New Zealand
Mackenzie District

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Top 10 Travel Destinations Mackenzie District:

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696 travelers at this place:

  • Day22

    31-12 lake R (ustdag)

    December 31, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Voor het ontbijt al meteen de was in de machine, slim! We waren niet de enige. De voorspelde regen beperkt zich tot een aantal spetjes vannacht. Het wordt een prachtige dag. We bezienswaardigen de Lord of the rings site. Uhuh.
    Daarna naar Jakes waar mijn standaard wordt gerepareerd. IJskoffie en iets te eten, duurt eindeloos en de IJskoffie is lauw evenals de tortillaslice. Boodschappen bij 4square voor oud en nieuw en de komende dagen. De rijen staan daar tot achter in de winkel.
    Daarna retour, dompelen in meertje en in de schaduw lezen en alvast smikkelen en drinken. Want we gaan 12 uur niet halen waarschijnlijk.
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  • Day89

    weiße Weihnachten

    December 24, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einer entspannten Nacht in Twizel war eine Wanderung zum Mount Cook unser nächstes Ziel. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, denn kurz nach dem Frühstück riss der Himmel auf und wir sahen die beindruckenden Schneeberge bei Sonnenschein. Die Landschaft mit der weißen Bergkulisse war der Hammer.

    Das sind doch mal weiße Weihnachten
    👍❄️🤣

    Wir machten eine fast 10 km lange Wanderung in Richtung Mount Cook.
    Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Wanaka, wo wir uns zu einem gemeinsamen Weihnachtsessen im Restaurant trafen. Leider machte das Restaurant schon gegen 21:00 Uhr zu (hier in Neuseeland ist alles immer etwas früher zu Ende 🤭) wir sind dann einfach weiter in eine Bar gezogen und dort gab es dann endlich die Geschenke 🤩
    Martha war schon ganz aufgeregt und hatte sich auch das großen Päckchen von ihrer Freundin Frida mitgenommen, was sie nun endlich auspacken konnte. Auch kleine Geschenke von Oma, Fynn und Ida waren mit dabei. Vielen Dank!!😘
    Es war ein schöner Abend, mit einer mal nicht so besinnliche Bescherung bei lauter Musik und lustiger Stimmung.
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  • Day88

    Mueller Hut Mt. Cook

    January 26 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war ein fantastischer Tag und ich hatte riesiges Glück. Der Shuttle brachte mich zum Mount Cook Village und ich marschierte direkt ins DOC Center. Ich wusste, dass man den Mueller Hut vorher buchen muss... Die Rangerin erklärte mir, dass der Hut meist 3 Monate vorher schon komplett ausgebucht ist, aber vor 5min jemand seine Übernachtung für heute gecancelled hat 😃😃😃. Schwein gehabt!

    Ich frühstückte erstmal in Ruhe. Dann hatte ich noch eine gute Idee: ich fragte im Hotel, ob ich etwas Gepäck dort lassen kann. Damit reduzierts sich mein Rucksackgewicht enorm. 😃 Die Sonne schien, nur die Spitze vom Mt Cook war leider in Wolken. Der Weg war anfangs super gepflegt (Boardwalks) und ging dann in einen Aufstieg über 2.000 Stufen über. Ich war über mich selbst erstaunt, wie einfach mir das fiel. Ich glaube, so fit war ich mein ganzes Leben noch nicht...

    Dann änderte sich der Weg in einen alpinen Pfad, nur noch durch Poles gekennzeichnet und mit kleinen Klettereinlagen. Die Berge ringsherum sind beeindruckend. Ab und zu geht eine Schneelawine runter mit richtigem Getöse.

