Japan
Hiroshima

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130 travelers at this place:

  • Day70

    Hiroshima 1 - Sukkeien Garden

    April 7 in Japan ⋅ ⛅ 18 °C

    Von der Burg ging es dann zum Sukkeien Garden. Die japanischen Gärten begeistern mich langsam richtig. Wenn man da durch läuft, fühlt man sich, als wäre man in einer anderen Welt. Es muss unheimlich Arbeit machen, die Büsche und Bäume immer alle so schön in Form zu schneiden.
    Zum Abschluss bin ich noch etwas durch die Innenstadt bzw. das Shopping-Viertel geschlendert. Hiroshima ist ziemlich übersichtlich und man kann alles gut zu Fuß erreichen (soweit ich das beurteilen kann).
    Im Vergleich zu Kyoto und Osaka sind hier viel weniger Menschen unterwegs und es geht sehr entspannt zu.
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  • Day70

    Hiroshima 1 - Hiroshima Castle

    April 7 in Japan ⋅ ⛅ 17 °C

    Vom Peace Memorial Park bin ich anschließend zum Hiroshima Castle gelaufen.
    Es ist eine relativ kleine Burg, die aber wirklich hübsch ist und von deren Turm aus man einen schönen Blick auf Hiroshima hat.
    Heute zum Sonntag waren wieder viele Einheimischen auf der Burganlage, um unter den Kirschbäumen zu picknicken.Read more

  • Day70

    Hiroshima 1 - Der Peace Memorial Park

    April 7 in Japan ⋅ ⛅ 14 °C

    Da sich mein Hostel nur ein paar hundert Meter entfernt vom Peace Memorial Park befindet, war das heute natürlich mein erstes Ziel.
    Der Park wurde als Gedänkstätte des Atombombenangriffs angelegt und in ihm befinden sich mehrere Denkmäler, die Nationale Friedensgedächtnishalle und das Friedensgedächtnismuseum.
    In dem Museum wird die Geschichte der Stadt erklärt und der Atombombenangriff detailliert dargestellt. Es war interessant und bedrückend, sich die Videos mit den Berichten der (wenigen) Überlebenden anzusehen. Vor allem aber ist es für mich nicht zu begreifen, dass Menschen anderen Menschen so etwas antun.
    140.000 Menschen sind in Hiroshima durch die Atombombe gestorben und die Überlebenden kämpfen noch heute mit den Folgen.
    Der Park ist wirklich schön gestaltet und strahlt tatsächlich eine sehr ruhige und friedliche Atmosphäre aus.
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  • Day71

    Hiroshima 2 - Miyajima

    April 8 in Japan ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute bin ich mit der Fähre auf die vorgelagerte Insel Miyajima gefahren. Dort befindet sich der bekannte Itsukushima Schrein. Dieser Schrein steht mitten im Meer, wodurch es aussieht als würde er über dem Wasser schweben.
    Bevor ich mir den Schrein angeschaut habe, bin ich erstmal durch die kleinen Straßen und Gassen der Insel geschlendert und habe mich dann entschieden auf den Mt. Misen hoch zu wandern. Es gibt zwar auch eine Seilbahn aber das Wetter war heute wieder so super, da wäre es schade gewesen sich in die Seilbahn zu setzten.
    Der Aufstieg war ziemlich anstrengend aber es hat sich gelohnt, denn von oben hatte man eine tolle Aussicht.
    Auf der Insel gibt es genau wie in Nara wildlebende Rehe und Hirsche, die überall rum laufen und sich Essen von den Besuchern erbetteln.
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  • Day71

    Hiroshima 2 - Ausblick vom Mt Misen

    April 8 in Japan ⋅ ☀️ 17 °C

    Ein wunderbarer Blick auf Hiroshima, das Meer und die anderen Inseln.
    Damit endet mein Aufenthalt in Hiroshima auch schon.
    Ich werde mich gleich in einen Nachtbus setzen und Richtung Hakone fahren.

