihre Augen leuchten.

    Sie reißt die Schiebetür auf und ruft laut in den blauen Morgenhimmel: „Ich hab Geburtstag heute!“
    Sandro, Carmen und Theo kommen zu ihr: „Herzlichen Glückwunsch, Marie!“ Sie lacht und hüpft vor Freude. Bald sitzen wir alle zusammen draußen – Regina hat Pancakes gebacken, Maries Lieblingsfrühstück. Oben drauf brennen vier kleine Kerzen. Marie pustet sie mit einem kräftigen „Huuuuuuh!“ aus, alle klatschen. Es ist warm, der Himmel ist strahlend blau, und wir genießen ein gemütliches Geburtstagsfrühstück unter Namibias Sonne.

    Danach spielen die Kinder natürlich sofort mit den neuen Paw Patrol-Fahrzeugen. Chase und Marshall. Theo ist begeistert. Die beiden tauchen komplett ein in ihre eigene kleine Abenteuerwelt.

    Gegen späten Vormittag machen wir uns auf den Weg – ein Ausflug zum Indoor-Spielplatz im „The Dome“ ist geplant. Regina hatte extra gestern angerufen, alles war abgesprochen. Marie und Theo wechseln sich auf dem Weg ab – mal mit dem Fahrrad/Laufrad, mal mit dem Roller. Es ist ein schöner Spaziergang. Doch als wir ankommen: der Indoor-Spielplatz hat zu. Ausgerechnet heute. Das ist Afrika.
    Zum Glück entdecken wir draußen eine große Hüpfburgenlandschaft. Die Kinder juchzen, vergessen sofort den geplatzten Plan. Sie hüpfen, toben, lachen sie. Als die Kinder irgendwann müde und glücklich sind, nehmen wir uns ein Taxi zurück zum Campingplatz. Die Rückfahrt ist eng, aber lustig – alle quetschen sich rein, alle sind bester Laune. Zurück am Platz zaubert Regina Muffins – frisch gebacken, herrlich duftend. Vom Vortag haben wir sogar noch Apfelstrudel und eine selbstgemachte Eissplittertorte - Jens Lieblingstorte. Und so feiern wir weiter – Kaffee, Kuchen, Kinderlieder und Kinderlachen.

    Marie bekommt noch mehr Geschenke – ein wunderschönes Buch, einen Herzstein, Gummibärchen von Theo. Dann telefonieren wir mit Oma und Opa - Marie bekommt noch mehr Paw-Patrol Figuren. Sogar ein Paket von ihrem Kita-Freund Leonas bekommt Marie – extra mitgebracht von Reginas Eltern. Marie packt es aus, während wir per Videotelefonie mit Leonas verbunden sind. Ihre Augen werden immer größer: alles von Paw Patrol - ein T-Shirt, ein Sonnenhut, kleine Figuren, ein Malbuch, sogar der Hubschrauber mit Skye! Alles so liebevoll ausgesucht. Marie ist überglücklich.

    Am Abend dann das große Finale: Wir gehen ins SPUR, ein Restaurant mit einem riesigen Indoor-Spielplatz. Es ist laut, wuselig, typisch Familienrestaurant – aber die Kinder sind im Himmel. Kletterturm, Rutschen, Bauklötze, Malstation, sogar virtuelle Bewegungsspiele. Marie bekommt noch eine Maske und ein kleines Gummitierchen geschenkt.

    Wir hätten sogar sagen können, dass sie Geburtstag hat – dann hätten die Angestellten für sie gesungen. Aber heute war alles schon perfekt. Wir essen, wir lachen, wir genießen. Am späten Abend kehren wir zurück. Die Kinder sind aufgedreht, voller Eindrücke. Doch kaum im Bett, schläft Marie ein – mit einem Lächeln im Gesicht.