    Nach 3h war ich am Mueller Hut, der wunderschön auf einer Hochebene zwischen Schneefeldern liegt. Vorn schien die Sonne und hinten zogen dunkle Wolken rein. Der Wind frischte auf.
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  • Day118

    Roadtrip Neuseeland Teil 7

    February 22 in New Zealand ⋅ 🌧 8 °C

    Mein letzter Programmpunkt in den Catlins war noch zum südlichsten Punkt der Südinsel zu kommen, dem „Slope Point“. Zuvor hab ich noch zwei Tramper am Campingplatz aufgesammelt. Zwei junge Mädels aus Deutschland und Österreich, die den gleichen Weg geplant hatten. Also haben wir „the Hoff“ gnadenlos überladen und sind los. Der „Slope Point“ befindet sich an einer schönen Klippe. Man kann zuschauen, wie die Wellen mit gewaltiger Kraft auf den südlichsten Punkt treffen. So nah war ich dem Südpol noch nie! Dann wird es Zeit den wunderschönen und wilden Süden zu verlassen. Wir haben uns auf den Weg nach Queenstown gemacht. Back to QT! Hier war ich vor ein paar Wochen schon mal, aber ich möchte doch gern sehen, wie es so ohne Dauerregen ist und vor allem ein bisschen wandern. Die zwei Mädels geben mir den Tip auf „Ben Lomond“ zu klettern. So hab ich mich am nächsten Tag auf den Weg gemacht. Irgendwie war ich nicht ganz fit und irgendwie ging es stundenlang in der Sonne ziemlich steil bergauf. Also hab ich mich gefühlt ewig nach oben gequält (aufgeben kann ich so schlecht!) und wurde dann aber richtig belohnt! Ein unbeschreiblicher Ausblick auf die Alpen und Queenstown mit seinem schönen See😍😍😍. Als ich zurück an der Gondelstation war hab ich mir in dem Café erst mal ein Eis gegönnt und zurück im Tal einen Fergeburger. Den muss man mindestens einmal gegessen haben, wenn man in QT ist (oder zweimal 🤷🏻‍♀️)! Und ich hatte Glück, die Schlange war nicht mal so lang. Da auf meinem Campingplatz nur ein Plumsklo inklusive ist war meine heutige Dusche ein Bad im eiskalten See. Muss auch mal gehen! Am nächsten Tag konnte ich mich gar nicht so gut bewegen... also hab ich die Geschäfte unsicher gemacht, mir mal wieder Kaffee und Kuchen gegönnt und bin am See in der Sonne gelegen. Um endlich eine Dusche zu bekommen bin ich dann einfach mit allen Sachen ins nächste Hostel spaziert. Da war gerade zum Glück viel los und ich konnte ausgiebig und warm duschen (nicht nachmachen! 🤭)Als mir QT dann irgendwann zu langweilig war, hab ich beschlossen doch noch nach Wanaka zu fahren und ca zwei Stunden später, pünktlich zum Abendessen war ich schon da. Auch hier bin ich zum zweiten Mal und mein Plan war den „Roys Peak“ Track zu machen, sobald ich wieder halbwegs laufen kann. Der nächste Morgen begann mit viel Regen und laufen war eher Entengewatschel mit Höllenschmerzen 😅!! Also hab ich die Zeit genutzt zum Wäsche waschen und um mal wieder gemütlich in einem Café zu frühstücken. Kaffe mit chees scone 😋. Am Nachmittag hab ich dann einen Kinobesuch im „Cinema Paradiso“ eingelegt und mir den Film „Emma“ angeschaut. Fast jeder, der Wanaka besucht geht hier ins Kino. Man kann in alten Autos sitzen oder sich auf Sofas mümmeln. Genau das hab ich mit meiner Tüte Popcorn gemacht. So kann man sich optimal von seinen Leiden erholen. Aber am nächsten Tag gabs dann keine Ausrede mehr: auffe aufn Berg! Füße und Wetter waren halbgut, aber das wird schon. Das Wetter wurde auch besser, meine Füße nicht und haben mich bei jedem Schritt an meinen letzten Gewaltmarsch erinnert. Zum Glück war der Track etwas einfacher! Kurze Pause am berühmten Insta-Spot samt Foto und weiter auf den Gipfel. Wieder fantastische Aussicht! Ob das mal langweilig wird mit der immer schönen Natur? No way! Nach erfolgreicher Wanderung hab ich mir seit langem wieder einen, man könnte sagen, luxuriösen Campingplatz gegönnt. Das heißt mehr als ein Plumsklo. In diesem Fall auch Duschen und eine schöne Küche! Und zur Feier des Tages (irgendwas kann man immer feiern, z.B. den schönen Campingplatz) hab ich schön aufgekocht mit neuseeländischem Lachs. Yammi!!! Mein Weg führte mich nochmal zu einem mir bekannten Ort: an den Lake Tekapo. Die ganze Gegend ist wunderschön mit den kristallblauen Seen und den Bergen im Hintergrund und schon zu einer meiner Lieblingsplätzen geworden. Nach Entspannung am See bin ich weiter zu meinem Campingplatz und wurde nochmal überrascht! Der war an einem kleinen See, wunderschön ruhig gelegen und ein sehr lieber Ranger, der mir gleich mal alles über die Gegend erzählt hat. Ich hab mich gleich unglaublich wohl gefühlt und mir noch einen total faulen Nachmittag mit sonnen und baden erlaubt 😄. Das Wetter für Sterne beobachten in dieser „star gazing“ Region war diesmal auch perfekt. Also hab ich mich dick eingepackt, mir mit den Nachbarn eine Flasche Weißwein geteilt und die halbe Nacht den atemberaubenden Sternenhimmel beobachtet. Ach... so schön! Ich war schon versucht einfach noch in diesem kleinen Paradies zu bleiben. Aber es gibt noch so viel zu sehen und diesmal gehts wieder in noch unbekannte Gegenden 🤗Read more