  • Day192

    Hiroshima

    February 8 in Japan ⋅ ⛅ 8 °C

    Die erste Nacht in unserem Ryokan-Zimmer haben wir gut überstanden. Die Klimaanlage hat uns ordentlich eingeheizt und das Körner-Kopfkissen war bequemer als angenommen. Für den ersten Tag in Hiroshima haben wir uns aufgrund der Wetterprognose für einen Ausflug nach Miyajima entschieden. Das ist eine heilige Insel, auch Insel der Götter genannt, die etwas außerhalb liegt. Da die Insel früher Götterland war, durfte sie nicht bebaut werden und so wurde ein schwimmender Tempel und ein schwimmendes Eingangstor (Torii) errichtet. Der Tempel ist so angelegt, dass er bei Sturmfluten aufschwimmt und seit der Errichtung ist der Hauptschrein noch nie vom Meerwasser berührt worden. Bei Ebbe zieht sich das Wasser soweit zurück, dass das Eingangstor auf dem Grund steht und man zu Fuß bis dahin gehen kann. Wir besichtigten den Tempel und die umliegenden Anlagen ausgiebig bevor wir ein bisschen ratlos waren, was wir mit dem restlichen Tag anstellen sollten. Dann entschlossen wir uns jedoch noch den Daishoin-Tempel zu besichtigen und bis zum Gipfel des Mount Misen hinauf zu gehen. Im Daishoin-Tempel lagen vor dem Altar eine Menge Räucherkerzen und richtige Kerzen auf die Wünsche geschrieben waren. Wir entschlossen uns auch eine Kerze anzuzünden und schrieben alle unsere Wünsche darauf. Im Nachhinein waren wir uns etwas unsicher ob das so funktioniert oder ob wir die Götter mit unserem Minimalismus verärgern würden (wir hoffen einfach das beste für die Zukunft). Der Aufstieg dauerte rund 1,5 Stunden und wenn es nicht ganz so diesig gewesen wäre, hätten wir noch eine bessere Sicht auf die umliegenden Inseln gehabt. Mittlerweile war es Nachmittag geworden und mich plagte schon seit dem Aufstieg der Hunger. Der Abstieg dauerte auch wieder 90 Minuten und zur Belohnung gönnten wir uns im Ort eine kleine Snack-Tour. Wir probierten gefüllte Waffeln am Spieß, ein Sandwich mit gebratenem Kürbis und Hefeknödel mit Fleischfüllung. Glücklich und satt schlenderten wir zurück zur Fähre und traten die Heimreise an.
    Eigentlich hatte ich keine Lust nach dem Besuch im Museum zum Amerikanischen-/Vietnamkrieg schon wieder über so ein ernstes Thema zu schreiben, aber ein Besuch in Hiroshima setzt voraus, dass man sich auch mit dem zweiten Weltkrieg und dem Atombomben-Abwurf über der Stadt beschäftigt. Doch vorher machten wir noch einen Abstecher zum Mazda Stammwerk, welches am Stadtrand liegt. Auf der 90-Minütigen Tour wurden wir mit ein paar interessanten Fakten versorgt. So ist die größte Entfernung auf dem Gelände etwa 7 km und führt über eine rund 500m lange Autobrücke, welche die beiden Grundstücke verbindet und bei der Fertigstellung zu den größten Brücken in Unternehmensbesitz zählte. Mazda war auch die erste japanische Automarke (bis 2018, Toyota), welche beim 24h-Rennen in Le Mans einen Sieg einfahren konnte (1991, 3 Wagen unter den Top 10). Dabei war im Mazda 787B ein 4-Scheiben Wankelmotor mit 700 PS verbaut, der einzige bisher der einen Sieg in Le Mans einfahren konnte. Vermutlich auch deshalb weil die FIA ab 1992 das Reglement änderte und Wankelmotoren nicht mehr zugelassen waren.
    Anschließend machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Hiroshima und steuerten als erstes den A-Bomb Dome an. Die (gut gepflegte) Ruine steht als erschütterndes Mahnmal inmitten eines neu entwickelten Stadtviertels und wenn zu dieser Jahreszeit viele Bäume ringsum kahl und grau sind wirkt die Silhouette nur noch eindringlicher. Auf dem Weg zum Friedensmuseum besichtigten wir noch Friedensdenkmäler von Schülern und Studenten. Das Museum an sich wurde gerade zum Teil renoviert aber die ständige Ausstellung war begehbar und sehr modern eingerichtet. Es gab viele Bilder und Texte, davon das meiste digital und mehrsprachig. Außerdem gab es mehrere Animationen, die unter anderem den Ablauf der Explosion der Atombombe sowie die Auswirkungen von Hitze und Druckwelle auf die Stadt und die Menschen darstellte. Es wurde der Werdegang von den ersten Forschungen bis hin zum Abschussbefehl aufgezeigt, wobei unter anderem auch mehrere Ziele in Japan zur Auswahl standen, wo vor allem die geographischen Eigenschaften sowie der Einfluss auf die Bevölkerung betrachtet wurden. Angeblich wurde die alte (und kulturelle) Hauptstadt Kyoto verschont, da ein General persönliches Gefallen an der Stadt gefunden hatte. In einem nacherzählten Zeitzeugenbericht erfuhren wir, dass viele Menschen im ersten Augenblick nach der Explosion gar nicht begriffen, dass gerade die komplette Stadt zerstört wurde. Viele dachten, dass nur ihr Haus oder ihr Viertel von einer Bombe getroffen worden war. Am Tag der Explosion war das Stadtbild vor allem durch Menschen geprägt, die wie Zombies durch die Trümmer wanderten. Durch die Explosion sind mit einem Schlag 80-100.000 Menschen gestorben und in den folgenden 3 Monaten weitere 140.000 an den Folgen der Explosion und der radioaktiven Strahlung. Auch jetzt gibt es noch viele Menschen, die an den Spätfolgen der Strahlung leiden. Das U.S.-Militär gibt als Grund für den Einsatz an, dass eine Demoralisierung Japans und damit eine Kapitulation erzwungen werden sollte, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden. Dadurch sollten auch die enormen Forschungs- und Entwicklungskosten gegenüber der amerikanischen Bevölkerung gerechtfertigt werden. Außerdem erhoffte man sich, somit den Einfluss der Sowjetunion zu verhindern. Der Pilot des B2-Bombers, der die Bombe abwarf, war bis zuletzt von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt und der Meinung dadurch vielen Menschen, die sonst in einem Krieg gegeneinander hätten kämpfen müssen, das Leben gerettet zu haben.
    Für mich persönlich bleibt der Einsatz generell und insbesondere in Hiroshima und Nagasaki höchst fraglich. Ein zweites Mal in kurzer Zeit hat man hier den Eindruck das Kriegsschauplätze genutzt werden um Massenvernichtungswaffen in einem realen Umfeld zu testen. Auch hier greift das Prinzip „Too Big to fail“ - ein Staat der mächtig genug ist, kann sich jedweder Mittel und Kriegsverbrechen bedienen ohne ernsthafte Konsequenzen durch die Staatengemeinschaft zu fürchten. Es bleibt die Hoffnung, dass gerade jetzt wo ein neues Wettrüsten nicht nur zwischen Russland und den USA bevorsteht doch noch der Gedanke an das Fortbestehen der Menschheit siegt und alle nuklearen Waffen konsequent vernichtet werden.
    Konrad
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  • Day26