    Es war ein ganz, ganz wunderbarer Geburtstag. Für Marie. Für uns alle. Ein Tag voller Sonne, Freude, Abenteuer und Liebe – mitten in Namibia.
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  • Mit Freunden in Swakopmund

    2025年5月23日, ナミビア ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir fahren nach Swakopmund – und freuen uns riesig, denn hier treffen wir endlich wieder unsere Schweizer Freunde: Carmen, Sandro und Theo. Wir haben uns im Desert Sky Backpackers verabredet. Die drei sind schon seit ein paar Tagen hier. Die Freude über das Wiedersehen ist groß – besonders Marie freut sich ganz doll, Theo endlich wiederzusehen. Als die beiden sich entdecken, umarmen sie sich sofort und fangen direkt an zu spielen, als hätten sie sich nie getrennt.

    Auch wir Erwachsenen genießen das Wiedersehen. Wir tauschen uns aus über unsere Erlebnisse seit dem letzten Treffen und merken, wie gut es tut, vertraute Gesichter wieder um sich zu haben.

    Fast eine Woche verbringen wir gemeinsam in Swakopmund – mit Spaziergängen in der Stadt, gemeinsamen Abendessen, Kaffee und Kuchen und vielen kleinen, schönen Momenten. Regina kann hier mal wieder joggen gehen, auch mal mit Jens, und macht Übungen auf der Matte.

    Die Kinder spielen begeistert miteinander, bauen Sandburgen, matschen mit Wasser oder flitzen mit dem Roller umher. Theo entdeckt Maries Roller für sich und lernt in dieser Woche sogar das Rollerfahren. Marie hatte beim letzten Mal noch gezögert, mit Pedalen Fahrrad zu fahren, also nehmen wir sie zunächst ab. Das Fahrrad als Laufrad klappt super, bald kommen die Pedalen wieder dran – und sie saust fröhlich los.

    Swakopmund macht das alles möglich. Die Stadt wirkt sehr europäisch – mit Promenaden, Bordsteinen und Radwegen. Perfekt also für Roller- und Fahrradabenteuer.

    Diese Woche mit unseren lieben Schweizer Freunden ist ein echtes Geschenk. Wir genießen die gemeinsame Zeit, lassen es uns gut gehen – und spüren, wie wertvoll solche Begegnungen auf Reisen sind.
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  • Treffen und Wanderung im Elisenheim

    2025年5月22日, ナミビア ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach unserem Aufenthalt in Windhoek zieht es uns wieder etwas in die Natur nach Elisenheim, außerhalb der Stadt. Hier waren wir bereits vor drei Wochen und haben unseren Quirl vom Milchschäumer vergessen. Dieser wartet nun auf uns und wir können wieder tollen Kaffee mit Milchschaum machen - hmmm lecker!

    Am nächsten Morgen zieht es uns in die Natur. Wir machen eine kleine Wanderung hinauf auf einen Hügel hinter dem Camp. Der Weg ist steinig, die Sonne warm – und unser persönliches Highlight: Marie läuft die ganze Strecke von über anderthalb Stunden und knapp 500 Höhenunterschied, selbst! Mit ein wenig Fantasie und jeder Menge Paw-Patrol-Spielszenen, die wir am Vorabend beim gemeinsamen Film geschaut hatten, machen wir aus dem Aufstieg eine geheime Mission: Der Sendemast, auf demGipfel des Hügels wird zur versteckten Paw-Patrol-Zentrale, unterwegs entdecken wir magische Meteoritensteine, die uns Superkräfte verleihen. Marie ist ganz in ihrer Rolle – mutig, entschlossen, voller Energie. Oben angekommen genießen wir die Aussicht auf Windhoek in der Ferne – stolz, verschwitzt und ziemlich glücklich.
    Der Abstieg verlangt dann doch ein wenig elterliche Muskelkraft: Marie ist platt und darf getragen werden. Nach wenigen Minuten schläft sie in der Kraxe ein. Ein schöner Ausflug mit garantiertem Muskelkater am nächsten Tag.

    Am Nachmittag kommt Marvin, ein Reisebekannter, in der Guestfarm an. Am Abend sitzen wir gemeinsam im bayrischen Restaurant und essen sehr gutes Cordon blue mit Kroketten und Salat, trinken Bier, tauschen unsere Reiseerlebnisse aus und genießen das Wiedersehen.

    Nach nur einer Nacht geht es für uns am nächsten Morgen auch schon wieder weiter. Aber wir werden Marvin bestimmt noch mal wiedersehen.
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