  • Day94

    Lake Pukaki und Tekapo

    September 24, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 8 °C

    🇳🇿
    While driving we suddenly noticed the absolutely stunning turquoise color of the lake next to us. We stopped and had an amazing view of Lake Pukaki and Mount Cook in the Background. Amazing to see the snow covered mountains in the background, while enjoying +15 degrees and the sun ☀️ at the lake.
    A little further towards Christchurch, we passed and stopped at Lake Tekapo. Another beautiful lake in the center of NZL.

    🇩🇪
    Während der Fahrt erblickten wir plötzlich die absolut atemberaubende türkisfarbene Farbe des Sees neben uns. Wir hielten an und hatten einen fantastischen Blick auf den Lake Pukaki und den berühmten Mount Cook im Hintergrund. Unglaublich schön die schneebedeckten Berge im Hintergrund zu sehen und bei +15 Grad und der Sonne ☀️ am See zu stehen.
    Ein bisschen weiter am Rande der Straße Richtung Christchurch, kamen wir an den Lake Tekapo - einen weiteren Mega schönen See mitten im Landesinneren von Neuseeland.
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  • Day89

    Twizel

    January 27 in New Zealand ⋅ ☁️ 24 °C

    Gestern Abend zeigte sich der Mt. Cook dann doch noch ganz kurz mit seinen 3 Peaks...
    Die Hütte war wirklich voll mit 32 Personen- die Stimmung war ganz anders als in den einfachen Huts auf dem TA. Um 18h gabs sogar ein Briefing vom Hut Warden 😂

    In der Nacht blies ein ziemlicher Wind und Wolken zogen rein. Am Morgen regnete es. Ich wartete bis 8.30h und lief dann los, in voller Regenmontur. Unten im Tal hörte es dann zum Glück auf und es wurde wärmer. Ich schaute mir noch den Gletscher vom Kea Point aus an und ging dann zurück nach Mt. Cook Village. Mein Shuttle brachte mich um 16h nach Twizel.

    Heute übernachte ich bei einem Trailangel. Leider ist das Hobbithaus gerade belegt, ihr Papa aus UK ist hier. Schade. Aber anschauen durfte ich es mir- allerliebst 😍

    Morgen früh bekomme ich ein Fahrrad und fahre damit 37km bis Lake Ohau. Von da geht es dann zu Fuss weiter...
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  • Day4

    Frosty second stop ️

    October 5, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 4 °C

    Nachdem unser Jetleg gegen 14Uhr bewältigt war und wir eine turbulente Nacht mit starkem Wind überlebt haben gings für uns auf unsere erste Route los. Plan war Queenstown mit Zwischenstop am Pukaki Lake.

    Gegen 18Uhr haben wir alles geschafft. Eine heiße Dusche & das herrichten vom Camper + Proviant einkaufen hat doch länger gedauert als geplant (dreimal dürft ihr raten wer getrödelt hat😁) und dann ging es los.