    Fukuyama

    October 9, 2017 in Japan ⋅ 🌙 20 °C

    11,8 km gestap. Hoeveel gefietst weet ik niet. En hoeveel liter gezweet ook niet. Ik schat 5 liter.

    Vandaag gingen we naar het eiland Naoshima, een rustig en mooi eiland waar er kunst en musea op verspreid staan. Ongelooflijk mooi. Alleen hiervoor zou ik mensen aanraden om naar Japan te gaan. We mochten geen foto's nemen in de musea maar dat waren de mooiste architecturale gebouwen gecombineerd met kunst die ik ooit heb gezien. Alle gebouwen waren ontworpen om samen te werken met de natuur rond zicht en dat was zo goed gelukt. Bekijk aub online eens wat foto's van chichu art museum.

    Nu zijn we in Fukuyama waar we gewoon zijn om te slapen en door te gaan naar Hiroshima en Miyajima morgen. Ons plafond in de guesthouse is black light print, heerlijk.
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  • Day111

    Miyajima Island

    March 25, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 17 °C

    Miyajima is an island close to Hiroshima. We have spent the whole day there. It is famous for the Itsukushima Shrine which is located in the sea during high tide. The island itself is a nice weekend destination for all Japanese people, so it was really crowded today.

    Wir haben heute den ganzen Tag auf der Insel Miyajima in der Nähe von Hiroshima verbracht. Die Insel ist bekannt für den Itsukushima Schrein, welcher während der Flut im Wasser steht. Die Insel scheint ein beliebtes Ausflugsziel für alle Japaner zu sein, weshalb die Insel heute wirklich voll war.Read more

  • Day209

    Miyajima

    March 28, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 18 °C

    Mit unserem Japan Railpass hatten wir die Möglichkeit kostenlos auf diese populäre Insel zu gelangen. Von Hiroshima zuerst eine halbe Stunde mit dem Zug und dann noch 10 Minuten mit der Fähre auf die Insel. Das Städtchen von Miyajima war stark besucht, daher entschieden wir uns nach der Besichtigung des Itsukushima Shrines (Schrein im Wasser), eine kleine Wanderung auf dem Mt. Misen zu unternehmen. Vorbereitet waren wir nicht und so gings in Jeans und einem halben Liter Wasser los. Etwa eine Stunde liefen wir relativ steile Treppen hoch und konnten oben ohne grossen Touristentrubel die Aussicht geniessen.
    Beim Viewpoint angekommen, sahen wir dann, dass sich unterdessen die Ebbe eingestellt hatte und nun hunderte von Leuten zum Schrein rausgepilgert sind. 😄 Der durchquerte "Urwald", welcher aus meiner Sicht ein "hunzkomuner" Wald ist, wurde sogar zum UNESCO Weltkulturerbe deklariert.
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  • Day40

    Eine Wanderung in Miyajima

    November 8, 2017 in Japan ⋅ 🌧 16 °C

    Wir hatten uns für den ersten Tag in Hiroshima einen Besuch von Miyajima vorgenommen, die zu den drei schönsten Inseln Japans gehören soll. Der Ort ist seit Jahrtausenden heilig und so durfte auf der Insel nicht gestorben oder geboren werden. Auch war Frauen bis in das 20. Jahrhundert der Zutritt zur Insel verwehrt. Die Insel ist vor allem für Buddhisten eine Pilgerstätte, da sich hier ein Mönch vor unzähligen Jahren niederliess und auf den Berg Misen, der mit über 500m höchsten Erhebung der Insel, niedergelassen hat. Dort findet sich auch die ewige Flamme, die er damals angezündet hat und seitdem angeblich nie erloschen ist. Uns wurde bereits vorab von sehr vielen Leuten empfohlen unbedingt Myajima zu besuchen. Wir planten daher auch einen ganzen Tag nur hierfür ein. Am Morgen ging es mit der Tram, die wie alles andere hier pünktlich fährt, zu der Fähre. Die Fährfahrt selbst ist in dem JapanRail Ticket inkludiert und die Fähre fährt alle 15 Minuten. Am heutigen Tage war es leider ein wenig bewölkt, wobei aber wenigstens der Regen ausblieb. Nachdem wir mit der Fähre übergesetzt haben und bereits vom Wasser aus den bekannten Itsukashima Schrein bei Flut bewundern konnten, wurden wir erstmal von Rehen begrüßt, die das Sushi für unsere Mittagspause scheinbar bemerkten. Die Rehe sind auf der Insel heilig und daher an jeder Ecke zu finden. Gerne treiben sie sich auch in der kleinen Siedlung herum, wo Touristen sie füttern und sich darüber wundern, dass die Rehe sie dann verfolgen. Wir machten dann auch gleich eine kurze Wanderung vorbei an Itsukashima Schrein und anderen Tempeln und Toren, die sich fanden. Unser Ziel sollte aber erstmal die Spitze des Berg Misen sein. Wir entschieden uns diesmal dafür, dass wir den Berg mit der Seilbahn hochfahren und dann aber wieder runter Wandern. Gesagt getan, gingen wir auch direkt zur Seilbahn, wobei wir an einem sehr schönen Park vorbeigekommen sind, der einen tollen Schrein enthielt, der bereits mit Moos überwuchert war. Das besondere war aber vielmehr, dass dieser Schrein nur über eine kleine Treppe erreichbar ist, die zwei Tore enthielt, die ebenfalls mit Pflanzen bewachsen waren. Die Tier- und Pflanzenwelt ist auf Miyajima sehr gut erhalten, was - wie bereits erwähnt - insbesondere daran liegt, dass die Insel heilig ist. Es befindet sich auch noch ein Stück Urwald hier. Als wir dann die kleine Seilbahn nahmen, hörte man sich von allen Seiten Tiergeräusche und konnte den stark bewachsenen Wald erkennen. Die Seilbahn selbst hat zwei Stationen, was mit der Gebirgsform selbst zu tun hat, während wir in der ersten Seilbahn den Urwald und den Blick auf das Dorf noch gut erkennen konnten, war auf der anderen Seite aufgrund des Nebels nichts mehr zu erkennen. Wie wir bereits unten erfahren hatten, ist auch von der Spitze des Berg Misen keine Aussicht zu erwarten gewesen. Bei der zweiten Station angekommen, befindet man sich ca. noch immer knapp 1 Km Fussweg von der Spitze entfernt. Die Pflanzen, wie z. B. verschiedene Farnarten, und der Nebel erzeugten eine gespenstische und beinahe prähistorische Atmosphäre. Der Weg nach oben war mitunter sehr steil, aber gut machbar (da hatten wir auf der Reise schon anderes erlebt). Auf der Mitte des