    Spät & im Dunkeln haben wir unsren Campingplatz erreicht am Pukaki Lake & das schönste Plumpsklo aller Zeiten hat uns erwartet 😅 im vollen ernst! Sauber & mit Desinfektionsmittel for free.
    & nach dem kurzen Tag ging es dann direkt schon ins Bett für uns. Mit - 4 Grad war das eine echt eisige Nacht aber das aufwachen hat sich gelohnt mit einer schönen Aussicht & unsrem ersten Camperfrühstück.
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  • Day67

    Von Türkisblau bis Tiefschwarz

    March 5, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 10 °C

    Es ist nicht immer leicht, Eindrücke in Worte zu fassen oder in Bildern festzuhalten und die Gefühle zu transportieren, die bestimmte Erlebnisse erzeugen. So geht es mir gerade in diesem Moment als ich an einem Ausblickspunkt auf dem Weg zum Mount Cook entlang des Lake Pukaki einen Stopp einlege, mich auf ein Bänkchen setze und das reinste leuchtendste Türksblau in mich aufsage, welches ich bisher irgendwo in der freien Natur erlebt habe. „Die pure Definition von Türkisblau“ denke ich als ich aufs Wasser starre. Die Szenerie um den See herum setzt dem Ganzen nur noch das Sahnehäubchen auf, denn im Hintergrund leuchten die schneeweißen Berge des Mount Cook National Park. Eine gute halbe Stunde führt mich die Straße entlang des Sees mit nichtendenden Ausblicken auf dieses unglaubliche unwirkliche Türkisblau. Ich lasse mir heute Zeit. Immer wieder fahre ich mit dem Auto kurz ran, um diese Bilder genießen zu können und in mein Gedächtnis zu brennen. Ein Maler hätte wohl kaum schönere intensivere Farben gewählt.

    Gegen Mittag erreiche ich dann schließlich Mount Cook Village, ein kleines Dörfchen aus Lodges und Herbergen, um begeisterten Wanderern einen guten Ausgangspunkt für Hiking Touren zu bieten. Da alle Unterkünfte bereits ausgebucht bzw. unbezahlbar waren, werde ich hier nur einen kleinen Hike machen. Der nette Ranger am Infocenter empfiehlt mir eine dreistündige Wanderung durch das Hooker Valley ohne allzuviel Steigung. Da der gestrige Aufstieg zum Roys Peak mir noch in den Muskeln sitzt, bin ich da auch nicht allzu traurig drüber. Mit Wasser und Kamera gerüstet ziehe ich also los. Der Weg führt entlang des Gletscherflusses durch das tiefe weite Tal, ständig mit Blick auf den thronenden weißen Mount Cook, der mit über 3700 m der höchste Berg Neuseelands ist. Die Wanderung ist tatsächlich sehr schön, auch wenn unglaublich viele Touristen auf dem Weg unterwegs sind (wahrscheinlich weil der Weg nicht allzu anstrengend ist 😉). Zudem weht heute ein ordentliches Windchen, das mich teilweise fast von den Socken reißt. Insbesondere auf den Hängebrücken entlang des Weges sorgt der Windstoß für eine besonders wackelige Angelegenheit und lässt den Adrenalinspiegel ein wenig in die Höhe schnellen (zum Glück machen die Hängebrücken einen sehr stabilen Eindruck). Der Hike endet schließlich am gräulich weißen Gletschersee, der im Hintergrund vom Mount Cook überragt wird. Eine schöne Gelegenheit, hier eine Rast einzulegen (wenn der Wind doch nicht so blasen würde). Bevor ich Mount Cook Village schließlich wieder verlasse, mache ich vor der Rückfahrt noch einen kurzen Abstecher ins Nachbartal zum Tasmanian Glacier. Ein leicht zu erklimmender Aussichtspunkt bietet eine schöne Sicht auf das Tal und den Gletscher bzw. auf das was von ihm noch übrig ist. Leider zieht sich durch die Klimaerwärmung der Gletscher jährlich um 800 m zurück, so dass der Aussichtspunkt, an dem vor 20 Jahren noch hohe dichte Eismassen thronten, inzwischen nur noch von einem Gletschersee umgeben ist, in dem zahlreiche Eisschollen treiben. Lediglich in der Ferne lässt sich noch die scharfe Kante des Gletschers erspähen.

    Um 19 Uhr komme ich nach einem langen Tag schließlich in der Unterkunft an, eine schöne Lodge auf dem Land mit mehreren Zimmern und großzügigen Gemeinschaftsräumen wie Küche, Wohnzimmer und Billiardraum. Der Abend zeigt auf kennzeichnende Weise wie unterschiedlich Begegnungen mit anderen Reisenden sein können. In der Unterkunft übernachten noch ein Pärchen aus der Schweiz in etwa meinem Alter, ein jüngeres Pärchen aus Hongkong und eine alleinreisende Frau um die 30. Das Pärchen aus der Schweiz begrüßt mich freundlich, wir kommen ins Gespräch und ich werde spontan zum Essen eingeladen, das sie gerade zubereiten. Wir verbringen einen netten Abend und tauschen uns über Reiseabenteuer und Tipps aus. Das Pärchen aus Hongkong sagt kurz „Hi“, stellt noch die obligatorische Frage „Where are you from?“, dann startet er seine Drohne im Garten, macht noch ein paar Fotos von der Unterkunft und die beiden verschwinden wortlos in ihrem Zimmer. Mit der Alleinreisenden verhält es sich ähnlich. Auf mein freundliches „Hi, how are you?“ wird nur ein kurzes „Hi“ erwidert, dann ward sie nimmermehr gesehen 🙂 Es zeigt mir einmal mehr, dass nicht jeder Reisende auch Kontakt sucht, aber das durchaus auch nette Bekanntschaften erfolgen können, wenn man die nötige Offenheit mitbringt. Ich bin gespannt, was mich da die nächsten Wochen noch so erwarten wird...

    Es ist inzwischen 22 Uhr, ich bin seit 7 Uhr morgens unterwegs und doch soll der Tag noch nicht enden. Für heute Nacht habe ich noch eine Star Gazing Tour am Lake Tekapo gebucht. Das Gebiet ist als sogenanntes Dark Sky Reserve ausgewiesen, ein Zertifikat für besonders wenig künstliche Lichteinflüsse und daher ideal zum Sternengucken geeignet. Diese Gelegenheit will ich nicht verpassen. Ich mache mich also nochmal auf den Weg zum Lake Tekapo, der leider 50 km von meiner Unterkunft entfernt ist. Es ist stockdunkel draußen und das Gebiet macht seiner Auszeichnung wirklich alle Ehre. Außer den Scheinwerfern meines Autos ist nichts zu sehen und auf der gesamten Fahrt kommen mir insgesamt nur eine Hand voll Autos entgegen. Es fühlt sich an, wie in absoluter Leere zu treiben, irgendwie beeindruckend aber auch ein wenig angsteinflößend. Ich muss auch sofort an die unzähligen kleinen hasengroßen Nagetiere denken, deren Kadaver in Vielzahl die Straßen Neuseelands schmücken. Nachts sind sie besonders aktiv und tatsächlich dauert es keine Minute, bis ich die ersten leuchtenden Augen über die Straße huschen sehe. Ich drücke fest die Daumen, dass die kleinen Vierbeiner heute Nacht flink und achtsam genug sind, meiner rollenden Walze zu entkommen. So fies es klingt, mache ich mir in diesem Moment ehrlicherweise weniger Sorgen um das Leben der Nager als um mein Auto, denn ich habe keine Versicherung abgeschlossen, die mir eine Tierkollision erstatten würde... Ich soll in dieser Nacht Glück haben. Auch wenn ich noch einige Nager entlang des Weges wuseln sehe, bleibt mein Auto und damit auch das Leben der Kleinen verschont 😀 Der nächtliche Ausflug ist schließlich alle Anstrengungen wert. So viele Sterne habe ich noch nie am Himmel gesehen. Die Milchstraße erstreckt sich als helles Band deutlich bis zum Horizont, wir können unzählige Sternzeichen betrachten, sehen sogar mit bloßem Auge ferne Galaxiewolken, betrachten mit Hilfe eines großen Teleskops verschiedene Sternennebel und rote Riesen und können zum Ende der Tour auch noch den Aufgang des Jupiters am Horizont erleben. Das Erlebnis wird lediglich von einer Gruppe Asiaten gestört, die vehement versuchen, die Schönheit des Nachthimmels mit ihrer Handykamera festzuhalten (bitte, bitte, bitte niemals versuchen!!!). Insgesamt ist die Tour der krönende Abschluss eines wahnsinnig intensiven Tages und ein absolutes MustDo für jedermann, der einmal die Gelegenheit für etwas Ähnliches bekommen sollte.
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  • Day71