Weges fand sich dann das ewige Feuer, welches man bereits von weitem anhand des Geruchs von brennenden Holz und Weihrauch wahrnehmen konnte. Daneben befanden sich weitere Tempel und Schreine, an denen man auf dem Weg nach oben vorbeikam. Oben angekommen, war - wie zu erwarten - nichts zu sehen, da der Nebel einfach zu dicht war. Auf dem Weg nach unten - der nicht dem Weg nach oben entsprach - kamen wir an weiteren Tempeln vorbei und freundeten uns mit zwei stehen an, die die Freilufttoilette erkundigten. Da wir den Weg nach unten zurück ins Dorf wählten (es gibt auch viele weitere Wege, die man entlangwandern kann), gingen wir in Richtung Daohin-Kloster. Dabei kamen wir an einem Wasserfall vorbei und nahmen unweit einer Aussichtsplattform, die einen grandiosen Blick auf das Dorf und Hiroshima bot, unser eingepacktes Sushi zu uns. Derweil hatte sich der Himmel auch aufgeklart und die Temperaturen stiegen, sodass wir unsere Jacken und Pullover ausziehen mussten. Ein besonderes Augenmerk galt auf dem Weg nach unten der Mamushi, d. h. der japanischen Viper, die giftig ist und hier entsprechende Warnungen überall zu finden sind. Nach gut 3 Km Wanderung bergab kamen wir dann beim Kloster an. Nach allen Tempeln, Schreinen und Religionsstätten konnte uns das Kloster mit seinen Altaren, Tempeln und Schreinen doch noch beeindrucken. Es handelt sich dabei um ein buddhistisches Kloster, in dem sich überall kleine Buddha-Statuen finden, die auch mit Strickklamotten angezogen sind. Daneben enthält das Kloster auch zahlreiche Buddha-Statuen, wie dem glücklichen Buddha, dem weiblichen Buddha und anderen Inkarnationen. Zusammen mit dem roten und braunen Laubbäumen bot das Kloster eine wirklich tolle Kulisse. Danach ging es wieder in das Dorf, wo wir einen Mojito tranken, Austern aßen und ein Gebäck aus der Region aßen, welches mit süssen Bohnen gefüllt war. Bevor es dann mit der Fähre zurückgehen sollte, gingen wir noch einmal an den Rehen vorbei zum Itsukashima Schrein, der nunmehr aufgrund der Ebbe auch von der Wasserseite erreichbar war. Nachdem wir dort den Sonnenuntergang genossen, ging es dann zurück nach Hiroshima, wo wir am Abend eine örtliche Spezialität probierten: Okonomiyaki. Dabei handelt es sich um eine Art herzhaften Pfannkuchen, der mit Soba- oder Udonnudeln, Schinken, Krautsalat, Ei und anderen Zutaten gefüllt ist. Wahlweise lassen sich noch weitere Zutaten hinzubestellen. Gegessen wird es mit japanischer Mayonnaise (Ultra lecker) und anderen Soßen (z. B. Terriyaki). Uns wurden die Okonomiyaki an unseren Platz serviert, der eine eigene Kochplatte enthielt. Die Zerteilung des Okonomiyaki war dann uns überlassen. Wir müssen schon einmal festhalten: die japanische Küche ist einfach Weltklasse und wirkt auch erstmal recht gesund (übergewichtige Menschen sieht man gar nicht und das hohe Lebensalter spricht vielleicht ja auch dafür). Und das Tolle ist: gutes Essen gibt es wirklich überall. Vom Imbiss und Restaurant bis zu den Frischetheken im Supermarkt. Nach den ganzen Wandern ging es dann auch müde ins Bett. Morgen widmen wir uns dann Hiroshima bevor es mit dem Zug dann weiter nach Kanazawa geht.Read more

You might also know this place by the following names:

Hiroshima-ken, Hiroshima, 広島県, 히로시마 현

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