    Tag 67 - Christchurch & Lake Tekapo

    December 10, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Vormittags haben wir das Quake City Museum besucht, was nach den schweren Erdbeben 2010/ 2011 errichtet wurde. Sehr interessant und bewegend.
    Anschließend sind wir mit der Gondel zum Gipfel der Port Hills gefahren und hatten einen Blick über Lyttelton Harbour, Christchurch & dem Pazifik.

    Nach ca. 3,5 Stunden Autofahrt sind wir dann an unserer ersten Etappe, dem Lake Tekapo, angekommen. 🤩😍Unfassbar schön! Und wir haben ein Hostel direkt am See!Read more

  • Day54

    Lake Tekapo & Lake Pukaki

    November 20, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 9 °C

    Am Dienstag verliessen wir Dunedin und fuhren nordwärts in die Berge. Unterwegs fing es an zu regnen und hörte auch so schnell nicht mehr auf. In Twizel machten wir Halt und wollten etwas essen und Geld abheben. Da es dort jedoch seit zwei Stunden keinen Strom mehr hatte, konnten wir kein Geld abheben und die meisten Restaurants hatten auch geschlossen. In einer Bäckerei fanden wir schiesslich noch lauwarme Pies (welche 10min später alle verkauft waren). Danach entschieden wir uns, schon zur Unterkunft am Lake Tekapo zu fahren, da es immer noch in Strömen regnete und stark windete.
    Am späteren Nachmittag hörte es zum Glück auf zu regnen und wir gingen an den See hinunter. Dort hatten wir eine tolle Aussicht auf den Schneeberge und das stark blaue Gletscherwasser. Wir fuhren noch ein bisschen am Ufer des Lake Tekapo entlang. So viele Hasen wie dort hatten wir wohl noch nie gesehen...
    Am Abend fuhren wir ein bisschen ausserhalb zu einem Kanal, um die Sterne zu beobachten. Das Gebiet dort ist ein Dark Sky Reserve. Dort wird darauf geachtet, dass es möglichst wenig Lichtverschmutzung hat. Zudem hat es sehr klare Luft, weswegen man die Sterne sehr gut sehen kann. An diesem Abend war es leider noch ein bisschen wolkig, aber auch schon eindrücklich.
    Am Mittwoch hatten wir von Morgen an gutes Wetter mit wenig Wolken. Wir fuhren zum Lake Pukaki zurück und entlang dem Seeufer zum Mount Cook/Aoraki. Dort wanderten wir entlang des Hooker Valley am Mount Cook und am Mueller Glacier zum Hooker Lake. Leider war es dort ziemlich wolkenverhangen und es regnete auch wieder.
    Am Abend gingen wir nochmal die Sterne anschauen. Diesmal war es wolkenlos und die Sicht auf die Sterne atemberaubend! Wir konnten sogar einige Sternschnuppen sehen.
    Am Donnerstag ging es nach Christchurch und jetzt sind wir am Gepäck-Tetris. Zum Glück passt alles rein :-)
    Morgen fliegen wir zurück nach Hause. Zuerst nach Melbourne (4h) mit 1,5h Aufenthalt dort. Dann geht es von Melbourne nach Singapur (knapp 8h) und nach weiteren 1,5h Aufenthalt nach Zürich (gut 13h). Am Samstagmorgen werden wir in Zürich ankommen, wenn es mit allen Flügen klappt.
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